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Zorn


 

 
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DLurie
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BeitragVerfasst am: 16.09.2020 22:04    Titel: Zorn eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Aus einem Zyklus von Kurzprosa, die sich mit den unterschiedlichen Reaktionen auf den nahen Tod befasst. Im Unterschied zu Der kleine Bruder (Werkstatt) halte ich diese Episode für recht rund.


Sie hat sich im Bett aufgesetzt und die Sauerstoffmaske abgenommen. Sie atmet schwer und konzentriert. Langsam senkt sie den Kopf, wobei ihr Blick auf ihre verhornten Zehennägel fällt. Noch nicht mal die Nägel kannst du dir selbst schneiden, denkt sie verärgert und zieht den Fuß unter die Decke.

Sie blickt sich um in ihrem Krankenzimmer. Vor dem Terrassenfenster steht ein Ledersessel, von dem aus man in den Wald sieht. Doch sie schafft es nicht mehr bis dorthin, und außerdem vertragen ihre Augen das Tageslicht nicht mehr, so dass die Baumwollvorhänge bis auf einen Spalt geschlossen sind.
Sie wollte nicht in dieses Pflegeheim, hatte sich bis zuletzt gegen die Verlegung gewehrt. Sie wäre lieber in der Klinik in der Stadt geblieben, in der aus Platzmangel die Patienten in einem Erweiterungstrakt aus übereinander gestapelten Containern aufgenommen worden waren. In der Klinik war sie immerhin noch behandelt worden, wenngleich nur auf ihr ausdrückliches Verlangen und gegen den Rat der Götter in Weiß, die die Bestrahlungen der Metastasen in ihrem Kopf für sinnlos hielten. Hier hingegen fand keine richtige Behandlung mehr statt, nur noch das, was die Herren über Leben und Tod als Palliativmedizin bezeichneten. Austherapiert nannten sie es wohl auch, wenn sie einen aufgegeben hatten, und für die Austherapierten gab es keinen Platz mehr in der Klinik.

Ihre Kinder hatten ein Hospiz vorgeschlagen, wohl aus praktischen Gründen, denn in einem Hospiz wäre eine Unterbringung von Verwandten möglich gewesen. Doch sie wollte nicht, dass irgendwer dauernd ihrem Verfall beiwohnte. Und alles in ihr sträubte sich, als sie die Prospekte der verschiedenen Einrichtungen durchblätterte.
Wir wollen das Sterben wieder in das Leben integrieren, stand da. Oder: Den Kranken und den Angehörigen soll ein Stück Normalität vermittelt werden.
Was für ein Unfug!, dachte sie wütend, als sie die Zeilen las. Integrieren? Dieses Ungeheuer, das sich durch deine Organe frisst? Und von welcher Normalität faselten diese Leute? Nichts war normal! Dass sie mit Anfang sechzig ins Gras beißen würde, war eine himmelschreiende Ungerechtigkeit! Was sie am wenigsten brauchte war verlogener Trost durch irgendwelche Psychotricks. Damit wollten die im Hospiz ihre Schützlinge doch nur dazu bringen, sich friedlich ins Unausweichliche zu fügen. Da ging es doch vor allem darum, der Nachwelt die Sache einfacher zu machen. Nicht mit ihr!
Ich will in ein normales Pflegeheim, hatte sie zu ihren Kindern gesagt. Da wird zwar auch gestorben, aber keiner erwartet von dir, dass du einverstanden bist.

Ihr Leben war immer Kampf gewesen. Eine Kindheit in den Kriegsjahren, Hunger in der Nachkriegszeit, der Wiederaufbau. Und auch ihre Ehe: Ein Rosenkrieg über zwei Jahrzehnte. Aber noch nie in ihrem Leben hat sie sich stumm in ihr Schicksal gefügt. Sie weiß, dass sie sterben muss.
Aber sie wird im Zorn gehen und sicher nicht leise.

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CIPO86
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BeitragVerfasst am: 16.09.2020 22:29    Titel: Antworten mit Zitat

Erst einmal eine kurze Nachfrage:
Meinst du tatsächlich Zorn oder Wut (Reaktion auf eine Ungerechtigkeit)?

Zitat:
wenngleich nur auf ihr ausdrückliches Verlangen und gegen den Rat der Götter in Weiß, die die Bestrahlungen der Metastasen in ihrem Kopf für sinnlos hielten.

Heutzutage läuft es oftmals eher andersherum.

Zitat:
Sie hat sich im Bett aufgesetzt und die Sauerstoffmaske abgenommen.

Eher Sauerstoffbrille als -maske.
Wenn man Sauerstoff bekommt, geht das üblicherweise außerhalb des Op-Saals über eine Nasenbrille. Masken werden eher bei anderweitiger Beatmung eingesetzt.
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DLurie
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BeitragVerfasst am: 17.09.2020 09:48    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hi CIPO86

danke für den Kommentar.
CIPO86 hat Folgendes geschrieben:
Erst einmal eine kurze Nachfrage:
Meinst du tatsächlich Zorn oder Wut (Reaktion auf eine Ungerechtigkeit)?

Ich habe jetzt mal den Wiki-Artikel zu Zorn und insbesondere zur Unterscheidung Zorn/Wut gelesen. So ganz klar ist der für mich nicht. Irgendwie gefällt mir Zorn besser.  
 
Zitat:
wenngleich nur auf ihr ausdrückliches Verlangen und gegen den Rat der Götter in Weiß, die die Bestrahlungen der Metastasen in ihrem Kopf für sinnlos hielten.

CIPO86 hat Folgendes geschrieben:

Heutzutage läuft es oftmals eher andersherum.

Wahrscheinlich hast du recht und meine Erinnerung trügt mich. Der  konkrete Fall, den ich vor Augen hatte, liegt 20 Jahre zurück. Ich werde die Passage so ändern:
In der Klinik war sie immerhin noch behandelt worden, hatte Bestrahlungen gegen die Metastasen in ihrem Kopf bekommen.


Zitat:
Sie hat sich im Bett aufgesetzt und die Sauerstoffmaske abgenommen.

CIPO86 hat Folgendes geschrieben:

Eher Sauerstoffbrille als -maske.
Wenn man Sauerstoff bekommt, geht das üblicherweise außerhalb des Op-Saals über eine Nasenbrille. Masken werden eher bei anderweitiger Beatmung eingesetzt.

Klar, Brille nicht Maske.

LG
DLurie
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CIPO86
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BeitragVerfasst am: 17.09.2020 18:46    Titel: Antworten mit Zitat

Prinzipiell finde ich den Text gut geschrieben, aber tatsächlich hat mir "der kleine Bruder" besser gefallen. Ich kann gar nicht so genau benennen, warum.
Vielleicht, weil die Persönlichkeit des Protagonisten für mich da greifbarer ist.

Habe auch noch eine Verständnisfrage hierzu:

Zitat:
Und auch ihre Ehe: Ein Rosenkrieg über zwei Jahrzehnte. Aber noch nie in ihrem Leben hat sie sich stumm in ihr Schicksal gefügt.

Ich verstehe es so, dass "der Rosenkrieg über zwei Jahrzehnte" eine Ehe in ständigem Streit beschreiben soll.
Wenn mein Verständnis korrekt sein sollte, dann würde sie sich aber imho etwas vormachen, wenn sie glaubt, dass sie sich nicht (stumm) in ihr Schicksal eingefügt habe. Denn sie ist ja bei dem Mann geblieben.

EDIT. Vll kann ich mir wenig vorstellen, dass eine Frau, die als Kind den Krieg erlebte, Zorn darüber empfindet, weil sie mit Anfang sechzig an Krebs sterben wird.
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DLurie
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BeitragVerfasst am: 17.09.2020 20:26    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hi CIPO86

danke für die Anmerkungen. Habe meinen Senf in blau reingepinselt.

CIPO86 hat Folgendes geschrieben:


Habe auch noch eine Verständnisfrage hierzu:

Zitat:
Und auch ihre Ehe: Ein Rosenkrieg über zwei Jahrzehnte. Aber noch nie in ihrem Leben hat sie sich stumm in ihr Schicksal gefügt.

Ich verstehe es so, dass "der Rosenkrieg über zwei Jahrzehnte" eine Ehe in ständigem Streit beschreiben soll.
Wenn mein Verständnis korrekt sein sollte, dann würde sie sich aber imho etwas vormachen, wenn sie glaubt, dass sie sich nicht (stumm) in ihr Schicksal eingefügt habe. Denn sie ist ja bei dem Mann geblieben.
Nun ja - die Frauen dieser Generation sind damals oft bei ihren Männern geblieben - anders als heute. Der Rosenkrieg impliziert aber schon, dass sie gegen ihn aufbegehrt hat.

EDIT. Vll kann ich mir wenig vorstellen, dass eine Frau, die als Kind den Krieg erlebte, Zorn darüber empfindet, weil sie mit Anfang sechzig an Krebs sterben wird.
Was ich ausdrücken wollte, was aber nicht rübergekommen zu sein scheint: Sie ist jemand, für den das Leben immer Kampf war. Und auch ihr Krebs-Schicksal kann sie nicht anders begreifen als einen Kampf, was sich in diesem Fall als Zorn manifestiert.


LG
DLurie
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CIPO86
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BeitragVerfasst am: 17.09.2020 20:57    Titel: Antworten mit Zitat

DLurie hat Folgendes geschrieben:
Hi CIPO86

danke für die Anmerkungen. Habe meinen Senf in blau reingepinselt.

CIPO86 hat Folgendes geschrieben:


Habe auch noch eine Verständnisfrage hierzu:

Zitat:
Und auch ihre Ehe: Ein Rosenkrieg über zwei Jahrzehnte. Aber noch nie in ihrem Leben hat sie sich stumm in ihr Schicksal gefügt.

Ich verstehe es so, dass "der Rosenkrieg über zwei Jahrzehnte" eine Ehe in ständigem Streit beschreiben soll.
Wenn mein Verständnis korrekt sein sollte, dann würde sie sich aber imho etwas vormachen, wenn sie glaubt, dass sie sich nicht (stumm) in ihr Schicksal eingefügt habe. Denn sie ist ja bei dem Mann geblieben.
Nun ja - die Frauen dieser Generation sind damals oft bei ihren Männern geblieben - anders als heute. Der Rosenkrieg impliziert aber schon, dass sie gegen ihn aufbegehrt hat.

EDIT. Vll kann ich mir wenig vorstellen, dass eine Frau, die als Kind den Krieg erlebte, Zorn darüber empfindet, weil sie mit Anfang sechzig an Krebs sterben wird.
Was ich ausdrücken wollte, was aber nicht rübergekommen zu sein scheint: Sie ist jemand, für den das Leben immer Kampf war. Und auch ihr Krebs-Schicksal kann sie nicht anders begreifen als einen Kampf, was sich in diesem Fall als Zorn manifestiert.


LG
DLurie


Es stimmt natürlich, dass die Frauen früher meist bei ihren Männern geblieben sind. Aber sie haben dann i.d.R. auch nicht aufbegehrt, sondern sich still in ihr Schicksal gefügt.

Und zum Leben als Kampf: doch, das schimmerte schon durch. Aber der Kampf gegen den Krebs führt nicht automatisch zur Auflehnung gegen das Unvermeidliche. Mein Gedanke war jetzt eher, dass jemand, der den Krieg erlebt hat, das Unvermeidliche besser akzeptieren kann.

Aber ich bin mir sicher, dass es andere gibt, die es so wie du sehen. Wink
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DLurie
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BeitragVerfasst am: 17.09.2020 21:28    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo CIPO86,

CIPO86 hat Folgendes geschrieben:

Es stimmt natürlich, dass die Frauen früher meist bei ihren Männern geblieben sind. Aber sie haben dann i.d.R. auch nicht aufbegehrt, sondern sich still in ihr Schicksal gefügt.

In der Regel - aber meine Protagonistin eben nicht.

CIPO86 hat Folgendes geschrieben:

Und zum Leben als Kampf: doch, das schimmerte schon durch. Aber der Kampf gegen den Krebs führt nicht automatisch zur Auflehnung gegen das Unvermeidliche. Mein Gedanke war jetzt eher, dass jemand, der den Krieg erlebt hat, das Unvermeidliche besser akzeptieren kann.

Natürlich führt der Kampf gegen den Krebs nicht automatisch zur Auflehnung gegen das Unvermeidliche. Da gibt es sicher auch andere Reaktionen. Ich schildere lediglich eine. Dass jemand , der den Krieg erlebt hat, das Unvermeidliche besser akzeptieren kann, widerspricht völlig den Erfahrungen, die ich in meinem Umfeld gemacht habe. Diese Menschen sind oft sehr, sehr hart geworden - sonst hätten sie vielleicht nicht überlebt.

LG
DLurie
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CIPO86
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BeitragVerfasst am: 17.09.2020 21:43    Titel: Antworten mit Zitat

DLurie hat Folgendes geschrieben:
Hallo CIPO86,

CIPO86 hat Folgendes geschrieben:

Es stimmt natürlich, dass die Frauen früher meist bei ihren Männern geblieben sind. Aber sie haben dann i.d.R. auch nicht aufbegehrt, sondern sich still in ihr Schicksal gefügt.

In der Regel - aber meine Protagonistin eben nicht.

CIPO86 hat Folgendes geschrieben:

Und zum Leben als Kampf: doch, das schimmerte schon durch. Aber der Kampf gegen den Krebs führt nicht automatisch zur Auflehnung gegen das Unvermeidliche. Mein Gedanke war jetzt eher, dass jemand, der den Krieg erlebt hat, das Unvermeidliche besser akzeptieren kann.

Natürlich führt der Kampf gegen den Krebs nicht automatisch zur Auflehnung gegen das Unvermeidliche. Da gibt es sicher auch andere Reaktionen. Ich schildere lediglich eine. Dass jemand , der den Krieg erlebt hat, das Unvermeidliche besser akzeptieren kann, widerspricht völlig den Erfahrungen, die ich in meinem Umfeld gemacht habe. Diese Menschen sind oft sehr, sehr hart geworden - sonst hätten sie vielleicht nicht überlebt.

LG
DLurie


Nur aus Interesse an deinen Gedankengängen bzw. Erfahrungen:
Warum meinst du können diese Menschen weniger gut mit dem Unvermeidlichen bzw. dem Tod umgehen? Die Härte gegenüber sich selbst und die Erfahrung des Lebens als Kampf finde ich (bisher) als Erklärung nicht ausreichend.
Ich kann jetzt nur aus meiner eigenen Erfahrung und der von Leidensgenossen sprechen. Ich empfinde seit vielen Jahren mein Leben über weite Abschnitte als Kampf, und ja, ich musste zum Teil hart gegenüber mir werden. Und trotzdem habe ich keinerlei Probleme mit dem absolut Unvermeidlichen, also dem Tod. Der Tod ist angesichts großen Leidens oftmals eine Erlösung. Eine große Ungerechtigkeit angesichts eines Lebens, das man nicht leben konnte, zu empfinden, kann ich sehr gut nachvollziehen. Aber ich verbinde das nicht einem Auflehnen gegen den Tod.
Deshalb interessiert mich das Thema. Bitte das nicht als nervige Nachfrage missverstehen.
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DLurie
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BeitragVerfasst am: 17.09.2020 22:07    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hi CIPO86,

CIPO86 hat Folgendes geschrieben:

Nur aus Interesse an deinen Gedankengängen bzw. Erfahrungen:
Warum meinst du können diese Menschen weniger gut mit dem Unvermeidlichen bzw. dem Tod umgehen? Die Härte gegenüber sich selbst und die Erfahrung des Lebens als Kampf finde ich (bisher) als Erklärung nicht ausreichend.

Ich habe das bei meinen Eltern so  empfunden, die beide als Kinder/Jugendliche Schreckliches in den Kriegsjahren erlebt hatten.
Beide waren in ihrem gesamten späteren Leben irgendwie dauernd in einer Art Kampfmodus, selbst wenn dazu überhaupt kein Grund mehr bestand.   

CIPO86 hat Folgendes geschrieben:

Ich kann jetzt nur aus meiner eigenen Erfahrung und der von Leidensgenossen sprechen. Ich empfinde seit vielen Jahren mein Leben über weite Abschnitte als Kampf, und ja, ich musste zum Teil hart gegenüber mir werden. Und trotzdem habe ich keinerlei Probleme mit dem absolut Unvermeidlichen, also dem Tod. Der Tod ist angesichts großen Leidens oftmals eine Erlösung.  

Ich will dir nicht zu nahe treten. Ich kenne dich und dein Schicksal nicht.
Aber das Du keinerlei Probleme mit dem Tod, oder sagen wir besser: mit dem Sterben hast oder besser: haben wirst... Woher willst Du das so genau wissen?    

CIPO86 hat Folgendes geschrieben:

Eine große Ungerechtigkeit angesichts eines Lebens, das man nicht leben konnte, zu empfinden, kann ich sehr gut nachvollziehen. Aber ich verbinde das nicht einem Auflehnen gegen den Tod.

Aber kann ein viel zu früher Tod denn nicht auch als Ungerechtigkeit empfunden werden und zur (de facto sinnlosen)  Auflehnung führen?  
Irgendwie fällt mir dazu ein Woody Allen Spruch ein. Der wurde wohl mal gefragt:    
What do you think about death?   Und antwortete:
I'm against it. Wink

LG
DLurie
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CIPO86
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BeitragVerfasst am: 17.09.2020 22:51    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich habe das bei meinen Eltern so  empfunden, die beide als Kinder/Jugendliche Schreckliches in den Kriegsjahren erlebt hatten.
Beide waren in ihrem gesamten späteren Leben irgendwie dauernd in einer Art Kampfmodus, selbst wenn dazu überhaupt kein Grund mehr bestand.    

Meine Oma hatte die Kriegszeit als junge Frau miterlebt. Was ich von ihr mitnahm, waren Bescheidenheit und Dankbarkeit. Sie war durchaus hart im Nehmen, aber nicht emotional verhärtet. Bei meinem Opa muss das ähnlich gewesen sein. Allerdings waren beide gläubig.

Zitat:
Ich will dir nicht zu nahe treten. Ich kenne dich und dein Schicksal nicht.
Aber das Du keinerlei Probleme mit dem Tod, oder sagen wir besser: mit dem Sterben hast oder besser: haben wirst... Woher willst Du das so genau wissen?

Ich bin seit vielen Jahren schwer chronisch krank, mit kaum vorhandener Lebensqualität, und besch... Perspektive. Klar: absolut sicher kann man sich nie sein, bis die Situation eintritt. Aber ich verspüre bei dem Gedanken an den Tod (vs Sterben) keinerlei Ängste, auch kein Aufbegehren. Warum auch? Es ist eher ein Leben, das noch Jahre währt und im Leiden erstarrt ist, das eine Horrorvorstellung ist. Und ein früheres Versterben per se empfinde ich nicht als ungerecht, sondern dass ich bisher kaum die Chance hatte, richtig zu leben.

Zitat:
Aber kann ein viel zu früher Tod denn nicht auch als Ungerechtigkeit empfunden werden und zur (de facto sinnlosen) Auflehnung führen?

Klar. Aber das ist eine Ungerechtigkeit, die man dann nicht mehr lange aushalten muss, wenn man im Sterben liegt. Und: die Lebenszeit ist gar nicht so sehr das Entscheidende. Als ungerecht empfindet man ja nicht primär den frühen Tod, sondern dass man qualitativ nicht genügend gelebt hat oder hat leben können.
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DLurie
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BeitragVerfasst am: 18.09.2020 11:25    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo CIPO86,

CIPO86 hat Folgendes geschrieben:

Meine Oma hatte die Kriegszeit als junge Frau miterlebt. Was ich von ihr mitnahm, waren Bescheidenheit und Dankbarkeit. Sie war durchaus hart im Nehmen, aber nicht emotional verhärtet. Bei meinem Opa muss das ähnlich gewesen sein. Allerdings waren beide gläubig.

Interessant. Bei meinen Eltern führten die Kriegserfahrungen zu einer völligen Abwendung vom Glauben, zu einer fast schon militanten Anti-Kirche Haltung und zu überzogener Härte z.B. in der Erziehung der Kinder. Aber unterschiedliche Reaktionen auf traumatisierende Erlebnisse sind ja keineswegs ungewöhnlich.

CIPO86 hat Folgendes geschrieben:

Ich bin seit vielen Jahren schwer chronisch krank, mit kaum vorhandener Lebensqualität, und besch... Perspektive. Klar: absolut sicher kann man sich nie sein, bis die Situation eintritt. Aber ich verspüre bei dem Gedanken an den Tod (vs Sterben) keinerlei Ängste, auch kein Aufbegehren. Warum auch? Es ist eher ein Leben, das noch Jahre währt und im Leiden erstarrt ist, das eine Horrorvorstellung ist. Und ein früheres Versterben per se empfinde ich nicht als ungerecht, sondern dass ich bisher kaum die Chance hatte, richtig zu leben.

Das tut mir sehr leid für Dich, und ich hoffe und wünsche Dir wirklich, dass sich deine Situation bessert, und Du wieder Hoffnung fassen kannst. Mir wird jetzt auch klar, warum Dir die Perspektive meiner Protagonistin fremd bleiben muss.

LG
DLurie
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CIPO86
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BeitragVerfasst am: 18.09.2020 14:03    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Das tut mir sehr leid für Dich, und ich hoffe und wünsche Dir wirklich, dass sich deine Situation bessert, und Du wieder Hoffnung fassen kannst. Mir wird jetzt auch klar, warum Dir die Perspektive meiner Protagonistin fremd bleiben muss

Ja, das mag sein.
Allerdings würde ich meinen, dass bei jedem Menschen, der gegen den Tod aufbegehrt, es letztlich um seine Empfindung geht, nicht genügend gelebt zu haben. Und die macht sich imho vor allem an der Frage fest, ob er das bisherige Leben hat leben können, oder nicht.
Das Leben deiner Protagonistin klingt danach, als habe sie das nicht tun können. Das als ungerecht zu empfinden, ist sehr nachvollziehbar. Sie aber projiziert diese Empfindung auf den Tod an sich.
Das ist wohl der Grund, warum sie mir wenig reflektiert bzw. der Text weniger in die Tiefe gehend vorkommt, als dein anderer Text.
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hans1
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BeitragVerfasst am: 18.09.2020 18:22    Titel: Antworten mit Zitat

DLurie hat Folgendes geschrieben:
Hi CIPO86

danke für den Kommentar.
CIPO86 hat Folgendes geschrieben:
Erst einmal eine kurze Nachfrage:
Meinst du tatsächlich Zorn oder Wut (Reaktion auf eine Ungerechtigkeit)?

Ich habe jetzt mal den Wiki-Artikel zu Zorn und insbesondere zur Unterscheidung Zorn/Wut gelesen. So ganz klar ist der für mich nicht. Irgendwie gefällt mir Zorn besser.  

wut hat man auf eine bestimmte oder wegen einer bestimmten sache.
zorn traegt man aber in sich und er bricht mal aus.
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hans1
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BeitragVerfasst am: 18.09.2020 18:24    Titel: Re: Zorn Antworten mit Zitat

DLurie hat Folgendes geschrieben:


Ihr Leben war immer Kampf gewesen. Eine Kindheit in den Kriegsjahren, Hunger in der Nachkriegszeit, der Wiederaufbau. Und auch ihre Ehe: Ein Rosenkrieg über zwei Jahrzehnte. Aber noch nie in ihrem Leben hat sie sich stumm in ihr Schicksal gefügt. Sie weiß, dass sie sterben muss.
Aber sie wird im Zorn gehen und sicher nicht leise.

mein gott, kerl, h i e r  beginnt dein grosser roman!
ja, will ich sagen, los, beschreib es, ich wills wissen! du kannst das!
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DLurie
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BeitragVerfasst am: 19.09.2020 11:05    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hi CIPO86,

CIPO86 hat Folgendes geschrieben:

Allerdings würde ich meinen, dass bei jedem Menschen, der gegen den Tod aufbegehrt, es letztlich um seine Empfindung geht, nicht genügend gelebt zu haben. Und die macht sich imho vor allem an der Frage fest, ob er das bisherige Leben hat leben können, oder nicht.
Das Leben deiner Protagonistin klingt danach, als habe sie das nicht tun können. Das als ungerecht zu empfinden, ist sehr nachvollziehbar. Sie aber projiziert diese Empfindung auf den Tod an sich.


Ja -  das kann ich nachvollziehen. Man könnte das Ende tatsächlich in diese Richtung umschreiben/erweitern:
...
Dein Leben ist fast immer Kampf gewesen, dachte sie voller Bitterkeit. Die Kindheit in den Kriegsjahren, Hunger, Bomben, Überleben. Dann das atemlose Schuften in der Nachkriegszeit, der Wiederaufbau. Und auch ihre Ehe: Ein Rosenkrieg über zwei Jahrzehnte. Vor einigen Jahren hatte sie sich endlich aus dieser zerstörerischen Beziehung befreit und dann ihre ganze Energie auf einen Neustart im Beruf konzentriert. Nach und nach war so etwas wie Ruhe und Frieden in ihr Leben eingekehrt, sie hatte sogar Pläne geschmiedet für die Rentenzeit.
Und jetzt diese Diagnose. Warum ich? Warum gerade ich?
Sie wird im Zorn gehen und sicher nicht leise.


LG
DLurie
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DLurie
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BeitragVerfasst am: 19.09.2020 11:26    Titel: Re: Zorn pdf-Datei Antworten mit Zitat

hans1 hat Folgendes geschrieben:

mein gott, kerl, h i e r  beginnt dein grosser roman!
ja, will ich sagen, los, beschreib es, ich wills wissen! du kannst das!


Hallo hans1,

dein Zutrauen ehrt mich. Aber ganz ehrlich: Mich mit diesem Thema in Romanlänge auseinanderzusetzen, überfordert in jeder Beziehung meine Kräfte und Fähigkeiten.

LG
DLurie
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nicolailevin
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BeitragVerfasst am: 19.09.2020 16:04    Titel: Re: Zorn Antworten mit Zitat

hans1 hat Folgendes geschrieben:
DLurie hat Folgendes geschrieben:


Ihr Leben war immer Kampf gewesen. Eine Kindheit in den Kriegsjahren, Hunger in der Nachkriegszeit, der Wiederaufbau. Und auch ihre Ehe: Ein Rosenkrieg über zwei Jahrzehnte. Aber noch nie in ihrem Leben hat sie sich stumm in ihr Schicksal gefügt. Sie weiß, dass sie sterben muss.
Aber sie wird im Zorn gehen und sicher nicht leise.

mein gott, kerl, h i e r  beginnt dein grosser roman!
ja, will ich sagen, los, beschreib es, ich wills wissen! du kannst das!


Mir gehts genauso. Dass der Hintergrund und die Lebensgeschichte der Sterbenden in der Story den gleichen Raum hat wie die Beschreibung der Container im Krankenhausanbau erscheint mir ein Missverhältnis, denn diese Inhalte interessieren mich ungleich mehr!

VG
Nico.
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DLurie
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BeitragVerfasst am: 20.09.2020 10:11    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hi Nico,

danke für den Kommentar.  
habe dem Text aufgrund der Einwände von dir und CIPO86 ein neues Ende verpasst, welches mehr Informationen zum Vorleben meiner Protagonistin bringt:

...
Dein Leben ist immer Kampf gewesen, denkt sie voller Bitterkeit. Die Kindheit in den Kriegsjahren, Bomben, Hunger, nacktes Überleben. Dann die atemlose Schufterei in der Zeit des Wiederaufbaus. Später ihre Ehe: Ein Rosenkrieg, sie brauchte zwei Jahrzehnte, um sich aus der zerstörerischen Beziehung zu ihrem vom Krieg traumatisierten Mann zu befreien. Zwei Kinder, die sie praktisch allein großzog. Nach der Scheidung, mit Mitte vierzig, hatte sie ihre ganze Energie auf einen Neustart im Beruf konzentriert. Mit Erfolg, nach und nach war zum ersten Mal so etwas wie Ruhe und Frieden in ihr Leben eingekehrt, sie hatte sogar Pläne geschmiedet für die Rentenzeit.
Und vor einem Jahr dann die Diagnose. Das Todesurteil.
Warum ich? Warum gerade ich?
Sie wird im Zorn gehen und sicher nicht leise.


LG
DLurie
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hobbes
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Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
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BeitragVerfasst am: 20.09.2020 11:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo DLurie,

es fällt mir schwer, etwas zu deiner Geschichte zu sagen, ich mag sie, aber 100%ig überzeugt sie mich noch nicht und ich kann leider nicht genau sagen, woran das liegt, ich kann nur sagen, was passiert und das ist, dass ich am Ende noch zu "unbeteiligt" bin.

Da das nicht sonderlich konstruktiv ist, hätte ich auch wohl eher die Klappe gehalten, aber zu deinem neuen Ende habe ich dann doch eine ganz konkrete Anmerkung.
DLurie hat Folgendes geschrieben:
Warum ich? Warum gerade ich?

Müsste das nicht eher "Warum gerade jetzt?" heißen?
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DLurie
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BeitragVerfasst am: 20.09.2020 12:58    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo hobbes,

danke für deinen Kommentar.

hobbes hat Folgendes geschrieben:

es fällt mir schwer, etwas zu deiner Geschichte zu sagen, ich mag sie, aber 100%ig überzeugt sie mich noch nicht und ich kann leider nicht genau sagen, woran das liegt, ich kann nur sagen, was passiert und das ist, dass ich am Ende noch zu "unbeteiligt" bin.

Vielleicht liegt es daran, dass ich, als jemand, der in diesem speziellen Fall sehr beteiligt ist, Distanz schaffen muss, und man das dem Text einfach anmerkt.

DLurie hat Folgendes geschrieben:
Warum ich? Warum gerade ich?

hobbes hat Folgendes geschrieben:

Müsste das nicht eher "Warum gerade jetzt?" heißen?


Stimmt. Das ist stärker als die bloße Wiederholung, betont es doch, wie sehr  dieser Tod für meine Protagonistin zur Unzeit kommt.

LG
DLurie

PS und OT: Bin gerade Opa geworden. Nachdem meine Tochter einen dramatischen 36h Geburtsmarathon hingelegt hat. Ich habe beschlossen, baw. erst mal die Finger von diesem Sterbezyklus zu lassen...
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hobbes
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Beiträge: 3521

Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
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BeitragVerfasst am: 20.09.2020 13:44    Titel: Antworten mit Zitat

Na dann herzlichen Glückwunsch! Ich hoffe und wünsche, alle Beteiligten sind mittlerweile wohlauf und halbwegs ausgeschlafen.

DLurie hat Folgendes geschrieben:
Vielleicht liegt es daran, dass ich, als jemand, der in diesem speziellen Fall sehr beteiligt ist, Distanz schaffen muss, und man das dem Text einfach anmerkt.

Ja, diese Distanz ist auf alle Fälle da, aber das ist ja an sich nichts verkehrtes, es passt ja auch zu deiner Prota, wäre doch sehr verwunderlich in ihrem Fall, wenn sie die Leserin zu sehr an sich heranlässt.
Vielleicht liegt es ja auch mehr an mir als an ihr, da Zorn und Wut nicht unbedingt zu meinen "bevorzugten" Gefühlen gehören.
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hans1
Leseratte


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BeitragVerfasst am: 20.09.2020 19:30    Titel: Antworten mit Zitat

DLurie hat Folgendes geschrieben:

PS und OT: Bin gerade Opa geworden. Nachdem meine Tochter einen dramatischen 36h Geburtsmarathon hingelegt hat. Ich habe beschlossen, baw. erst mal die Finger von diesem Sterbezyklus zu lassen...


lass die toten die toten beerdigen.
du aber hast eine wunderschoene und grosse aufgabe: dem enkelkind die schoenheit des lebens zu zeigen.
glueckwunsch tausend mal.
bin auch opa. so schoen.
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