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zitronenkuchen
Eselsohr


Beiträge: 223



BeitragVerfasst am: 19.07.2020 15:00    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wenn du ein tolles klassisches Stück schreiben willst und das geht schief, hast du ein schlechtes klassiches Stück und keinen Pop-Song, Schlager oder sonst was.

Das stimmt.
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Maunzilla
Klammeraffe


Beiträge: 675



BeitragVerfasst am: 19.07.2020 18:11    Titel: Antworten mit Zitat

Thomas74 hat Folgendes geschrieben:
Nur mal rein interessenhalber: Es gibt nennenswertes Publikum für E? Oder nur die Leute, die meinen, dieses Buch haben zu müssen, weil XY das in seiner Leserunde über den grünen Klee gelobt hat, nur um es dann ungelesen ins Regal zu stellen?

Es gibt sogar Fernsehsendungen für E-Literatur. (z.B. das "Literarische Quartett".) Solche Bücher werden durchaus auch gerne als Statussymbol gekauft.
Die meisten Bücher, egal ob E oder U werden nicht wirklich gelesen. Schon in den 1970er Jahren fand ein Experiment viel Aufmerksamkeit. Da wurden in Exemplare von Bestsellern Gutscheine für 5$ zwischen die letzten Seiten gelegt. Und von den ~50 Gutscheinen wurde kein einziger je in der Buchhandlung eingelöst.
Jahre später hat Amazon einige Statistiken ihres Kindle-Programmes öffentlich gemacht. Da kam heraus, daß kaum die Hälfte der Käufer eines aktuellen Bestsellers (Ich glaube es war "50 Shades of Grey") mehr als bis zur Mitte gelesen hatte.
Ja, ich denke, daß ganz viele Bücher sich ausschließlich wegen der Publicity verkaufen. Was vielleicht auch erklärt, wieso so viele Bestseller-Autoren nur einen Hit landen und danach keiner mehr etwas von ihnen wissen will.


_________________
"Im Internet weiß keiner, daß du eine Katze bist." =^.^=
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zitronenkuchen
Eselsohr


Beiträge: 223



BeitragVerfasst am: 20.07.2020 16:08    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Die meisten Bücher, egal ob E oder U werden nicht wirklich gelesen.

Das halte ich für eine sehr steile These, die etwas mehr Belege bräuchte als einen Verweis auf die 70!-er Jahre und einen Kommentar zu einer Amazonstatistik.
Ich bin Vielleserin, umgeben von Viellesern und aktiv in diversen Büchergruppen. Die Bücher, die ich kaufe, werden auch gelesen. Mag sein, dass manche Menschen sich tatsächlich Bücher als Statussymbole ins Regal stellen, aber das ist sicher nicht die Mehrheit. Möglicherweise werden Bestseller häufiger als Geschenke gekauft und dann vom Empfänger evtl. nicht gelesen.  Welchen Sinn sollte es haben, Geld für Bücher auszugeben, die man nicht lesen will?
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Thomas74
Geschlecht:männlichKlammeraffe

Alter: 46
Beiträge: 672
Wohnort: Annaburg


BeitragVerfasst am: 20.07.2020 16:27    Titel: Antworten mit Zitat

Guck mal auf größeren Trödelmärkten in die Kisten professioneller Entrümpler. Da findest du grosse Klassiker, durchweg E, als Hardcover-Schmuckausgabe mit Lederrücken und Goldschrift. Durchweg ungeknickt, sprich, nie aufgeschlagen. Zusammen mit 12bändigen Lexika und Bildbänden über Kunstgeschichte...

_________________
Optimismus ist, bei Gewitter in einer Kupferrüstung auf dem höchsten Berg zu stehen und "Scheiß Götter!!" zu rufen.
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Willebroer
Geschlecht:männlichBücherwurm


Beiträge: 3361
Wohnort: OWL


BeitragVerfasst am: 20.07.2020 17:24    Titel: Antworten mit Zitat

Es gibt immer mal Untersuchungen dazu, wie viele Bücher gekauft und nicht gelesen werden. Da Bücher noch immer zu den beliebtesten Geschenken gehören, liegt der Gedanke an eine Diskrepanz nahe.

Auch im U-Bereich findet man viel Ungelesenes. Oder nicht fertig Gelesenes.

Davon abgesehen sind diese künstlichen Fronten irreführend. Es gibt nämlich auch innerhab der Kategorien große Unterschiede. Man braucht nur mal an die heftigen Diskussionen innerhalb der Gruppe 47 zu denken, was "richtige" oder gute oder ernsthafte Literatur ist und was nicht. Bei der U gibt es diesen Qualitätsdünkel nicht, dafür vielleicht eher die ganz normale Konkurrenz.
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Philipp Skoeries
Geschlecht:männlichSchneckenpost


Beiträge: 12
Wohnort: Berlin


BeitragVerfasst am: 24.07.2020 11:26    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke, bei einem Buch ist es wie bei einem Start-up. Ist das Produkt (Buch/Geschichte) erst einmal fertig, braucht man entweder einen Investor (Verlag) oder man stellt etwas selbst auf die Beine.

Das bedeutet:

A) Du musst überzeugt sein von deiner Geschichte
B) Du musst dir die Nächte damit um die Ohren schlagen, eMails zu schreiben, Twitter, Instagram, TikTok, Facebook & sämtliche sozialen Medien mit deinen Geschichten zu füttern. Du Werbeflyer produzieren, Lektoren beauftragen, lokale Büchereien anfragen, Freunde bitten deinen Klappentext zu teilen, Lokalzeitungen aufsuchen, Radiosender kontaktieren und und und
C) Du musst Glück haben - und natürlich ein gutes Buch Wink
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Radix
Gänsefüßchen


Beiträge: 44



BeitragVerfasst am: 24.07.2020 14:10    Titel: Antworten mit Zitat

Was ist ein gutes Buch? Da gehen die Meinungen weit, weit auseinander. Was die einen vom Stuhl reißt, lässt die anderen kalt.
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Willebroer
Geschlecht:männlichBücherwurm


Beiträge: 3361
Wohnort: OWL


BeitragVerfasst am: 24.07.2020 15:43    Titel: Antworten mit Zitat

Radix hat Folgendes geschrieben:
Was ist ein gutes Buch? Da gehen die Meinungen weit, weit auseinander. Was die einen vom Stuhl reißt, lässt die anderen kalt.


Dann wärst du ja immer auf der sicheren Seite. Smile

Aber andersrum: Manches reißt eben gar keinen (oder fast keinen) vom Stuhl. Dann nützen dir die verschiedenen Geschmäcker gar nichts.
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Radix
Gänsefüßchen


Beiträge: 44



BeitragVerfasst am: 24.07.2020 22:29    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, das ist wahr
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Taranisa
Geschlecht:weiblichReißwolf

Alter: 51
Beiträge: 1270
Wohnort: Frankenberg/Eder


BeitragVerfasst am: 25.07.2020 08:31    Titel: Antworten mit Zitat

Radix hat Folgendes geschrieben:
Was ist ein gutes Buch? Da gehen die Meinungen weit, weit auseinander. Was die einen vom Stuhl reißt, lässt die anderen kalt.

Richtig. Das fängt (wenn nicht selbst publiziert wird) beim Verlag / der Agentur bei der Manuskriptbewerbung an, die einen sehen keine Marktchance, andere sind begeistert. Auch hier im Forum schrieben einige in verschiedenen Threads, dass sie die Werke in den Bestsellerlisten niemals oder nur bedingt lesen würden, wobei diese Listen gerne suggerieren möchten: das musst du unbedingt lesen. Nein, muss du nicht. Daher lese ich neben dem Klappentext auch gerne die erste/n Seiten, um einen Eindruck zu bekommen, ob mir persönlich der Roman gefallen würde.


_________________
"Henkersweib", Burgenwelt Verlag, ET 12/18
"Die Ehre des Henkersweibs", Burgenwelt Verlag, ET 12/20
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Radix
Gänsefüßchen


Beiträge: 44



BeitragVerfasst am: 25.07.2020 10:08    Titel: Antworten mit Zitat

Das mache ich auch so. Ich bin Kundin einer gut sortierten Bibliothek und kann es mir so leisten, viele Bücher  nur anzulesen. Auf diese Weise entdecke ich immer wieder was Neues und Interessantes. Ich schätze, dass ich von 10 angelesenen Büchern 5 zu Ende lese.
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