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Globo85
Geschlecht:männlichEselsohr

Alter: 36
Beiträge: 362
Wohnort: Südwesten


BeitragVerfasst am: 20.05.2021 13:47    Titel: Antworten mit Zitat

Die Fenster sind offen, einfach mit der Maus vorübergehen.


Disclaimer

Die folgende Bewertung stellt nur meine persönlichen Leseeindrücke dar. Wertende Aussagen beziehen sich lediglich auf den gelesenen Text, nie auf die Verfasser:innen. Die Punktevergabe und meine persönliche Rangliste ist natürlich vollkommen subjektiv, insbesondere die Bewertung unter dem Gesichtspunkt E-Literatur.


Ersteindruck

Worte verletzen, Ignoranz zerstört.


E-Lit-Zugehörigkeit

Inhaltlicher Anspruch/etwas zu sagen/tiefer gründender Inhalt

Kindheitstrauma, psychische Gewalt. Schwere Themen, und auf jeden Fall ein tieferer Inhalt: die schlimmsten Wunden sieht man nicht.

Stilistischer Anspruch

Ruhige unaufgeregte Sprache. Abwechslung und Ausgewogenheit bei den Satzlängen. Rahmenhandlung und Rückblick auf engen Raum.

Ungefügigkeit und Mehrschichtigkeit

Ungefügigkeit nein. Mehrschichtigkeit? Ja.

Für mich: E-Literatur.


Umsetzung des Themas

Fenster

Das Fenster unter dem sich die Erzählerin versteckt.

offen

Check.

Vorübergehen

Check.

Für mich: Thema umgesetzt.


Was mir gefällt

Bei aller Ernsthaftigkeit und Schwere des Themas, wird es nicht melodramatisch. Der Text berichtet gleichzeitig nüchtern und berührt doch. Sehr ausgewogen. Und im Ende ist ein wenig Hoffnung versteckt abseits aller Hollywoodfeelgoodendings.

Was mir nicht gefällt

Nichts.


Lieblingsstelle/Lieblingssatz

"Vielleicht würde sie es doch verstehen, denkt sie. Ausgerechnet die Hagemann."


Fazit und Punkte

Rundum gelungene, dichte Erzählung, die mitnimmt, ohne dick aufzutragen, trotz eines schweren Themas. Man (=ich) kauft die Geschichte ab, am Ende gibt’s gerade genug Licht, um nicht depressiv aus der Lesung zu gehen. Mein zweiter Platz.

Zehn Punkte.
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holg
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Der bronzene Roboter


BeitragVerfasst am: 21.05.2021 19:44    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist so ein Text, der eigentlich saugut ist.
Man liest alle paar Zeilen, dass du das drauf hast, Geschichten zu erzählen, knapp und trocken zu formulieren, eine besondere Erzählstimme hast (die mir an einigen Stellen sehr vertraut vorkommt).
Da stecken so viele Kleinode im Text, dass ich mich frage, warum der nicht auf jeden Fall vorne in meinen Top Ten dabei sein will. Soviel ist klar: der gehört ganz nach vorne oder gar nicht rein. Ganz nach vorne, weil er so gut erzählt ist, gar nicht rein, weil er sich liest, wie an einem halben Nachmittag runter geschrieben, weil die Story etwas besonderer hätte sein müssen. Das ist doch letztlich ganz konventionell aufgebaut, sogar der kleine Twist am Schluss.

Andererseits, jetzt wo ich fast alle Texte nochmal und nochmal gelesen und kommentiert habe, steht der schon ganz gut da. Dennoch, da gibts originellere, die sich mehr trauen.

Ach ne, komm, ich mach weiter vorne ein bisschen Platz für. dich.


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Why so testerical?
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hobbes
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Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
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BeitragVerfasst am: 25.05.2021 20:44    Titel: Antworten mit Zitat

Stefanie hat Folgendes geschrieben:
Ob die alte Frau es verstehen würde oder nur nicht im Zug sitzen will, kann ich nicht beurteilen.

Ich auch nicht. Man müsste es wohl darauf ankommen lassen. Frau Hagemann, es ist nämlich so ...
Nein, eher nicht. Die Hagemann würde nicht darüber reden wollen. Wenn sie es versteht, versteht sie auch ohne Worte.


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BeitragVerfasst am: 25.05.2021 20:51    Titel: Antworten mit Zitat

d.frank hat Folgendes geschrieben:
Ich denke, das ist zu gewollt.

Ich finde es ja immer merkwürdig, solcherart Bemerkungen zu meinen Texten zu lesen. Als hätte ich jemals irgendwas gewollt. Also bestimmt will ich was, aber das hört sich für mich immer danach an, als hätte ich einen Plan gehabt. Ein bestimmtes Ziel, dass es mit einem Text umzusetzen gilt. Oder zumindest anzustreben. Und davon bin ich meist meilenweit entfernt.

Wobei das eine (du sagst, ist dir zu gewollt) mit dem anderen (ich sage: oh, ich will etwas?) ja eigentlich nichts zu tun hat. Also warum und wie ich einen Text schreibe, hat ja nicht unbedingt etwas damit zu tun, wie du ihn liest.
Nichtsdestotrotz fühlt es sich merkwürdig an.

Was ich außerdem witzig finde: Kürzlich noch sowas von "zu laut", jetzt zu leise. Vielleicht treffe ich beim nächsten Mal wieder die deine Mitte smile
Und beim nächsten Mal machst du dann bitte auch wieder mit smile


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BeitragVerfasst am: 25.05.2021 20:57    Titel: Antworten mit Zitat

Katinka2.0 hat Folgendes geschrieben:
Dein Beitrag hat eine Klarheit, etwas Unschuldiges, das mich berührt und ich würde sagen, wer solche Gefühle bei seinen Lesern auslösen kann, hat als Autor:in sehr viel richtig gemacht.

Da schreibe ich d.frank gerade noch, dass ich nichts will und dann stelle ich fest, dass ich doch etwas will, nämlich genau das, was du da geschrieben hast. Die Lesys berühren. Ein Gefühl herbeischreiben.

Daher: Dankeschön!

Wobei, wenn ich so darüber nachdenke. Was heißt schon wollen. Es ist das, wonach ich beim Lesen suche. Das, was ich mir von Texten wünsche. Und von daher auch das, was ich beim Schreiben erleben will.
Komplizierte Sache, dieses Wollen.


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BeitragVerfasst am: 25.05.2021 21:02    Titel: Antworten mit Zitat

marinaheartsnyc hat Folgendes geschrieben:
Trotzdem gab es leider ein paar Texte, die mich noch ein bisschen mehr überzeugt haben.

Jeder darf was anderes mögen!, sagt meine Tochter manchmal. Meist, wenn es ein ganz und gar schreckliches Essen gibt (ihrer Meinung nach). Da ist man bei so einem Wettbewerb besser dran, da findet sich normalerweise für jeden ein überzeugender Text smile


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BeitragVerfasst am: 25.05.2021 21:16    Titel: Antworten mit Zitat

nebenfluss hat Folgendes geschrieben:
Nach meinem Geschmack bemüht sich der Text etwas zu sehr, das dem Leser plausibel zu machen, das Trauma in das Erwachsenenalter fortzuschreiben, (...)

"bemüht sich der Text", das liest sich für mich genauso merkwürdig wie d.franks "zu gewollt." Frage mich gerade, ob ihr das gleiche meint. Vielleicht. Oder zumindest ähnliches. Kam ja des öfteren in den Kommentaren, die direkte oder indirekte Frage, wie plausibel solcherlei Verhalten (oder gar der Mensch selbst?) überhaupt ist.
Ich glaube, ich verschiebe (prokrastiniere?) die Beantwortung dieser Frage (oder den Versuch davon) auf einen Kommentar, wo sie direkter gestellt wird.

nebenfluss hat Folgendes geschrieben:
(...) dass kein Zweifel daran bestehen kann, wer hinter dem Text steckt (...)

Tja nun. Ich frage mich, ob ich überhaupt anders könnte, wenn ich wollte. Ob ich wollen sollte.
Verstehe in jedem Fall dein Problem mit der Bewertung. Da ist es ja vielleicht doch ganz gut, wenn man - wie ich - null Ahnung hat, welcher Text zu wem gehört. Und -  sollte sich doch mal eine leise Ahnung einstellen - man äußerst zuverlässig so gnadenlos falsch liegt, dass man diese Ahnung wohlweislich ignoriert.

nebenfluss hat Folgendes geschrieben:
(...) die Protagonistin dieses Textes hat mich z. B. bald an Schmitti erinnert.

 Shocked Wieso das denn? Ich sehe da - abgesehen davon, dass beide des öfteren zu spät kommen - absolut gar keine Gemeinsamkeiten?


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BeitragVerfasst am: 25.05.2021 21:18    Titel: Antworten mit Zitat

Babella hat Folgendes geschrieben:
Glaubwürdig und mitreißend erzählt.

Dankeschön!


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BeitragVerfasst am: 25.05.2021 21:22    Titel: Antworten mit Zitat

Nihil hat Folgendes geschrieben:
Der Freund säuft und wird cholerisch, sie ist das Mäusken, das dem wenig entgegenzusetzen hat.

Öhm, Nihil? Welchen Text hast du da nur gelesen?


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BeitragVerfasst am: 25.05.2021 21:26    Titel: Antworten mit Zitat

V.K.B. hat Folgendes geschrieben:
Ja, Menschen und ihre toxischen Beziehungen, was soll ich da noch groß drüber sagen?

Ja, nicht wahr? Alle bekloppt (ich natürlich auch).


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BeitragVerfasst am: 25.05.2021 21:30    Titel: Antworten mit Zitat

Constantine hat Folgendes geschrieben:
Leider nicht in meiner Top Ten: zéro points.

Hoch lebe die Tradition! Laughing

Constantine hat Folgendes geschrieben:
Aber: Arg konstruiert ist das für mich leider schon, dieses Drama um die Problematik offener Fenster und die Geister der Vergangenheit. Kleinigkeiten können bekanntermaßen Erinnerungen triggern und bei deiner Prota sind es: offene Fenster. Ah ja.

Ist das jetzt die Gelegenheit, auf diesen Punkt einzugehen? (Du bist ja nicht der einzige)
Hm, nein. Ich prokrastiniere lieber noch ein bisschen.


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Nihil
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BeitragVerfasst am: 25.05.2021 21:43    Titel: Antworten mit Zitat

hobbes hat Folgendes geschrieben:
Nihil hat Folgendes geschrieben:
Der Freund säuft und wird cholerisch, sie ist das Mäusken, das dem wenig entgegenzusetzen hat.

Öhm, Nihil? Welchen Text hast du da nur gelesen?


Oh. Das ist ja. Hm. Peinlich. Wettbewerbsübermüdung? rotwerd Irgendwann war ich nämlich doch wieder ins Bildschirmlesen verfallen. Und das ist den Texten manchmal etwas abträglich ...

Aber dafür gabs Punkte! Juhu!
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BeitragVerfasst am: 25.05.2021 21:47    Titel: Antworten mit Zitat

Raven1303 hat Folgendes geschrieben:
Was mich stört: macht man die Fenster nicht eher zu, wenn drinnen die Fetzen fliegen?

Bei einer derart direkten Frage muss ich das Prokrastinieren wohl zumindest für diesen Punkt einstellen.
Menschen machen ja noch viel unlogischere Dinge.
Was jetzt natürlich kein Argument ist.
Dann ist da zum anderen, dass ich die beiden, die da streiten, ein bisschen besser kenne und weiß: doch, die machen das so. Genau so. Weil sie im Grunde wollen, dass ihnen jeder zuhört. Weil sie jedem, der sie fragt, warum sie denn in Gottes Namen nicht wenigstens das Fenster zumachen, an den Kopf werfen, dass das ruhig jeder hören kann. Sie hätten nämlich nichts zu verbergen!
Vielleicht hat ihnen das sogar schon mal jemand an den Kopf geworfen, vielleicht hat das unter anderem dazu geführt, dass sie das Fenster jetzt erst recht nicht zumachen.
Das steht natürlich alles nicht im Text, von daher ist deine Frage höchst berechtigt.
(Erinnert mich an eine längst vergangene Bioarbeit, nach der mich die Biolehrerin gefragt hat, warum zur Hölle ich die Antworten nicht aufschreiben würde, ich wüsste sie doch. Ich war allerdings der Meinung, ich hätte sie aufgeschrieben. Hätte genau das beantwortet, was gefragt worden wäre. Aber eben auch nur das und nicht die impliziten Nebenfragen, die da anscheinend auch noch standen.)


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BeitragVerfasst am: 25.05.2021 21:48    Titel: Antworten mit Zitat

Nihil hat Folgendes geschrieben:
Aber dafür gabs Punkte! Juhu!

Juhu! Laughing


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BeitragVerfasst am: 25.05.2021 21:54    Titel: Antworten mit Zitat

Kojote hat Folgendes geschrieben:
Es gibt wirklich hochkarätige und sophistizierte Texte, anspruchsvoll zu lesen und noch anspruchsvoller zu schreiben. Und dann gibt es Texte, die genau dieses Image bedienen wollen, jedoch nur pseudo-modernes Geschwurbel sind.

Die gute Nachricht: Ich empfinde diesen Text als Vertreter der ersteren Gruppe.

Jetzt musste ich erst mal sophistiziert nachschlagen. duden.de kennt das allerdings gar nicht. Nun denn, du wirst schon so etwas wie sophisticated gemeint haben. Das ziemlich überraschend (also für mich) ein deutsches Wort zu sein scheint? Das kennt duden.de nämlich.
In jedem Fall: Dankeschön!


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BeitragVerfasst am: 25.05.2021 21:57    Titel: Antworten mit Zitat

Ribanna hat Folgendes geschrieben:
Das ist richtig gut. Mitreißend. Pointiert. Gefällt mir sehr.

Das lese ich natürlich überaus gern smile Dankeschön!


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Goldener Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 25.05.2021 21:59    Titel: Antworten mit Zitat

hobbes hat Folgendes geschrieben:
Hoch lebe die Tradition! Laughing

Eher: Back to the Roots. Laughing

hobbes hat Folgendes geschrieben:
Ist das jetzt die Gelegenheit, auf diesen Punkt einzugehen? (Du bist ja nicht der einzige)
Hm, nein. Ich prokrastiniere lieber noch ein bisschen.

Deutlich bessere Entscheidung. Laughing
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hobbes
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BeitragVerfasst am: 26.05.2021 14:10    Titel: Antworten mit Zitat

RAc hat Folgendes geschrieben:
Eine Frau mit einem Trauma unbekannter Herkunft (möglicherweise Kriegssituation, das wird aber nicht deutlich) projiziert das Trauma auf offene Fenster, (...)

Äh - nein. Aber das hast du nach dem Lesen der anderen Kommentare vermutlich selbst schon festgestellt.
Daher will ich natürlich auch hier widersprechen:
Zitat:
Es gibt keine Handlung, keine hinreichende Erklärung, keine Charakterisierung, keine Wortmalerei, keinen tieferen Sinn - eigentlich nur die Aussage, dass die Prota eine Aversion gegen offene Fenster hat.

Keine Handlung, ja, okay (aber wer braucht schon Handlungen, ich nicht). Erklärung allerdings - ich zitiere mal Veith:
V.K.B. hat Folgendes geschrieben:
(mit der "Infodump"-Geschichte in der Geschichte)

Der Großteil der Geschichte ist eine einzige Erklärung.
Wenn du keine Charakterisierung rausliest, dann ist aber vermutlich eh alles egal, was ich sage und wir kommen so oder so nicht zusammen. Hast du hier tatsächlich keine Figur vor Augen? Kein Gespür dafür, wer Fräulein Lehmann ist?
Vielleicht meinst du ja was anderes, so in Richtung dass es kein "aktives" Fräulein Lehmann gibt. Dass Fräulein Lehmann (ihr Handeln, ihr Sein) immer noch hauptsächlich aus Vergangenheit besteht.
Aber tja. Das ist so.
Wortmalerei, geschenkt. Das findest du hier nicht.
Tieferer Sinn - da müsste man jetzt erst mal herausfinden, was das eigentlich ist. Ich könnte direkt wieder Veith zitieren und mache das doch direkt
V.K.B. hat Folgendes geschrieben:
Menschen und ihre toxischen Beziehungen, (...)

Wenn ich mich auf einen "Sinn" der Geschichte festlegen müsste, dann auf etwas in der Art.

In jedem Fall freue ich mich darüber, dass ausgerechnet Nitko "meinen" Punkt bekommen hat.


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BeitragVerfasst am: 26.05.2021 15:36    Titel: Antworten mit Zitat

DLurie hat Folgendes geschrieben:
Was mir nicht ganz einleuchtete ist, dass das Mädchen sich ausgerechnet unter einem offenen Fenster verkriecht, wenn ihre Eltern streiten. Das schien mir doch ein wenig durch die Themenvorgabe erzwungen.

So, jetzt also dieses Fass smile
Das Witzige ist ja: Ich hatte die Vorgabe gelesen und na ja, dann wurde ich erst mal vom Alltag abgelenkt, aber als ich endlich Ruhe hatte, war sofort dieses Mädchen da, das unter dem Fenster sitzt. Von daher ist das natürlich in gewisser Weise "erzwungen", aber dann auch wieder überhaupt nicht.
Und natürlich, es ist im Grunde total unlogisch und ergibt keinen Sinn.
Aber - siehe auch meine Antwort zu Raven1303 und der Frage, warum die nicht einfach die Fenster zumachen - Menschen tun ja nicht immer das, was logisch ist und Sinn ergibt. Und auch hier wieder: Klar, es hätte gewiss geholfen, hätte ich dem Text in der Hinsicht noch etwas mehr mitgegeben, also mehr über das Warum. Warum sitzt sie unter dem Fenster, warum sucht sie sich keinen besseren Ort? Obwohl, es gibt doch sogar einen Satz dazu.
*sucht den Satz*
Ups, es gibt ihn doch nicht. Vielleicht rausgekürzt Embarassed
Aber es gibt auf jeden Fall zwei Hinweise:
Zitat:
Und was ist das überhaupt für eine Flucht, die nicht weiter reicht als unter das offene Fenster.

Wobei, ist das ein Hinweis, ich weiß nicht. Es macht auf jeden Fall klar, dass sie sich der Sinnlosigkeit ihres Tuns bewusst ist.
Zitat:
Sobald es möglich ist, sobald sie gehen kann, ohne wieder zurückkommen zu müssen, packt sie ihre Sachen und geht.

Das ist einer. Weggehen und zurückkommen müssen - das ist schlimmer als dableiben.
Davon abgesehen - und das steht jetzt wirklich nicht im Text - kann sie nicht weg. Es ist so ähnlich wie mit der Jacke und der Flasche, die sie dann doch nicht an die Tür stellt. Vielleicht, weil sie darauf wartet, dass es doch endlich ein Ende hat. Dass der übliche Ablauf durchbrochen wird. Dass einer den Kopf zum Fenster rausstreckt und fragt, was sie da eigentlich tut. Irgendwas. Auf dieses Irgendwas hofft sie, wartet sie und deshalb bleibt sie da.

Freut mich, dass dir der Text trotzdem zugesagt hat.


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RAc
Klammeraffe


Beiträge: 592



BeitragVerfasst am: 26.05.2021 22:20    Titel: Antworten mit Zitat

hobbes hat Folgendes geschrieben:
RAc hat Folgendes geschrieben:
Eine Frau mit einem Trauma unbekannter Herkunft (möglicherweise Kriegssituation, das wird aber nicht deutlich) projiziert das Trauma auf offene Fenster, (...)

Äh - nein. Aber das hast du nach dem Lesen der anderen Kommentare vermutlich selbst schon festgestellt.


Hm, ok, ja. Krieg zwischen Eltern und so. War auch nicht subtil genug, dass ich mich damit herausreden könnte. Allerdings ist für mich der Begriff des "Krieges" im Familienumfeld so surreal wie Sophie Scholl aus dem Mund von Jana aus Kassel. Meine Eltern haben einen Krieg mitmachen müssen, deswegen assoziiere ich das Wort "Krieg" immer mit einem wirklichen Krieg, so mit Bombeneinschlägen, Todesangst, Flucht, Verlust jeder Form von Sicherheit, Verzweiflung ohne Ende, Sterben um einen herum, Hungern und so.

hobbes hat Folgendes geschrieben:


Daher will ich natürlich auch hier widersprechen:
Zitat:
Es gibt keine Handlung, keine hinreichende Erklärung, keine Charakterisierung, keine Wortmalerei, keinen tieferen Sinn - eigentlich nur die Aussage, dass die Prota eine Aversion gegen offene Fenster hat.

Keine Handlung, ja, okay (aber wer braucht schon Handlungen, ich nicht). Erklärung allerdings - ich zitiere mal Veith:
V.K.B. hat Folgendes geschrieben:
(mit der "Infodump"-Geschichte in der Geschichte)

Der Großteil der Geschichte ist eine einzige Erklärung.
Wenn du keine Charakterisierung rausliest, dann ist aber vermutlich eh alles egal, was ich sage und wir kommen so oder so nicht zusammen. Hast du hier tatsächlich keine Figur vor Augen? Kein Gespür dafür, wer Fräulein Lehmann ist?



Wieso sollte ich ein "Gespür" dafür haben? Meine Güte. Eine Person, die vermutlich nicht in dem Umfeld aufgewachsen ist, in dem sie gerne aufgewachsen wäre. So wie Jonas, der mit dem Honeydipper. Das "Schicksal" teilt sie gefühlt mit 98% der Bevölkerung, die den Luxus hat, sich überhaupt Gedanken über ihr Elternhaus machen zu können.

Haben wir nicht alle irgendwo eine schlechte, in unserem Empfinden traumatische Kindheit gehabt? Wenn es nicht das Schreien war, war es das Schweigen, oder das Prügeln, oder der Alkohol, oder die Depression eines Elternteiles oder oder oder.

Bis wir irgendwann gemerkt haben, dass das Jammern auf hohem Niveau ist. Wenn wir nicht zu denen gehören, denen wirklich Schlechtes widerfahren ist - echter Krieg, Flucht, Folter, Kinderarbeit in Minen, Mißbrauch im Kindesalter, echter Psychoterror und solche Dinge - ,dann sind wir im Nachhinein fassungslos darüber, geweint zu haben in einer Zeit, in der wir den (mehr oder weniger großen) Ballast hätten abwerfen sollen.

Ich vermute, dass ich mich deswegen innerlich gegen den Text gewehrt habe: Er erinnert mich daran, dass ich in meiner eigenen Jugend viel zu viel Zeit damit verschwendet habe, mich selbst zu bemitleiden, ohne mir darüber im Klaren zu sein, dass meine eigenen Eltern (die ich in dem Alter dafür mit verantwortlich gemacht hatte) es in ihrer eigenen Kindheit/Jugend RICHTIG Sch... hatten.

hobbes hat Folgendes geschrieben:


Vielleicht meinst du ja was anderes, so in Richtung dass es kein "aktives" Fräulein Lehmann gibt. Dass Fräulein Lehmann (ihr Handeln, ihr Sein) immer noch hauptsächlich aus Vergangenheit besteht.
Aber tja. Das ist so.
Wortmalerei, geschenkt. Das findest du hier nicht.
Tieferer Sinn - da müsste man jetzt erst mal herausfinden, was das eigentlich ist. Ich könnte direkt wieder Veith zitieren und mache das doch direkt
V.K.B. hat Folgendes geschrieben:
Menschen und ihre toxischen Beziehungen, (...)

Wenn ich mich auf einen "Sinn" der Geschichte festlegen müsste, dann auf etwas in der Art.



Ok, das kann man so sehen, aber für mich ist das Nichts, was man als Selbstzweck ausmalen muß. Es ist für mich mehr oder Weniger die Geschichte von Jedem von uns, zumindestens von Allen Menschen, die ich gut genug kenne, um mit ihnen über ihre Kindheit geredet zu haben.

 Deswegen ist Niemand aus dem Kreis Alkoholiker oder Serienmörder geworden, aber gibt es eine wirklich schöne Kindheit? Ich glaube fast per Definition nicht. Es gibt verschiedene Formen des Vorhofs zur Hölle, und sehr viele meinen, das in ihrer Kindheit/Jugend erlebt zu haben, aber erst wenn wir in den Medien von Kindern hören, die sie wirklich durchlebt haben, benutzen wir solche Begriffe behutsamer.

Ich vermisse in dem Text (wie auch in dem über Jonas) diese darüber hinaus blickende Perspektive. Es ist wie die Schilderung eines Einkaufs im Supermarkt, ohne dabei zu erwähnen, was aus den dort gekauften Zutaten gekocht wurde.
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BeitragVerfasst am: 27.05.2021 15:59    Titel: Antworten mit Zitat

Äh, RAc? Fühlst du dich irgendwie angegriffen? Oder liege ich falsch, wenn ich einen leicht gereizten Tonfall in deine Antwort hineinlese?
War nicht meine Absicht (dich irgendwie anzugreifen).

RAc hat Folgendes geschrieben:
hobbes hat Folgendes geschrieben:
RAc hat Folgendes geschrieben:
Eine Frau mit einem Trauma unbekannter Herkunft (möglicherweise Kriegssituation, das wird aber nicht deutlich) projiziert das Trauma auf offene Fenster, (...)

Äh - nein. Aber das hast du nach dem Lesen der anderen Kommentare vermutlich selbst schon festgestellt.


Hm, ok, ja. Krieg zwischen Eltern und so. War auch nicht subtil genug, dass ich mich damit herausreden könnte. Allerdings ist für mich der Begriff des "Krieges" im Familienumfeld so surreal wie Sophie Scholl aus dem Mund von Jana aus Kassel. Meine Eltern haben einen Krieg mitmachen müssen, deswegen assoziiere ich das Wort "Krieg" immer mit einem wirklichen Krieg, so mit Bombeneinschlägen, Todesangst, Flucht, Verlust jeder Form von Sicherheit, Verzweiflung ohne Ende, Sterben um einen herum, Hungern und so.

Das verstehe ich nicht, es liest sich so, als hätte ich "Krieg" als Ausdruck ins Spiel gebracht. Hm, vielleicht habe ich das tatsächlich. Indirekt im Text, irgendwo fallen Worte, die dazu passen, Gefecht, Querschläger - aber für mich ist das eher Nebenschauplatz, nicht das, worum es mir geht. Das, worum es mir geht, kann man bei anderswolfs Kommentar zum Text sehr schön nachlesen smile

RAc hat Folgendes geschrieben:
Bis wir irgendwann gemerkt haben, dass das Jammern auf hohem Niveau ist. Wenn wir nicht zu denen gehören, denen wirklich Schlechtes widerfahren ist - echter Krieg, Flucht, Folter, Kinderarbeit in Minen, Mißbrauch im Kindesalter, echter Psychoterror und solche Dinge - ,dann sind wir im Nachhinein fassungslos darüber, geweint zu haben in einer Zeit, in der wir den (mehr oder weniger großen) Ballast hätten abwerfen sollen.

Und das wiederum liest sich für mich ein bisschen nach "heul nicht rum, es findet sich immer jemand, dem es schlechter geht als dir."
Und das finde ich ich in vielerlei Hinsicht falsch. Obwohl es natürlich richtig ist. Es findet sich immer jemand, dem es schlechter geht. Aber was nützt das demjenigen, dem es ebenfalls schlecht geht? Hey, dir geht es einfach nicht schlecht genug. Jetzt stell dich mal nicht so an.
Also bei mir würde das nicht funktionieren. Ich würde mich eher noch schlechter fühlen.
Davon abgesehen weiß ich gar nicht, ob und wie viel das überhaupt noch mit dem Text zu tun hat?
Denn du kannst ja nicht meinen, man dürfe keine Geschichten über ganz normale Leute schreiben, deren Kindheit scheiße war?
Oder geht es dir darum, dass Fräulein Lehmann in ihrem Elend verharrt, statt sich irgendwie weiterzuentwickeln?


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BeitragVerfasst am: 27.05.2021 20:01    Titel: Antworten mit Zitat

Jenni hat Folgendes geschrieben:
Da ist das Problem, hier ist der Grund, und dort ist das Ende. Und dann?

Dann bleibt einem was. Oder halt nicht. In deinem Fall wohl eher letzteres.


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