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Constantine
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BeitragVerfasst am: 21.07.2020 21:54    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Ribanna,

Ribanna hat Folgendes geschrieben:
Ein wunderbarer Text, der durch seine Sprache etwas ganz besonderes ist.

Puh, schon dein Feedbackanfang geht runter wie Öl.

Ribanna hat Folgendes geschrieben:
Feine Ironie an manchen Stellen, witzig, die Kommentare, die den Text als solchen kommentieren.
Das Thema ist gut umgesetzt.

Danke für deine lobenden Worte. Freut mich, dass dir das Lesen des Textes Spaß gemacht und dir die „Sprache“ gefallen hat. Du hast Ironie und Witz in Text gespürt, das freut mich ganz besonders, weil ich finde, Witz an Leser zu transportieren ist schwer und kann richtig nach hinten losgehen.  Insofern freut es mich ungemein, dass mir dies bei dir gelungen ist.
Danke für die Bestätigung der Umsetzung des Themas.
Ribanna hat Folgendes geschrieben:
Allerdings steht hier - so liest es sich für mich - die Unzufriedenheit im Vordergrund, das Schöne, die Utopie bleibt im Hintergrund.
Das stört mich ein wenig.

Die Kneipe ist im Grunde eine Art Utopie-Vakuum-Zufluchtsort und bleibt im Sinne von
Zitat:
Alles passte perfekt zusammen, die Kneipe, der Ex-Priester und der Barmann; der Weltfrieden war genau dort, wo er sein sollte. Draußen.

draußen.  Der Ex-Priester gibt sich durch die beispielhaften Fernsehnachrichten eine gewisse Utopie-Dosis, um seine Unzufriedenheit zu füttern. Gerade diese Unzufriedenheit wird durch die Utopie-Überdosis gefüttert und bricht aus. Ich kann verstehen, dass für dich die Unzufriedenheit omnipräsent war, klar, einer der Protagonisten ist nur am Meckern und redet alles schlecht, aber was er schlecht redet ist das Schöne der Utopie. Ich hoffte, dass die Utopie(-Dosis) trotz permanenten Meckerns spürbar war und die Unzufriedenheit des Priesters nachvollziehbar machte.

Ribanna hat Folgendes geschrieben:
Ich lasse Punkte da, wie viele, weiß ich noch nicht.

Und das nicht zu knapp. Wow. Freut mich sehr, dass dich der kleine Störfaktor schließlich nicht allzu sehr gestört hat und dich mein Text überzeugt hat. Danke für die grandiose Bepunktung. Dein Text hat mir auch sehr gut gefallen.

LG Constantine
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Constantine
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BeitragVerfasst am: 21.07.2020 22:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Hummelchen48,

Hummelchen48 hat Folgendes geschrieben:
Hallo,

mir gefällt besonders, wie du den Leser mit einbeziehst.

Grüße

Hummelchen

Shocked
Ein so unscheinbares Feedback, hinter dem sich so viel verbirgt.
Freut mich sehr, dass dir diese „Ebene“ des Textes besonders gefallen hat und danke für die Bestätigung.

In Anbetracht deiner grandiosen Bepunktung, schließe ich, dass mein Text die Vorgaben erfüllt und dir sehr gefallen haben muss. Danke auch hierfür für die Bestätigung.

LG Constantine
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Constantine
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BeitragVerfasst am: 30.07.2020 18:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Andreas,

Andreas Kinell hat Folgendes geschrieben:
ahhh die Meta-Ebene! Ich bin ihr Fan.

Mit deinem wissend-erkennendem Heureka, zumindest deute ich deine Reaktion so, fängt dein Feedback schon mal interessant an und freut mich, dass du ein Fan der Meta-Ebene (welche genau ist gemeint und gibt es davon nur eine?) bist.

Andreas Kinell hat Folgendes geschrieben:

Hier muss ich zugeben, dass mir ihre Funktion im Text entgeht, sie erscheint mir frei schwebend und deshalb aus Sicht der darunterliegenden Ebene zwecklos.

Wenn ich dich richtig verstehe, so scheint mein Beitrag für dich eher aus heterogen zusammengesetzten Teilen zu bestehen, die für dich kein Gesamtbild ergeben. Das tut mir leid.

Andreas Kinell hat Folgendes geschrieben:
Im Gegensatz natürlich zur obersten Ebene: der Tatsache, dass es sich um einen Beitrag für einen Schreibwettbewerb handelt

Ich hoffe natürlich, dass der Text als Gesamtwerk auch außerhalb eines Schreibwettbewerbes für sich stehen kann. Es spricht nichts dagegen, den Text als ein reines Wettbewerbsvehikel zu betrachten und dementsprechend  muss der Text den Wettbewerbskriterien Stand halten. Ok.

Andreas Kinell hat Folgendes geschrieben:
und so in diesem Kontext über die erwähnte Meta-Ebene sehr direkt ein gewisses vorhandenes Wissen um literarische Kniffe vermittelt werden kann.

Den Text nur anhand einer Meta-Ebene zu definieren, die anscheinend nur darin zu bestehen scheint, literarische Kniffe zu vermitteln, empfinde ich leider als zu einengend, behandelt der Text mehr als nur ein "literaturwissenschaftliches" Thema, so ich mir erhofft habe, die Vorgaben bearbeitet zu haben.
Was mir dein Feedback als Leserrezeption eher aufzeigt, ist, wie schwer ein Teilaspekt, womöglich beeinflusst durch die Erzählstimme, andere Teilaspekte überlagern und zu sehr dominieren kann.

Danke fürs Lesen und dein feines Feedback.

LG Constantine
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Constantine
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BeitragVerfasst am: 30.07.2020 18:40    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Silke,


silke-k-weiler hat Folgendes geschrieben:
Lieber Text,

ja, das liest sich ganz amüsant.

Das freut mich, dass du deinen Spaß am Lesen hattest.

silke-k-weiler hat Folgendes geschrieben:
Wobei ich die ganze Zeit "Dittsche" vor Augen hab, keine Ahnung, warum.

Das weiß ich leider auch nicht und kann dir zu deiner Assoziation leider nichts sagen, auch wenn ich die Serie "Dittsche" vage kenne und Olli Dittrich als Schauspieler gerne sehe. Insgesamt aber eine schöne Assoziation. Danke.

silke-k-weiler hat Folgendes geschrieben:
Aber das Lamento des unzufriedenen Ex-Priesters rieselt doch so ein bisschen durch mich durch, ohne dass viel haften bleibt.

Diesen Eindruck kann ich gut nachvollziehen, ist der Ex-Priester mit seinem Monolog sehr präsent im Text.

silke-k-weiler hat Folgendes geschrieben:
Das Spiel mit dem Barmann-Klischee gefällt mir ganz gut.

Danke, dass dir das gefällt.

silke-k-weiler hat Folgendes geschrieben:
Die Einführungsebene ist auch ganz nett.

Damit kann ich leben, auch wenn "ganz nett" die kleine Schwester von ... ist.

silke-k-weiler hat Folgendes geschrieben:
Ach, ich weiß nicht. Ich glaube, die Unzufriedenheit ist auf mich übergeschwappt.

Kein Wunder, bei dem Thema und den ganzen Unzufriedenen in den Texten. Laughing

silke-k-weiler hat Folgendes geschrieben:
Mal sehen, ob Du es in meine Top Ten schaffst, bin ja erst bei ca. einem Viertel.

Das ist ordentlich, dass du bereits nach einem Viertel der Texte die Unzufriedenheit so sehr aufgenommen hast, dass dich mein Text zum Schluss leider nicht überzeugen konnte.
Es ist wie es ist.

silke-k-weiler hat Folgendes geschrieben:
Vorgaben sind jedenfalls erfüllt.

Danke für die Bestätigung.

Liebe Silke, ich danke dir fürs Lesen und für dein differenziertes Feedback über Höhen und Tiefen des Textes.

LG Constantine
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Constantine
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BeitragVerfasst am: 30.07.2020 18:53    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe hobbes,


hobbes hat Folgendes geschrieben:
Na, das ist jetzt mal wieder typisch. Da finde ich einen Text, den ich mag und weiß nichts weiter dazu zu sagen, als dass ich ihn mag.

Es gibt manchmal solche Situationen, man mag etwas, weiß aber nicht genau warum. Und dann ist es in solchen Situationen absolut ausreichend, zu wissen, man mag etwas, weil man es mag. Ganz ohne Erwartungen oder Zwang nach Begründung.

hobbes hat Folgendes geschrieben:
Außer, dass ich den Titel doof finde,

Das kommt mir bekannt vor, dass du auch zum Titel etwas anmerkst. Hier jetzt nicht gleich zu Beginn deines Feedbacks, sondern erst nach einigen Sätzen. Laughing

hobbes hat Folgendes geschrieben:
aber das ist dann eher doof, denn eigentlich wollte ich doch schreiben, warum ich den Text mag.

Wenn einem gar nichts einfällt, warum nicht über den Titel gehen, um dann wieder zum Text zu gelangen, den man aus unbekannten Gründen mag.

hobbes hat Folgendes geschrieben:
Nun denn. Vielleicht fällt mir noch etwas ein, wenn ich wiederkomme.


(...)

So. Weil es mir ein bisschen schwer fällt, meine ersten drei Plätzen zu vergeben, muss ich jetzt auswürfeln genauer herausfinden, was ich an diesen drei Texten mag.

Das ist ein schönes Lob, dass mein Text mit zwei anderen Texten um deine ersten drei Plätze abgeklopft worden ist.

hobbes hat Folgendes geschrieben:
Aber verdammt. Mir fällt immer noch nichts dazu ein.

 Laughing

hobbes hat Folgendes geschrieben:

Wenigstens die Lieblingsstelle:
Zitat:
Alles passte perfekt zusammen, die Kneipe, der Expriester und der Barmann; der Weltfrieden war genau dort, wo er sein sollte. Draußen.

Ich finde, du hast eine Lieblingsstelle für dich entdeckt hast und es freut mich, dass sie dir gefallen hat.

Mir fällt leider nicht ein, warum ich deine Wertung mag, freue mich aber sehr über dein Feedback und den Platz in deiner Top Ten.
Danke.

LG Constantine
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Constantine
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BeitragVerfasst am: 30.07.2020 19:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo So_Ro,


So_Ro hat Folgendes geschrieben:
Dein Text war wirklich faszinierend, obwohl ich mit einer gegensätzlichen Einstellung angefangen habe. Der Titel war der Grund: Ich dachte, er wäre "ernst" gemeint, d.h. dir wäre wirklich kein Titel angefangen, aber stattdessen ist er Teil des Ganzen.

Freut mich, dass dein anfänglicher Eindruck gewichen ist und du den Text für dich in einem neuen Licht lesen und entdecken konntest. Dein "faszinierend" mag ich, mag es den Wandel in dir als Leserin oder dem Text gegenüber widerspiegeln. Sehr schön.

So_Ro hat Folgendes geschrieben:
Ich konnte nicht aufhören zu lesen, wollte wissen, wo dein Text hinführt, wo er endet. Ich wurde nicht enttäuscht, auch wenn ich nicht wirklich weiß, ob er mir gefallen hat.

In einem anderen Kommentar tut sich die Leserin damit schwer, zu begründen, warum ihr der Text gefallen hat. Bei dir jetzt der Anti-Eindruck, ob dir der Text überhaupt gefallen hat. Laughing Ich denke, wenn mein Text dich soweit packen konnte, dass du bis zum Schluss dranbleiben musstest, um zu erfahren, wohin die Textreise geht und wie sie endet, ist das bereits ein schönes Lob für mich. Mehr kann ich nicht erwarten. Danke.

So_Ro hat Folgendes geschrieben:
Das Thema hast du natürlich eingehalten,

Danke für die Bestätigung.

So_Ro hat Folgendes geschrieben:
und du hast es geschafft, höchst aktuelle und stark diskutierte Tagesthemen in die Handlung einzufädeln (Gender) ohne dass es wie ein Cliché wirkt.

Für dieses Lob danke ich dir auch sehr, dass mein Text eine gewisse "Frische" hatte, die dir gefallen hat.

Danke fürs Lesen und dein feines Feedback.

LG Constantine
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BeitragVerfasst am: 31.07.2020 15:19    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Heidi,

Heidi hat Folgendes geschrieben:
Ein Expriester heult sich aus, während er sich betrinkt. Der Barmann bekommt den Mist ab, sieht das aber pragmatisch als seinen Job an und tut alles dafür, dass der Alte noch ein Bier kippt und sich wohlfühlt.

Die Story um die beiden Protagonisten hast du treffend zusammengefasst.

Heidi hat Folgendes geschrieben:
Nun aber zum Leiden des Priesters: Er ist erschüttert darüber, dass die Menschen seit geraumer Zeit in Frieden und Harmonie leben – alles Dinge die er früher predigen musste, um den Menschen Halt zu geben, die aber gegenwärtig niemand mehr braucht.

Ein sehr tragischer Nebeneffekt der Utopie: Ein Priester in einer Schaffenskrise und er sieht keinen Platz mehr für sich und seine Tätigkeit in dieser Welt, selbst Frieden und Harmonie zu predigen.

Heidi hat Folgendes geschrieben:
Der Priester ist arbeitslos und zeigt gerade deshalb vor dem Barmann sein wahres Gesicht, das konservativ, egoistisch und abgrundtief böse ist.

Yes. Dein "abgrundtief böse" mag ich.

Heidi hat Folgendes geschrieben:
Aber auch der Barmann hat seine Hintergedanken. Ihm geht es darum, diesen einen Kunden zu halten, weil kaum noch Menschen irgendwelche Sorgen zu „ertränken“ haben und das Geschäft am Ende ist.

Yes.

Heidi hat Folgendes geschrieben:
Diese beiden Themen, also den Alkohol und den Glauben, miteinander zu kombinieren, halte ich für eine ausgesprochen gute Idee, weil beide doch viel miteinander zu tun haben, wenn tiefer betrachtet.

Das finde ich auch und freut mich, dass dir diese Kombination gefallen hat.

Heidi hat Folgendes geschrieben:
Geist im Materiellen und Geist im Immateriellen. Beides kann gut sein, beides kann schlecht sein, je nachdem.

Diesen Gedanken der beiden Themen hast du sehr treffend formuliert. Ich mag deine Ausdrücke "Geist im Materiellen" und "Geist im Immateriellen".

Heidi hat Folgendes geschrieben:
In diesem Text übersteigert sich aber sowohl der materielle Geist, wie auch der immaterielle in eine negative Seite. Der Tröster wird zum Nörgler und nutzt den „Geist“ aus dem Bier, um sich zu beruhigen und den Tatsachen nicht ins Auge blicken zu müssen.

Im Text ist einiges übersteigert. Beide Protagonisten sind vereinfacht gesagt Dienstleister. Der Barmann möchte für seine Dienste das Maximum rausholen, Geld verdienen und sein Geschäft am Leben halten. und der Priester wünscht sich, weiterhin ein Dienstleister zu sein. Klappt leider nicht. Weil der Priester die Welt nicht ändern kann, muss er sein Leid ertränken.

Heidi hat Folgendes geschrieben:
Die Geschichte ist bereits vor dem Einstieg amüsant

Freut mich.

Heidi hat Folgendes geschrieben:
– der Titel schon fordert mich heraus, zu denken.

Sehr schön.

Heidi hat Folgendes geschrieben:
Es gibt einige Stellen, bei denen ich laut lachen musste.

Klasse. Freut mich sehr, dass der Text mehrfach dich zum Lachen gebracht hat.

Heidi hat Folgendes geschrieben:
Etwa, wenn der Alte „Mh-mh.“ antwortet, nachdem der Barmann doch in einem ganzen und sogar langen Satz antwortet, obwohl er vorher nur schwieg und eben „Mh-mh.“ sagte.
Aber auch die Stellen, die erklären, wie ein Text grundsätzlich aufgebaut zu sein hat, sind angenehm trocken formuliert und lassen mich schmunzeln.

Danke für die Beispiele, die dich zum Lachen/Schmunzeln gebracht haben.

Heidi hat Folgendes geschrieben:
Ich halte es für keine leichte Aufgabe einen amüsanten Text zu schreiben und muss sagen, dass du das ziemlich gut hingekriegt hast. Auch sprachlich finde ich deinen Text gewandt und eigenständig.

Danke fürs Lob. Ja, Humor ist nicht leicht und es freut mich sehr, dass mir dies gelungen ist.

Heidi hat Folgendes geschrieben:

Es gibt sechs Punkte dafür.

Vielen Dank für die reiche Bepunktung und dein tolles Feedback.

LG Constantine
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Constantine
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BeitragVerfasst am: 04.08.2020 19:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Xeomer,

Xeomer hat Folgendes geschrieben:
Hallo Señora Incógnita,

die Aufgabenstellung sehe ich als eindeutig erfüllt an.

Vielen Dank für die Bestätigung der Vorgabenerfüllung. Das freut mich ungemein.


Xeomer hat Folgendes geschrieben:

Ich hätte mir aber anstatt der gewagten Einführung, lieber einen Titel und den Geschichtsbeginn gewünscht.

Und die freundliche Bitte des Erzählers dabei außer Acht gelassen? Laughing

Xeomer hat Folgendes geschrieben:
Aber da ist ein Wettbewerb, also warum nicht? Mal was probieren, finde ich wiederum gut. Cool

Das finde ich wiederum gut, dass du die "gewagte Einführung" gut findest. smile

Xeomer hat Folgendes geschrieben:
Die Geschichte finde ich ganz ok.

Danke.  

Xeomer hat Folgendes geschrieben:
Wobei ich mir nicht sicher bin, was die Moral der Geschichte ist. Der Weltfrieden wird durch Toleranz und ein gleiches Lohnniveaus erreicht und der alte Mann findet sich nicht mehr zurecht. (Stark vereinfacht). Laughing

Ich mag deine starke Vereinfachung, hört sie sich in dieser Form leicht skurril an und scheint einen entsprechenden Text zu versprechen. Ich bin mir nicht sicher, ob meine Geschichte moralisch ist oder dem Leser eine Moral, Erkenntnis oder wasauchimmer übermitteln möchte. Daran habe ich nicht beim Verfassen gedacht.

Xeomer hat Folgendes geschrieben:
Was mich grübeln lässt, ist ob das die Ansicht des Autors ist oder ob es sich um heimliche Kritik handelt.

Zu welchem Schluss bist du nun nach Wochen gelangt?

Xeomer hat Folgendes geschrieben:
Der letzte Satz ist übrigens ein Killer. Dafür wird es auf jeden Fall einen oder mehrere Punkte geben.

Du meinst den letzen Satz:
Constantine hat Folgendes geschrieben:
[...] Aber das ist eine andere Utopie.

Danke, dass dir der so gut gefallen hat und es freut mich, den Text zu einem guten Ende gebracht zu haben.


Xeomer hat Folgendes geschrieben:

Für den Rest lasse ich mir Zeit, bis ich weitere Texte gelesen habe.

Viele Grüße,
Xeomer

Vielen Dank, dass du dir die nötige Zeit gelassen hast und mein Text nach dem Lesen aller Beiträge in deine Top Ten gelandet ist. Danke für die Punkte und dein feines Feedback. Freut mich, dass dir mein Beitrag gefallen hat.

LG Constantine
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BeitragVerfasst am: 04.08.2020 19:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo chaoticinfinity,

chaoticinfinity hat Folgendes geschrieben:
Die Idee finde ich prima, hat mir besonders gefallen

Wahnsinn, was sich hinter diesen wenigen Worten alles verbirgt.
Danke für dein Lob und dein positives Feedback. Es freut mich ungemein, dass dir mein Text gefallen hat. Danke für die grandios-reichhaltige Bepunktung.
Dein Text gefiel mir auch von der Idee her und ich gratuliere dir für den tollen fünften Platz.

LG Constantine
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Constantine
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BeitragVerfasst am: 04.08.2020 20:07    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Malaga,

Malaga hat Folgendes geschrieben:
Das Thema gleich wie in vielen anderen Wettbewerbsbeiträgen, die formale Umsetzung jedoch ganz anders, mit einem massiv allwissenden Erzähler, der den Leser schon zu Beginn mit seinen Reflexionen über den perfekten Titel fordert.

Dein Leseeindruck gefällt mir. Ja, ich finde es auch faszinierend, was unterschiedliche Autoren mit dem gleichen Thema und den gleichen Vorgaben anstellen. Dass du in deinem Lesen bereits zu Beginn gefordert wirst, nehme ich als ein Kompliment und es freut mich, dass dir meine formale Umsetzung gefallen hat. Danke.

Malaga hat Folgendes geschrieben:
Der, der aus der Reihe tanzt, ist diesmal nicht ein junger Mensch, sondern ein alter, arbeitsloser Pfarrer. Witzige Idee!

Danke. smile Ich fand die Idee auch witzig und es freut mich, dass ich mit diesem Gedanken nicht allein dagestanden bin, was sehr leicht hätte passieren können.

Malaga hat Folgendes geschrieben:
Die Moral ist arbeitslos geworden, wenn es nur noch Gut, kein Böse mehr gibt.

Ja. Es gibt nichts mehr zu predigen, nichts mehr der Gemeinde ins Gewissen zu reden, nichts mehr, womit der Protagonist vor dem Bösen schützen kann und eine gewisse Überlegenheit demonstrieren kann, weil es das Böse nicht mehr gibt und niemand mehr dem Priester bedarf.

Malaga hat Folgendes geschrieben:
Auch die Interaktion zwischen Barmann und Altem hat etwas.

Danke. Das freut mich auch sehr, dass dir die beiden und ihre "Beziehung" gefallen hat.

Malaga hat Folgendes geschrieben:
Bewertung am Ende im Vergleich.

Danke für deinen Leseeindruck und dass dich so vieles am Text überzeugt hat, um in deiner Top Ten zu landen. Danke.

LG Constantine
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BeitragVerfasst am: 04.08.2020 21:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo RAc,

RAc hat Folgendes geschrieben:
- Welche Krise(n) wurde(n) überwunden? Soziale Ungleichheit

Nicht nur die soziale Ungleichheit, auch u.a. die kulturelle, die sexuelle, die religiöse, die politische. Das gesamte Packet, you know.

RAc hat Folgendes geschrieben:
- Wie? "Political Correctness Everywhere"

Interessanter Leseeindruck. Ich spraye "Humanism rulez" drunter.

RAc hat Folgendes geschrieben:
- Aus welchem Blickwinkel wird das Geschehen geschildert? Ein Ex-Priester, dessen Arbeit aus der Aufarbeitung der Ungleichheit bestand, betrinkt sich in einer Kneipe aus Frust über den "angeglichenen" Zustand (und damit seiner Redundanz in der Arbeitswelt).

Auch eine schöne Zusammenfassung. Gefällt mir.

RAc hat Folgendes geschrieben:
- Wer ist der in der Ausschreibung geforderte Unzufriedene? Der Erzähler, dem die Arbeitsgrundlage entzogen wurde.

Nur zur Richtigstellung: Der Erzähler ist nicht der Unzufriedene, sondern der Ex-Priester.

RAc hat Folgendes geschrieben:

=> Anforderungen erfüllt? Ja

Das freut mich. Danke für die Bestätigung.

RAc hat Folgendes geschrieben:

-----------------------------------------------

- Hat die Darstellung logische Fehler? Ist die Handlung schlüssig? Man könnte die Figur des Priesters als Karikatur lesen

Könnte man.

RAc hat Folgendes geschrieben:
, wären da nicht die Seitenhiebe auf Greta Thunberg und Bill Gates sowie die Darstellung des Barkeepers als genau das Feindbild, auf das sich der Prota eingeschossen hat. Beides legt nahe, daß der Prota hier i.W. als Sprachrohr des Autoren und seines Weltbildes konstruiert wurde.

Das ist eine gewagte These. Mag ich. Laughing

RAc hat Folgendes geschrieben:

- Wie ist die handwerkliche Ausgestaltung? Ich empfinde sie als stereotyp und eindimensional. Ich finde keine verborgenen Handlungsebenen, überraschende Wendungen oder Sprachwitz.

Es faszinierend mich immer wieder, und genau das finde ich spannend, wie unterschiedlich Leser einen Text wahrnehmen. Du scheinst bereits bei den ersten Sätzen alles Nachfolgende im Text vorhergesehen zu haben. Gleichsam faszinierend und bedauerlich, aber alle Leser können leider nicht erreicht werden. Danke für deinen Leseeindruck.

RAc hat Folgendes geschrieben:
Ich könnte mir vorstellen, daß das Ganze erheblich an Esprit gewinnen würde, wenn der Barkeeper als Charakter feiner und als Gegenpol zum Protagonisten gezeichnet werden würde.

Die Gedanken sind bekanntlich frei und vorstellen kann man sich vieles. Ob die feinere Ausarbeitung des Barkeepers dem Text mehr Esprit verliehen hätte, bleibt fraglich, da ich mir im Gegenzug vorstellen könnte, dass auch diese Herangehensweise Gefahr gelaufen wäre, stereotyp und eindimensional zu geraten.

RAc hat Folgendes geschrieben:
- Punkte und Begründung: Keine (siehe meine Randbemerkung 1). Schon die Einleitung (inklusive Titel) ist ein ziemlicher Abtörner ohne Funktion für den Text. Klingt ein bißchen so, als wollte sich der Autor (ähnlich wie bei "Es fehlt die Utopie") über den Wettbewerb und die Aufgabestellung lustig machen. Das empfinde ich als respektlos gegenüber den Organisatoren und den Lesern.

Auch hier danke ich dir für deinen faszinierenden und argumentativ eindeutig stichhaltigen Leseeindruck. Was du empfindest, beziehe ich in allererster Linie auf dich, da ich es mir nicht anmaßen könnte, für die Organisatoren und andere Leser zu sprechen. Insofern, du hast den Eindruck, der Verfasser macht sich ein bißchen über den Wettbewerb und die Aufgabenstellung lustig und du empfindest das als respektlos dir gegenüber. Ok. Deine null Punkte wegen ungebührlichen Verhaltens nehme ich gerne an.
Danke.

RAc hat Folgendes geschrieben:

----------------------------------------------

- Welche anderen Einreichungen sind vom Sujet her vergleichbar? Sex ist das Einzige (Krise in Form von sozialer Ungleichheit), Es fehlt die Utopie (Metareferenzen)

Diese Vergleiche mit den Teilnehmertexten finde ich cool in deinen Feedbacks und es freut mich, dass du neben einer Krise auch für dich etwas Meta im Text hast finden können.

RAc hat Folgendes geschrieben:
- Sonstige Kommentare:

Danke für dein interessantes Feedback. Habe ich gerne gelesen und mich damit auseinandergesetzt.

LG Constantine
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BeitragVerfasst am: 04.08.2020 21:10    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber poetnick,

same procedure as every year smile Ein Feedback von dir, das ich bereits beim Sehen, dass es von dir stammt, mag.
 
poetnick hat Folgendes geschrieben:
Hallo Unbekannt,

das war ja (fast) ein prima Eyecatcher. Idee und Szene

Danke. Freut mich, dass es dir gefallen hat.

poetnick hat Folgendes geschrieben:
Barmann/Gast gefällt mir als originelle und atmosphärische Umsetzung.

Danke fürs Lob und freut mich, dass dir die Umsetzung gefallen hat.

poetnick hat Folgendes geschrieben:
Beim Prolog geht für mich die Wirkung nach hinten los. Ich halte den für austauschbares und damit verzichtbares Lametta.

Da bist du leider nicht der erste. Es gab einige Leser, die den Anfang gestrichen gesehen hätten. Dennoch scheint dies dem Text nicht so einen krassen Abbruch getan zu haben (vielleicht eher den ein oder anderen Punkt bei manchem Leser gekostet zu haben, und bei anderen Lesern eher dafür gesorgt zu haben, einige Punkte mehr zu vergeben) denn:

poetnick hat Folgendes geschrieben:

Für die Geschichte vergebe ich Punkte.

LG - Poetnick

Der Text landete glücklich bei dir in deiner Top Ten und erhielt auch Punkte. Danke für die Bestätigung, dass die Geschichte bei dir soweit funktioniert hat, das Drumherum weniger. Für mich voll ok.
Danke.

LG Constantine
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BeitragVerfasst am: 04.08.2020 21:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Michel,

Michel hat Folgendes geschrieben:
5) Bitte hier sich einen besonders geistreichen Titel vorstellen: Nö. Kein Bock. Warum sollte ich, wenn jemand versucht, seine Faulheit als Gag zu verkaufen?

Liebes Orga-Team, hiermit beschwere ich mich gegen Michel wegen Insubordination. Er wurde freundlich darum gebeten, seinen Halsaufsatz fürs Denken und nicht nur zur Verhinderung, dass es ihm in den Hals reinregnet, zu gebrauchen. Des Weiteren beschwere ich mich darüber, dass seine Faulheit größer ist als meine eigene. Ich bin eindeutig fauler als Michel.
 
Michel hat Folgendes geschrieben:
Alter Mann nölt, dass ihm die Feindbilder fehlen. Sitzt in der Kneipe, war früher wohl Pfarrer

Nicht wohl, sondern wohl ganz sicher war er früher Geistlicher.

Michel hat Folgendes geschrieben:
und wetterte gegen Schwule und freie Liebe, bis ihm die Erneuerung der Welt den Job gekostet hat.

Ansonsten: Feine Kurz-Zusammenfassung.

Michel hat Folgendes geschrieben:
Für mich läuft das nicht rund, ohne dass ich wirklich den Finger darauf legen könnte, was mich am meisten stört.

Ja, ist ziemlich verflixt, dass einen was stört, aber man nicht wirklich sagen kann, was einen wirklich stört.

Michel hat Folgendes geschrieben:
Nettes Detail oder Running Gag ist der Barmann, der fast durchgehend mit Mh-mh antwortet. Das Muster hast Du an der richtigen Stelle gebrochen.

Danke fürs Lob und freut mich, dass dir dieses Detail gefallen hat.

Danke fürs Lesen und Kommentieren.
Weitermachen.

LG Constantine
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