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Narbenfreies Leben


 

 
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Annette Paul
Geschlecht:weiblichVorschüler


Beiträge: 1



BeitragVerfasst am: 10.01.2020 19:00    Titel: Narbenfreies Leben eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Sonja strich sich vorsichtig die Haare aus dem Gesicht. Behutsam, damit sie nicht aus Versehen die dicke Make-up-Schicht beschädigte. Verlegen wich sie dem Blick ihres Gegenübers aus.
Volker sah sie zum ersten Mal. Sie traute sich nur, ihn verstohlen und flüchtig zu mustern. Dabei war es in der Macarena Bar so dunkel, dass sie sein Gesicht kaum erkennen konnte. Aber genau darum hatte sie auch diesen Nightclub als Treffpunkt vorgeschlagen.
Gleich, als er kam, hatte er gefragt, ob sie nicht in der Nähe des Tresens sitzen wollten, da wäre es doch etwas heller. Aber sie hatte nur stumm den Kopf geschüttelt. Sie war dankbar für die schützende Dunkelheit. Deshalb war sie eine halbe Stunde vor der verabredeten Zeit gekommen. Er musste nicht sehen, wie mühsam sie lief und wie sie tatsächlich aussah.
Was sie von ihm sah, gefiel ihr. Er gehörte nicht zu ihrem ehemaligen Beuteschema. Dafür war er zu alt, zu untersetzt und zu unattraktiv. Früher hatte sie sich nur mit Männern getroffen, die einen durchtrainierten Körper, gleichmäßige Gesichtszüge und einen gefüllten Geldbeutel besaßen. Doch inzwischen dachte sie anders darüber.
Ihre Schwester Tatjana hatte immer gespottet, dass sie einerseits bei Äußerlichkeiten so wählerisch war, ihre Partner andererseits charakterliche Mängel aufwiesen. Öfter hatte sie auf die innere Werte bei Männern aus ihrem gemeinsamen Bekanntenkreis hingewiesen, doch Sonja konnte es sich leisten, so anspruchsvoll zu sein. Es gab genug Bewerber um ihre Gunst.
Die Erinnerung schmerzte. Tatjana hatte recht gehabt. Sie hatte zu viel Wert auf Äußerlichkeiten gelegt. Dazu war sie zu leichtsinnig mit den Gefühlen anderer gewesen. Wie schnell hatte sie ihre Partner gewechselt. Sobald sie irgendetwas störte, hatte sie ihnen den Laufpass gegeben. Doch einmal zu viel.
Volker bewegte seinen Mund. Sagte er etwas? Sie hörte es nicht, war zu sehr mit ihren eigenen Gedanken beschäftigt. Irgendwann bestellte er sich den dritten Drink. Trank er? Wahrscheinlich war er nicht der richtige Partner. Was wusste sie schon von ihm? Sie kannte ihn nur aus dem Internet. Er reiste gern und berichtete interessant darüber. Er wirkte humorvoll und auf dem Foto schlanker mit vollerem Haar als in Wirklichkeit.
Sie selbst hatte sich von ihrer besten Freundin nur von hinten fotografieren lassen. Nur etwas von ihrer unverletzten linken Seite war zu sehen. Jasmin hatte geduldig immer weiter geknipst, mehrfach die Position gewechselt, bis Sonja mit dem Ergebnis halbwegs zufrieden gewesen war.
Volker hüstelte, schien auf etwas zu warten. Doch Sonja saß wie erstarrt da. Sie hatte die Fähigkeit zum Small Talk verloren. Was sollte sie auch sagen? Wer konnte sie so noch lieben? Selbst ihrer Mutter und Jasmin war es anzusehen, wie sehr sie sich beherrschen mussten, ihren Anblick zu ertragen. Dabei drängten beide ständig, dass Sonja sich nicht daheim vergraben sollte, sondern den Mut aufbringen sollte, wieder unter Menschen zu gehen.
Jasmin lud sie regelmäßig ein, wenn gemeinsame Freunde sie besuchten. Doch Sonja misstraute jedem. Zu groß war die Verletzung gewesen. Zu groß die Angst vor Ablehnung. In der Rehabilitation hatte sie nicht nur Physiotherapien ertragen müssen, sondern auch Psychotherapien. Die schmerzten viel mehr und halfen nichts. Sie sah, wie die anderen ihre Blicke abwendeten, wenn sie sprach, nein, nuschelte. Sie konnte es nachempfinden. Auch sie hatte sich früher von missgestalteten Menschen abgewendet. Es tat ihr weh, sie anzuschauen. Genauso, wie es jetzt der Blick in den Spiegel tat.
Im Krankenhaus waren die Spiegel abgehängt worden. In der Reha sollte sie lernen, sich selbst zu ertragen. Doch das konnte sie nicht. Auch jetzt war bei ihr daheim der Badezimmerspiegel verhängt, die anderen waren längst abmontiert worden.
Das Schminken, unumgänglich, wenn sie das Haus im Dunkeln verließ, bereitete ihr größte Qualen. Sie brauchte unendlich viel Zeit dafür und danach, um sich von dem Stress zu erholen.
Zum Glück konnte sie von daheim arbeiten, denn ihre Frührente reichte nicht zum Leben. Kontakt zu ihrem Chef und Kollegen hielt sie per Internet und Telefon. Bei Modeschauen ließ sie sich von ihnen vertreten. Ihre Entwürfe waren nach wie vor begehrt. Gefragter als zuvor umgab sie doch das Geheimnisvolle, das Entsetzliche.
Des Öfteren hatte sie überlegt, sich mit einem Schleier zu verhüllen, doch welchen Angriffen würde sie sich damit aussetzen? Und ihr Humpeln konnte auch ein bodenlanger Umhang nicht verdecken.
Vorsichtig nippte sie an ihrem Weinglas. Bloß nicht zu viel trinken, nicht die Kontrolle verlieren! Sie atmete flach. Lange würde sie es nicht mehr aushalten. Dabei hatte sie früher so gern gefeiert. Auf sämtlichen Partys hatte sie im Mittelpunkt gestanden. Mit jedem Mann, egal ob jung oder alt, hatte sie geflirtet. Doch das war in einem früheren Leben gewesen und kam ihr unwirklich vor. Wie ein Traum.
Der Kellner kam und zog sein Portemonnaie hervor. Volker musste ihn gerufen haben, er reichte ihm einen Schein. Der Kellner leuchtete mit einer Taschenlampe in seine Börse, dabei fiel ein Lichtschein auf Sonjas Gesicht. Sie erkannte erst ein Erschrecken, dann ein Erkennen in den Mienen der beiden Männer.
Panisch sprang sie auf. Natürlich erkannten alle sie. Wochenlang war ihr Gesicht bei den Berichten über den Prozess in sämtlichen Medien gewesen. Ob in den Zeitungen, im Fernsehen oder im Internet.
Ralf hatte ihr aus Eifersucht aufgelauert. Als sie mit Tatjana einkaufen war, hatte er sie auf dem Parkplatz überrumpelt. Ihr Benzin über den Kopf gegossen. Ihre Schwester war dazwischen gegangen, hatte ihn weggeschubst, doch er hatte ihr, die ihm nie etwas angetan hatte, sondern im Gegenteil, Sonja Vorhaltungen gemacht hatte, weil sie ihm den Laufpass gegeben hatte, ebenso mit dem Benzin übergossen und dann angezündet.
Sonja hatte überlebt, weil zwei Autofahrer mutig eingeschritten waren. Sofort hatten sie die Situation erfasst und mit ihren Feuerlöschern die Flammen gelöscht. Doch für Tatjana kam die Hilfe zu spät. Sonja wäre es lieber gewesen, wenn die Männer nicht geholfen hätten …
Bei dem Prozess hinterher war sie noch einmal durch die Flammenhölle gegangen. Er wühlte die traumatischen Erinnerungen auf. Dazu trug die große Medienpräsenz bei. Nicht nur die Tat allein, sondern dass es das berühmte Model Sonja Gruber getroffen hatte, sorgte für monatelange hohe Zeitungsauflagen.
Zum Glück hatte sie sich schon vorher als Modeschöpferin ein zweites Standbein aufgebaut. Ihr Chef hielt in den Monaten ihrer Rekonvaleszenz zu ihr. Er hatte auf die richtige Karte gesetzt. Ihr Name zog inzwischen mehr als je zuvor.
Sie stieß den Stuhl zurück, dabei prallte sie gegen den Tisch. Ihr Glas fiel um, die Kerze flackerte und erlosch. Volker griff nach ihr, sagte etwas. Wütend schlug sie seine Hand weg und humpelte eilig zum Ausgang. Dabei fühlte sie sich, als ob tausend Augen sie durchbohrten.

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Kiara
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 40
Beiträge: 1002
Wohnort: bayerisch-Schwaben


BeitragVerfasst am: 22.01.2020 10:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Der erste Eindruck des Textes meinerseits, rein subjektiv natürlich, bitte nicht überbewerten.

Yay, kein Happy-End!
Entschuldige bitte, aber das musste einmal gesagt sein. In so vielen Geschichten habe ich ein gutes Gefühl nach der Lektüre. Was an sich gut ist. Gleichzeitig öde.
Du hast es gewagt, dies nicht zu tun. Schön!

Ein guter Text, der mich jedoch immer wieder, wenn es zu Volker geht, ablenkt. Die Frau ist spannend genug, ich bräuchte die Momente von Volker nicht.
Vielleicht hätte ich es besser gefunden, wenn ihre Gedanken alle während des Wartens auf die Getränke erfolgen, der gesamte Text innerhalb zwei, drei Minuten abgespielt wird und Volker nur anfangs und am Ende einen Auftritt hat.
So, wie es momentan ist, stört er mich beim Lesen, beim Erkunden der Frau.
Nur meine Meinung, keine Kritik mit Anspruch auf Allgemeingültigkeit.

Als E-Literatur, wie hier gefordert, würde ich ihn nur schwer einordnen. Dafür lässt er mir zu wenig Interpretationsspielraum, zu wenig doppelten Boden.

Ansonsten mag ich deine Geschichte, doch für Punkte reicht es in diesem hart umkämpften Wettbewerb leider nicht aus.
Das Level ist recht hoch hier. Auch dein Text hätte Punkte verdient gehabt. Letztlich muss ich nach meinem Bauchgefühl gehen, wenn es knapp auf knapp geht. In diesem Fall gehst du leider leer aus und ich hoffe, dass andere sich anders entscheiden, denn eine Nullnummer ist dein Text auf keinen Fall.

Lieblingsteil: "Auch sie hatte sich früher von missgestalteten Menschen abgewendet. Es tat ihr weh, sie anzuschauen. Genauso, wie es jetzt der Blick in den Spiegel tat."

Liebe Grüße


_________________
- Das Mahnmal (2019)
- Band 2 (2020)
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schreiberlinga
Geschlecht:weiblichSchreiber-Lehrling


Beiträge: 81



BeitragVerfasst am: 22.01.2020 11:21    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe die Wettbewerbstexte in der Regel nur einmal durchgelesen. Mein Kommentar darunter ist also eine ziemlich spontane Reaktion. Ich hoffe, dass du trotzdem - oder gerade deswegen - von meinem ersten Eindruck profitierst.

Mir tut Sonja leid. In der Geschichte ist alles beschrieben, was wir wissen müssen, warum sie sich ihres Gesichtes schämt. Aber in Bezug auf die Themenvorgaben ist es vielleicht doch zu einseitig. Ich hätte gerne mehr über Volker erfahren, mehr von der Begegnung miteinander.
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Boho
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Beiträge: 124
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BeitragVerfasst am: 22.01.2020 11:35    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe*r Verfasser*in,

in deinem Text sind mir die Risse im Porzellan ein bisschen zu offensichtlich - äußerliche Narben werden überschminkt. Hmm. Außerdem sehe ich den Goldlack nicht - es müsste ja darum gehen, dass die Risse/Makel/Narben hervorgehoben und (trotz der Tatsache, dass sie weiterhin existieren) durch den Goldlack zu etwas Positivem werden. Das fehlt mir hier.

Außerdem besteht der Text fast nur aus Rückblenden, weshalb die Vorgaben meiner Meinung nach nicht erfüllt sind...

Sprachlich ist es auch ein wenig holprig. Vielleicht ist das auch der Grund dafür, dass mir die Prota komplett fremd bleibt, ich habe hier leider nicht wirklich mitgefühlt...

Daher leider keine Punkte von mir.

LG Boho
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Literättin
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BeitragVerfasst am: 23.01.2020 07:34    Titel: Antworten mit Zitat

Vorneweg: wenn ich einen Text kritisiere, beschreibe ich in erster Linie, was vom Text bei mir ankommt und was es auslöst. Sollten dabei auch einmal harte Worte fallen, so sind es dennoch beschreibende, nicht verurteilende, hämische oder verachtende. Ich kritisiere nicht in satter Selbstzufriedenheit. Immerhin sind mir selbst schon Texte aus der Feder geflossen, die daneben gingen. Und das sind zunächst einmal die meisten meiner Texte oder Texte-im-Entstehen.

                                                                                *




Da wirft sich die Versehrte in alter Manier wieder auf den Partnerschaftsmarkt und scheitert. Scheitert eigentlich die ganze zeit an sich selbst und den Erwartungen die sie selbst an sich und andere stellt und die sie meint, erfüllen zu müssen. Beinahe geht dabei die tote Schwester thematisch unter, was mich gruselt. Es scheint, als wäre auch der Gebrandmarkten nicht eigentlich klar, was  eigentlich zählt. Auch hier: sie kreist sehr um sich selbst. Im Text zeigt sich das in kreisenden Gedankenschwällen, die ganze Szenerie bekommt im Ganzen etwas brutales. Hier wird nichts geschönt und nichts gekittet. Hier entsteht vor allem nichts eigen kunstwertes. Da liegt einfach alles nur in Scherben und spiegelt fürchterliche Oberflächen.


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when I cannot sing my heart
I can only speak my mind
- John Lennon -

Christ wird nicht derjenige, der meint, dass "es Gott gibt", sondern derjenige, der begonnen hat zu glauben, dass Gott die Liebe ist.
- Tomás Halík -

Im günstigsten Fall führt literarisches Schreiben und lesen zu Erkenntnis.
- Marlene Streeruwitz - (Danke Rübenach für diesen Tipp.)
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hobbes
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BeitragVerfasst am: 23.01.2020 10:26    Titel: Antworten mit Zitat

Ach Gott, ach Geschichte. Ach Autorin, denn ziemlich sicher bist du eine.

Die Sonja. War ziemlich schnell klar, was ihr passiert ist. Also nicht unbedingt das Benzin, aber halt irgendwas in der Richtung. Eventuell hättest du die Geschichte noch retten können, in dem du die Erklärung weglässt. Positiv überrascht hättest du mich damit jedenfalls, aber nein, es wird ausführlichst erklärt und sogar die Schwester musste noch dran glauben. Wenn das mal nicht ein Overkill ist (tschuldigung, sauschlechter Witz).

Und die Sonja, die reißt es jetzt leider auch nicht raus, so als Protagonistin. Bemitleidet sich selbst und arg viel mehr hat sie mir halt leider nicht zu bieten.
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Kojote
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BeitragVerfasst am: 25.01.2020 13:56    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr gut geschrieben! Ich finde, das ist einer der ganz wenigen Texte, bei denen die Einhaltung des Kintsugi-Themas nicht zulasten von Innovation und Lesbarkeit geht.

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Kojote – zu allem fähig, zu nichts zu gebrauchen!
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V.K.B.
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Das bronzene Niemandsland Die lange Johanne in Silber
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BeitragVerfasst am: 25.01.2020 17:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko,
vorweg ein paar spontane Lesegedanken:

Zitat:
Sonja strich sich vorsichtig die Haare aus dem Gesicht.
Ah, da ist sie ja endlich, die zweite Sonja.

Zitat:
Dabei war es in der Macarena Bar so dunkel, dass sie sein Gesicht kaum erkennen konnte. Aber genau darum hatte sie auch diesen Nightclub als Treffpunkt vorgeschlagen.
Das klingt, als wolle sie sein Gesicht nicht sehen, und nicht, als solle er sie nicht genau sehen können, wie ein paar Sätze später impliziert wird.

Zitat:
Öfter hatte sie auf die innere Werte
inneren

Zitat:
Natürlich erkannten alle sie. Wochenlang war ihr Gesicht bei den Berichten über den Prozess in sämtlichen Medien gewesen. Ob in den Zeitungen, im Fernsehen oder im Internet.
Ralf hatte ihr aus Eifersucht aufgelauert. Als sie mit Tatjana einkaufen war, hatte er sie auf dem Parkplatz überrumpelt. Ihr Benzin über den Kopf gegossen. Ihre Schwester war dazwischen gegangen, hatte ihn weggeschubst, doch er hatte ihr, die ihm nie etwas angetan hatte, sondern im Gegenteil, Sonja Vorhaltungen gemacht hatte, weil sie ihm den Laufpass gegeben hatte, ebenso mit dem Benzin übergossen und dann angezündet.
Sonja hatte überlebt, weil zwei Autofahrer mutig eingeschritten waren. Sofort hatten sie die Situation erfasst und mit ihren Feuerlöschern die Flammen gelöscht. Doch für Tatjana kam die Hilfe zu spät. Sonja wäre es lieber gewesen, wenn die Männer nicht geholfen hätten …
Bei dem Prozess hinterher war sie noch einmal durch die Flammenhölle gegangen. Er wühlte die traumatischen Erinnerungen auf. Dazu trug die große Medienpräsenz bei. Nicht nur die Tat allein, sondern dass es das berühmte Model Sonja Gruber getroffen hatte, sorgte für monatelange hohe Zeitungsauflagen.
Zum Glück hatte sie sich schon vorher als Modeschöpferin ein zweites Standbein aufgebaut. Ihr Chef hielt in den Monaten ihrer Rekonvaleszenz zu ihr. Er hatte auf die richtige Karte gesetzt. Ihr Name zog inzwischen mehr als je zuvor.
Na, wenn das man nicht hart an der Grenze zur verbotenen Rückblende ist …

So, insgesamt: Das Kintsugi-Konzept sehe ich nicht umgesetzt. Es geht zwar um Narben und Bruchstellen, aber es erfolgt keine Reparatur und auch kein Versuch, (jedenfalls nicht innerhalb der Geschichte) und auch kein Herausstellen der Narben als etwas Besonderes (Goldlack). Von daher schon eine Null-Punkte-Kategorie. Experimentelle Schreibweise, das Verlassen gewöhnlicher Pfade (als fundamental wichtig in den Bewertungsvorgaben hervorgehoben), sehe ich auch nicht, nicht einmal in Ansätzen. Das ist alles normal erzählt, und damit gehört die Geschichte für mich leider nicht in den Zehntausender, so (extrem) wie ich ihn im Moment verstehe. Inhaltlich reißt die Geschichte das leider auch nicht raus, dafür bleibt mir alles zu oberflächlich. Von daher hier keine Punkte von mir.

beste Grüße,
Veith

Abschließend, nach ewigem einigem hin und her Überlegen, wüsteste Flüche über den Wettbewerb ausstoßen, Tischkanten zerbeißen und das gesamte Dictionnaire Infernal rauf und runterbeschwören, landet deine Geschichte im roten Bereich und erfüllt damit die Anforderungen an den Wettbewerb, wie ich sie momentan verstehe, nicht. Sie kommt zur Punktevergabe deshalb auch nicht in Frage. Tut mir leid, aber der Zehntausender ist nun mal ein Wettbewerb für besondere Literatur, die sich auf neue Pfade wagt, und nicht für Unterhaltungsliteratur. Da spielt es dann auch keine Rolle, wie gut mir persönlich eine Geschichte gefällt.


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Warning: Cthulhu may occasionally scare people …
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firstoffertio
Geschlecht:weiblichFlachmann-Preisträger


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BeitragVerfasst am: 25.01.2020 21:16    Titel: Antworten mit Zitat

Auch das ist ein Text, wie manch anderer, der

mir so vorkommt, als sei er eben so gebaut, um den Vorgaben zu entsprechen, und habe kein wirkliches über sich als Wettbewerbstext hinausgehendes Anliegen. Ich lese ihn, und denke nicht weiter darüber nach.

Vielleicht erscheint mir das Geschilderte zu erfunden, und zu wenig allgemein menschlich von Belang. Vielleicht fehlt mir etwas Philosophie.

Auch hier das Gefühl, der Text könnte Teil von etwas Längerem sein, nicht wirklich in sich abgeschlossen.
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traumLos
Hobbyautor


Beiträge: 375



BeitragVerfasst am: 26.01.2020 19:10    Titel: Antworten mit Zitat

Eine Frau, durch einen Anschlag schwer gezeichnet und traumatisiert, wagt ein seltenes Date. Eine dunkle Ecke in einer Bar. So dunkel, dass ihr Gesicht nicht zu erkennen ist. Erst durch den Kellner wird für den bisher unbekannten Partner offenbar, wer sie ist. Hm, wird der Kellner dadurch nicht zu einer maßgeblich Person in der Geschichte?

Für mich spielt das für die Bewertung keine Rolle. Zu konventionell kommt mir der Text daher. Alles wird erklärt "sondern im Gegenteil ".

Leider hat mich dieser Text nicht überzeugt.

0 Punkte


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Meine Beiträge geben nur meine Meinung wieder. Jede Einbeziehung realer oder fiktiver Personen wäre nur ein Angebot. Zwinkersmiley
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Catalina
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Beiträge: 418
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BeitragVerfasst am: 27.01.2020 00:21    Titel: Antworten mit Zitat

Ein ehemaliges Model wurde Opfer einer Gewalttat, bei der ihr Exfreund sie mit Benzin übergoss und anzündete. Ihre Schwester kam dabei ums Leben, sie selbst wurde schwer entstellt. Sie versucht nun, allmählich wieder ins Leben zurückzukehren, was ihr aber nicht wirklich gelingt. Nach wie vor dreht sich bei ihr alles um Äußerlichkeiten; was es unmöglich macht, sich mit ihrer Situation anzufreunden. Wir erleben sie in einer Bar bei einem "ersten Date" mit einer Internetbekanntschaft. Sie kommuniziert nicht mit Ihrer Verabredung und rennt panisch nach draußen als sie meint, man hätte ihre Verbrennungen gesehen oder sie erkannt.

"Die Vergangenheit ist ein fremdes Land" ist gut umgesetzt. Petra lebte in dem Land der Reichen und Schönen, in das sie jetzt nicht mehr kann. Leider hat sich auch noch ein anderes Land gefunden, und so treibt sie ziemlich hoffnungslos im Nirgendwo.
Zwei Menschen an einem Ort, die nicht miteinander kommunizieren. Wirkt ein wenig konstruiert, denn wieso sollte sich Petra mit Volker treffen, wenn nicht um mit ihm zu reden. Damit er sie sieht ja ganz offensichtlich nicht.
Kintsugi sehe ich hier leider auch nicht. Viel zerbrochen, aber wo ist das wertsteigernde Klebemittel?

Was mich sehr verwirrt hat, waren die vielen Informationen am Ende des Textes. Aus welchem Grund hast Du die dort alle untergebracht? Davor konntest Du eine Stimmung für Sonjas Situation aufbauen, eine Ahnung von der Hoffnungslosigkeit ihrer Lage aufgrund ihres Fokus vermitteln. Das ist aber mit den heruntergebeteten Infos leider alles wieder in sich zusammengebrochen.

Gut finde ich die Beschreibung von Sonjas "Verloren sein", ihr Verhalten wird dominiert von dem (fehlenden) Selbstbild, das sie von sich hat.

S
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Michel
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Beiträge: 2277
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Das goldene Niemandsland Der silberne Spiegel - Prosa
Silberne Neonzeit


BeitragVerfasst am: 28.01.2020 13:53    Titel: Antworten mit Zitat

Sonja war Model, dann wurde sie mit Benzin und Feuer angegriffen und fürs Leben gezeichnet. Nun versucht sie – vergeblich, wie sich herausstellt – einen Neuanfang beim Daten. Willkommen in der Versehrtenabteilung! Mein Text steht übrigens da hinten.
Hm. Die Geschichte vom Verlust und versuchten Wiedererlangen nimmt das Kintsugi-Motiv auf. Zwei Personen reden überhaupt nicht miteinander. Es ist keine Genre-Literatur. Soweit gut.
Aber. Ein ganz wesentlicher Teil der Geschichte besteht aus Rückblenden und verletzt damit die Vorgaben. Und diese Rückblenden sind es auch, die mich inhaltlich stören. Das Geschehen in der erzählten Gegenwart wird, bis auf den Schluss, zur Rahmenhandlung für Sonjas Schicksal. Und die Rückblenden selbst? Berühren mich irgendwie nicht. Vielleicht weil sie so zusammengestellt wirken, ein wenig wie eine Krankenakte in der psychosomatischen Reha. Ein dramatisches Ereignis sorgt nicht immer für Drama beim Leser.


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Ab November 2019 im Handel: "Shevon", erster Band der Flüchtlings-Chroniken
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holg
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Der bronzene Roboter


BeitragVerfasst am: 28.01.2020 19:43    Titel: Antworten mit Zitat

Mehrfach privilegierte Frau verliert eines ihrer Privilegien und verzweifelt daran.

Nach einem entstellenden Gewaltverbrechen durch ihren toxisch-fragilen Ex, bei dem ihre Schwester starb, trifft sich ein ehemaliges Model, das dank einer Zweitkarriere ein gutes Einkommen hat und von stabilem sozialem Umfeld unterstützt wird, mit einem Fremden in einer Bar. Sie ist sich ihres Aussehens so unsicher, dass sie flieht, als sie glaubt, erkannt zu werden.

Da finden sich gleich mehrere Ansätze für eine tiefgründige, bewegende Geschichte. Aufgegriffen wurde in meinen Augen keiner. Das Ganze plätschert in der Selbstbezogenheit der Protagonistin vor sich hin, sie hört nicht einmal, was ihr Date zu ihr sagt, vor lauter Selbstbeschau.

Die Vergangenheit bleibt leider kein fremdes Land, die Inspiration des Kintsugi geht über die Tatsache der Entstellung und des inneren Bruches nicht hinaus. Verarbeitung, Genesung, Heilung, die Idee, an den Traumata wachsen zu können ist nicht existent.

Immerhin sind die Vorgaben umgesetzt.
Wenn da etwas mehr wäre, das mich mitnimmt, auf das ich mich einlassen könnte …


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Froh zu sein bedarf es wenig.
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a.no-nym
Hobbyautor


Beiträge: 382



BeitragVerfasst am: 28.01.2020 23:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, lieber Inko,

leider kann ich hier nur mit der Tür ins Haus fallen und darum bitten, es nicht persönlich zu nehmen, dass ich mich nicht für Deinen Text begeistern konnte. Nach meinem Empfinden bleibt die Auseinandersetzung mit dem selbstgewählten Thema oberflächlich, es wird viel erklärt und bleibt doch wenig erlebbar, sprachlich erscheint mir das Ganze auch nicht recht ausgereift.

Die Vorgaben betrachte ich als erfüllt.

Mit freundlichen Grüßen
a.
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Jenni
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger


Beiträge: 3936

Das goldene Aufbruchstück Die lange Johanne in Gold


BeitragVerfasst am: 29.01.2020 23:45    Titel: Antworten mit Zitat

Ex-Model Sonja wurde Opfer einer Brandattacke durch ihren Ex, bei der ihre Schwester starb und sie selbst entstellt wurde. Von ihrer Oberflächlichkeit gegenüber anderen hat es sie geheilt, mit ihren eigenen Narben kommt sie nicht klar und lebt zurückgezogen. Jetzt hat sie ein Date mit einem Mann, der früher unter ihrem Niveau gewesen wäre, wie sie (doch nicht ganz geheilt) bemerkt, in einem dunklen Club, aber bricht das ab, als Licht auf sie fällt und man sie so sieht, wie sie heute ist bzw. wie sie sich heute selbst sieht. Das ist alles ein heftiges Schicksal, eine schlimme Vergangenheit (recht plakativ konstruiert diesbezüglich, indem sie auch noch vorher Model war), aber fremdes Land? Weil die Vergangenheit anders war, besser, anders? Das überzeugt mich kaum. Es bleibt auch die Geschichte oberflächlich, so wie letztlich Sonja, die kaum zu einer dreidimensionalen oder gar vielschichtigen Person wird.
Aber auch hier wieder (nicht der einzige Text, bei dem ich das so sehe): schreiben kannst du, das liest sich flüssig und sinnig, ist unterhaltsam geschildert (in dem Sinne, den Leser ungelangweilt durch die Geschichte zu führen). Was sollte man außerhalb dieses Wettbewerbs und des Themas dagegen sagen.
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Constantine
Geschlecht:männlichNebelpreisträger


Beiträge: 2831

Goldener Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 31.01.2020 14:25    Titel: Antworten mit Zitat

Bonjour

Ich bekomme die Protagonistin nicht gegriffen. Ihre Motivation, ein Date mit einer Internetbekanntschaft in einer Disco zu machen, muss ich suchen, weil es für mich keinen Sinn, und für sie auch nicht, ergibt, was sie da macht. Für mich unmotiviert und zu konstruiert.
Die Rückblende bzw. Vorgeschichte nimmt für mich auch einen zu großen Raum und Rahmen ein in der Geschichte. Volker ist eher Staffage, als dass er als die zweite Person wichtig wäre. Ist für mich zu sehr ein Ein-Personen-Stück, als dass es um zwei Personen geht, Volker ist mir zu sehr im Hintergrund.
Sonja und der gesamte Text haben mich leider nicht erreicht. Schade.

Merci beaucoup
Constantine
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MoL
Geschlecht:weiblichQuelle


Beiträge: 1425
Wohnort: NRW
Das bronzene Stundenglas


BeitragVerfasst am: 31.01.2020 16:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo lieber Inko!

Die Vorgaben hast Du so weit eingehalten. Die Idee ist gut, die Spache auch soweit.

Der Inhalt, hm. Ist Geschmackssache, klar, aber für mich erklärst Du zu viel. Das hermacht des Text für mich gegen Ende irgendwie. Ich mag das nicht so, wenn am Ende allzu viel erklärt wird. Rückblenden ja, aber nicht so viel. Die Andeutungen, die Du gemacht hast, hätten mir schon gereicht, auch wen ich dann eher auf Säure getippt hätte.

Das mit der Schwester war mir dann auch zu viel, das passte für mich hier nicht so ganz rein.

Muss es denn unbedingt gleich ein Model gewesen sei? Das und das mit der Schwester hinterlässt bei mir den Eindruck - nicht, dass Du das gewollt hättest! - dass ein "normales" Drama nicht ausgereicht hätte, als wäre es nicht schlimm genug, wenn dies einem "normalen" Menschen passiert.

Dein Text hat viele starke Stellen. Allein die Beschreibung, welche Qual es ist, sich zu schminken, lässt mich schaudern. Du kannst stolz auf Deine Arbeit sein! Vielleicht änderst Du den Text ja nochmal etwas um?


_________________
"Hexenherz - Eisiger Zorn", acabus Verlag, Februar 2017.
"Die große acabus-Jubiläumsanthologie", acabus Verlag, Oktober 2018.
"Hexenherz - Glühender Hass", acabus Verlag, Januar 2019.
NEU - NEU - NEU:
"Die Tote in der Tränenburg", Alea Libris, 31. Oktober 2019.
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Lalanie
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Beiträge: 58
Wohnort: Bayern


BeitragVerfasst am: 01.02.2020 23:58    Titel: Antworten mit Zitat

Da ich ein Neuling in diesem Forum bin, folge ich dem Ratschlag eines Mitglieds und schreibe nur einen Kommentar ohne Bewertung – ich hoffe, das wird mir nicht übelgenommen.
Dein Text hat mich sehr berührt. Die Thematik ist alles andere als einfach, aber grandios gewählt und sehr einfühlsam dargestellt. Besonders wie Du die Figuren zeichnest, gefällt mir sehr. Dein Stil ist fließend und angenehm, nicht aufdringlich, aber elegant. Die Thematik der Vergangenheit als ein fremdes Land hast Du gut eingebunden, das Kintsugiprinzip habe ich aber nicht wirklich erkannt. Sonja übertüncht ja ihre Makel und ihre Narben; deshalb ist mir auch der Titel nicht ganz klar geworden. Aber ich finde den Text trotzdem großartig. Vielen Dank dafür!
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gold
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Beiträge: 6254
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DSFo-Sponsor Ei 10


BeitragVerfasst am: 02.02.2020 14:16    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Inco,

die Vergangenheit ist fremd, d.h. hier vollkommen anders als das jetzige Leben der Protagonistin. Die Narben wurden betont, aber nicht geheilt. Es kam nicht zur Behandlung (die wäre es vielleicht gewesen, wenn sie den Griff ihres Dates zugelassen hätte).

Du hast die Vorgaben erfüllt. M. E. kann man deine Geschichte auch der E-Literatur zuordnen. Dennoch fällt sie nicht unter meine Top Ten, da ich sie etwas klischeehaft finde.

Nichts für ungut.

Liebe Grüße
gold


_________________
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poetnick
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Alter: 57
Beiträge: 572
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BeitragVerfasst am: 02.02.2020 17:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Unbekannt,

dieser Text ist nicht in meine Wertung eingegangen; unter der Vielzahl der Geschichten habe ich andere favorisiert.
Somit möchte ich an dieser Stelle keine Bewertung ausdrücken. Vielen Dank!

LG - Poetnick


_________________
Wortlos ging er hinein,
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und kam sprachlos heraus
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