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Expressfragen - Oder die Reaktion des Publikums


 

 
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femme-fatale233
Geschlecht:weiblichFüßchen

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Beiträge: 2087
Wohnort: München
Das Bronzene Pfand


BeitragVerfasst am: 15.09.2019 11:06    Titel: Expressfragen - Oder die Reaktion des Publikums eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Expressfragen - Oder die Reaktion des Publikums

Man sagt, Schriftsteller/in sei ein sehr einsamer Beruf. In der Tat ist er das: Man sitzt allein vorm Computer, denkt nach, schreibt und wenn ein Text dann fertig geschrieben ist, sitzt der/die Leser/in ebenso allein zu Hause, denkt nach, liest und findet den Text vielleicht gut. Wer Glück hat, erfährt davon in einer Amazon-Rezension, aber mal ehrlich, viele Texte lassen sich nicht in das Fünf-Sterne-Bewertungsschema eines Großkonzerns packen?
Im Theater ist das anders: Die Spieler/innen bekommen ein unmittelbares Feedback vom Publikum. Es wird gelacht, geklatscht, gebuht, gejubelt und in den Aufführungen, die besonders streitbar sind, verlässt auch schon mal gut und gerne die Hälfte der Zuschauerschaft den Saal, ehe das Spektakel auch nur annähernd vorbei ist - eine Adelung für jede/n Theatermacher/in, der provozieren will.
Und eben weil das Verhältnis zwischen Bühne und Publikum so lebhaft ist, sind Theaterwissenschaftler/innen sogar der Meinung, dass Theater gar nicht stattfinden kann, wenn es kein Publikum gibt. Erst wenn jemand zuschaut, passiert Theater. Selbst wenn es nur ein/e einzige/r Zuschauer/in ist. Denn dann entsteht eine Dynamik zwischen den Leuten auf und vor der Bühne. Diese muss sich nicht immer in Aktionen wie Klatschen oder Zwischenrufen äußern. Oft merken die Schauspieler/innen auf der Bühne, ob die Zuschauenden gedanklich und emotional mitgehen oder nicht. Manchmal heißt es dann nach der Vorstellung: „Das Publikum heute war schlecht.“ Gemeint ist damit, dass das Publikum an jenem Tag nicht besonders reaktiv war, wie ein geschlossener Block seine Zeit abgesessen hat, ohne auf die Geschehnisse der Bühne zu reagieren. Besonders bei Komödien oder bei Inszenierungen, die bewusst mit den Zuschauern/innen in Aktion treten, kann das für die Spieler/innen anstrengend sein, weil sie das Gefühl haben, „gegen eine Wand“ zu spielen.
Dieses Gefühl kann und wird sicher in diesem Wettbewerb auch bei einigen der Teilnehmer/innen entstehen. Natürlich können wir das nicht in Gänze abfangen, aber wir wollen es versuchen und haben uns deswegen Folgendes ausgedacht:

Bei jedem Wettbewerb hier im Forum gibt es einen Thread für Expressfragen, die Themenstellung betreffend. Bisher musste man aber die Formulierung der eigenen Fragen sehr vage halten, um nicht mit der Frage zu verraten, welchen Text man geschrieben hat. Das wollen wir aufheben und haben exklusiv für diesen Wettbewerb ein fiktives Publikum organisiert. Deswegen postet ihr in diesem Wettbewerb eure Fragen nicht direkt ins Board, sondern schickt sie per PN an Jenni, sleepless_lives oder mich. Wir stellen die Fragen dann anonym ein und beantworten sie so schnell wir können. So könnt ihr wesentlich konkreter nachfragen, ohne, dass ihr euch enttarnt.
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Jenni
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger


Beiträge: 3872

Das goldene Aufbruchstück Die lange Johanne in Gold


BeitragVerfasst am: 15.09.2019 20:12    Titel: Antworten mit Zitat

Einige besonders ambitionierte Autor*innen fragen sich und das Publikum: Dürfen auch mehr als jeweils eine Vorgabe im Text umgesetzt werden?

Das Publikum scheint erst einhellig dafür zu sein, bis eine Dame mit Fuchs (ist der echt, ich weiß es nicht, und dabei ist es eh so heiß hier drin) etwas pikiert einwendet, das traue sie hier niemandem zu. Andere verteidigen die Autor*innen vehement, und sei es nur aus Prinzip. Man einigt sich:

Ja, es dürfen auch mehrere der zur Auswahl stehenden Vorgaben im Text zu finden sein!

Macht was draus! wink
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