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Kinderbuch Justus und Konrad


 

 
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meikues
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Beiträge: 12



BeitragVerfasst am: 11.10.2020 20:58    Titel: Kinderbuch Justus und Konrad eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hey smile

Vor einiger Zeit hatte ich eine Idee für ein Buch für Erstleser. Die Zielgruppe ist so ca. 6-9 Jahre. Also Grundschüler. Diese Geschichte ist für mich was besonderes, weil es die erste Geschichte ist, die ich wirklich schon lange schreibe und schon einiges zusammen haben.

Der Titel ist noch ein Arbeitstitel.

Ich würde euch gerne das erste Kapitel zeigen und wäre über konstruktive Kritik ebenso glücklich wie über Lob.

1. Das glitzernde Ei

Justus steckte seine Hände tiefer in seine Hosentaschen und ballte sie zu kleinen Fäusten. Er war nicht nur wütend, sondern auch traurig, so traurig, dass er am liebsten heulen wollte. Doch wenn seine große Schwester Mila das wüsste, dann würde sie ihn wieder ein Baby nennen und das wollte er nicht. Auch vor einem Monat, an seinem elften Geburtstag, war Mila gemein zu ihm. Seine große Schwester Mila war 2 Jahre älter und ärgerte ihn seit ihrem 13ten Geburtstag besonders gerne. Justus seufzte laut und strich sich schnell eine Träne aus dem Augenwinkel. Am liebsten wäre es ihm, wenn Mila nett zu ihm wäre. Aber nicht nur Mila machte ihm eine riesen Wut im Bauch. Auch seine neue Klasse war gemein zu ihm. Sein Papa hatte eine neue Arbeit und deswegen hatte seine  Familie jetzt ein neues Haus und eine neue Schule. Der Umzug vor zwei Wochen war sehr anstrengend gewesen.

Am ersten Schultag brachte seine Mama ihn in die neue Grundschule. Seine Klassenlehrerin hieß Frau Sonne und er hatte sie sofort gemocht. Sie hatte lustige, blonde Locken, viele Sommersprossen im Gesicht und gelacht hatte sie auch die ganze Zeit. Mit ihr war Justus mutig genug die neuen Kinder kennen zu lernen, aber die Kinder wollten nicht mit ihm spielen.

Jetzt kullerte ihm doch eine Träne über die Wange. Heute hatte er den langen Nachhauseweg, am Wald entlang, genommen. Diesen Weg mochte er, weil er einmal ein Reh gesehen hatte und das war wirklich cool. Aber heute, obwohl er wirklich leise war, sah er kein besonderes Tier. Nur die Vögel flogen über ihm und sangen ihr Lied.

Plötzlich sorgte ein leises Rascheln dafür, dass Justus sich umdrehte und da sah er ein Eichhörnchen über den Weg in den Wald rennen. „Warte!“ rief Justus noch, ehe er seinen Schulranzen in das Gras plumpsen ließ und dem Eichhörnchen hinterher rannte. Seine Mutter hatte es ihm verboten alleine in den Wald zu gehen, aber Justus wollte sehen, ob es noch mehr Eichhörnchen gab. Nach wenigen Schritten in dem dichten Wald hatte Justus das Eichhörnchen aus den Augen verloren. „Mist!“ Er stampfte mit dem Fuß auf, dann ging er noch ein paar Schritte, damit er sich sicher war, dass er es nicht übersehen hatte. Es war wirklich weg. Schade.

Aber gerade als er sich wieder auf zu seinem Ranzen machen wollte, sah er in seinen Augenwinkeln etwas funkeln und glitzern. „Was ist das?“, fragte sich Justus. Er ging auf das Funkeln zu, schob ein paar Zweige knackend zur Seite und dann stand er vor dem glitzernden Ding im Gras. Vorsichtig ging er in die Hocke, um es besser sehen zu können. Wenn er sich nicht täuschte, dann lag vor ihm ein funkelndes Ei. Es war viel größer als die Eier, die es bei ihm Zuhause zum Frühstück gab. Es war auch nicht weiß, sondern grün und es funkelte und schimmerte im Licht, welches durch die Zweige kam. Justus blieb der Mund offen stehen, so schön fand er es. Mit einem Finger berührte er es vorsichtig. Es war warm, hart und rau. Welches Tier legt solche Eier? Noch einmal fuhr Justus mit seinen Fingerspitzen über das Ei und dann nahm er es in seine Hände. Er brauchte beide um es sicher festhalten zu können, so schwer und groß war es. „Was mache ich nur mit dir?“ Durfte er es einfach mitnehmen? Er blickte nach links und rechts, sah aber kein Tier. Justus innere Stimme sagte ihm, dass er so ein schönes Ei nicht einfach liegen lassen konnte. Bestimmt würde es sonst ein anderer finden. Nun war Justus sich sicher: Dieses Ei musste er mit nach Hause nehmen und  gut darauf aufpassen.

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Raven1303
Geschlecht:weiblichEselsohr

Alter: 37
Beiträge: 418
Wohnort: NRW


BeitragVerfasst am: 13.10.2020 13:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Meikues,

ich habe deinen Buchanfang gerne gelesen.
Er ist logisch aufgebaut und gibt schnell alle Infos, die ich brauche.
Das Thema des einsamen Kindes, dass keine Freunde hat und gemobbt wird - hier von der Schwester - geht vermutlich immer und viele Kinder werden solche Bücher zu allen Zeiten lesen.

Deinen Stil finde ich noch etwas holprig. Ich finde, du könntest gerade die ersten Absätze mit den Infos noch etwas flüssiger schreiben und nicht nur die Fakten erzählen. Ich finde das noch nicht ganz rund.

Als dann die Handlung mit dem Eichhörnchen richtig los geht, habe ich direkt gemerkt, dass dir die Sätze nun schöner formuliert aus der Feder kommen.
Hin und wieder doppelst du mit Beschreibungen, die du ruhig wegkürzen kannst.
Am Anfang z.B. erzählst du mehrmals, dass alles neu ist, da kannst du etwas von weg nehmen.
An deiner Beschreibung vom Ei zeige ich dir was ich meine, die Dopplungen mache ich dir mal rot. Ich finde, dass kannst du knackiger zusammen kürzen und ein paar Umschreibungen zusammen nehmen:

Zitat:
Wenn er sich nicht täuschte, dann lag vor ihm ein funkelndes Ei. Es war viel größer als die Eier, die es bei ihm Zuhause zum Frühstück gab. Es war auch nicht weiß, sondern grün und es funkelte und schimmerte im Licht, welches durch die Zweige kam. Justus blieb der Mund offen stehen, so schön fand er es. Mit einem Finger berührte er es vorsichtig. Es war warm, hart und rau. Welches Tier legt solche Eier? Noch einmal fuhr Justus mit seinen Fingerspitzen über das Ei und dann nahm er es in seine Hände. Er brauchte beide um es sicher festhalten zu können, so schwer und groß war es. „Was mache ich nur mit dir?“ Durfte er es einfach mitnehmen? Er blickte nach links und rechts, sah aber kein Tier. Justus innere Stimme sagte ihm, dass er so ein schönes Ei nicht einfach liegen lassen konnte.


_________________
Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn.
Ich werde den Nächsten vielleicht nicht vollbringen, aber versuchen will ich ihn.
Ich kreise um Gott, um den uralten Turm und ich kreise Jahrtausende lang.
Und ich weiß noch nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm? Oder ein großer Gesang... (R.M. Rilke)
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