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Papyrus oder Scrivener

 
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malu_vs
Geschlecht:weiblichSchreiberassi

Alter: 38
Beiträge: 63
Wohnort: Hessen


BeitragVerfasst am: 13.12.2018 18:39    Titel: Patchwork Antworten mit Zitat

Ich habe mir vor kurzem Patchwork gegönnt. Es war mir irgendwie symphatischer als Papyrus. Bin sehr glücklich damit, es gibt sehr ausführliche Hilfe.

Man kann sich eine 30 Tage vollversion zum testen runter laden, falls jemand noch auf der Suche ist Very Happy


_________________
Malu Volksky
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Gliese581
Schreiber-Lehrling


Beiträge: 98
Wohnort: Sankt Augustin


BeitragVerfasst am: 13.12.2018 18:57    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin von Papyrus auf Scrivener umgestiegen. Scrivener ist für mich einfach intuitiver was das Entwerfen und Schreiben einer Story angeht.

_________________
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
Albert Einstein
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Iuno
Geschlecht:weiblichAbc-Schütze

Alter: 18
Beiträge: 3



BeitragVerfasst am: 27.06.2019 21:43    Titel: Antworten mit Zitat

Puh, also ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich nie mit Papyrus gearbeitet habe, aber ich schreibe nun seit einer ganzen Weile mit Scrivener, weshalb ich zumindest zu diesem Programm meinen Senf dazugeben kann.
Zunächst muss ich anführen, dass ich jahrelang mit Word geschrieben habe und es natürlich eine riesige Umstellung war, auf einmal solch ein Schreibprogramm zu benutzen. Durch die Erfahrungen mit Word hatte ich etwa genaue Vorstellungen, was man denn benötigt, um keinerlei Zettel mehr rumfliegen zu haben, sondern einfach alles kompakt in einem Programm zu haben.
Dazu zählten Notizblöcke, eine einfache Möglichkeit der Strukturierung, eine Kommentarfunktion, Labels, etc. All dies erfüllt Scrivener und ich bin noch immer mehr als zufrieden damit, wobei ich Scapple zusätzlich gekauft habe, um Soziogramme erstellen zu können.
Sicherlich gibt es ein oder zwei Punkte, die bei Scrivener fehlen (wie ein schönes Design), aber es reicht meiner Meinung völlig aus, um damit gut und ordentlich schreiben zu können.
Natürlich kommt es darauf an, was man für eine Erwartung hat - wer einen Porsche möchte, bei dem man wirklich alles hat, ohne irgendwelche Ärgernisse über das Design, der kann sich sicherlich für Papyrus entscheiden, aber ich kann guten Gewissens Scrivener empfehlen, da es eben wirklich die notwendigsten Dinge beinhaltet.


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»Es gibt keine andere Wirklichkeit als die, die wir in uns tragen.« - Demian
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Gliese581
Schreiber-Lehrling


Beiträge: 98
Wohnort: Sankt Augustin


BeitragVerfasst am: 28.06.2019 08:12    Titel: Antworten mit Zitat

Wie gesagt, bin ich auf Scrivener umgestiegen. Zusätzlich benutze ich Evernote. Dort lege ich alle Recherchen ab. Das Programm ist einfach genial. Da ich eine Krimi-Serie schreibe, lege ich dort alle Infos ab, die projektübergreifend sind (z.B. Beschreibung der Charaktere, Besonderheiten der Örtlichkeiten usw.).

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Gedankenfeder
Geschlecht:männlichAbc-Schütze

Alter: 43
Beiträge: 4
Wohnort: Büdingen


BeitragVerfasst am: 23.07.2019 12:10    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe mir vor ein paar Jahren die 7er Version von Papyrus geholt. Damals noch für die Bloggerei. Zwischendurch wurde sie auf die 8er Version upgedatet und ich nutze sie jetzt auch für das restliche Schreiben. Mittlerweile gibt es auf Youtube auch gute Tutorials dazu. Diese machen einem den Einstieg deutlich leichter, als noch vor eine paar Jahren.

Der Preis von Papyrus ist natürlich happig. Aber die Funktionen sind wirklich toll. Im Vergleich zum Schreiben in Word, eine andere Welt.


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Ich habe nur ein Leben!
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pstruebe
Sonntagsschreiber


Beiträge: 13



BeitragVerfasst am: 23.07.2019 17:00    Titel: Antworten mit Zitat

Iuno hat Folgendes geschrieben:

Sicherlich gibt es ein oder zwei Punkte, die bei Scrivener fehlen (wie ein schönes Design)


Ich kann nur für die Mac-Versionen beider Programme sprechen, aber: Wenn Scrivener kein schönes Design hat – was für ein häßliches Entlein ist dann erst Papyrus?! Lustig, wie sich subjektive Wahrnehmung so unterscheidet: Ich finde, Papyrus sieht in seiner Oberfläche (inkl. der schlimmen Icons etc.) schrecklich altbacken und abtörnend aus im Vergleich zu Scrivener.

Ich selbst habe beide Programme gekauft und sehe Scrivener in fast allen anderen Punkten – über das Optische hinaus – als meilenweit überlegen an. (Gestehe aber gerne zu, dass das vielleicht eine grundsätzliche Typfrage ist, welcher der beiden unterschiedlichen Strukturierungs- und "Workflow"-Ansätze einem eher zusagt.) Ich versuch inzwischen, mir den teuren Papyrus-Kauf durch den Duden-Korrektor und die Stilanalyse schönzureden, was auch okay so ist, insgeheim bereue ich den Kauf aber – zumal mich die doch recht übertrieben "diktatorische" Moderation der Entwickler in derem offiziellen Forum (Löschung von Beiträgen trotz völlig harmloser, konstruktiver Kritik oder auch schon, wenn man nur als anregender Verbesserungsvorschlag erwähnt, wie ein Mitbewerber eine Funktion besser gelöst hat etc.) ziemlich nervt ... 🙂
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Gliese581
Schreiber-Lehrling


Beiträge: 98
Wohnort: Sankt Augustin


BeitragVerfasst am: 23.07.2019 17:17    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
zumal mich die doch recht übertrieben "diktatorische" Moderation der Entwickler in derem offiziellen Forum (Löschung von Beiträgen trotz völlig harmloser, konstruktiver Kritik oder auch schon, wenn man nur als anregender Verbesserungsvorschlag erwähnt, wie ein Mitbewerber eine Funktion besser gelöst hat etc.) ziemlich nervt ...



Das war einer der Gründe, warum ich zu Scrivener gewechselt bin. Die Zensur in dem Papyrus-Forum ist unerträglich (insbesondere für literarische Freigeister).
Inzwischen bin ich sehr zufrieden mit Scrivener. Wer übrigens Papyrus hat und die Korrektur von Papyrus (Duden) in Scrivener benutzen möchte, kann das über die Synchronisation beider Programme erreichen.


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Ulli Ramps
Geschlecht:männlichVorschüler

Alter: 58
Beiträge: 1
Wohnort: Berlin


BeitragVerfasst am: 24.07.2019 13:25    Titel: Moderation mit Bedacht Antworten mit Zitat

Auch die Moderatoren sind nur Menschen in "unserem" Forum. Aber wenn wir moderieren, sind wir durchaus intensiv um Fairness bemüht.
Moderieren ist so eine Sache, das wissen wir. Deswegen moderieren wir NIE (!) ohne eine freundliche Erklärung per PM an den oder die Betroffenen.
Dazu sind wir auch abgebrüht genug, Dinge nie persönlich zu nehmen. Maßgabe ist dabei die Lesbarkeit und ein möglichst hohes Maß an weiterführenden Informationen durch die Beiträge - driftet das gar zu sehr ab, weisen wir freundlich darauf hin und moderieren dann.
Wie aber eingangs gesagt, wir sind nur Menschen, und bei allem Engagement, was wir da mit erheblicher Zusatzarbeit in unser Forum stecken, sind auch Fehler möglich. Aber wie gesagt, wir reden mit jedem.

Gerade bzgl. Kritik und Ideen zur Mitarbeit sind wir nun aber extrem offen - haben wir doch gerade z.B. ein Mailing an alle aktuellen Kunden gemacht, wo zur Mitarbeit und kostenlosem Zugang zur Betaversion eingeladen wurde.

Also, wir stellen uns. Auf Messen, hier und überall, wo es Sinn ergibt. Auch hier, gern, ohne dass ich natürlich möchte, dass es ausufert.
Nur den Vorwurf der Willkür oder Unsinnigkeit möchte ich so nicht stehen lassen, aber letztlich ist hiermit dazu alles gesagt.
Ich denke nicht, dass es irgendwo anders Software-Hersteller gibt, die sich so öffentlich stellen und erreichbar sind wie wir.
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Jadea
Geschlecht:weiblichSchreiberassi

Alter: 38
Beiträge: 42
Wohnort: NRW


BeitragVerfasst am: 31.07.2019 17:57    Titel: Antworten mit Zitat

Ich war zuerst nach etlicher Recherche sicher, dass Papyrus für mich die richtige Software ist.
Also habe ich mir die Probeversion runtergeladen. Und mir das Benutzerhandbuch angesehen. Und Youtube-Videos geguckt. Ich habe einige Tage lang rumexperimentiert, aber war nicht wirklich zufrieden, trotz der tollen Funktionen. Irgendwie hat mich das alles ziemlich gehemmt, auch im einfachen Schreibmodus.
Zumal ich auch keine zufriedenstellende Lösung für das Arbeiten/Notieren an mehreren Geräten (Laptop, iPad, iPhone) hatte.

Ich habe mir dann zusätzlich die Probeversion von Scrivener geholt und bin mit dieser Software direkt warm geworden. Sie ist für mich intuitiv und fördert eher den Schreibfluss, als dass sie hemmt.
Zusätzlich habe ich mir die Scrivener-App auf iPad und iPhone geladen und bin von der Synchronisation und den nun entstandenen Möglichkeiten total begeistert.

Für die Überarbeitung werde ich mir irgendwann wahrscheinlich zusätzlich die Vollversion von Papyrus holen.
Aber zum Schreiben ist Scrivener mein Favorit Wink
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Scriptor56
Geschlecht:männlichAbc-Schütze


Beiträge: 8



BeitragVerfasst am: 05.09.2019 00:58    Titel: Antworten mit Zitat

pstruebe hat Folgendes geschrieben:

Ich selbst habe beide Programme gekauft und sehe Scrivener in fast allen anderen Punkten – über das Optische hinaus – als meilenweit überlegen an. (Gestehe aber gerne zu, dass das vielleicht eine grundsätzliche Typfrage ist, welcher der beiden unterschiedlichen Strukturierungs- und "Workflow"-Ansätze einem eher zusagt.) Ich versuch inzwischen, mir den teuren Papyrus-Kauf durch den Duden-Korrektor und die Stilanalyse schönzureden, was auch okay so ist, insgeheim bereue ich den Kauf aber – zumal mich die doch recht übertrieben "diktatorische" Moderation der Entwickler in derem offiziellen Forum (Löschung von Beiträgen trotz völlig harmloser, konstruktiver Kritik oder auch schon, wenn man nur als anregender Verbesserungsvorschlag erwähnt, wie ein Mitbewerber eine Funktion besser gelöst hat etc.) ziemlich nervt ... 🙂

Ich habe ebenfalls beide Programme und zwar für Mac.
Grundsätzlich muss man zunächst einmal sagen, dass beide Programme einen unterschiedlichen Ansatz haben, bei Papyrus gibt es eher wie bei Word oder auch Libre/OpenOffice einen durchgehenden Text, der unterteilbar ist. Kapitel und Szenen folgen hintereinander in einem Dokument.
Scrivener verfolgt den Weg, alle Kapitel und Szenen zu unterteilen. Welches Programm man nun benutzt, hängt wohl von der Art und Weise des Arbeitens und Schreibens ab.
Beide Programme bieten eine Vielzahl von Tools, ob man alle braucht, ist die andere Frage. Ich habe lange mit Papyrus geschrieben und von den diversen Vorzügen profitiert, auch wenn ich z.B. mit dem Zeitstrahl nicht warm geworden bin und der Organizer, den es in ähnlicher, aber klarerer Form auch in Scrivener gibt und dort nicht so überladen ist, ist m.E. übervoll mit Informationen.
Für mich ist Scrivener runder, was aber in der Tat Geschmacksache ist. Bei Scrivener gibt es eine Reihe von Dingen, die Papyrus so nicht hat bzw. nicht kennt. Es beginnt damit, dass der Editor teilbar ist. Ich kann Kapitel, in denen ich momentan nicht schreibe, mittels Referenzfenster zur Ansicht bringen, um z.B. schnell die Redeweise oder andere Charakterzüge.bestimmter Figuren, wie sie dort zum Ausdruck gebracht wurden, ins Gedächtnis zu rufen und auch darauf Bezug zu nehmen, ohne im ganzen Skript hin und herscrollen zu müssen.
Ein weiterer Vorteil ist, dass andere Dateien, die im Projekt liegen, als Lesezeichen in die rechte Seite gezogen werden und dort während des Schreibprozesses zur Ansicht gebracht werden können.
Ich kann Sammlungen anlegen, um schnell einen Überblick zu bekommen, wo genau welche Dinge oder Personen oder Orte zur Sprache kommen.
Zwar kann ich auch mittels Organizer oder Navigator in Papyrus anzeigen, welche Personen an welcher Stelle anzutreffen sind, mir erscheint die Möglichkeit Sammlungen zu erstellen hilfreicher.
Stilanalyse und Lesbarkeitseinschätzung sind zwar bei Papyrus ein Alleinstellungsmerkmal, sie folgen allerdings auch nur allgemeinen Merkmalen, ob sie für einen individuellen Schreibstil wirklich hilfreich sind, muss der Anwender entscheiden.
Was noch zu erwähnen wäre, ist der Vollbildschirm bei Scrivener, der bis in alle Einzelheiten ganz individuell einstellbar ist, um gänzlich ablenkungsfrei schreiben zu können.
Was die Einstellmöglichkeiten in beiden Programmen angeht, sind sie auf Grund der vielen Tools in Papyrus umfänglicher, aber auch umständlicher, man sehe sich nur an die Einstellungen von Formaten an. Diese sind äußerst kompliziert und die verschiedenen Funktionen in den Menüs folgen einer höchst undurchsichtigen Anordnung. Das macht das Arbeiten mit Papyrus nicht einfach.
Es gibt zwar Tutorials seit einiger Zeit auf YouTube, in denen Tischer ins Programm einführt, allerdings kommen sie für mich sehr steril rüber.
Da gibt es Besseres und auch Hilfreicheres. Man schaue sich nur die hervorragenden Videos von Gian Camichel aus der Schweiz über Scrivener an.
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Katze
Geschlecht:weiblichAbc-Schütze


Beiträge: 7



BeitragVerfasst am: 05.09.2019 07:20    Titel: Antworten mit Zitat

Ich schreibe ausschließlich mit Papyrus und bin damit so zufrieden, dass ich gar nicht mehr nach Alternativen schaue. Papyrus kann weitaus mehr, als ich nutze; vor allem kann es alles, was ich brauche. Wobei natürlich die Anforderungen und Geschmäcker der Schreiber sehr verschieden sind.

Was ich besonders schätze, das ist ist die Möglichkeit, Papyrus auch von einem USB-Stick zu starten. Ich habe alle meine Projekte auf Stick, was zum einen eine Sicherheitskopie darstellt, zum anderen aber mir ermöglicht, wo immer ich einen Windowsrechner finde, einfach weiter zu schreiben. Für mich einfach ideal.
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Lord Chronos
Abc-Schütze


Beiträge: 9



BeitragVerfasst am: 05.09.2019 08:06    Titel: Antworten mit Zitat

Ich arbeite seit etwa 1,5 Jahren mit Scriviner, davor war es bei mir Word. Da ich eher kleinere Dokumente bevorzuge, hatten sich etwas (sehr) viele Word-Dokumente bei mir angesammelt in Ordnern und Unterordner mit weiteren Subordnern. Mein "Chaos" lässt sich in dem Programm deutlich besser Herr werden.
Ich mag es bei Scrivener, dass sich einzelne Szenen rumschieben lassen und das sieht mit der Pinnwand sehr schick aus. smile

Das es für die Gewinner beim NaNoWriMo zudem noch einen 50% Gutschein gab/gibt, macht es preislich auch sehr ansprechend.
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Scriptor56
Geschlecht:männlichAbc-Schütze


Beiträge: 8



BeitragVerfasst am: 05.09.2019 09:58    Titel: Antworten mit Zitat

Bei Scrivener ist es sehr gut, dass man auch auf dem iPad und iPhone schreiben und es anschließend synchronisieren kann. Das ist bei Papyrus schon seit sehr langer Zeit versprochen, hat sich aber bis heute (leider) nichts getan.
Wie gesagt, es sind zwei unterschiedliche Ansätze von Schreibprogrammen. Beide haben ihre Vorteile. Für mich überwiegen die von Scrivener, weil ich dort Anwendungen geboten bekomme, die ich sehr schätze und in Papyrus vermisse.
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Kiara
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 39
Beiträge: 595
Wohnort: bayerisch-Schwaben


BeitragVerfasst am: 05.09.2019 10:42    Titel: Antworten mit Zitat

Scriptor56 hat Folgendes geschrieben:
..., weil ich dort Anwendungen geboten bekomme, die ich sehr schätze und in Papyrus vermisse.


Was denn, wenn ich fragen darf?
Ich habe keines der beiden Programme, spiele aber mit dem Gedanken, mir eines zuzulegen.
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Scriptor56
Geschlecht:männlichAbc-Schütze


Beiträge: 8



BeitragVerfasst am: 05.09.2019 12:41    Titel: Antworten mit Zitat

Kiara hat Folgendes geschrieben:
Scriptor56 hat Folgendes geschrieben:
..., weil ich dort Anwendungen geboten bekomme, die ich sehr schätze und in Papyrus vermisse.


Was denn, wenn ich fragen darf?
Ich habe keines der beiden Programme, spiele aber mit dem Gedanken, mir eines zuzulegen.

So habe ich die Möglichkeit, rechts in der Spalte immer alle Kommentare, die an die entsprechenden Stellen im Text verlinken, zu sehen und kann anhand dessen durch alle Kapitel scrollen.
Eine andere Funktion ist, dass ich entweder alle Kapitel einzeln öffnen kann oder, wenn ich möchte, über den Kapitelordner (Gruppe) alle Szenen als sog. Scrivenings, damit ist der gesamte Text gemeint, zusammen fortlaufend zur Ansicht bringen kann.

Dateien, seien es Bilder oder pdf's, die ich links im Binder abgelegt habe, kann ich als Lesezeichen nach rechts in die gleichnamige Rubrik im Inspektor ziehen. Wenn ich dann dort auf eine der Dateien klicke, dann sehe ich den Inhalt im unteren Bereich im Inspektor.
Beispiel: Ich habe mir aus dem Netz eine Abhandlung über Kommaregeln herauskopiert und als pdf gespeichert. Die Datei ziehe ich in den Binder in meinen Ordner Hilfen. Mit der Datei gehe ich so vor wie oben beschrieben.
Dann erscheint das gesamte Schriftstück links im Inspektor, wo ich es auch vergrößern und verkleinern kann.
Ich kann mir diese Datei aber auch in einem Schnellreferenzfenster anzeigen lassen, einem kleinen Fenster über dem Editor schwebend, das ich hin und herrücken kann. Das bleibt auch geöffnet, wenn ich die Vollbildeinstellung wähle.
Genauso geht es mit Bildern. Will ich eine Landschaft beschreiben, von der ich ein Bild gemacht habe, gehe ich in gleicher Weise vor.

Übrigens gibt es in YouTube hervorragende Videos von Gian Camichel aus der Schweiz, der auf sehr anschauliche Weise in die verschiedensten Möglichkeiten einführt. Hier mal ein Link: https://www.youtube.com/watch?v=ZZZWHXV4BcY&t=1056s, das ist ein Eiinführungstutorial.
Du kannst bei ihm auch Kurse kaufen, aber ich habe den Eindruck, dass Du das gar nicht brauchst, da alle Tutorials von ihm schon hinreichend ausführlich sind.
Du kannst auch einen Newsletter bei ihm bestellen, dann bekommst Du immer alle neuesten Videos frei Haus.

Was auch gut ist, wenn ich Charaktere anlege und sie als Datei in den Binder lege, dann kann ich natürlich direkt innerhalb des Editors diese Datei aufrufen. Ich kann aber auch den Charakter in einem Schnellreferenzfenster öffnen und bleibe im Editor im Text, den ich gerade schreibe.
Ich kann aber auch den Editor teilen, vertikal oder horizontal, und dann die Charakterdatei dort öffnen, dann liegen beide Dateien nebeneinander.
Dann kann ich den Charakter verifizieren, sprich ergänzen oder verändern, sollte ich beim Schreiben noch einige neue Charakterzüge entdecken und entwickeln.
Dafür muss ich dann nicht zwischen den Reitern hin und herswitchen.

Die Vollbildfunktion ist einfach super, sie ermöglicht ein totales ablenkungsfreies Schreiben. Diesen Modus kannst Du Dir gänzlich individuell anpassen in Farbe,  Größe des Schreibbereichs und vieles andere mehr. Auch in diesem Modus kannst Du alle Funktionen, die ich oben beschrieben habe, anwenden, außer des geteilten Editors, aber das ist hier ja auch nicht nötig.
Du kannst von einem Text auch Snapshot machen, die Du später, sollte dir der neue Text, den Du statt dessen geschrieben hast, nicht so gut gefallen, einfach wieder als Text einsetzen kannst. So kannst Du mehrere Versionen von einer Szene erstellen.
Es gibt unzählige Möglichkeiten, die alle sehr hilfreich sind und auf YouTube findest Du sehr viele Tutorials zum Programm.
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Kiara
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 39
Beiträge: 595
Wohnort: bayerisch-Schwaben


BeitragVerfasst am: 05.09.2019 12:51    Titel: Antworten mit Zitat

Danke dir, lieber Scriptor56 smile
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joe0722
Geschlecht:männlichSonntagsschreiber


Beiträge: 17
Wohnort: Wiesbaden


BeitragVerfasst am: 06.09.2019 20:08    Titel: Antworten mit Zitat

Ich nutze Scrivener jetzt seit ca. 2 Jahren und bin damit sehr zufrieden.
Mir kommt entgegen, daß man eine Art "Ordnerstruktur" anlegen kann. Genauso habe ich meine ersten Schreibnotizen sortiert, als Ordner auf der Festplatte.

Im Laufe der Zeit hat sich hier eine sehr komplexe Struktur entwickelt, wo ich aber sofort alles finde. In Scrivener habe ich mir meine Projekte genauso angelegt.

Papyrus hatte ich mal länger getestet, aber dort fing ich auch gleich damit an, Szenen als separate Dateien abzulegen, was ja im Papyrus eigentlich nicht sein soll. Schlussendlich ist mir das Programm auch einfach zu teuer.

Scrivener kommt meinem "Notiz- und Szenenchaos" sehr entgegen, deshalb ein klares "Ja" zu Scrivener.

P.S. Ich hatte mir mal einen Scrivener-Kurs online gegönnt:
https://kurse.knowhowlounge.de/p/scrivener-einfach-lernen-kurs-deutsch-mac-und-windows-v1
Durch diesen Kurs blickt man durch die fast unendlichen Einstellungen viel besser durch.
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Birgit G.
Geschlecht:weiblichAbc-Schütze

Alter: 45
Beiträge: 7
Wohnort: Costa Blanca


BeitragVerfasst am: 09.09.2019 09:54    Titel: Antworten mit Zitat

Ich gebe hier auch mal meinen Eindruck weiter.

Ich schreibe seit vielen Jahren mit Papyrus und wollte ihn nie missen. Die Entwickler dieses Programs haben wirklich an alles gedacht.
Besonders gefällt mir die Einteilung in Szenen und Ereignissen, das ich immer links am Bildschirm geöffnet habe. Wenn ich dann mal wieder nicht weiß, wie eine Szene genau gewesen ist, dann brauche ich nicht herumscrollenm sondern klicke einfach in die Liste meiner Szenen.

Ich muss zugeben, viele Funktionen nutze ich nicht, da ich etwas faul bin, die Funktionen zu erlernen. Aber immer wenn ich eine brauche, kann ich mir das anhand der Hilfefunktion schnell aneignen.

Ist nicht so günstig, aber die Entwickler haben auch viel Zeit und Arbeit reingesteckt. Deswegen einen Daumen hoch von mir Smile
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Markus Staib
Geschlecht:männlichSonntagsschreiber

Alter: 33
Beiträge: 23
Wohnort: Berlin


BeitragVerfasst am: 11.09.2019 10:53    Titel: Antworten mit Zitat

!!!ACHTUNG!!! KEINE Werbung lol2

Also ich fand Papyrus zu teuer und hab daher weiter gesucht.
Auch Industrie-Standards (wollte damals auch Filmskripte schreiben) fand ich irgendwie mies und auch kostenlose fand ich nicht wirklich gut.

Dann fand ich Scrivener und auch wenn es noch keine Version 3 für Windows gibt (kommt wohl Ende 2019) ist Version 1 bereits jetzt echt cool und intuitiv.
Man kann alles in eine Seite packen, oder man erstellt Ordner, Packt seine Szenen in einzelne Dateien, kann Recherche Materialien auch dort im Projekt speichern.
Man kann auch Alles oder nur einen Teil exportieren in diverse Formate und auch direkt in eBook Form (auch wenn das vielleicht nicht wirklich optimal ist).
Auch die Art wie es exportiert werden soll kann man einstellen und das ganze dann auch noch für sich selbst anpassen.
Wenn man Scrivener 1 dieses Jahr kauft, dann bekommt man Version 3 kostenlos nachgeliefert.
Version 3 kann man sich übrigens als Beta runterladen und selbst erst einmal testen (geht als Free Trial für Version 1 auch).

Ich bin mehr als zufrieden damit. smile
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Scriptor56
Geschlecht:männlichAbc-Schütze


Beiträge: 8



BeitragVerfasst am: 11.09.2019 23:36    Titel: Antworten mit Zitat

Einen kleinen anderen Vorteil von Scrivener will ich hier noch anfügen. Zur Zeit habe ich drei Projekte offen und die alle als Reiter nebeneinander. Ein Projekt wird überarbeitet und die anderen beiden sind im Werden. Das geht bei Papyrus zwar auch, doch hier bei Scrivener habe ich alles in einem Projekt, jede Datei bzw. jedes Dokument. Dafür brauche ich bei Papyrus zahllose Reiter, weil jede Anwendung, sei es der Organizer oder eine der Datenbänke jeweils einen neuen Reiter öffnet.
Zudem kann ich bei Scrivener die Dateien, will ich schnell etwas nachschauen, in einem Schnellreferenzfenster öffnen und trotzdem in meinem Hauptdokument bleiben.
Das ist für mich ein klarer Vorteil.

Für andere, die Papyrus grundsätzlich bevorzugen, mag es von großem Vorteil sein, im Navigator alles versammelt zu haben, Szenen, Kommentare und Ereignisse. Oder dass Papyrus ein Denkbrett bzw. eine Mindmap hat oder einige andere Anwendungen, die es in Scrivener nicht gibt.

Somit ist es doch eigentlich nur gut, dass es zwei so unterschiedliche Programme gibt, die dem jeweiligen Anwender entsprechend der Vorlieben und Arbeitsweisen entgegenkommen.
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Taranisa
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Alter: 50
Beiträge: 857
Wohnort: Frankenberg/Eder


BeitragVerfasst am: 12.09.2019 12:55    Titel: Antworten mit Zitat

Scriptor56 hat Folgendes geschrieben:
Einen kleinen anderen Vorteil von Scrivener will ich hier noch anfügen. Zur Zeit habe ich drei Projekte offen und die alle als Reiter nebeneinander. Ein Projekt wird überarbeitet und die anderen beiden sind im Werden.
...
Somit ist es doch eigentlich nur gut, dass es zwei so unterschiedliche Programme gibt, die dem jeweiligen Anwender entsprechend der Vorlieben und Arbeitsweisen entgegenkommen.

Drei Projekte gleichzeitig offen = am bearbeiten? Da könnte ich mich auf keines richtig konzentrieren. Ich lasse mich voll und ganz auf eine Geschichte ein. Wenn die soweit abgeschlossen ist, folgt die nächste. Nur Kurzgeschichten für Wettbewerbe schiebe ich mal dazwischen.

Deinem letzten Satz stimme ich uneingeschränkt zu. Meine erste Planung mit zusätzlichen Notizen schreibe ich noch "altmodisch" mit der Hand, auch die Liste der Charaktere oder Skizzen von Örtlichkeiten oder spontane Einfälle, wo ich noch was einbauen könnte. Viele Funktionen von Papyrus habe ich noch nicht wirklich genutzt, da geht es mir wie Birgit G.. Vielleicht sollte ich das nächste Projekt mal ganz über das Programm laufen lassen.


_________________
"Henkersweib", Burgenwelt Verlag, ET 12/18
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Scriptor56
Geschlecht:männlichAbc-Schütze


Beiträge: 8



BeitragVerfasst am: 14.09.2019 12:05    Titel: Antworten mit Zitat

Taranisa hat Folgendes geschrieben:

Drei Projekte gleichzeitig offen = am bearbeiten? Da könnte ich mich auf keines richtig konzentrieren. Ich lasse mich voll und ganz auf eine Geschichte ein. Wenn die soweit abgeschlossen ist, folgt die nächste. Nur Kurzgeschichten für Wettbewerbe schiebe ich mal dazwischen.

Deinem letzten Satz stimme ich uneingeschränkt zu. Meine erste Planung mit zusätzlichen Notizen schreibe ich noch "altmodisch" mit der Hand, auch die Liste der Charaktere oder Skizzen von Örtlichkeiten oder spontane Einfälle, wo ich noch was einbauen könnte. Viele Funktionen von Papyrus habe ich noch nicht wirklich genutzt, da geht es mir wie Birgit G.. Vielleicht sollte ich das nächste Projekt mal ganz über das Programm laufen lassen.


Hallo Taranisa,
zu den Projekten kann ich sagen, dass eins davon mein erstes Buch ist, das ich einfach nochmals überarbeite und das, was ich in den letzten Jahren so handwerklich im Schreiben gelernt habe, dort umsetze und an der ein oder andere Formulierung feile.
Die anderen beiden sind in der Tat parallele Projekte, für die ich auch sehr viel recherchieren muss. Ein Stück weit sind sie auch artverwandt. Von daher bedeutet es für mich kein großes Problem, an beiden zugleich zu arbeiten. Das fördert sogar meine Kreativität. Smile

Was Deine analoge Form der Planung angeht, so habe ich auch immer wieder das Bedürfnis, alles zunächst handschriftlich zu skizzieren. Aber dann erwische ich mich dabei, dass ich einiges doch schon schnell in den Rechner tippe. Wobei ich die handschriftliche Vorbereitung schöner finde. Daumen hoch
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