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Memoiren eines Nachbars - wie geht man das an?

 

 
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Hippo1612
Geschlecht:männlichSonntagsschreiber

Alter: 25
Beiträge: 24
Wohnort: Berlin


BeitragVerfasst am: 12.11.2019 18:09    Titel: Memoiren eines Nachbars - wie geht man das an? eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Guten Abend,
ich hoffe das gehört hier rein, ansonsten bitte verschieben.

Ich habe einen Nachbarn, der bereits über 90 Jahre alt ist, aber noch sehr rüstig. So langsam baut er aber ab.
Ich habe zu ihm schon lange ein sehr gutes Verhältnis, und er ist eine Art Großvater, den ich nie hatte (beide vor meiner Geburt schon verstorben).

Oft sitze ich abends auf ein Pils an seinem Esstisch, und dabei erzählt er Geschichten von früher, die allesamt faszinierend und spannend sind - am Wahrheitsgehalt habe ich wenig Zweifel, denn wenn er sie wiederholt, sind sie gleich, da ist nichts improvisiert. Wie er als HJ-Fahnenträger Hitler persönlich die Hand gab und es heute bereut, der Ostfront durch zahlreiche clevere Tricks entkam, während seine Brüder fielen, wie er den Feuersturm in Dresden überlebte, er nach dem Krieg als Ungelernter Karriere machte, in den Fünfzigern als junger Mann Rock'n'Roll tanzte, dass die Bestuhlung des Saales erneuert werden musste, wie er Waren und Westgeld in die DDR zu seinen Verwandten schmuggelte, später den Tod seiner Angehörigen (Frau und Sohn starben fast gleichzeitig) überwunden hatte, einen zweiten Frühling startete und es auch überstand, mit Ende 80 wieder alleine dazustehen, nachdem seine zweite Frau gegen den Krebs verlor.

Kurzum, ein bewegtes Leben eines wirklich besonderen Menschen, an das die Erinnerung wohl bald verblassen wird, wenn sich sein bis jetzt ungewöhnlich guter Gesundheitszustand weiter verschlechtert (hatte einen Schlaganfall).  
Als Hobbyscheiber habe ich ihm oft angeboten, mit ihm seine Lebenserinnerungen aufzuschreiben. Sein Sohn starb, bevor er Kinder bekam, und so wiegelt er mich dann stets mit "Für wen soll ich das denn machen, da bleibt ja eh nichts, wenn ich tot bin?" ab. Als lesenswert betrachtet er es ohnehin nicht, weil er ja kein Prominenter sei und das somit eh niemanden interessiere.

Ist es wirklich sinnvoll, ihn zu überreden? Ich möchte schließlich keine verdrängten Erinnerungen hochholen, die ihn dann quälen. Er stammt ja noch aus einer Zeit, in der man nicht zum Psychiater ging.

Wenn es mir gelingen würde, wäre das eh etwas, für das ich kein Geld verlange. Vielmehr würde ich das Ergebnis dann kostenfrei der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Mir ist es eigentlich nur wichtig, dass er nicht vergessen wird.

Meine Einschätzung ist, dass ein langes, bewegtes Leben eines Normalbürgers durchaus interessant und lesenswert ist - oder liege ich da falsch?

Viele Grüße,
das Nilpferd.
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Kiara
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 40
Beiträge: 801
Wohnort: bayerisch-Schwaben


BeitragVerfasst am: 12.11.2019 18:37    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn man manche Bücher und deren Plot betrachtet täten diese gut daran, sich an deinem "Großvater" zu bedienen, um mehr Inhalt zu ergattern.

Ja, Geschichten aus dem Leben sind es wert, niedergeschrieben zu werden. Aus vielen Gründen.


_________________
- Das Mahnmal (2019)
- Schatten des Zorns (2020)
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Minerva
Geschlecht:weiblichSchreiberling


Beiträge: 267



BeitragVerfasst am: 12.11.2019 19:02    Titel: Antworten mit Zitat

Das klingt sehr spannend!
Ich verstehe dein Problem: du möchtest natürlich noch mehr von ihm wissen, um die Story zu schreiben.

Also ... mein Tipp wäre: Versuche ihm noch einmal zu erklären, dass es viele Menschen gibt, die an der Geschichte interessiert wären und die seine bewegte Lebensgeschichte zu würdigen wissen.
Ich jedenfalls würde das sofort lesen. Und viele andere sind auch gespannt auf so etwas, vor allem weil es sich auf NS- und DDR-Zeiten bezieht, wo große Neugier herrscht, Wunsch nach Aufarbeitung usw.
Sag, dass du es würdigst, aber respektierst, wenn er es nicht möchte.

Und wenn er dann noch ablehnt, kann es auch sein, dass seine Aussage vorgeschoben war und er sich "schämt", gerade was die NS-Zeit angeht.
Dann ist es ok.

Was du tun kannst, wäre, dir das ganze einfach als Anregung für ein Romanprojekt vorzunehmen. Nimm einen anderen Namen, verändere ein paar Dinge, womit man die Sache auf ihn zurückführen könnte (Name mindestens, optional: Wohnort, Anzahl, Geschlecht der Kinder, Jahreszahlen) und recherchiere den Rest. Und schreib einen Roman.


_________________
... will alles ganz genau wissen ...
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Hippo1612
Geschlecht:männlichSonntagsschreiber

Alter: 25
Beiträge: 24
Wohnort: Berlin


BeitragVerfasst am: 12.11.2019 19:29    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Minerva hat Folgendes geschrieben:
Das klingt sehr spannend!
Ich verstehe dein Problem: du möchtest natürlich noch mehr von ihm wissen, um die Story zu schreiben.


Richtig. Dinge, die für ihn eigentlich eher unspektakulär sind (wie er Feuerholz im Winter immer an einer Bahnlinie illegal gefällt hat, weil durch die langen und lauten Güterzüge genug Zeit war, dass niemand hört, wie er mit der Axt einen Baum fällt) sind für meine Generation tatsächlich spannend. Und er hat vielleicht 20% seiner Erinnerungen erzählt, maximal. Da steckt noch so viel mehr drin.

Zitat:
Also ... mein Tipp wäre: Versuche ihm noch einmal zu erklären, dass es viele Menschen gibt, die an der Geschichte interessiert wären und die seine bewegte Lebensgeschichte zu würdigen wissen.


Er selbst ist eben eine sehr bescheidene Person. Vielleicht ist ihm die Aufmerksamkeit auch unangenehm.

Zitat:
Ich jedenfalls würde das sofort lesen. Und viele andere sind auch gespannt auf so etwas, vor allem weil es sich auf NS- und DDR-Zeiten bezieht, wo große Neugier herrscht, Wunsch nach Aufarbeitung usw.
Sag, dass du es würdigst, aber respektierst, wenn er es nicht möchte


Es ist ja bereits Vieles gesagt und geschrieben, aber was seine Erzählungen so faszinierend macht, ist die Tatsache, dass er das Ganze ohne Verklärung oder eine ideologische Brille erzählt, ohne aber seine ganz persönliche Sicht von "mittendrin" aufzugeben. Da hört man dann gerne zu.

Zitat:
Und wenn er dann noch ablehnt, kann es auch sein, dass seine Aussage vorgeschoben war und er sich "schämt", gerade was die NS-Zeit angeht.
Dann ist es ok.


Wir alle haben gesündigt, die einen mehr, die anderen weniger.
Ziemlich eingebrannt hat sich bei mir folgende Aussage (sogar der Wortlaut sollte so stimmen):

Nun weiß ich nicht, welches Jahr das war, ob nun 33 oder 34. Jedenfalls standen wir nun da und ein Wortführer in der Menge schrie irgendwas von Juden sind unser Unglück. Und da ham'se alle geklatscht und zugestimmt. Muss ja wohl stimmen und richtig so sein, und das habe ich dann bestimmt als kleiner Bengel zwanzigmal gesagt, bis ich dann mal meinen Vater fragte "Du, was ist denn ein Jude?"

Ich glaube eher, dass er Angst hat, traumatische Erlebnisse von früher nochmal zu durchleben. Krieg und Tod haben ihn leider - wie so Viele aus seiner Generation - geprägt. Ich hatte das mal vorsichtig angesprochen, dass man dann das auch an einer Stelle abbrechen kann und auslässt. Darauf antwortete er aber "Nee mein Junge, ich mache keine halben Sachen, entweder ganz oder gar nicht".
Wir hatten das Thema jetzt bestimmt ein Dreivierteljahr nicht mehr, sodass ich einen erneuten Anlauf wagen kann, ohne als aufdringlich zu wirken. Nur will ich es halt so gut wie möglich angehen.

Zitat:
Was du tun kannst, wäre, dir das ganze einfach als Anregung für ein Romanprojekt vorzunehmen. Nimm einen anderen Namen, verändere ein paar Dinge, womit man die Sache auf ihn zurückführen könnte (Name mindestens, optional: Wohnort, Anzahl, Geschlecht der Kinder, Jahreszahlen) und recherchiere den Rest. Und schreib einen Roman.


Daran hatte ich auch schon gedacht. Wer geht schon gerne mit dem Wissen, dass eine Zahl n von Menschen liest, dass er mit Stolz die Hakenkreuzfahne trug? Das würde sicher einige Hemmungen nehmen. Wobei er doch den Eindruck hinterlässt, dass er in seinen letzten Tagen mit sich im Reinen ist. Aber es ist sicherlich etwas Anderes, wenn eines Tages vielleicht Oberschüler im Unterricht lesen, was er getan hat und was nicht.[/i]
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Babella
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 56
Beiträge: 650

Das goldene Aufbruchstück Der bronzene Roboter


BeitragVerfasst am: 12.11.2019 23:59    Titel: Antworten mit Zitat

Du hast da einen Zeitzeugen, der dir etwas erzählt. Viele aus dieser Generation haben jahrzehntelang geschwiegen und sind dann gestorben. Kinder und Enkelkinder haben keine Chance, zu verstehen, was diese Menschen zu dem gemacht hat, was sie waren. Dabei hatte das unmittelbar Auswirkungen auf sie.

Wenn es nicht der eigene Großvater ist, der etwas erzählt, dann hilft doch dieser Ersatz-Großvater zumindest ein wenig. Diese Suche nach den eigenen Wurzeln hört nicht auf, mir scheint es sogar, dass sie, je älter man wird, eher noch zunimmt.

Was daraus wird, kann ich dir nicht sagen, aber mein Gefühl sagt mir: Schreib es auf. Jetzt. Gerade auch die Kleinigkeiten, die Selbstverständlichkeiten, die für die heutige Welt eben gar nicht mehr selbstverständlich sind.

Er erzählt, und du hörst zu. Egal, was du daraus machst, es bereichert dich.
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Taranisa
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 50
Beiträge: 950
Wohnort: Frankenberg/Eder


BeitragVerfasst am: 13.11.2019 10:55    Titel: Antworten mit Zitat

Babella hat Folgendes geschrieben:
Du hast da einen Zeitzeugen, der dir etwas erzählt. Viele aus dieser Generation haben jahrzehntelang geschwiegen und sind dann gestorben. Kinder und Enkelkinder haben keine Chance, zu verstehen, was diese Menschen zu dem gemacht hat, was sie waren. Dabei hatte das unmittelbar Auswirkungen auf sie.

Richtig. Ich ärgere mich im Nachhinein, dass ich, als ich noch die Möglichkeit hatte, meine Großmutter nicht nach ihren Erlebnissen befragte. Vielleicht, weil ich da noch nicht mit dem kreativen Schreiben begonnen hatte. Ein paar Dinge erzählte sie hin und wieder, aber ich denke, dass so vieles unausgesprochen blieb, weil sie sich nicht erinnern bzw. die Erinnerungen verdrängen wollte.
Nutze die Gelegenheit und schreibe alles auf, was dir dein Nachbar erzählt. Was du später daraus machst, kannst du dir dann überlegen (Biographie, fiktive Erzählung).


_________________
"Henkersweib", Burgenwelt Verlag, ET 12/18
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Pickman
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 52
Beiträge: 547
Wohnort: Diaspora


BeitragVerfasst am: 14.11.2019 01:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Hippo1612,

lass ein Aufnahmegerät laufen und bring ihn zum Reden. Frag ihn vorher, ob das für ihn okay ist. Heb die Aufnahmen gut auf. Wenn er fragt, für wen das ist, sag ihm die Wahrheit, nämlich dass es für dich ist.

Cheers

Andreas


_________________
"Damit sich alles erfüllt, damit ich mich weniger allein fühle, brauche ich nur noch eines zu wünschen: am Tag meiner Hinrichtung viele Zuschauer, die mich mit Schreien des Hasses empfangen." (Albert Camus: Der Fremde)
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Lapidar
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger

Alter: 57
Beiträge: 3025
Wohnort: in der Diaspora


BeitragVerfasst am: 14.11.2019 06:09    Titel: Antworten mit Zitat

es gibt doch das Projekt Zeitzeugen.
Wenn er eine Motivation benötigt, dann verweise darauf. Es ist wichtig, dass die Leute, die damals dabei waren uns davon erzählen. Klar ist die Erzählung nicht objektiv, aber je mehr Puzzleteile, desto klarer kommt die Zeit rüber.
Ich bedauere es heute sehr, dass ich meine Großmutter/Tante nicht mehr gelöchert habe und alle, die mir von der Zeit noch erzählen könnten (in meiner Familie) schon lange Sendeschluss haben.


_________________
"Dem Bruder des Schwagers seine Schwester und von der der Onkel dessen Nichte Bogenschützin Lapidar" Kiara
If you can't say something nice... don't say anything at all. Anonym.
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Stefanie
Dichter und Denker


Beiträge: 1109



BeitragVerfasst am: 14.11.2019 10:28    Titel: Antworten mit Zitat

Oder schreib einen Roman und bitte ihn, seine Erinnerungen verwenden zu dürfen.
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Nicki
Geschlecht:weiblichBestseller-Autor

Alter: 63
Beiträge: 4744
Wohnort: Mönchengladbach
Ei 10


BeitragVerfasst am: 14.11.2019 11:27    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn er mit den Erinnerungen nicht leben könnte, hätte er sie dir wohl kaum erzählt.
Wenn er fragt, wozu du das aufschreiben möchtest, dann antworte ihm: "Für mich." Das ist nicht gelogen, und wer sagt dir, das dein Gedächtnis immer gut funktioniert? Du wirst irgendwann vielleicht Kinder haben, denen du diese Erinnerungen hinterlassen kannst. Auch für die solltest du sie aufschreiben.
Und bald gibt es keine Zeitzeugen mehr, dein Ersatzgroßvater ist also schon etwas Besonderes.
Meine Mutter hat mir viele Aufzeichnungen aus dieser Zeit hinterlassen, hatte vor Jahren selbst schon vieles aufgeschrieben, das ihr wichtig war. Vielleicht spürte sie damals schon, das das Gespenst Alzheimer sie irgendwann holen würde. Heute hat sie keine Möglichkeit mehr, sich zu erinnern, jedenfalls sind das keine Informationen, die man verwerten könnte.


_________________
MfG
Nicki

"Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist." Henry Ford
"Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." A.Einstein


*Sommerblues* September 2017 Eisermann Verlag
*Trommelfeuer* November 2017 Eisermann Verlag
*Silvesterliebe* 30. November 2018 Eisermann Verlag

*Sieben Tage im Juli* Work in Progress
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