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Könnt ihr vom Schreiben leben?

 
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Autor Nachricht
Bunt Speck
Geschlecht:männlichHobbyautor


Beiträge: 383
Wohnort: Port Baris


BeitragVerfasst am: 10.12.2019 11:49    Titel: Antworten mit Zitat

Michel hat Folgendes geschrieben:
BlueNote hat Folgendes geschrieben:
Ja, ich kann vom Schreiben leben.
Sehr gut sogar.
Allerdings schreibe ich hauptsächlich SW.
lol Aber da kannst Du Dich sicher kreativ austoben und schreiben, was dir gefällt. Oder auch mal eine Klammer weglassen.
Hab ich probiert. Bin gescheitert. Embarassed Laughing


Ich habe ne Zeit gebraucht ... ich dachte, es geht und s/w ...


_________________
Don't worry, we're in no hurry.
School's out, what did you expect?
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agu
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 45
Beiträge: 1852
Wohnort: deep down in the Brandenburger woods


BeitragVerfasst am: 11.12.2019 08:48    Titel: Antworten mit Zitat

Very Happy

_________________
Meine Bücher:
Engelsbrut (2009 Sieben, 2011 LYX) | Engelsjagd (2010 Sieben) | Engelsdämmerung (2012 Sieben)
Die dunklen Farben des Lichts (2012, SP)
Purpurdämmern (2013, Ueberreuter)
Sonnenfänger (2013, Weltbild)
Kill Order (2013 Sieben)
Choice / als Chris Portman (2014, Rowohlt)
Wie man ein Löwenmäulchen zähmt / als Eva Lindbergh (2016, Droemer Knaur)
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zitronenkuchen
Schreiberling


Beiträge: 169



BeitragVerfasst am: 11.12.2019 20:45    Titel: Antworten mit Zitat

Ich schreibe seit 20 Jahren, seit 10 Jahren zielgerichtet und seit ca. 5 Jahren richtig diszipliniert (also auch, wenn ich keine Lust habe). In den letzten Jahren habe ich immer pro Jahr ein paar Hundert damit verdient, also praktisch nichts. Jetzt habe ich einen Verlagsvertrag bekommen, der es mir ermöglicht, ab dem kommenden Jahr nur noch zu schreiben. Ich hatte seit 10 Jahren immer einen halben Job (20 Stunden/Woche) und bekomme jetzt für mein nächstes Buch ca. mein doppeltes Jahresgehalt (hab aber auch 14 Monate dran gearbeitet). Das muss ich allerdings noch versteuern (und es gehen noch 20% an die Agentur) dann bleibt etwas mehr als ein Jahresgehalt übrig. Damit komme ich persönlich über die Runden, aber nicht die Familie, für die kommt mein Mann auf.
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Maunzilla
Hobbyautor


Beiträge: 339



BeitragVerfasst am: 11.12.2019 21:11    Titel: Antworten mit Zitat

@Zitronenkuchen: Schreibst du Romane oder Sachbücher?

_________________
"Im Internet weiß keiner, daß du eine Katze bist." =^.^=
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joachim Tritschler
Geschlecht:männlichSchreiberassi

Alter: 61
Beiträge: 40
Wohnort: Raum Freiburg im Breisgau


BeitragVerfasst am: 12.12.2019 08:56    Titel: eher nein Antworten mit Zitat

mich selbst alleine vom Schreiben ernähren ist nicht der Fall. Wenn dem so wäre, würde ich mich sicher nicht wehren. Aber ich denke dass dies bei der breiten Masse von Buchschreibern eher eine Minderheit ist.
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Murmel
Geschlecht:weiblichSchlichter und Stänker

Alter: 64
Beiträge: 7594
Wohnort: USA
DSFo-Sponsor


BeitragVerfasst am: 12.12.2019 14:00    Titel: Antworten mit Zitat

zitronenkuchen hat Folgendes geschrieben:
Damit komme ich persönlich über die Runden, aber nicht die Familie, für die kommt mein Mann auf.

Das heißt, dass dein Mann für die Wohnung und Nebenkosten bezahlt?

wink


_________________
*Koppelmord - Carlsen Instantbooks 2013
*Flauschangriff - Piper/Weltbild 2014, Piper Fahrenheit 2017
*Katertage zum Verlieben - Thienemann 2014
*Bocktot - Gmeiner-Verlag 2017
*Brunnenleich - Gmeiner-Verlag Juli 2018
*Gut Gebellt, Katze - Edel Elements September 2018
*Schwarze Küste - Gmeiner Verlag Februar 2019
*Marias Geheimnis - Weltbild/Edel Elements 01.03.2019
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Junikäfer
Geschlecht:weiblichSchreiberassi


Beiträge: 39



BeitragVerfasst am: 17.12.2019 21:02    Titel: Antworten mit Zitat

Bei mir ist es ähnlich: als Mama von jüngeren Kindern ermöglicht mir das Schreiben nicht in Teilzeit arbeiten zu müssen, aber ernähren könnte ich unsere Familie nicht davon. Es ist ein gutes Zusatzeinkommen, aber wer weiß wann das nächste Buch verkauft werden wird.... Wäre mein Mann der Autor in der Familie, müsste er seinen Job behalten - zum Glück bin ich die Verrückte 🤣

Kommt immer auf die Situation an. Ich kann nur noch schreiben, aber ich würde auch ansonsten nicht Vollzeit arbeiten. Aktuell passt es so gut für alle und ich genieße es. Aber wer weiß, wie lange es so weitergeht.
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zitronenkuchen
Schreiberling


Beiträge: 169



BeitragVerfasst am: 05.01.2020 23:15    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Das heißt, dass dein Mann für die Wohnung und Nebenkosten bezahlt?

Überwiegend ja. Bisher hab ich immer Teilzeit gearbeitet und damit kann ich jetzt aufhören.
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Ira_99
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 32
Beiträge: 16
Wohnort: NRW


BeitragVerfasst am: 14.01.2020 22:43    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr interessantes Thema, ich habe mich das auch schon oft gefragt und finde es auch immer wieder interessant, verschiedene Erfahrungen dazu zu lesen.

Zur eigentlichen Frage - wenn es ums Schreiben an sich geht, ja, dann lebe ich davon, da ich als Redakteurin arbeite.
Wenn es um das Schreiben von Romanen geht - da fange ich leider gerade erst an und erwarte auch nicht, das in den nächsten Jahren hauptberuflich machen zu können. Es bleibt wohl nur ein Hobby, das im Idealfall vielleicht irgendwann einmal ein paar Extra-Einnahmen einbringt, wobei das nicht mein vorrangiges Ziel ist.
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Taranisa
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 50
Beiträge: 1001
Wohnort: Frankenberg/Eder


BeitragVerfasst am: 17.01.2020 20:50    Titel: Antworten mit Zitat

Ich traf die Tage einen alten Klassenkameraden und erzählte, dass ich Schreibe. Seine Frage: "Und, hast du schon die erste Millionen zusammen?" Daraufhin haben wir erst mal gelacht. Sich kaputt lachen

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"Henkersweib", Burgenwelt Verlag, ET 12/18
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Ira_99
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 32
Beiträge: 16
Wohnort: NRW


BeitragVerfasst am: 17.01.2020 21:10    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kenne es tatsächlich so, dass die meisten, die sich noch nie damit befasst haben, denken, wenn man ein Buch nur mal zuende schreibt und es halbwegs gut geschrieben ist, müsste man sofort auch verlegt und reich werden. Laughing
So kenne ich es jedenfalls aus meinem Bekanntenkreis - die sind der festen Überzeugung, ich müsste mein Buch nur fertig kriegen, dann wird das bestimmt sofort der nächste Bestseller und ich muss nie wieder arbeiten.
(Das wär schön Very Happy )
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Gliese581
Schreiberling


Beiträge: 153
Wohnort: Sankt Augustin


BeitragVerfasst am: 18.01.2020 09:17    Titel: Antworten mit Zitat

Ist das nicht so? Bei mir nicht, aber ich dachte, dass es bei allen anderen Autoren so funktioniert Very Happy

_________________
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
Albert Einstein
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Rodge
Geschlecht:männlichHobbyautor


Beiträge: 417
Wohnort: Hamburg


BeitragVerfasst am: 18.01.2020 09:59    Titel: Antworten mit Zitat

Taranisa hat Folgendes geschrieben:
Ich traf die Tage einen alten Klassenkameraden und erzählte, dass ich Schreibe. Seine Frage: "Und, hast du schon die erste Millionen zusammen?" Daraufhin haben wir erst mal gelacht. Sich kaputt lachen


Was meinst du genau: Eine Milllion Wörter oder Euronen?
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Taranisa
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 50
Beiträge: 1001
Wohnort: Frankenberg/Eder


BeitragVerfasst am: 18.01.2020 11:39    Titel: Antworten mit Zitat

Euronen, aber die Anzahl Wörter geht zahlentechnisch eher in die Richtung Laughing

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"Henkersweib", Burgenwelt Verlag, ET 12/18
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Pickman
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 52
Beiträge: 591
Wohnort: Diaspora


BeitragVerfasst am: 18.01.2020 12:28    Titel: Antworten mit Zitat

Nein, zumindest nicht von der fiktionalen Prosa.

Vom Schreiben normativer Prosa lebe ich ganz gut, aber das ist etwas ganz Anderes.


_________________
"Damit sich alles erfüllt, damit ich mich weniger allein fühle, brauche ich nur noch eines zu wünschen: am Tag meiner Hinrichtung viele Zuschauer, die mich mit Schreien des Hasses empfangen." (Albert Camus: Der Fremde)
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Willebroer
Geschlecht:männlichNebelpreisträger


Beiträge: 2915
Wohnort: OWL


BeitragVerfasst am: 18.01.2020 13:33    Titel: Antworten mit Zitat

Ira_99 hat Folgendes geschrieben:
Ich kenne es tatsächlich so, dass die meisten, die sich noch nie damit befasst haben, denken, wenn man ein Buch nur mal zuende schreibt und es halbwegs gut geschrieben ist, müsste man sofort auch verlegt und reich werden.


Zeugt das nicht vor großem Respekt vor dem Bücherschreiben?
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Ira_99
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 32
Beiträge: 16
Wohnort: NRW


BeitragVerfasst am: 18.01.2020 18:38    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Zeugt das nicht vor großem Respekt vor dem Bücherschreiben?


Das stimmt natürlich, und ein bisschen fühlt man sich dann ja auch geschmeichelt, dass einem so viel zugetraut wird. Wink
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Michel
Geschlecht:männlichNebelpreisträger

Alter: 48
Beiträge: 2152
Wohnort: Südwest
Das goldene Niemandsland Der silberne Spiegel - Prosa
Silberne Neonzeit


BeitragVerfasst am: 18.01.2020 22:53    Titel: Antworten mit Zitat

Ich lebe zumindest teilweise vom Schreiben: Therapieanträge, BG-Berichte, Gutachterwidersprüche. Das ist manchmal auch kreatives Schreiben.
Bücher? Kleinverlag? Ich zitiere MoL: "Für einmal schick essen gehen reicht es möglicherweise."


_________________
Ab November 2019 im Handel: "Shevon", erster Band der Flüchtlings-Chroniken
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