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[ein] Achilles Sehnen


 
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Heidi
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Alter: 39
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BeitragVerfasst am: 26.07.2020 20:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Vogelsucher,

Vogelsucher hat Folgendes geschrieben:
Ich finde das hier deutlich zu lang für ein ungereimtes Gedicht.


das finde ich natürlich nicht, aber ich glaube, zu verstehen, warum es dir so damit geht.

Viele Grüße
Heidi


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Heidi
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BeitragVerfasst am: 01.08.2020 20:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo d.frank,

d.frank hat Folgendes geschrieben:
<wagt er zu weinen, mitten in uns>


ist das Zitat von dir?
Ich finde einen Bezug zum Text und nehme es als Kompliment, da es mir ehrlich vorkommt. Wie eine Reflexion zu dem, was ich ausdrücken wollte.


d.frank hat Folgendes geschrieben:
Vielleicht ist das ein wenig, ein ganz klein wenig zu aufgeblasen...


Ja, doch, aufgeblasen ist es sicher auch ein wenig. Meine Texte müssen immer ein wenig schreiben. Nicht ausschließlich, aber ich mag es gern laut und mit Knalleffekt.

d.frank hat Folgendes geschrieben:
Vielleicht ist das ein wenig, ein ganz klein wenig zu verklausuliert?


Das ist wohl auch so eine Neigung von mir. Embarassed Ich kann deine Kritik verstehen. Vielleicht ist der Grat auf dem ich mich bewege etwas zu anders.

d.frank hat Folgendes geschrieben:
Aber trotzdem. Mir gefällt das an sich. In der Lyrik funktioniert das für mich mit dem großen Sehnen, dem üppigen Sahnetopping, auch wenn das an manchen Stellen noch nicht hundertprozentig ausgereift scheint, weil es bemüht wirkt.


Schön, dass du Sahne obendrauf magst. Und, ja, so richtig ausgereift ist das Ding noch nicht. War mal eben rausgehauen, aber es hat Spaß gemacht. Vielleicht überarbeite ich den Text auch noch und entwaffne ihn ein wenig. Aber erst nach einer kleinen Pause.

d.frank hat Folgendes geschrieben:
Es ist schade / paradox, dass die Aussage, welche ich, bezogen auf die Aufgabenstellung (Utopie), bemerkenswert finde, in ihrer Kraft zu berühren von der übervollen Symbolik behindert wird. Ein gutes Beispiel dafür, dass weniger manchmal mehr ist und die leisen Töne viel stärker und länger nachklingen können.


Das wurde mir schon mehrmals gesagt, aber irgendwie komme ich nicht umhin, Bilder in Fluten reinzuknallen wenn ich lyrische schreibe. Kann auch sein, dass es eine Phase ist, die ich gerade durchmachen muss, um später dann einen leichteren Stil zu finden. Ich bin auf alles gespannt, was noch so kommen wird in den nächsten Jahren.

Vielen Dank für deinen Kommentar und die Punkte!

Liebe Grüße
Heidi


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Heidi
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BeitragVerfasst am: 01.08.2020 20:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Malaga,

Malaga hat Folgendes geschrieben:
Kampf zwischen Idylle, Liebe, Harmonie (Paradies?) und einer Bedrohung dessen, immer wieder der Angriff. Am Ende Scheitern.


du siehst also ein Scheitern am Ende. Spannend.

Malaga hat Folgendes geschrieben:
Ich sehe nicht die Auflehnung eines Einzelnen.
Bewertung am Ende im Vergleich.


Da wir alle so unterschiedlich lesen, kann ich hierzu kaum etwas sagen. Ich selbst sehe diese Auflehnung einer einzelnen Person realtiv klar.

Vielen Dank für deinen Kommentar, die Beschäftigung mit meinem Text und die Punkte, die du ihm trotz allem verliehen hast!

Liebe Grüße
Heidi


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Heidi
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BeitragVerfasst am: 01.08.2020 20:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo RAc,

RAc hat Folgendes geschrieben:
Leider habe ich keinerlei Zugang zu diesem Text gefunden (Lyrik ist nicht mein Ding).


das ist natürlich schade, aber verständlich, wenn Lyrik nicht dein Ding ist.

Dennoch danke dafür, dass du deine Worte hier hinterlassen hast.

Liebe Grüße
Heidi


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BeitragVerfasst am: 01.08.2020 21:05    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Ribanna,

Ribanna hat Folgendes geschrieben:
Lyrik kann ich nicht bewerten, davon verstehe ich nichts. Tut mir Leid.


verstehen ist nebensächlich, wenn du meine Texte liest. Im Grunde finde ich es um einiges besser, wenn der Verstand weitgehend ausgeschaltet wird, beim Lesen meiner Texte.

Ich selbst bin ja der Meinung, dass jeder eine "Bewertung" abgeben kann, zu allem möglichen - auch zu diesem kleinen Experiment - kann aber verstehen (hier ist der Verstand dann sehr nützlich), dass es eine Hürde darstellt, einen Zugang zum Text zu finden, aus welchen Gründen auch immer.

Trotzdem auch ein Dankeschön an dich für deinen Kommentar!

Viele Grüße
Heidi


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Heidi
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BeitragVerfasst am: 08.08.2020 19:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo poetnick,

poetnick hat Folgendes geschrieben:
Hallo Unbekannt,

Es ist sicher ein Wagnis mit einem Langgedicht an dieses Thema
heranzugehen. Die Balance Verdichtung und Ausufern zu halten, stelle ich
mir als anspruchsvoll vor.


du hast recht, dieser Text war und ist ein absolutes Wagnis und es war für mich auch ziemlich (fast) neu, so an einen Wettbewerbstext heranzugehen. Überhaupt hätte ich nie gedacht, dass ich jemals eine Utopie in diese Form bringe, aber ich denke, die Balance zwischen Dichte und Ufer ist mir gut gelungen. Bisher hat sich jedenfalls noch niemand beschwert.

poetnick hat Folgendes geschrieben:
Der Titel spricht sofort an mit seiner Wortspielerei und eröffnet eine weitere Ebene.


Das freut mich sehr. Der Titel war Ausgangspunkt des Textes. Normalerweise kommt der bei mir ganz zum Schluss. Dieses Mal war es anders. Wenn er für dich eine weitere Ebene eröffnen konnte, bin ich zufrieden.

poetnick hat Folgendes geschrieben:
Im weiteren Verlauf habe ich den Kontakt eben zur Verdichtung verloren, vermisst.


Dass du später dann den Kontakt zum Text verloren hast, ist natürlich schade. Passiert aber.

poetnick hat Folgendes geschrieben:
Gegen Schluss finde ich die stärksten Passagen und Empfindungen.


Oh, das freut mich. Daran erkenne ich doch deutlich, dass du dich sehr genau mit dem Text befasst hast und auch starke Momente erleben konntest. Gerade zum Ende hin hatte ich im Sinn, dass in den lesenden Menschen eine Steigerung wahrgenommen wird. Die ist bei dir angekommen, wenn ich deine Worte richtig deute.

poetnick hat Folgendes geschrieben:
Habe mich für die Punktevergabe dann doch an anderen Texten orientiert.


Das ist verständlich und völlig in Ordnung.
Ich danke dir für die intenisve und ehrliche Auseinandersetzung mit dieser Utopie.

Viele Grüße
Heidi


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Heidi
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BeitragVerfasst am: 08.08.2020 19:25    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Michel,

Michel hat Folgendes geschrieben:
Hier merke ich, wie mir das Besteck fehlt, um das Gedicht wirklich zu durchdringen.


die Sache mit dem Besteck halte ich für überbewertet. Denn das hier

Michel hat Folgendes geschrieben:
Ich spüre Rhythmus,


zeigt doch, dass dein Besteck ja innerhalb von dir ist und du erspüren kannst, was im Text so fließt.

Michel hat Folgendes geschrieben:
vermeine in der Doppelbelegung einzelner Wörter an den Zeilenenden schmunzelnd eine Handschrift wiederzuerkennen,


Das klingt ja sehr spannend und ich bin neugierig. Ist es die Handschrift, die du vermutet hast?
Ich tippe auf: Ja smile

Michel hat Folgendes geschrieben:
verzweifle an Bildern, die mir verschlossen bleiben („explodieren Steine zu Sternen“)


Die Bilder, ja, sie sind tatsächlich speziell und ergeben nicht immer einen Sinn im rationalen Sinne. In die Verzweiflung will ich ja niemanden treiben, aber vielleicht ist mit deinem Verzweifeln an den Bildern ja auch so etwas wie ein Ringen um den Inhalt gemeint, weil dann bleibt unter Umständen auch was haften und es bewegt sich was, löst etwas aus (und wenn es im Zweifelsfall Abneigung ist). In diesem Fall fände ich das wiederum durchaus positiv. Für die lesenden Menschen wie auch für mich.

Michel hat Folgendes geschrieben:
und bin irritiert über plötzlich auftauchende realitätsnahe Zeilen, die sich beim zweiten Lesen als mehrdeutiger erweisen als anfangs wahrgenommen.


Diese Irritation freut mich wirklich sehr. Du bist ja richtig mitgegangen mit dem Text. Was für ein Geschenk!

Michel hat Folgendes geschrieben:
Die silbernen Fäden des Mikros sind besonders hängengeblieben und die Suche nach dem Fluchtpunkt.


Fantastisch. Gerade das Mikro ist mir wichtig. Mein Wort: Wenn heiraten, dann nur ein Mikrofon (das stimmt zu).

Die Suche nach dem Fluchtpunkt ist in diesem Fall essenziell.

Michel hat Folgendes geschrieben:
Auch ohne Besteck kann ich sagen: Gefällt mir. Sehr.


Na, siehst du, es geht auch ohne Besteck. smile
Und dann diese Punkte! Vielen Dank dafür, Michel, und fürs Mitgehen mit diesem Text und für den Kommentar.

Liebe Grüße
Heidi


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