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Wolfie und Ellen über Tobias


 

 
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Herr Bossi
Geschlecht:männlichAlter Ego

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BeitragVerfasst am: 19.04.2021 19:04    Titel: Wolfie und Ellen über Tobias eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Neue Version »

Also dann Wink
mehr Dialog,
mehr Erotik,
bisschen entschärft,
weniger Drumrum,
mehr Show, weniger Tell

Ich habe den Reiter Erotik + Liebe markiert.
Sollte meine zahme Version
zu explizit sein,
bitte ich einen Forenwächter,
das zu verschieben Wink

Auch das ist einfach ein Schreibexperiment
und eine Übung mit mir selbst,
wobei ich mich auf eure Bemerkungen freue Wink

+++

"Das ist wirklich sehr schön geschrieben."
Ich schaue Ellen erfreut an.
"Wirklich?"
"Nein. Natürlich nicht! Das ist schrecklich süßlich Wolfie!"  
Sie zieht ihre nackten Beine auf die Kante des Küchenstuhls und schlingt Ihre Arme um die Knie.
Wir sind vor ein paar Minuten aufgestanden und sitzen gemütlich am Küchentisch, noch in Schlaf-Shirts und unten herum nackt.
Auf Ellens T-Shirt zeichnen sich, mich höchst erregend, ihre Brustwarzen ab. Sie ist so verdammt sexy und ich bin einfach ein verdammter Glückspilz.
Die Kaffeemaschine beginnt zu röcheln. Der Duft frischen Kaffees erfüllt den Raum.
"Man kann mit sowas gut Geld verdienen," verteidige ich mich schwach.
"Mit einem erotischen Roman?"  
Sie grinst mich an.
"Und Tobiiiaas ist Dein schüchterner Held?"
Ich winde mich unter ihrem sanften Spott.
"Ich seh es ja ein, das ist nicht meins. Ich habe sogar drei Versionen getestet. Du hast ja gelesen, was die alles gefunden haben!"
 Sie schaut mich an und in ihrem Blick spiegelt sich sanfte Wärme.
"Aber sehr süß fand ich. Ich habe mich wiedererkannt. Richtig oder?"
Ich lächele sie verliebt an.  
"Denkbar ist es."
"Aber eins sag ich Dir. So ein Klemmi wie dieser Tobias wäre mir unheimlich."
Sie bringt sich auf ihrem Stuhl in eine etwas bequemere Position. Ihre Beine wirken wie immer unglaublich auf mich. Jetzt schaut auch noch ihr nackter Po unter ihrem Shirt hervor und ich spüre, wie ich immer unaufmerksamer werde.
"Kann schon sein, aber mein Herz hatte da gesprochen Liebste," gebe ich kokettierend charmant zurück.
Sie lacht schallend und greift zu ihrem Handy.
"Och nee," flehe ich, denn ich weiß genau, was sie vor hat.  
"Doch, doch." Sie wedelt meine Gegenwehr weg. "Hör mal zu Schnuckel." Sie beginnt genussvoll langsam zu zitieren.
"Ihr ganzes Gesicht war nur noch ein einziges ihn durchflutendes Strahlen. Ihre Lächeln blitzte ihn an..."
  Ich greife von meinem Platz über den Tisch und versuche, ihr das Handy zu entwinden. Sie kichert und hält es nur näher an ihren Körper, damit es aus meiner Reichweite bleibt.  
  "Ihre Augen wurden schmal und verschmitzt und waren der pure Humor ... Mensch, was hast Du da nur geschrieben?"  
Sie schaut mich schelmisch an und liest weiter.  
"Hör das mal … Ihre kleine Nase kräuselte sich ... Nee. Also weiter kann ich nicht Wolfie, das ist einfach zu dick aufgetragen."
"Mein Gott. Es war einfach ein Versuch. Zereiß mich nicht auch noch."  
  Sie zieht ihre Nase ganz bewusst kraus. Offensichtlich will sie mich damit auf den Arm nehmen. Sie beugt sich provokant vor und lächelt mich neckisch an. Der sehr weite Ausschnitt ihres T-Shirt öffnet sich einladend und ich kann nicht anders als den Blick auf ihre vollen Brüste zu richten.
  "Und Tobiiaas? Mein Held. Gefällt Dir das?"
Mein Mund wird trocken, ich spüre, wie mich Erregung zu übermannen droht. Aber warum mich dagegen wehren. Ellen legt es doch darauf an.
  Ich stehe auf und baue mich lässig vor ihr auf. Meine Hände wandern ungefragt und wie selbstverständlich hinab in ihr T-Shirt. Sanft aber bestimmt lege ich meine großen Hände auf ihre Brüste und umfange sie mit meinen hohlen Händen. Ein köstliches Gefühl zarter Haut und warmer weicher Fülle durchströmt mich. Ich spüre ihre Nippel hart und erregt als kleine Druckpunkte in meinen Innenhandflächen.
“Tobias ist ein Naturtalent,” schnurre ich. “Lass ihn erst mal zum Zuge kommen.”
“Du meinst, er hat es wirklich drauf?”, gibt sie scheinbar überlegend zurück.
Sie gibt sich genussvoll meinem respektlosen Griff hin und schmiegt eine Wange an meinen Arm. Während ich auf sie herabschaue begegnet sich unser Blick. Ich sehe, wie ihre Augen zu glitzern beginnen. Ihre Hände wandern auf meinen nackten Po und greifen fest zu. Sie liebt meinen kleinen runden Männerarsch.
  "Gibt Tobias, was des Tobias ist," brumme ich scherzhaft befehlend und stelle mich noch näher vor sie. Meine Erektion drängt sich ihr entgegen.
Sie schaut mich treuherzig an.
"Aber Tobilein. Bist Du denn schon soweit?"
Ich spüre den Impuls, zu quengeln und zu betteln. Wie kann sie mich nur so quälen.
Ihr Ausdruck ändert sich. Nun schaut sie mich stumm an. Alle Emotion verschwindet aus ihrem Gesicht. Ich weiß, was das bedeutet. Ihr Hunger ist geweckt. Nach einem weiteren, forschenden, fast schon seltsamen Blick, so kommt es mir jedes Mal vor, öffnet sie ihren weichen Mund und ich versinke in Glückseligkeit.
Als mein Denken wieder einsetzt, stehen ich noch immer vor ihr und streichele sanft ihre Haare und küsse sie auf ihren Kopf. Wir beide lassen diesen besonderen Moment der totalen Entspannung auf uns wirken. Aber langsam will sich die Welt wieder in meine Gedanken drücken. Ich will das nicht, aber es ist nicht zu ändern. Auch ihre Hände lösen sich wieder von meinem Po.
"Kaffee?" Sie zwinkert mir zu. Ganz so, wie ich es in meiner Geschichte zu beschreiben versucht hatte.
"Kaffee!", bestätige ich.
Ich gehe noch einmal runter auf meine Knie und küsse sie lange und innig und schmecke mich.
"Oh Tobias," grinst sie spöttisch und schaut mir mit ihren grünen Augen tief in die Augen.
"Jetzt bist Du ein Mann."
Wir lachen gleichzeitig und ich richte mich wieder auf.
Während sie mit nackten Po die Kaffeekanne aus der Maschine holt, hole ich uns zwei Tassen und die Milch.
Der Tag kann beginnen und heute Abend, das nehme ich mir schon jetzt vor, wird sie eine süße Revanche bekommen.

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Herr Bossi
Geschlecht:männlichAlter Ego

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BeitragVerfasst am: 20.04.2021 10:42    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

ok ok Wink  ... gehe ich in meiner internen Explizit-Skala auf 2 von 10.
Die Version davor war vielleicht eine 4.
Auf 1 würden sie nur noch Kaffee trinken Laughing

Mir geht es auch nicht um das erotische Setting,
mir geht es um die Gestaltung der Dialoge und die Bildhaftigkeit der Situation.
Ist es so flüssig lesbar, dass jemand einen Roman mit einer solchen Schreibe lesen würde?
Jetzt mal unabhängig vom erotischen Aufhänger ....
und dem handwerklichen Weg, der noch vor mir liegt.

Stellt man sich beim lesen hinreichend eine Küche vor,
oder muss ich detaillierter werden.
Müssen die beiden Protas mehr beschrieben werden,
oder macht sich der Leser jetzt genug sein eigenes Bild.

Denn das ist natürlich meine Hoffnung.
Je mehr der Leser, ohne es zu merken, seine eigenen Bilder beisteuert,
desto "lesbarer" und "einfacher" und also "eingängiger" sollte es werden.

Ich möchte lernen, es so hinzukriegen,
dass man der Handlung auch rüttelnd im Bus und umgeben von Ablenkungen problemlos folgen kann.

++++

"Das ist wirklich sehr schön geschrieben."
Ich schaue Ellen erfreut an.
"Wirklich?"
"Nein. Natürlich nicht! Das ist schrecklich süßlich Wolfie!"  
Sie zieht ihre nackten Beine auf die Kante des Küchenstuhls und schlingt Ihre Arme um die Knie.
Wir sind vor ein paar Minuten erst aufgestanden und sitzen gemütlich und noch in Schlaf-Shirts am Küchentisch.
Die Kaffeemaschine beginnt zu röcheln. Der Duft frischen Kaffees erfüllt mehr und mehr den Raum.
"Man kann mit sowas gut Geld verdienen," verteidige ich mich schwach.
"Mit einem erotischen Roman?"  
Sie grinst mich an.
"Und Tobiiiaas ist Dein schüchterner Held?"
Ich winde mich unter ihrem sanften Spott.
"Ich seh es ja ein, das ist nicht meins. Ich habe sogar drei Versionen getestet. Du hast ja gelesen, was die alles gefunden haben!"
Sie schaut mich an und in ihrem Blick spiegelt sich sanfte Wärme.
"Aber sehr süß fand ich. Ich habe mich wiedererkannt. Richtig oder?"
Ich lächele sie verliebt an.  
"Denkbar ist es."
"Aber eins sag ich Dir. So ein Klemmi wie dieser Tobias wäre mir unheimlich."
Sie bringt sich auf ihrem Stuhl in eine etwas bequemere Position. Ihre Beine wirken wie immer unglaublich auf mich. Jetzt schaut auch noch ihr nackter Po unter ihrem Shirt hervor und ich spüre, wie ich immer unaufmerksamer werde.
"Kann schon sein, aber mein Herz hatte da gesprochen Liebste," gebe ich kokettierend charmant zurück.
Sie lacht schallend und greift zu ihrem Handy.
"Och nee," flehe ich, denn ich weiß genau, was sie vor hat.  
"Doch, doch." Sie wedelt meine Gegenwehr weg. "Hör mal zu Schnuckel." Sie beginnt genussvoll langsam zu zitieren.
"Ihr ganzes Gesicht war nur noch ein einziges ihn durchflutendes Strahlen. Ihre Lächeln blitzte ihn an..."
  Ich greife von meinem Platz über den Tisch und versuche, ihr das Handy zu entwinden. Sie kichert und hält es nur näher an ihren Körper, damit es aus meiner Reichweite bleibt.  
  "Ihre Augen wurden schmal und verschmitzt und waren der pure Humor ... Mensch Wolfie, was hast Du da nur geschrieben?"  
Sie schaut mich schelmisch an und liest weiter.  
"Hör das mal … Ihre kleine Nase kräuselte sich ... Nee. Also weiter kann ich nicht, das ist einfach zu dick aufgetragen."
"Mein Gott. Es war einfach ein Versuch. Zereiß mich nicht auch noch."  
  Sie zieht ihre Nase jetzt auch ganz bewusst kraus. Offensichtlich will sie mich damit auf den Arm nehmen. Sie beugt sich provokant vor und lächelt mich neckisch an. Der sehr weite Ausschnitt ihres T-Shirt öffnet sich einladend und ich kann nicht anders als einen tiefen Blick zu riskieren.
  "Und Tobiiaas? Mein Held. Gefällt Dir das?"
Mein Mund wird trocken, ich spüre, wie mich Erregung zu übermannen droht. Aber warum mich dagegen wehren. Ellen legt es doch darauf an.
  Ich stehe auf und baue mich lässig vor ihr auf. Meine Hände wandern ungefragt und wie selbstverständlich hinab in ihr T-Shirt.
“Tobias ist ein Naturtalent,” schnurre ich. “Lass ihn erst mal zum Zuge kommen.”
“Du meinst, er hat es wirklich drauf?”, gibt sie scheinbar überlegend zurück.
Sie gibt sich genussvoll meinem respektlosen Griff hin und schmiegt eine Wange an meinen Arm. Während ich auf sie herabschaue begegnet sich unser Blick. Ich sehe, wie ihre Augen zu glitzern beginnen. Ihre Hände wandern jetzt auch auf meinen nackten Po und greifen fest zu. Sie liebt meinen kleinen runden Männerhintern.
  "Gibt Tobias, was des Tobias ist," brumme ich scherzhaft befehlend und nähere mich noch ein wenig mehr.
Sie schaut mich treuherzig an.
"Aber Tobilein. Bist Du denn schon soweit?"
Ich spüre den Impuls, zu quengeln und zu betteln. Wie kann sie mich nur so quälen.
Ihr Ausdruck ändert sich. Nun schaut sie mich stumm an. Alle Emotion verschwindet aus ihrem Gesicht. Ich weiß, was das bedeutet. Ihr Hunger ist geweckt. Nach einem weiteren, forschenden, fast schon seltsamen Blick schließt sie ihre Augen und ich versinke in purer Glückseligkeit.
Als mein Denken wieder einsetzt, stehe ich noch immer vor ihr und streichele sanft ihre Haare. Wir beide lassen diesen besonderen Moment der totalen Entspannung auf uns wirken. Aber langsam und unvermeidbar kehrt die Welt in mein Bewusstsein zurück.
"Kaffee?" Sie zwinkert mir zu. Ein zwinkern, ganz so wie in meiner Vorstellung in der Geschichte.
"Kaffee!", bestätige ich.
Ich gehe noch einmal runter auf meine Knie und küsse sie lange und innig.
"Oh Tobias," grinst sie spöttisch und schaut mir mit ihren grünen Augen tief in die Augen.
"Jetzt bist Du ein Mann."
Wir lachen gleichzeitig los und ich richte mich wieder auf.
Während sie mit nackten Füßen den Kaffee aus der Maschine holt, hole ich uns zwei Tassen und die Milch.
Der Tag kann beginnen und heute Abend, das nehme ich mir schon jetzt vor, wird sie eine süße Revanche bekommen.
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Selanna
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BeitragVerfasst am: 20.04.2021 13:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Herr Bossi,
ich dachte, Du hättest erst mal Abstand von dem Projekt genommen? Und da Du ja lauter Wegwerf-Versuchsballons dazu einstellst (das ist kein Angriff, das fasse ich nur so auf), lohnt sich (mE) keine detaillierte Kritik, sondern nur ein grobes Feedback, verstehst Du, was ich meine? Ich weiß ja, dass Du den eingestellten Text nicht für Dein Opus Magnum überarbeitest, sondern die eingestellten Ausschnitte entweder komplett neu schreiben oder nie in den Roman einfügen wirst.
Zu beiden Versionen:
Schön ist, dass Du mit Humor arbeitest, noch schöner finde ich, dass Du das über eine Metaebene schaffst.
Zitat:
mich höchst erregend

Das klingt schräg. Gestelzt, lyrisch oder keine Ahnung.
Zitat:
wie mich Erregung zu übermannen droht.

Er wird gleich „übermannt“ (doch ein recht heftiges Wort), weil er in einen T-Shirt-Ausschnitt sieht?
In drei kurzen „und“-Parataxen hast Du folgende Adjektive:
Zitat:
Sanft großen hohlen köstliches zarter warmer weicher hart kleine

Hast Du schon mal die Hälfte rausgekürzt und es gegengelesen, wie es sich dann anhört?
Zitat:
überlegend

„Schallend“ liest man häufig. „Kokettierend“, das geht. Aber „überlegend“? Das klingt seltsam.
Zitat:
Sie gibt sich genussvoll meinem respektlosen Griff hin und schmiegt eine Wange an meinen Arm. Während ich auf sie herabschaue begegnet sich unser Blick. Ich sehe, wie ihre Augen zu glitzern beginnen. Ihre Hände wandern auf meinen nackten Po und greifen fest zu. Sie liebt meinen kleinen runden Männerarsch.
  "Gibt Tobias, was des Tobias ist," brumme ich scherzhaft befehlend

Das ist alles Geschmackssache, bis auf das Inquit am Schluss. Das klingt wieder ungelenk. Und, um meine Aussage zur Geschmackssache gleich wieder zu relativieren: Für mich liest sich das sprachlich noch nicht auf Romanniveau, sondern nach ersten Versuchen. Hast Du Dir denn zwischenzeitlich schon mal einen guten Roman dazu gekauft und gelesen?
Zitat:
Ich spüre den Impuls, zu quengeln und zu betteln. Wie kann sie mich nur so quälen.

Wie viel Zeit ist denn inzwischen vergangen? Zwei Minuten? Das geht aber schnell, dass er beim Quengeln ankommt. Und „quengeln“ assoziiere ich mit übermüdeten Kleinkindern, nicht mit Erotik.
Zitat:
Ihr Ausdruck ändert sich. Nun schaut sie mich stumm an. Alle Emotion verschwindet aus ihrem Gesicht. Ich weiß, was das bedeutet. Ihr Hunger ist geweckt. Bis da her passt es, danach erschlägt mich ein überfrachteter Satz Nach einem weiteren, forschenden, fast schon seltsamen Blick, so kommt es mir jedes Mal vor, öffnet sie ihren weichen Mund und ich versinke in Glückseligkeit.

Zitat:
Ich gehe noch einmal runter auf meine Knie und küsse sie lange und innig und schmecke mich.

Da ist wohl wesentlich mehr passiert, als ich als Leser ahnen konnte? Ein kleiner Hinweis wäre da wahrscheinlich in Version 1 schon angebracht oder Du bleibst bei der gekürzten Version 2.
Zitat:
Während sie mit nackten Po

Mh, das hast Du inzwischen schon einige Male erwähnt Wink

Zur Gestaltung der Dialoge:
Der Dialog wird (imho) mit der Zeit doch etwas abgedroschen. Sätze wie: "Und Tobiiaas? Mein Held. Gefällt Dir das?", “Tobias ist ein Naturtalent”, “Du meinst, er hat es wirklich drauf?”, „Jetzt bist Du ein Mann“ oder "Gibt Tobias, was des Tobias ist". Ist das persiflierend/ironisch gemeint? Wenn ja, kam das nicht wirklich bei mir an.
Zitat:
Ist es so flüssig lesbar, dass jemand einen Roman mit einer solchen Schreibe lesen würde?

Das kommt wohl aufs Publikum an. Meines wäre es nicht, manche Wörter lassen mich stocken, die Dialoge sind nicht so, dass ich sie für realistisch halte, die Erotik finde ich nicht so erotisch (aber da gibt es sicher zwei Dutzend unterschiedliche Meinungen).
Zitat:
Stellt man sich beim lesen hinreichend eine Küche vor

Ja. Das passt mE einwandfrei.
Zitat:
Müssen die beiden Protas mehr beschrieben werden,
oder macht sich der Leser jetzt genug sein eigenes Bild

Kommt drauf an, was Du erreichen willst. Ich sehe einen Mann zwischen 20-70 und eine Frau zwischen 20-70 in einer Küche, nur im T-Shirt, sie hat grüne Augen, er ist eher schlank. Wenn Dir das reicht, passt das. Wenn Du willst, dass ich als Leser eine blond gesträhnte 45jährige mit Konventionsgröße 38 und 80C im Kopf habe und dazu einen 26jährigen dunkel gelockten, aber nur 1,70 großen Mann, dann musst Du nachsteuern Laughing
Ich würde Dir empfehlen, ein paar Bücher Deines Genres durchzuackern. Schau Dir die Bestsellerlisten an und kauf Dir ein, zwei dezente Wohlfühlfrauenromane und ein, zwei erotische Frauenromane. Dann weißt Du a) in welche Richtung Du schreiben willst und b) wie andere Autoren das lösen.
Liebe Grüße und viel Erfolg
Selanna


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Nur ein mittelmäßiger Mensch ist immer in Hochform. - William Somerset Maugham
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Herr Bossi
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BeitragVerfasst am: 20.04.2021 16:23    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke für Dein Feedback. Ich nehme mir Deine Hinweise wirklich zu Herzen.
Da war einiges Nützliches und Lehrreiches dabei.

Und glaub mir ... nur mal zum "übermannt". Ein Mann ist übermannt, wenn er einen solchen Einblick gewährt bekommt. Männer sind so was von visuell orientiert. Oft zum Leidwesen der Frauen.

Der Zeitsprung ist kein Zufall ... ich habe gekürzt und noch keinen Plan, wie ich einen Blowjob so darstellen kann, ohne ihn .. ja .. eben dann doch zu beschreiben.

In meiner (geheimen Cool ) Version mit bestimmt Explizitfaktor 8 ist das sehr ausführlich, in nicht platten Worten, enthalten (und dürfte einen typischen Mann mit großer Sicherheit auch "übermannen"), aber schon der Explizitfaktor 4 (ich nenne das mal weiter so) war für hier wahrscheinlich schon zu viel.
Ich habe dem Text also erst ein Ei (Faktor 4) und dann noch ein Ei (Faktor 2) abgeschnitten ... und schau, was übrig ist Laughing

Zum Thema, Lesefutter zum Einarbeiten.
Ich habe schon einige Romane angetestet, aber das war bisher eine Qual. Du schreibst, ich muss an mir arbeiten - und Du hast recht. Aber was ich bisher an Textergüssen gesehen habe ... einfach nur platt, oder dumpf, oder einfältig, oder sowas von schwülstig ... nicht auszuhalten.

Ich werde aber noch meinen Musterautoren / Autorin finden. Wäre ja gelacht.

Es geht für mich auch nicht mehr in die Richtung eines Liebesromans. Das habe ich ad acta gelegt, sondern eher um einen munteren Roman mit Handlung, wo es letztlich auch "gut ausgehen" wird und wo dann der Humor, aber auch der Sex nicht zu kurz kommen werden.
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Selanna
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BeitragVerfasst am: 20.04.2021 18:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Herr Bossi,
Zitat:
Ich nehme mir Deine Hinweise wirklich zu Herzen.

Das merke ich, sonst würde ich auch nicht mehr so ausführlich antworten Wink
Zitat:
Und glaub mir ... nur mal zum "übermannt". Ein Mann ist übermannt, wenn er einen solchen Einblick gewährt bekommt.

Mh, glaub ich Dir. Nur: Ein T-Shirt hat in der Regel einen Rundkragen- oder V-Kragenausschnitt, der nicht mal die Schlüsselbeine zeigt, da kann man sich vorbeugen, wie man will. Vorschlag: Schreib Shirt, da kann der Ausschnitt auch mal tiefer sein. Und „übermannen“ heißt ja „überwältigen“, oder? Bei „übermannt“ müsste er sie mMn auf die Tischplatte drücken und anfangen. Bei fast übermannt müsste er sie zumindest anfassen. Aber dass er sich bei fast übermannt nur lässig vor ihr aufbaut … Da ist für mich das Wort zu hoch gegriffen, da erwarte ich mehr Druck/Drang/Aktion. Du willst den Text ja auch noch steigern können, und ich denke, das Wort fällt zu früh. Aber ich bin auch kein Mann… Laughing
Zitat:
Der Zeitsprung ist kein Zufall ... ich habe gekürzt und noch keinen Plan, wie ich einen Blowjob so darstellen kann, ohne ihn .. ja .. eben dann doch zu beschreiben.

Nur als Frage: Warum beschreibst Du ihn dann nicht? Weil Du keine Sexszene in Deinem Roman haben willst? Wäre vollkommen legitim, ich frage nur, weil’s mich interessiert.
Zitat:
aber schon der Explizitfaktor 4 (ich nenne das mal weiter so) war für hier wahrscheinlich schon zu viel.

Nein, er war nicht zu viel, so habe ich das nicht gemeint. Ich habe den Ablauf nicht nachvollziehen können. Da ich nicht weiß, wie weit man im Einstand ohne R-Tag gehen kann, hier mal als Spoiler versteckt “öffnet sie ihren weichen Mund und ich versinke in Glückseligkeit“ = Beginn Blowjob; „Als mein Denken wieder einsetzt“ = Ende Blowjob; „stehen ich noch immer vor ihr“ = da der Mann unverändert vor der Frau steht: alles, was passiert ist, war ein Blowjob; „beide lassen diesen besonderen Moment der totalen Entspannung“ = ich mag jetzt komplett daneben liegen, aber ich bin mir nicht sicher, warum die Frau jetzt auch „total entspannt“ ist? Da frage ich mich: Kam nach dem Blowjob noch was anderes?; „Auch ihre Hände lösen sich wieder von meinem Po“ = Nein, offensichtlich nur ein Blowjob, offensichtlich ist sie dabei auch gekommen, kann ja sein; „Ich gehe noch einmal runter auf meine Knie“ = Er war also irgendwann während des Sex schon auf den Knien, was eher gegen die nur-Blowjob-Theorie spricht, da gab’s mal einen Stellungswechsel - Fazit: Ich bin mir nach der Stelle nicht darüber im Klaren, ob das jetzt nur ein Blowjob oder mehr war
Zitat:
und schau, was übrig ist   

Je nach Genre durchaus genug. Kommt eben drauf an, was Du schreiben willst.
Zitat:
Ich habe schon einige Romane angetestet, aber das war bisher eine Qual. […] Aber was ich bisher an Textergüssen gesehen habe ... einfach nur platt, oder dumpf, oder einfältig, oder sowas von schwülstig ... nicht auszuhalten.

Tja, da würd ich Dir jetzt gern raten. Aber zu was? Ich hab da nicht viel Einblick und Kenntnis, aber ich schick Dir mal eine PN.
Zitat:
Es geht für mich auch nicht mehr in die Richtung eines Liebesromans. Das habe ich ad acta gelegt, sondern eher um einen munteren Roman mit Handlung, wo es letztlich auch "gut ausgehen" wird und wo dann der Humor, aber auch der Sex nicht zu kurz kommen werden.

Hört sich doch gut an 😊

Liebe Grüße
Selanna


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Herr Bossi
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BeitragVerfasst am: 20.04.2021 18:43    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

ganz kurz, bevor ich gleich eine kleine Abendsonnen-Runde drehe ...

Klar ... ich hatte vor meinem geistigen Auge einen tiefen V-Auschnitt. Das muss ich also dem Leser mitteilen, damit er Bescheid weiß. Ich habe als Mann meine liebe Not mit der Benennung und Einordnung von Kleidungsstücken. Das merke ich immer, wenn meine Tochter Kleidungsstücke mit Namen bezeichnet, die mir vollkommen unbekannt sind.

Die Schilderung des BJ habe ich weggelassen, da im dsfo, so mein bisheriger Eindruck, doch recht gemäßigte erotische Schilderungen (und vielleicht auch User, sonst würde sich das in den Texten spiegeln) unterwegs sind ... und noch dazu die Erotikecke nahezu verweist ist (weiteres Indiz). Ich will ja ins Schreibhandwerk ... das geht auch mit einem beschnittenen BJ Wink.

Es ist also so: Beginn BJ, Ende BJ, "ich" gekommen, sie nicht, aber mit mir glückselig, weil ich glückselig bin, da sie, das gibt es auch, voll drauf steht und, kleines autobiografisches Element, das durchaus so sein kann. Wie ich das in einer dann Romanversion darstellen kann, muss sich dann zeigen.

Das "nochmal runter" hatte ich auch als evtl. nicht so ganz passend überlegt, aber dann doch geschrieben. Ich meinte es eher im Sinne von "abschließend ging er nochmal runter", was ich dann aber hölzern fand. So ist es dann aber leider missverständlich Wink Einfacher wäre also in diesem Fall. Ganz streichen ... dann gibt es halt keine grüne Augen im Abgang Cool oder eben anders.

Kurz gesagt, ich muss VIEL mehr in die echten Wahrnehmung des Leser rein ...

jetzt bin ich aber raus ... noch eine halbe Stunde Sonne
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Thomas74
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BeitragVerfasst am: 20.04.2021 20:04    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich gehe noch einmal runter auf meine Knie und küsse sie lange und innig


Konstellation: Sie sitzt immer noch mit hochgezogenen Beinen auf dem Hocker und ist gerade mit dem "ersten Frühstück" fertig. Er beugt sich herunter und küsst sie auf den Mund. Dann vielleicht:

"Ich sinke auf die Knie, um mich zu revanchieren. Sie lächelt und öffnet bereitwillig ihre Schenke ein Stück, gerade weit genug, um meiner drängenden Zunge Einlass zu gewähren"

Dann hast du eine Erklärung, was er dort unten auf den Knien macht.
(kann natürlich noch ausgeschmückt werden...)


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Herr Bossi
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BeitragVerfasst am: 21.04.2021 11:27    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Thomas ...
eigentlich küsse ich sie einfach nur Wink
Lang und innig ...

Sie sitzt ja schon auf ihrem Stuhl, ich stand während des BJ vor ihr
und küsse sie zum Abschluss zum Dank für das wunderbare Ereignis auf den Mund.
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Thomas74
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BeitragVerfasst am: 21.04.2021 11:31    Titel: Antworten mit Zitat

Smile Geschmackssache-im wahrsten Sinne des Wortes. Verstecken

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Herr Bossi
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BeitragVerfasst am: 21.04.2021 11:33    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Thomas74 hat Folgendes geschrieben:
Smile Geschmackssache-im wahrsten Sinne des Wortes. Verstecken

pfui ... sagt der prüde Geist

hui ... sagt ... wer auch immer Wink
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