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Wer ist mit seiner Agentur zufrieden?

 

 
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Papiertiger
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 52
Beiträge: 83



BeitragVerfasst am: 02.12.2019 10:59    Titel: Wer ist mit seiner Agentur zufrieden? eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo,

inspiriert durch den älteren Thread "Wer war unzufrieden?" möchte ich die Frage umkrempeln.

Konkret:

Ich habe ein Manuskript (ca. 400 S., historischer Roman aus dem 18. Jahrhundert) und suche eine Agentur. Ich habe keinen Schimmer, welche gut ist oder nicht.

Deshalb sind persönliche Erfahrungen so wichtig. Deshalb dieser Thread.

Also bitte: Wer hat gute Erfahrungen gemacht? Mit wem? Gerne auch über das Genre hinaus, das mich betrifft (Belletristik, Histo), damit der Thread auch anderen nützt.

Vielen Dank.

Fröhliche Grüße

Dirk
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zitronenkuchen
Schreiberling


Beiträge: 164



BeitragVerfasst am: 02.12.2019 15:04    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr gute Erfahrungen habe ich mit Herrn Löcher-Lawrence gemacht, er war sehr freundlich, kompetent und seriös. Es hat inhaltlich nicht ganz gepasst mit uns, aber ich kann nur Positives von ihm berichten.
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Pickman
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 52
Beiträge: 547
Wohnort: Diaspora


BeitragVerfasst am: 03.12.2019 04:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Papiertiger,

lass doch mal was lesen von Deinem Werk. Wie wäre es mit einem Einstand?

Cheers

Pickman


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"Damit sich alles erfüllt, damit ich mich weniger allein fühle, brauche ich nur noch eines zu wünschen: am Tag meiner Hinrichtung viele Zuschauer, die mich mit Schreien des Hasses empfangen." (Albert Camus: Der Fremde)
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Papiertiger
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 52
Beiträge: 83



BeitragVerfasst am: 03.12.2019 17:07    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Pickman hat Folgendes geschrieben:


lass doch mal was lesen von Deinem Werk. Wie wäre es mit einem Einstand?


Ich würde ja gerne mein Exposé vorstellen. Bloß fehlt mir für die Teilnahme an der AG noch die Voraussetzung einer aktiven Textarbeit. Ich finde das Kriterium in Ordnung, kann es bloß zurzeit nicht erfüllen, da mir einfach die Zeit fehlt.
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Selanna
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 564
Wohnort: Süddeutschland


BeitragVerfasst am: 03.12.2019 17:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Papiertiger,

eine Leseprobe, also ein Ausschnitt aus Deinem Manuskript, wäre das richtige für den Einstand. So könntest Du Dich schriftstellerisch im dsfo mal vorstellen. Das Exposé ist ja eher nichts Literarisches und passt nicht in den Einstand (sondern wirklich in die Exposé-AG, da ist sie auch nicht google-bar).

Liebe Grüße
Selanna


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Nur ein mittelmäßiger Mensch ist immer in Hochform. - William Somerset Maugham
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Papiertiger
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 52
Beiträge: 83



BeitragVerfasst am: 03.12.2019 17:38    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Selanna hat Folgendes geschrieben:

eine Leseprobe, also ein Ausschnitt aus Deinem Manuskript, wäre das richtige für den Einstand.

Kann ich machen. Mache ich im Prinzip gerne.

Vielleicht ist meine Frage dumm, aber: Könnte einem das bei der Suche nach Agenturen/Verlagen zum Nachteil gereichen, wenn Teile schon vorab veröffentlicht wurden - und sei es nur in einem Fachforum?
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Kiara
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 40
Beiträge: 801
Wohnort: bayerisch-Schwaben


BeitragVerfasst am: 03.12.2019 18:06    Titel: Antworten mit Zitat

Das würde mich sehr wundern und kein gutes Licht auf die dementsprechende Organisation werfen. Ein Beitrag in einem Forum ist keine Veröffentlichung.

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- Das Mahnmal (2019)
- Schatten des Zorns (2020)
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Papiertiger
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 52
Beiträge: 83



BeitragVerfasst am: 03.12.2019 18:42    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Kiara hat Folgendes geschrieben:
Ein Beitrag in einem Forum ist keine Veröffentlichung.

Ein einzelner Beitrag sicherlich nicht. Eine Leseprobe aber schon - zumindest auszugsweise.
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Rübenach
Geschlecht:männlichNebelpreisträger


Beiträge: 2421



BeitragVerfasst am: 03.12.2019 19:17    Titel: Antworten mit Zitat

Papiertiger hat Folgendes geschrieben:
Selanna hat Folgendes geschrieben:

eine Leseprobe, also ein Ausschnitt aus Deinem Manuskript, wäre das richtige für den Einstand.

Kann ich machen. Mache ich im Prinzip gerne.

Vielleicht ist meine Frage dumm, aber: Könnte einem das bei der Suche nach Agenturen/Verlagen zum Nachteil gereichen, wenn Teile schon vorab veröffentlicht wurden - und sei es nur in einem Fachforum?


Das ist ein ernstes Problem. Auf der einen Seite werden unverlangt eingesendete Manuskripte bei den Verlagen und Agenturen von Praktikanten, Volontären und Azubis zum Verlagskaufmann/frau vorsortiert, weil alles andere zu teuer ist. Auf der anderen Seite beschäftigen dieselben Verlage und Agenturen Heerscharen von Mitarbeitern, die aufwändig überprüfen, ob Schnipsel eines Manuskripts in den Weiten des weltweiten Webs zu lesen sind oder irgendwann mal zu lesen waren.

Aber genug der Ironie. Glaubst du tatsächlich, ein Verlag würde ein Manuskript, welches er für erfolgversprechend hält, ablehnen, weil irgendwann mal ein kleiner Ausschnitt (der bis zur Veröffentlichungsreife sowieso noch mehrmals geändert wurde) in irgendeinem Internetforum stand?


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"Nothing bad can happen to a writer. Everything is material." (Philip Roth)
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Papiertiger
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 52
Beiträge: 83



BeitragVerfasst am: 03.12.2019 19:38    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Rübenach hat Folgendes geschrieben:

 Glaubst du tatsächlich, ein Verlag würde ein Manuskript, welches er für erfolgversprechend hält, ablehnen, weil irgendwann mal ein kleiner Ausschnitt (der bis zur Veröffentlichungsreife sowieso noch mehrmals geändert wurde) in irgendeinem Internetforum stand?

Was ich glaube, ist unerheblich.

Dass der Punkt nicht komplett irrelevant ist, zeigt folgender Passus aus diesem Forum:

"8. Wann gilt ein Text juristisch als veröffentlicht?

Diese Frage taucht immer wieder im Zusammenhang mit Wettbewerben auf. Zahlreiche Literaturwettbewerbe sehen vor, dass nur solche Texte eingereicht werden können, die noch nicht veröffentlicht wurden. Dabei stellt sich regelmäßig die Frage, ob hiervon auch Texte erfasst sind, die beispielsweise schon einmal hier im Forum eingestellt wurden.

Die Antwort auf diese Frage lautet: Das kommt drauf an (typische Juristenantwort ...). Juristische „Gesetzmäßigkeiten“ existieren hierzu nicht. Daher weisen die Wettbewerbsveranstalter auch in Regel darauf hin, unter welchen Voraussetzungen sie einen Text für „bereits veröffentlicht“ halten. Sollte ein solcher (ausdrücklicher) Hinweis fehlen, so dürfte es durchaus legitim sein, davon auszugehen, dass unter Veröffentlichung nur eine solche verstanden wird, die entweder mit einer ISBN-Nummer geschieht oder sonstwie gewerblich. Das schlichte „zur Diskussion stellen“ im Rahmen von Foren der vorliegenden Art muss davon keineswegs erfasst sein. Rechtsprechung hierzu existiert jedoch – soweit ersichtlich – bisher nicht."
(Quelle: https://www.dsfo.de/fo/viewtopic.php?t=28599)

Dass es in dem obigen Zitat um einen anderen Kontext geht, weiß ich, aber ich meine mich erinnern zu können, dass auch Voarbveröffentlichungen im Sinne von Schreibübungen in Fachforen nicht automatisch unbedenklich sind. Leider finde ich die Stelle nicht, wo das sogar hier im Forum steht.

Aber wie gesagt: Ich behaupte hier nichts. Ich frage nur.
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Pickman
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 52
Beiträge: 547
Wohnort: Diaspora


BeitragVerfasst am: 04.12.2019 05:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Papiertiger,

Selanna hat meinen Vorschlag (wie immer) richtig interpretiert. Es geht mir um eine Leseprobe (von nicht mehr als 2000 Wörtern).

Was Deine Sorge um den Status des Textes als veröffentlicht oder nicht veröffentlicht betrifft: die kann ich Dir leider nicht zu 100 % nehmen. Ich für mich sehe das so:

1. Es handelt sich nur um Auszüge im Umfang von insgesamt weniger als 10 % des Gesamtmanuskripts.
2. Der Text kommt mit großer Wahrscheinlichkeit nicht so aus dem Forum heraus, wie er hineingegangen ist.
3. Nachher sollte der Text besser sein und sich erhöhter Chancen auf was auch immer haben.
4. Man kann die Leserschaft auf "Nur für registrierte Leser sichtbar" einschränken. Diese Texte werden von Suchmaschinen nicht gefunden.
5. Ich habe bislang keine wütenden Worte gelesen von Autoren, denen Agenten, Verleger oder Veranstalter gesagt hätten, dass sie ihre Texte wegen der Auszüge im DSFo leider nicht berücksichtigen könnten.

So viel zu meiner persönlichen Risikoabschätzung.

Cheers

Pickman


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preusse
Geschlecht:männlichDichter und Denker


Beiträge: 1213
Wohnort: Bayern


BeitragVerfasst am: 06.12.2019 09:14    Titel: Antworten mit Zitat

Selanna hat Folgendes geschrieben:
... eine Leseprobe, also ein Ausschnitt aus Deinem Manuskript, wäre das richtige für den Einstand. So könntest Du Dich schriftstellerisch im dsfo mal vorstellen. Selanna


Wenn ich das vor nunmehr acht Jahren getan hätte, hätte ich wahrscheinlich bis heute keine Veröffentlichung. Embarassed
Mein erster Roman war fertig, ich hatte ein paar Fragen zu Verlagen und schlug hier auf.
Sofort fühlten sich ein paar damalige Mitglieder des DSFO - meines Wissens nach ist heute von ihnen keiner mehr aktiv - gemüßigt, den Roman mühsam zu recherchieren und die an anderer Stelle eingestellte Leseprobe incl. meiner Vita gnadenlos zu zerreißen und in die Tonne zu treten.
Die Wortwahl dabei war teilweise recht heftig, und zartere Gemüter wie meins hätten wohl daraufhin keine Zeile mehr geschrieben. Laughing
Wie viel Sachkompetenz dahinter war zeigt vielleicht die Tatsache, dass es von dem Roman bis heute vier Fortsetzungen gibt, die, nachdem sie zuerst bei einem kleinen Verlag erschienen sind, komplett von Knaur gekauft wurden und die alle mittlerweile mehrere Auflagen haben.
Ich empfehle deshalb - und jetzt könnt ihr gerne auf mich einprügeln - eher etwas Vorsicht mit Leseproben in diversen Foren, denn dort sehen sich auch manchmal Leute zu Kritikern berufen, die selbst noch nichts auf die Reihe bekommen haben, für die es aber das Größte ist, auf anderen herumzuhacken.
Halt wie im richtigen Leben.

ICH BITTE VON HERZEN DARUM, DASS SICH NIEMAND ANGESPROCHN FÜHLT, DER HIER SEIT JAHREN KONSTRUKTIVE TEXTKRITIK BETREIBT!!!


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Auxiliare tibi deus et vult auxiliari!

Das Herz des Löwen, 06/2011
Das Blut des Löwen, 11/2012
Die Pranken des Löwen, 03/2014
Das Banner des Löwen, 11/2015
Der Pirat - ein Francis-Drake-Roman, 07/2016
Der Herr der Bogenschützen, 08/2017
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zitronenkuchen
Schreiberling


Beiträge: 164



BeitragVerfasst am: 06.12.2019 15:18    Titel: Antworten mit Zitat

Ich könnte nicht zufriedener mit meiner Agentur sein.
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Papiertiger
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 52
Beiträge: 83



BeitragVerfasst am: 06.12.2019 16:01    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

zitronenkuchen hat Folgendes geschrieben:
Ich könnte nicht zufriedener mit meiner Agentur sein.
Wie heißt die denn?
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Murmel
Geschlecht:weiblichSchlichter und Stänker

Alter: 63
Beiträge: 7562
Wohnort: USA
DSFo-Sponsor


BeitragVerfasst am: 06.12.2019 16:31    Titel: Antworten mit Zitat

preusse hat Folgendes geschrieben:

ICH BITTE VON HERZEN DARUM, DASS SICH NIEMAND ANGESPROCHN FÜHLT, DER HIER SEIT JAHREN KONSTRUKTIVE TEXTKRITIK BETREIBT!!!


Ich fühle mich nicht angesprochen und verstehe deine Vorbehalte. Trotzdem finde ich Feedback wichtig.

Sich früh dem Thema Kritik zu stellen, ist gut, denn früher oder später wird sie kommen. Hoffentlich in Form eines guten Lektorats! Spätestens da sollte man schon sich Befindlichkeiten und Besserwisserei abgewöhnt haben. Deine Werke wurden doch auch lektoriert und sicher gab es da auch Kritik, oder nicht? Nur bei SP habe ich die Möglichkeit, ein Werk roh veröffentlichen zu können.

Es ist aber richtig, dass es immer wieder Kritiker gibt, die sich selbst, ihren Stand der Kenntnisse und ihren Ton nicht einzuschätzen wissen. Die können viel Schaden anrichten. Gutes Feedback geben will gelernt sein.


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*Koppelmord - Carlsen Instantbooks 2013
*Flauschangriff - Piper/Weltbild 2014, Piper Fahrenheit 2017
*Katertage zum Verlieben - Thienemann 2014
*Bocktot - Gmeiner-Verlag 2017
*Brunnenleich - Gmeiner-Verlag Juli 2018
*Gut Gebellt, Katze - Edel Elements September 2018
*Schwarze Küste - Gmeiner Verlag Februar 2019
*Marias Geheimnis - Weltbild/Edel Elements 01.03.2019
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Bunt Speck
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Beiträge: 379
Wohnort: Port Baris


BeitragVerfasst am: 06.12.2019 16:54    Titel: Antworten mit Zitat

Papiertiger hat Folgendes geschrieben:
Vielleicht ist meine Frage dumm, aber: Könnte einem das bei der Suche nach Agenturen/Verlagen zum Nachteil gereichen, wenn Teile schon vorab veröffentlicht wurden - und sei es nur in einem Fachforum?


Kann ich Dir nicht zu 100% beantworten, aber bei mir war es kein Problem für die Agentur und auch nicht für den Verlag. Die wussten vor Vertrag und Druck beide, dass ich in einem Forum tätig bin.

Ach ja, ich bin auch zufrieden mit meiner Agentur. Die findest Du auf meiner Webseite.

Grüße Bunt


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preusse
Geschlecht:männlichDichter und Denker


Beiträge: 1213
Wohnort: Bayern


BeitragVerfasst am: 06.12.2019 17:02    Titel: Antworten mit Zitat

Murmel hat Folgendes geschrieben:
Trotzdem finde ich Feedback wichtig.
Gutes Feedback geben will gelernt sein.


Nicht der geringste Einspruch, Euer Ehren! smile
Ich wollte nur vorsichtig und aus eigener Erfahrung darauf hinweisen, was mit eingestellten Leseproben - nicht nur hier - geschehen kann.
Kannst du dich noch daran erinnern, was damals abging?
Aber Schwamm drüber. Laughing
Deine und auch andere Meinungen sind und waren mir immer wichtig, und mit dem Lektorat streite ich nur sehr selten.
Doch wie gesagt, eine gewisse Vorsicht und Skepsis ist angebracht, wenn sich in Foren Leute äußern, die man nicht kennt und die manchmal sehr radikale Meinungen vertreten und neben ihrer keine andere gelten lassen.
Da braucht man dann auch ein gewisses Selbstbewusstsein, um sich nicht völlig verunsichern zu lassen. Grr


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Mysi101
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 27
Beiträge: 257



BeitragVerfasst am: 06.12.2019 17:30    Titel: Antworten mit Zitat

preusse hat Folgendes geschrieben:
Murmel hat Folgendes geschrieben:
Trotzdem finde ich Feedback wichtig.
Gutes Feedback geben will gelernt sein.


Nicht der geringste Einspruch, Euer Ehren! smile
Ich wollte nur vorsichtig und aus eigener Erfahrung darauf hinweisen, was mit eingestellten Leseproben - nicht nur hier - geschehen kann.
Kannst du dich noch daran erinnern, was damals abging?
Aber Schwamm drüber. Laughing
Deine und auch andere Meinungen sind und waren mir immer wichtig, und mit dem Lektorat streite ich nur sehr selten.
Doch wie gesagt, eine gewisse Vorsicht und Skepsis ist angebracht, wenn sich in Foren Leute äußern, die man nicht kennt und die manchmal sehr radikale Meinungen vertreten und neben ihrer keine andere gelten lassen.
Da braucht man dann auch ein gewisses Selbstbewusstsein, um sich nicht völlig verunsichern zu lassen. Grr


Du meinst wie Meckerziegen, die über dieses und jenes meckern, weil meckern sie eben glücklich macht?  

Spaß beiseite, auch ich sehe konstruktive Kritik als wichtig an und auch mir hat der Einstand damals sehr geholfen, mich weiterzuentwickeln. Wenn ich heutzutage lese, was ich damals da reingestellt habe, fange ich ganz leicht an zu erröten. Embarassed


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Murmel
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Beiträge: 7562
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DSFo-Sponsor


BeitragVerfasst am: 06.12.2019 20:16    Titel: Antworten mit Zitat

Mysi101 hat Folgendes geschrieben:


Du meinst wie Meckerziegen, die über dieses und jenes meckern, weil meckern sie eben glücklich macht?  

Eher die, die neben ihrem persönlichen Geschmack keinen anderen gelten lassen. Die nur ihren eigenen Stil als gut ansehen. Am liebsten alles umschreiben, ohne den des anderen zu erfassen.
Oder diejenigen, die auf U-Literatur herabsehen, die aber im Prinzip nicht verstehen, dass gute U-Literatur auch nicht einfach so heruntergeschrieben werden kann. Literati halt.


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Pickman
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 52
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Wohnort: Diaspora


BeitragVerfasst am: 06.12.2019 21:30    Titel: Antworten mit Zitat

preusse hat Folgendes geschrieben:
Mein erster Roman war fertig, ich hatte ein paar Fragen zu Verlagen und schlug hier auf.
Sofort fühlten sich ein paar damalige Mitglieder des DSFO - meines Wissens nach ist heute von ihnen keiner mehr aktiv - gemüßigt, den Roman mühsam zu recherchieren und die an anderer Stelle eingestellte Leseprobe incl. meiner Vita gnadenlos zu zerreißen und in die Tonne zu treten.
Die Wortwahl dabei war teilweise recht heftig, und zartere Gemüter wie meins hätten wohl daraufhin keine Zeile mehr geschrieben. Laughing
Wie viel Sachkompetenz dahinter war zeigt vielleicht die Tatsache, dass es von dem Roman bis heute vier Fortsetzungen gibt, die, nachdem sie zuerst bei einem kleinen Verlag erschienen sind, komplett von Knaur gekauft wurden und die alle mittlerweile mehrere Auflagen haben.
Ich empfehle deshalb - und jetzt könnt ihr gerne auf mich einprügeln - eher etwas Vorsicht mit Leseproben in diversen Foren, denn dort sehen sich auch manchmal Leute zu Kritikern berufen, die selbst noch nichts auf die Reihe bekommen haben, für die es aber das Größte ist, auf anderen herumzuhacken.
Halt wie im richtigen Leben.


Wohl gesprochen. Trotzdem: Feedback ist eine feine Sache. Man muss halt gucken, von wem es kommt. Dabei hilft die Anzahl der Beiträge des Kritikers, sein Profil, vor allem jedoch die Anzahl der Verlagsveröffentlichungen und nicht zuletzt der eigene gesunde Menschenverstand gepaart mit einem ebenso gesunden Selbstbewusstsein.


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preusse
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Wohnort: Bayern


BeitragVerfasst am: 07.12.2019 08:45    Titel: Antworten mit Zitat

Murmel hat Folgendes geschrieben:
Mysi101 hat Folgendes geschrieben:


Du meinst wie Meckerziegen, die über dieses und jenes meckern, weil meckern sie eben glücklich macht?  

Eher die, die neben ihrem persönlichen Geschmack keinen anderen gelten lassen. Die nur ihren eigenen Stil als gut ansehen. Am liebsten alles umschreiben, ohne den des anderen zu erfassen.
Oder diejenigen, die auf U-Literatur herabsehen, die aber im Prinzip nicht verstehen, dass gute U-Literatur auch nicht einfach so heruntergeschrieben werden kann. Literati halt.


 Daumen hoch  Ich hätte es weder in diesem noch in einem anderen Leben besser formulieren können.  Daumen hoch²


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