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Wozu überhaupt einen Verlag?

 
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Papiertiger
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 52
Beiträge: 83



BeitragVerfasst am: 02.12.2019 08:46    Titel: Wozu überhaupt einen Verlag? eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo,

nachdem mein Buch nun quasi fertig ist und ich dabei bin, das Exposé zu schreiben, stellt sich die Frage, wie es weitergeht.

Stand jetzt sehe ich drei Wege:

a) Selfpublishing über BoD oder Feiyr oder BookRix oder eine ähnliche Plattform
b) (kleinerer) Verlag
c) Agent

Alles hat Vor- und Nachteile, das ist mir bewusst.

Vor allem stellt sich mir die Frage, wozu ich überhaupt einen Verlag brauche, was die Alternativen b) und c) betrifft.

Was bringt mir das außer Marketing und einem Lektorat (welches ich nicht unbedingt brauche, da ich sehr gute Testleser habe, denen ich auf dem Gebiet eine Menge zutrauen darf)?

Im Buchhandel ist mein Buch deswegen ja noch lange nicht. Falls ich selbst publiziere, könnte ich doch genau so gut in die (lokalen) Buchhandlungen gehen oder die großen überregionalen Händler kontaktieren, ob sie mein Buch ins Sortiment aufnehmen möchten. Oder ihnen einen Kommissionsverkauf anbieten usw.

Stand jetzt sehe ich einfach nicht, was mir der Verlag (außer Marketing und dafür einer lächerlich geringen Marge) bietet.

Unter Renommeegesichtspunkten mag es eine Rolle spielen für das eigene Ego, aber dem Leser ist sowas doch i.d.R. schnuppe. Da kommt es doch eher aufs Cover an und den Klappentext.

Da ich aber Anfänger bin und im Prinzip wenig Ahnung habe, frage ich hier, ob ich etwas Wichtiges übersehe.

Vielen Dank für eure Meinungen und fröhliche Grüße

Dirk
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nothingisreal
Geschlecht:weiblichBestseller-Autor


Beiträge: 4368
Wohnort: unter einer Brücke


BeitragVerfasst am: 02.12.2019 09:05    Titel: Re: Wozu überhaupt einen Verlag? Antworten mit Zitat

Papiertiger hat Folgendes geschrieben:


Da ich aber Anfänger bin und im Prinzip wenig Ahnung habe, frage ich hier, ob ich etwas Wichtiges übersehe.



Ja, das Lektorat. Deine Testleser können noch so gut sein, wenn sie keine Lektoren sind, brauchst du noch einen. Unterschätze das nicht.

Und das Marketing machen gute Verlage tausend mal besser als du als einzelne Person. Und sie kümmern sich auch darum, dass dein Buch im Buchhandel landet.


_________________
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Papiertiger
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 52
Beiträge: 83



BeitragVerfasst am: 02.12.2019 09:13    Titel: Re: Wozu überhaupt einen Verlag? pdf-Datei Antworten mit Zitat

nothingisreal hat Folgendes geschrieben:
Papiertiger hat Folgendes geschrieben:


Da ich aber Anfänger bin und im Prinzip wenig Ahnung habe, frage ich hier, ob ich etwas Wichtiges übersehe.



Ja, das Lektorat. Deine Testleser können noch so gut sein, wenn sie keine Lektoren sind, brauchst du noch einen. Unterschätze das nicht.



Nee, wie gesagt, das ist nicht mein Problem.

Und zu den Büchern im Handel: die allermeisten Verlagsbücher tauchen doch in keiner Buchhandlung auf.
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Kiara
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 40
Beiträge: 801
Wohnort: bayerisch-Schwaben


BeitragVerfasst am: 02.12.2019 10:02    Titel: Re: Wozu überhaupt einen Verlag? Antworten mit Zitat

Hallo smile

Ein professionelles Lektorat ist durch nichts zu ersetzen. Wenn du allerdings privat einen Lektoren kennst, der das für dich übernimmt, ist es natürlich sicherlich ebenfalls gut.
Ist das jedoch eher ein Korrektorat, weil sich derjenige eben gut mit Rechtschreibung und Grammatik auskennt, fehlt immer noch ein richtiges Lektorat, dass nicht nur die Logik in deiner Geschichte überprüft, sondern auch Eingriffe vorschlägt, die erfahrungsbedingt anzuraten sind. Erfahrungen aus diversen Veröffentlichungen kann ein privater Kontakt nur selten aufweisen.

Man kann alles selbst machen und wirklich gute Bücher dadurch veröffentlichen - keine Frage - doch die Gefahr, dass etwas übersehen wird, ist sehr groß.
Schau mal in die veröffentlichten Selfpublishing-Bücher - bei über der Hälfte findest du bereits auf der ersten Seite Fehler, unprofessionelle Cover, verbesserungswürdige Klappentexte usw.
Diese Autor*innen haben sich sicherlich ebenfalls unheimlich Mühe gegeben und mehrere Testleser alles überprüfen lassen.

Papiertiger hat Folgendes geschrieben:

Falls ich selbst publiziere, könnte ich doch genau so gut in die (lokalen) Buchhandlungen gehen oder die großen überregionalen Händler kontaktieren, ob sie mein Buch ins Sortiment aufnehmen möchten. Oder ihnen einen Kommissionsverkauf anbieten usw.

Lokale Buchhandlungen machen da tatsächlich oft mit - wenn du den Buchhändler von deinem Werk überzeugen kannst. Du hast es leichter, wenn Lokalkolorit enthalten ist. Wohnst du allerdings in München und hast einen Ostfriesenkrimi geschrieben, wird es schwerer. Dazu muss der Buchhändler erstmal einen Teil deines Buches lesen - dagegen stehen viele andere Bücher, die er Händler ebenfalls lesen muss.
Großhändler werden dir voraussichtlich nicht entgegenkommen, da sie bereits mit den Verlagserscheinungen beschäftigt sind. Nicht vergessen, rund 100.000 Bücher erblicken je Jahr das Licht der Welt. Als unbekannter Selfpublisher ist dein Stand dabei nicht der Beste.

Deine Idee, dich bei den lokalen Buchhandlungen vorzustellen, ist der richtige Weg. Fang langsam an, gib dem Händler Kommissionsware, mach Werbung, so gut du kannst und plane langfristig eine Lesung.

Das Schnuppern in diese Welt ist sehr aufregend - ich fand es toll! Dennoch ist es mühsame Arbeit.
Ein Verlag hingegen hat bereits einen Stand bei den Buchhandlungen - und das nicht nur regional. Du hast es viel einfacher, dein Buch ins Regal zu bekommen.

Stell dir den Buchhändler vor, der täglich die Neuerscheinungen durchliest. Jetzt kommst du als Selfpublisher und er denkt sich seinen Teil - du musst ihn erst auf deine Seite bringen. Hast du allerdings bereits einen Verlag überzeugen können, kann dein Buch nicht totaler Mist sein (sorry für die Formulierung, ist keine Wertung) und er nimmt lieber deine Kommissionsware an bzw. bestellt vielleicht sogar etwas bei deinem Verlag.

Die Marge ist geringer, klar - doch letztendlich kommt für dich mehr dabei rum - im Normalfall. Außer, du machst dir in den kommenden Jahren als Selfpublisher regional einen Namen - verkaufst du alles selbst, kommt natürlich auch mehr Kohle rein - doch der Aufwand ist nicht zu unterschätzen.

Hab einiges davon selbst durchgemacht smile Viel Erfolg!


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Papiertiger
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 52
Beiträge: 83



BeitragVerfasst am: 02.12.2019 10:28    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Also die Sache mit dem Lektorat verstehe ich natürlich. Ich weiß, worauf ihr hinauswollt. Aber, wie gesagt, das ist nicht mein Problem. Ich bin mir dessen bewusst, was ein Lektor kann und tut, brauche einen solchen aber nicht. Die näheren Umstände, wieso und weshalb nicht, möchte ich hier nicht offenlegen.

Wichtig ist der Punkt mit dem Cover. Definitiv. Das machen Verlage natürlich professionell. Aber auch Selfpublishing-Plattformen bieten so etwas mittlerweile an. Sieht auch absolut top aus und ist exakt zugeschnitten auf das konkrete Buch (Maße usw.). Das kostet natürlich extra, aber dafür sind die Margen ja auch viel höher.

So richtig überzeugt mich der lange Umweg über einen Verlag nicht. Das war früher natürlich anders, als es die Selfpublishing-Möglichkeit noch gar nicht gab.
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Rodge
Geschlecht:männlichHobbyautor


Beiträge: 403
Wohnort: Hamburg


BeitragVerfasst am: 02.12.2019 10:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hey Papiertiger,

so allgemein lässt sich das nicht beantworten. Sowohl Agenten (durch entsprechende Verhandlungen) als auch Verlage können sich lohnen. Das hängt davon ab, für wie "verkaufbar", z. B. ein Verlag dein Werk hält. Wenn sie das zum Top-Titel des nächsten Herbst-Programms machen, lohnt sich das schon.

Du könntest somit erst die Agenten anschreiben, die für Dich in Frage kommen (wenn du bereits Kontakt mit den Verlagen hattest, sind die nicht mehr interessiert), wenn das nicht erfolgreich ist, die Verlage, die für dein Buch in Frage kommen und wenn bei beiden Runden keiner aufspringt, kannst du es immer noch selbst herausbringen. Wenn das erfolgreich sein soll, kostet es Geld, Zeit und bedarf einer Strategie.

Grüße
Rodge
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Papiertiger
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 52
Beiträge: 83



BeitragVerfasst am: 02.12.2019 10:55    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Rodge hat Folgendes geschrieben:

Du könntest somit erst die Agenten anschreiben, die für Dich in Frage kommen (wenn du bereits Kontakt mit den Verlagen hattest, sind die nicht mehr interessiert), wenn das nicht erfolgreich ist, die Verlage, die für dein Buch in Frage kommen und wenn bei beiden Runden keiner aufspringt, kannst du es immer noch selbst herausbringen.

Vermutlich werde ich das auch so ähnlich machen.

1. Kontakt zu Agentur
2. ggf. selbst Kontakt zu (kleinerem) Verlag
3. ggf. Self Publishing

Stellt sich nur die Frage, wie man eine gute Agentur findet, aber das ist vielleicht einen separaten Thread wert.
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Willebroer
Geschlecht:männlichNebelpreisträger


Beiträge: 2804
Wohnort: OWL


BeitragVerfasst am: 02.12.2019 11:17    Titel: Antworten mit Zitat

Papiertiger hat Folgendes geschrieben:

1. Kontakt zu Agentur
2. ggf. selbst Kontakt zu (kleinerem) Verlag
3. ggf. Self Publishing


Genau das sind die drei Möglichkeiten. Für alle gibt es Beispiele von erfolgreichen Autoren. Es kann also den "objektiv besten" Weg nicht geben.

Bei "Verlag" (inkl. Agentur) wäre noch erwähnen, daß man oft nur dadurch in bestimmte Berufsverbände hineinkommt - oder es manchmal Voraussetzung für Wettbewerbe ist. Auch die Chancen, doch noch einen Verlag zu finden (falls man das anstrebt), sind meist größer, wenn man schon eine "unabhängige" Veröffentlichung vorweisen kann.

Vermutlich würde ich selber die Sache pragmatisch angehen: Erst versuchen,  einen Verlag zu finden, mir ggf. eine Frist dazu setzen, dann (auch je nach Rückmeldungen) mit einem herzhaften "Ihr könnt mich mal" auf SP umsteigen.
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Maunzilla
Schreiberling


Beiträge: 213



BeitragVerfasst am: 02.12.2019 13:27    Titel: Antworten mit Zitat

Das mit dem Lektorat ist zweifellos richtig. Aber in der Realität sieht es leider auch in etablierten Verlagen nicht immer gut diesbezüglich aus. Ich habe schon Bücher aus etablierten Verlagen gelesen, wo im ersten Kapitel absoluter Schwachsinn und logische Fehler enthalten waren.

Ich denke, es kommt auch sehr auf das Genre an. Gewisse Bücher müssen auf die Büchertische im Laden. Da führt kein Weg an einem Verlag vorbei. Andere werden ohnehin nur auf Bestellung ausgeliefert, weil sie keine Massenware sind, oder sind nur in Fachbuchhandlungen vorrätig. Bei Sachbüchern gibt es oft eine natürliche Nachfrage. Da muß man keine Reklame machen.
Nur mal als Vergleich: in einer normalen Buchhandlung sind vielleicht 5000-10'000 Titel vorrätig, bei Amazon sind über 500'000 gelistet. Also selbst der tüchtigste Verlag kann nur einen winzigen Bruchteil seines Programms in die Läden bringen.

Leider ist der Markt heutzutage derart gesättigt, daß die Chance, einen Verlag oder Agenten zu finden (von denen gibt es noch viel weniger), irgendwo zwischen 1:100 und 1:500 liegen. (Je nach Genre.) Mit anderen Worten: man kann es gerne versuchen, sein Manuskript an jene zu verkaufen, aber für die allermeisten wird am Ende doch nur der Weg über das Selfpublishing ürbig bleiben, falls das Manuskript nicht die nächsten 50 Jahre im Schrank liegen bleiben soll.


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Gerling
Geschlecht:männlichDichter und Denker

Alter: 54
Beiträge: 1846
Wohnort: Braunschweig


BeitragVerfasst am: 02.12.2019 20:49    Titel: Antworten mit Zitat

Papiertiger hat Folgendes geschrieben:
Also die Sache mit dem Lektorat verstehe ich natürlich. Ich weiß, worauf ihr hinauswollt. Aber, wie gesagt, das ist nicht mein Problem. Ich bin mir dessen bewusst, was ein Lektor kann und tut, brauche einen solchen aber nicht. Die näheren Umstände, wieso und weshalb nicht, möchte ich hier nicht offenlegen.


Es gibt kein Argument gegen ein professionelles Lektorat.
Selbst 100 Testleser können ein gutes Lektorat nicht ersetzen.
Aber du musst selber wissen, was du tust.

Für mich war SP nie eine echte Alternative, da gerade als Neuling ein Vertrag bei einem normalen Verlag schon ein kleiner Ritterschlag ist.
Nur über einen Verlag mit Außendienst bekommt man Chance, bundesweit im Buchhandel präsent zu sein.
Buchcover kann (fast) jeder selbst basteln, oder für relativ kleines Geld erstellen lassen.
Aber ohne ein bisschen Marketing gehts nicht. Und wenn es nur das Organisieren von Lesungen ist, oder Leseproben, die auf Messen verteilt werden.
Sichtbarkeit ist das A & O. Keiner kennt dich. Warum also sollten sie dein Buch kaufen? Vor allem dann, wenn es eines unter vielen der Selfpublisher ist?


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Das Kanzlerspiel - Periplaneta Verlag (Sep. 2009)
Pakt des Bösen - Periplaneta Verlag (Apr. 2011)
Das Programm - Bookspot Verlag (Juli 2014)
Falsche Fährten - Bookspot Verlag (Juli 2015)
Sieben Gräber - Bookspot Verlag (März 2016)
Die Farm - Bookspot Verlag (Sep 2017)
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Architekt des Bösen - Edition M (Aug 2019)
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Die Blutlinie (2020)
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Rodge
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BeitragVerfasst am: 03.12.2019 07:46    Titel: Antworten mit Zitat

na klar, ist das ein Ritterschlag. Aber wenn da 100 Novizen ehrfürchtig hocken und keiner mit nem Schwert vorbeikommt, der einem damit die Schulter berühren möchte, dann kann man sich ja überlegen, ob man auch als "gemeiner Autor" durchkommt...
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Magpie
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BeitragVerfasst am: 03.12.2019 08:50    Titel: Antworten mit Zitat

Ich würde tatsächlich ein großes Problem bei den Großhändlern sehen.
Als SPler hast du für gewöhnlich eine sehr kleine Auflage, bei der der Druck noch recht teuer ist. Wenn du dann Verträge mit den Großhändlern privat machst (wenn das überhaupt geht, ich kenne mich da gar nicht aus), die vielleicht sogar Bücher bestellen, dann bestellen die sicherlich erst einmal Kleckerbeträge von 2-3 Exemplaren. So kommen zusätzlich zu deren Provision von oft 40% noch die Portogebühren. Ich denke nicht, dass sich das lohnen wird.
Dazu bei Meldung beim VLB die Pflichtexemplare zur Nationalbibliothek ...

Wenn SPler, dann eher über Portale wie BOD, aber da ist der Druck teurer und die sind nicht besonders beliebt bei den Buchläden, da die Lieferung oft 1-2 Wochen dauert. Viele Buchläden werden nur von den Großhändlern (Umbreit, KNV oder Libri) beliefert.

Vieles, was so im Hintergrund geschieht bei Verlagen, wird oft übersehen oder unterschätzt.

Aber natürlich muss das jeder selbst wissen, versuchen kann man es selbstverständlich.
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Lki
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BeitragVerfasst am: 03.12.2019 09:15    Titel: Antworten mit Zitat

Papiertiger hat Folgendes geschrieben:


So richtig überzeugt mich der lange Umweg über einen Verlag nicht. Das war früher natürlich anders, als es die Selfpublishing-Möglichkeit noch gar nicht gab.


Wenn du einfach nur veröffentlichen willst, hast du recht.
Wenn du aber verkaufen willst, dann nicht.

Klar gibt es SPler, die sehr gut im Geschäft sind. Aber das sind die, die schnell und günstig Geschichten produzieren - und ordentlich Marketing machen. Wenn man denkt, man könne als Niemand mit SP mal eben erfolgreich sein, wird man seeeeehr schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

Und was immer du für hochpersönliche Motive hast, ein Lektorat für nicht notwendig zu halten - deine Leser wird das nicht interessieren.


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Ophelia Scale - Die Welt wird brennen (cbj Verlag) - März 2019
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nebenfluss
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BeitragVerfasst am: 03.12.2019 09:51    Titel: Re: Wozu überhaupt einen Verlag? Antworten mit Zitat

Papiertiger hat Folgendes geschrieben:
Falls ich selbst publiziere, könnte ich doch genau so gut in die (lokalen) Buchhandlungen gehen oder die großen überregionalen Händler kontaktieren, ob sie mein Buch ins Sortiment aufnehmen möchten. Oder ihnen einen Kommissionsverkauf anbieten usw.

Fragen kann man natürlich immer. Es wird nur keiner machen (von den großen überregionalen Händlern).  Mit solchem Kleinkram geben die sich nicht ab.
Und ein unlektoriertes Buch will überhaupt niemand.


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Kiara
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BeitragVerfasst am: 03.12.2019 10:01    Titel: Re: Wozu überhaupt einen Verlag? Antworten mit Zitat

nebenfluss hat Folgendes geschrieben:
Und ein unlektoriertes Buch will überhaupt niemand.

Da muss ich eingrätschen: Papiertiger erwähnte, dass dieser Punkt seines Erachtens für ihn auf zufriedenstellende Weise erledigt wird.
Er hat jetzt einige Hinweise darüber erhalten, die deutlich machen, wie wichtig ein Lektorat ist - das sollte reichen.
Die Aussage, dass ein unlektoriertes Buch nicht gelesen werden will, finde ich falsch. Besser wäre, dass die Chancen für einen Misserfolg größer sind, dieser aber nicht von vornherein feststeht.

Grundsätzlich stimme ich mit dir und anderen Schreibern überein, was ein gutes Lektorat betrifft.

Warum es dann gelegentlich Verlagsbücher in den Handel schaffen, die Logiklöcher beinhalten, bleibt ein Rätsel. Alles Übersetzungsfehler? Von Rechtschreibfehlern ganz zu schweigen, doch das ist ja ein anderes Thema.


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Mysi101
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BeitragVerfasst am: 03.12.2019 11:11    Titel: Re: Wozu überhaupt einen Verlag? Antworten mit Zitat

nebenfluss hat Folgendes geschrieben:
Papiertiger hat Folgendes geschrieben:
Falls ich selbst publiziere, könnte ich doch genau so gut in die (lokalen) Buchhandlungen gehen oder die großen überregionalen Händler kontaktieren, ob sie mein Buch ins Sortiment aufnehmen möchten. Oder ihnen einen Kommissionsverkauf anbieten usw.

Fragen kann man natürlich immer. Es wird nur keiner machen (von den großen überregionalen Händlern).  Mit solchem Kleinkram geben die sich nicht ab.
Und ein unlektoriertes Buch will überhaupt niemand.


Ich habe mit stationären Buchhändlern bereits Kontakt, die mein SP-Buch bei sich aufnehmen würden (auch einer von den großen, wovon aber auch nur einzelne Niederlassungen SP-Autoren aus deren Region aufnehmen).

Fragen kostet nichts und in meinem Fall hat es sich sogar gelohnt. Jetzt muss man nur noch die Verkäufe in den Buchhandlungen abwarten Aber eines weiß ich aus den Gesprächen mit diesen Händlern: Sie erwarten ein hochwertiges Cover sowie einen professionellen Buchsatz und ein professionelles Lektorat.


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gold
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BeitragVerfasst am: 03.12.2019 11:25    Titel: Re: Wozu überhaupt einen Verlag? Antworten mit Zitat

Papiertiger hat Folgendes geschrieben:
Hallo,

nachdem mein Buch nun quasi fertig ist und ich dabei bin, das Exposé zu schreiben, stellt sich die Frage, wie es weitergeht.

Stand jetzt sehe ich drei Wege:

a) Selfpublishing über BoD oder Feiyr oder BookRix oder eine ähnliche Plattform
b) (kleinerer) Verlag
c) Agent

Alles hat Vor- und Nachteile, das ist mir bewusst.

Vor allem stellt sich mir die Frage, wozu ich überhaupt einen Verlag brauche, was die Alternativen b) und c) betrifft.

Was bringt mir das außer Marketing und einem Lektorat (welches ich nicht unbedingt brauche, da ich sehr gute Testleser habe, denen ich auf dem Gebiet eine Menge zutrauen darf)?

Im Buchhandel ist mein Buch deswegen ja noch lange nicht. Falls ich selbst publiziere, könnte ich doch genau so gut in die (lokalen) Buchhandlungen gehen oder die großen überregionalen Händler kontaktieren, ob sie mein Buch ins Sortiment aufnehmen möchten. Oder ihnen einen Kommissionsverkauf anbieten usw.

Stand jetzt sehe ich einfach nicht, was mir der Verlag (außer Marketing und dafür einer lächerlich geringen Marge) bietet.

Unter Renommeegesichtspunkten mag es eine Rolle spielen für das eigene Ego, aber dem Leser ist sowas doch i.d.R. schnuppe. Da kommt es doch eher aufs Cover an und den Klappentext.

Da ich aber Anfänger bin und im Prinzip wenig Ahnung habe, frage ich hier, ob ich etwas Wichtiges übersehe.

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Dirk



Hallo Dirk,

Hm, du schreibst, was bringt mir das außer Marketing und Lektorat?
Diese beiden Punkte, die du hier erwähnst, halte ich für wesentlich.

Ich habe meinen Debütroman selbst veröffentlicht. Und hänge im Moment ziemlich frustriert herum.

Warum? Weil ich bereits immens viel Kohle ausgegeben habe:
Für Cover, eigenen Blog (auf den kein einziger Leser bisher jemals einen Kommentar hinterlassen hat, obwohl ich immer wieder kleine "Schubser" gab), Buchmessenbesuche, Buchsatz. (Für Korrektorat und Lektorat hatte ich kein Geld mehr!!! Hatte eine super DSFO AG, sie waren für mich Testleser und Korrektoren zugleich) Dann weiter: Für Werbung bei Facebook und Amazon und außerdem für Rezensionsexemplare und Geschenke.

Meine Strategie war Folgende: Ich hatte sechs Verlage angeschrieben, von fünf bekam ich eine Ablehnung, der sechste meldete sich nicht, nachdem ich ihn nochmals angeschrieben hatte und nachdem ich schon Diverses für Cover und Buchsatz ausgegeben hatte, bekam ich schließlich nach ca acht Wochen eine e-mail mit Vertrag und der Aussage, sie hätten Interesse an meinem Manuskript, allerdings nur als e-Book und ich sollte ihnen innerhalb von drei Tagen zusagen. Ich kam mir ziemlich in die Enge getrieben vor, außerdem gab es kein Garantiehonorar. So entschied ich mich dagegen.

Auf Anfrage konnte ich meinen Roman in zwei Geschäften auslegen und in einer etwas entfernteren Buchhandlung und sogar eine Lesung bestreiten.

Und mein Status im Moment? Schnauze voll und total gelähmt, was das Weiterschreiben betrifft.

Mein Fazit:

Auf Grund der Erfahrungen, die ich bisher gemacht habe, würde ich mich an Agenturen wenden und mich in Geduld fassen.

Liebe Grüße
und viel Erfolg
und herzlichen Glückwunsch zur Fertigstellung deines Debütromans Smile

gold


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BeitragVerfasst am: 03.12.2019 11:29    Titel: Re: Wozu überhaupt einen Verlag? pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ich tendiere momentan klar zu einer Agentur.

Den direkten Weg zu Verlagen möchte ich nicht gehen. Warum? Ich gehe davon aus, dass ich als Indie-Autor bei den Großen nicht unterkomme, wenn ich auf eigene Faust agiere. Gleichzeitig möchte ich nicht für die Agenturen verbrannt sein, wenn ich schon selbst an die kleinen Verlage herantrete.
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gold
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BeitragVerfasst am: 03.12.2019 11:32    Titel: Re: Wozu überhaupt einen Verlag? Antworten mit Zitat

Papiertiger hat Folgendes geschrieben:
doppelt


Sorry, hab´s jetzt kapiert ... Wink

oops, wo ist dein letzter Beitrag hin? Das war wohl zu viel des Löschens?


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Papiertiger
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BeitragVerfasst am: 03.12.2019 11:34    Titel: Re: Wozu überhaupt einen Verlag? pdf-Datei Antworten mit Zitat

gold hat Folgendes geschrieben:
Papiertiger hat Folgendes geschrieben:
doppelt


Sorry, hab´s jetzt kapiert ... Wink

oops, wo ist dein letzter Beitrag hin? Das war wohl zu viel des Löschens?

Mist, da hat sich was überschnitten. Ich habe die Sache mit dem Lektorat rausgenommen. Mein Beitrag steht jetzt über deinem. Very Happy
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Mysi101
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BeitragVerfasst am: 03.12.2019 11:44    Titel: Re: Wozu überhaupt einen Verlag? Antworten mit Zitat

Papiertiger hat Folgendes geschrieben:
Ich tendiere momentan klar zu einer Agentur.

Den direkten Weg zu Verlagen möchte ich nicht gehen. Warum? Ich gehe davon aus, dass ich als Indie-Autor bei den Großen nicht unterkomme, wenn ich auf eigene Faust agiere. Gleichzeitig möchte ich nicht für die Agenturen verbrannt sein, wenn ich schon selbst an die kleinen Verlage herantrete.


Halte ich auch für den besten Weg. Erst die Agenturen anschreiben, wird nichts, dann Verlage groß/klein und dann erst SP.

Wie hier schon erwähnt wurde, sind ein professionelles Marketing und Lektorat wichtige Dinge, die nicht unterschätzt werden sollten.

Ich habe ein tolles Team aus Bloggern und auch Vertrieblern, die Marketing für namhafte Firmen betrieben haben. Wenn ich das nächste Mal an einen Agenten herantrete, habe ich gute Referenzen vorzuweisen. Deshalb: Eine Veröffentlichung im SP kann durchaus schon zum Erfolg führen oder aber ein Sprungbrett die Karriereleiter hinauf sein.

Ich wünsche dir in jedem Fall viel Glück.


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nebenfluss
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BeitragVerfasst am: 03.12.2019 12:06    Titel: Re: Wozu überhaupt einen Verlag? Antworten mit Zitat

Mysi101 hat Folgendes geschrieben:
nebenfluss hat Folgendes geschrieben:
Papiertiger hat Folgendes geschrieben:
Falls ich selbst publiziere, könnte ich doch genau so gut in die (lokalen) Buchhandlungen gehen oder die großen überregionalen Händler kontaktieren, ob sie mein Buch ins Sortiment aufnehmen möchten. Oder ihnen einen Kommissionsverkauf anbieten usw.

Fragen kann man natürlich immer. Es wird nur keiner machen (von den großen überregionalen Händlern).  Mit solchem Kleinkram geben die sich nicht ab.
Und ein unlektoriertes Buch will überhaupt niemand.


Ich habe mit stationären Buchhändlern bereits Kontakt, die mein SP-Buch bei sich aufnehmen würden (auch einer von den großen, wovon aber auch nur einzelne Niederlassungen SP-Autoren aus deren Region aufnehmen).

Fragen kostet nichts und in meinem Fall hat es sich sogar gelohnt. [spoiler]Jetzt muss man nur noch die Verkäufe in den Buchhandlungen.


Interessant. Dann stimmt meine Aussage so pauschal offenbar nicht.
Trotzdem kann ich mir nicht vorstellen, dass man als SPler ebenso gute Chancen hat, sein Buch im Handel unterzubringen wie ein Verlag (und das war ja im Grunde Papiertigers Annahme).
Aber vielleicht hat sich das auch mittlerweile geändert?

EDIT @Kiara: Ich hatte nicht den ganzen Faden gelesen, sondern mich direkt auf den Eingangspost bezogen. Natürlich ist meine Aussage plakativ, (es kann natürlich sogar sehr lesenswerte unklektorierte Bücher geben), aber ich wollte da jetzt keine Raketendiskussion draus machen, sondern nur kurz meine Haltung vertreten.


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