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Verkaufszahlen bei eurem Debüt?

 

 
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Assy
Geschlecht:weiblichSchreiberling


Beiträge: 258
Wohnort: NRW


BeitragVerfasst am: 21.08.2019 08:39    Titel: Verkaufszahlen bei eurem Debüt? eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

im März wurde mein Debütroman veröffentlicht, und endlich liegen die ersten Verkaufszahlen ( Zeitraum 03 -06 /2019) vor. Was soll ich sagen? Sie sind verdammt ernüchternd!
Knapp 300 TB und ebooks hat der Verlag verkauft - ich habe knapp 90 TB verkauft. Ich habe bei einem kleinen Verlag veröffentlicht mit dem die Zusammenarbeit super läuft.

Könnt ihr euch noch an eure ersten Verkaufszahlen erinnern? Und wie hat sich euer Buch danach entwickelt? Stiegen die Verkaufszahlen erst wieder, nachdem ihr ein weiteres Buch nachgelegt habt?

Ich freu mich auf eure Antworten.

Liebe Grüße und allesn einen schönen Tag.
Assy
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chriz_wagner
Geschlecht:männlichSonntagsschreiber

Alter: 46
Beiträge: 11
Wohnort: München


BeitragVerfasst am: 22.08.2019 12:17    Titel: Antworten mit Zitat

Ich würde sagen, das sind ganz normale Zahlen für ein Debüt bei einem Kleinverlag. Für nur drei Monate gar nicht mal so schlecht, finde ich.

_________________
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agu
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 45
Beiträge: 1764
Wohnort: deep down in the Brandenburger woods


BeitragVerfasst am: 23.08.2019 19:00    Titel: Antworten mit Zitat

Ich würde auch sagen, für einen Kleinverlag gar nicht schlecht.
Mein Debüt - Thriller, auch bei einem Kleinverlag - ist, glaube ich, über die 100 Stück verkaufter Bücher nicht hinausgekommen.

Selbst bei großen Publikumsverlagen sollte man aber nicht zu hohe Erwartungen kultivieren. Da kommt es mittlerweile auch gar nicht so selten vor, dass man als unbekannter Autor kaum an den 1000 Stück verkaufter Exemplare kratzt...

LG Andrea


_________________
Meine Bücher:
Engelsbrut (2009 Sieben, 2011 LYX) | Engelsjagd (2010 Sieben) | Engelsdämmerung (2012 Sieben)
Die dunklen Farben des Lichts (2012, SP)
Purpurdämmern (2013, Ueberreuter)
Sonnenfänger (2013, Weltbild)
Kill Order (2013 Sieben)
Choice / als Chris Portman (2014, Rowohlt)
Wie man ein Löwenmäulchen zähmt / als Eva Lindbergh (2016, Droemer Knaur)
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Assy
Geschlecht:weiblichSchreiberling


Beiträge: 258
Wohnort: NRW


BeitragVerfasst am: 24.08.2019 11:11    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Chriz und Hallo Andrea,

lieben Dank für eure Antworten.
Damit hätte ich jetzt gar nicht gerechnet, dass das recht ordentliche Verkaufszahlen sind. Schön, das baut mich auf.

Mich hatte nur irritiert, als ich davon las, dass Kleinverlage Auflagen zwischen 500 - 2000 Exemplare hätten, womit ich deutlich drunter liege.
Bin gespannt, wie es sich weiter entwickelt. Zumal mein Verleger meinte, dass jetzt erstmal nicht mehr viel kommt und erst mit der Veröffentlichung des zweiten Teils mit steigenden Verkaufszahlen zurechnen wäre?!
Habt ihr auch die Erfahrung gemacht?

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende

Assy
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agu
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 45
Beiträge: 1764
Wohnort: deep down in the Brandenburger woods


BeitragVerfasst am: 24.08.2019 13:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Assy,

Assy hat Folgendes geschrieben:

Mich hatte nur irritiert, als ich davon las, dass Kleinverlage Auflagen zwischen 500 - 2000 Exemplare hätten, womit ich deutlich drunter liege.


Das kommt auf den Kleinverlag an. Ein Teil der Kleinverlage sind solide kleine Unternehmen, die durchaus 2-3 Leute ernähren, (im Rahmen ihrer Möglichkeiten) professionelle Marketing- und Vertriebsstrukturen aufbauen und damit auch höhere Verkaufszahlen erzielen.
Am anderen Ende gibts aber auch welche, die eigentlich nur aus dem Verleger bestehen, der das wiederum nur als Hobby betreibt und wo es nicht selten vorkommt, dass der anfängliche Idealismus schnell wieder verfliegt, wenn sie den ersten Realitätsschock erlitten haben. Die humpeln dann vielleicht noch 2 oder 3 Jahre weiter und lassen es langsam einschlafen.

Eine wichtige Einflussgröße ist das Genre.
Ich habe den Eindruck, dass vor allem Kleinverlage gut laufen, die entweder auf ein Genre spezialisiert sind, das auch im eBook-/Selfpublishing-Bereich gut läuft (denn da sind sie viel konkurrenzfähiger zu Publikumsverlagen, sowohl was die Vertriebsstrukturen als auch die Kosten des Buches angeht).
Also mit großem Abstand vorn sind Liebesroman und Erotik für jedwede Coleur.
Ein paar Kleinverlage, die es schon sehr lange gibt und die sich auf Horror, oder Military-Zeugs spezialisiert haben, laufen glaube ich auch ganz ordentlich. Die haben einfach ihre lang aufgebaute Fangemeinde, die dort regelmäßig kauft.

Trauriger sieht's bei Fantasy und SciFi aus. Da gibts auch ein paar alteingesessene Player, aber die kämpfen alle, von dem was man so hört. Und die Menge an Fantasy-Kleinverlagen, die ich in den letzten 10 Jahren aus dem Boden wachsen und dann sang- und klanglos wieder habe verschwinden sehen, ist leider auch sehr hoch. Was vermutlich daran liegt, dass sie sehr, sehr geringe Verkaufszahlen hatten.


Jedenfalls, ich hatte mein Debüt damals beim Sieben Verlag - einer von den sehr soliden Kleinverlagen. Mein Ersttitel war ein Thriller.
Die waren in dieser Zeit auch noch in der Findungsphase, haben diverse Genres probiert und haben sich am Ende auf Liebesroman (mit und ohne Fantasy) spezialisiert, weil das Genre sich um Welten besser verkaufte, als der Rest. Ich habe - für den gleichen Verlag im Anschluss drei weitere Romane geschrieben, Urban Fantasy, das wir dann mit einem Schuss Romantik als Liebesromane "getarnt" haben.
Die haben sich teils um den Faktor 20 besser verkauft, da waren auch schon mal 2.000 verkaufte Stück drin, einer ging über Lizenzverträge (TB, Hörbuch...) sogar bis auf 6.000 Stück hoch.
Parallel dazu lagen beim gleichen Verlag sämtliche Thriller- und Krimi-Titel, die sie auch hatten, aber wie Blei in den Regalen. Und mit einer Neuauflage meines Debüts 7 Jahre später ging's mir nicht viel besser.

Zitat:
Zumal mein Verleger meinte, dass jetzt erstmal nicht mehr viel kommt und erst mit der Veröffentlichung des zweiten Teils mit steigenden Verkaufszahlen zurechnen wäre?!

Also nach meiner Erfahrung kann das gut oder schlecht laufen.
Falls die 400 Leser von Deinem Debüt begeistert waren, ist es gut möglich, dass der 2. Teil ein Erfolg wird. Meistens ist es bei Serien allerdings so, dass ein 2. Teil den ersten Teil noch mal mit hochzieht, sich aber selbst nie so gut wie der 1. Teil verkauft. Also man verliert mit jedem Teil ein paar Leser. Außer, es passiert ein Wunder (was gelegentlich vorkommt) und jemand mit enormer medialer Reichweite empfiehlt das Buch, oder ein großer Verlag kauft die Lizenz und druckt noch mal ein paar tausend Stück davon, die dann in den Läden zum Verkauf stehen (also da, wo ein Kleinverlagstitel es nahezu niemals hin schafft).

Andererseits, was kann schon schief gehen?
Danach ist man natürlich immer schlauer smile
Ich drück Dir jedenfalls die Daumen.

Liebe Grüße
Andrea


_________________
Meine Bücher:
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Ralphie
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Beiträge: 4454
Wohnort: 50189 Elsdorf
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BeitragVerfasst am: 24.08.2019 15:10    Titel: Antworten mit Zitat

Als ich noch veröffentlicht wurde, lag die Druckauflage bei 3500 Stück, aber das störte mich nicht, denn ich bekam mein Geld im Voraus, musste dafür aber alle Rechte abtreten. Der Nachteil: Jetzt werden die Romane als E-Books neu aufgelegt, und ich bekomme keinen Cent dafür.
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L.P. Daniels
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 41
Beiträge: 123



BeitragVerfasst am: 14.09.2019 22:46    Titel: Antworten mit Zitat

Bei meinem Debüt bin ich ganz zufrieden. Vor allem als Self-Publisher.

Knapp 600 eBooks und Prints waren es in den ersten beiden Monaten, danach flaute es dann stark ab, sodass ich die 1000er Marke erst nach fast 18 Monaten knacken konnte.

Seitdem dümpelt es so vor sich hin und auch der Nachfolger konnte nur ein paar Neukäufe des Erstling generieren.
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Assy
Geschlecht:weiblichSchreiberling


Beiträge: 258
Wohnort: NRW


BeitragVerfasst am: 15.09.2019 21:35    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

agu hat Folgendes geschrieben:
Hallo Assy,

Assy hat Folgendes geschrieben:

Mich hatte nur irritiert, als ich davon las, dass Kleinverlage Auflagen zwischen 500 - 2000 Exemplare hätten, womit ich deutlich drunter liege.


Das kommt auf den Kleinverlag an. Ein Teil der Kleinverlage sind solide kleine Unternehmen, die durchaus 2-3 Leute ernähren, (im Rahmen ihrer Möglichkeiten) professionelle Marketing- und Vertriebsstrukturen aufbauen und damit auch höhere Verkaufszahlen erzielen.
Am anderen Ende gibts aber auch welche, die eigentlich nur aus dem Verleger bestehen, der das wiederum nur als Hobby betreibt und wo es nicht selten vorkommt, dass der anfängliche Idealismus schnell wieder verfliegt, wenn sie den ersten Realitätsschock erlitten haben. Die humpeln dann vielleicht noch 2 oder 3 Jahre weiter und lassen es langsam einschlafen.

Eine wichtige Einflussgröße ist das Genre.
Ich habe den Eindruck, dass vor allem Kleinverlage gut laufen, die entweder auf ein Genre spezialisiert sind, das auch im eBook-/Selfpublishing-Bereich gut läuft (denn da sind sie viel konkurrenzfähiger zu Publikumsverlagen, sowohl was die Vertriebsstrukturen als auch die Kosten des Buches angeht).
Also mit großem Abstand vorn sind Liebesroman und Erotik für jedwede Coleur.
Ein paar Kleinverlage, die es schon sehr lange gibt und die sich auf Horror, oder Military-Zeugs spezialisiert haben, laufen glaube ich auch ganz ordentlich. Die haben einfach ihre lang aufgebaute Fangemeinde, die dort regelmäßig kauft.

Trauriger sieht's bei Fantasy und SciFi aus. Da gibts auch ein paar alteingesessene Player, aber die kämpfen alle, von dem was man so hört. Und die Menge an Fantasy-Kleinverlagen, die ich in den letzten 10 Jahren aus dem Boden wachsen und dann sang- und klanglos wieder habe verschwinden sehen, ist leider auch sehr hoch. Was vermutlich daran liegt, dass sie sehr, sehr geringe Verkaufszahlen hatten.


Jedenfalls, ich hatte mein Debüt damals beim Sieben Verlag - einer von den sehr soliden Kleinverlagen. Mein Ersttitel war ein Thriller.
Die waren in dieser Zeit auch noch in der Findungsphase, haben diverse Genres probiert und haben sich am Ende auf Liebesroman (mit und ohne Fantasy) spezialisiert, weil das Genre sich um Welten besser verkaufte, als der Rest. Ich habe - für den gleichen Verlag im Anschluss drei weitere Romane geschrieben, Urban Fantasy, das wir dann mit einem Schuss Romantik als Liebesromane "getarnt" haben.
Die haben sich teils um den Faktor 20 besser verkauft, da waren auch schon mal 2.000 verkaufte Stück drin, einer ging über Lizenzverträge (TB, Hörbuch...) sogar bis auf 6.000 Stück hoch.
Parallel dazu lagen beim gleichen Verlag sämtliche Thriller- und Krimi-Titel, die sie auch hatten, aber wie Blei in den Regalen. Und mit einer Neuauflage meines Debüts 7 Jahre später ging's mir nicht viel besser.

Zitat:
Zumal mein Verleger meinte, dass jetzt erstmal nicht mehr viel kommt und erst mit der Veröffentlichung des zweiten Teils mit steigenden Verkaufszahlen zurechnen wäre?!

Also nach meiner Erfahrung kann das gut oder schlecht laufen.
Falls die 400 Leser von Deinem Debüt begeistert waren, ist es gut möglich, dass der 2. Teil ein Erfolg wird. Meistens ist es bei Serien allerdings so, dass ein 2. Teil den ersten Teil noch mal mit hochzieht, sich aber selbst nie so gut wie der 1. Teil verkauft. Also man verliert mit jedem Teil ein paar Leser. Außer, es passiert ein Wunder (was gelegentlich vorkommt) und jemand mit enormer medialer Reichweite empfiehlt das Buch, oder ein großer Verlag kauft die Lizenz und druckt noch mal ein paar tausend Stück davon, die dann in den Läden zum Verkauf stehen (also da, wo ein Kleinverlagstitel es nahezu niemals hin schafft).

Andererseits, was kann schon schief gehen?
Danach ist man natürlich immer schlauer smile
Ich drück Dir jedenfalls die Daumen.

Liebe Grüße
Andrea


Liebe Andrea,

Danke für deine ausführliche Antwort.

Erschreckend mit welchen Zahlen du aufwatest. Da wird mir ganz anders 😉

Im Endeffekt deckt sich deine Antwort mit der Aussage meines Verlages. Mir wurde ja schon gesagt, dass da nicht mehr viele Bücher verkauft werden. Aber wieso ist das so? Die ersten zwei -drei Monate war die Werbung sehr gering. Erst Ende Juni Anfang Juli haben zwei Zeitungen einen großen Bericht gebracht und in einer weiteren Zeitschrift, die 1× im Quartal erscheint, wurde über meinen Krimi berichtet. Egal, sagt der Verlag. Die Werbung wird nicht viel bringen?! Für mich sonderbar...

Meinst du wirklich, dass wenn die 400 Leser das Buch gut fanden, dass der 2. Teil dann gut gehen könnte? Ich hoffe es. Hast du ggf.ähnliche Erfahrungen gemacht?

Und weißt du zufällig, was es mit der Aussage auf sich hat, dass man erst nach dem 3. Buch Gewinn macht? Dann ist es doch eigentlich schon vorprogrammiert, dass die Teile 1 und 2 eh immer ein Flop sind, wenn der Verlagvon vornherein damit rechnet, dass erst nach dem 3. Buch Gewinn eingefahren wird.

So viele Fragen!

Lieben Dank noch mal an alle für eure Antworten. Die haben ungemein geholfe.

Liebe Grüße
Assy
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minka
Geschlecht:weiblichSchreiber-Lehrling

Alter: 41
Beiträge: 110



BeitragVerfasst am: 18.09.2019 08:29    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kann agu nur zustimmen. Es kommt auf den Kleinverlag an und darauf, ob er sich auf ein Genre spezialisiert hat. Und auch, wie vertriebsstark er ist – darauf sollte man besonders achten. Meinen Debütroman habe ich zu einem spezialisierten Verlag gegeben, der hinsichtlich Vertrieb und Marketing sehr gut aufgestellt ist. Die Verkäufe lagen in den ersten beiden Jahren im fünfstelligen Bereich, jetzt nach fünf Jahren verdiene ich damit immer noch an die tausend Euro im Jahr. Beim nächsten Roman habe ich dummerweise einen anderen Kleinverlag ausprobiert und habe insgesamt nur um die 1000 Bücher verkauft. Dem Verlag fehlt das Know-How, die Verlegerin ist selbst Autorin, was meiner Erfahrung nach nicht unbedingt von Vorteil ist (wir alle wissen, wo da der Fokus liegt).

Meiner Einschätzung nach wird sich dein Folgeband nicht besser verkaufen, wenn dein Verlag deine Verkaufszahlen als „normal“ ansieht. Ich weiß natürlich nicht, in welchem Genre du schreibst, davon hängt es ja auch stark ab. Aber die Folgebände zu einem anderen Verlag geben macht auch nicht viel Sinn befürchte ich.

Edit: Ich glaube, es geht um den Krimi, den du als Profilbild hast, oder? In dem Genre haben es Kleinverlage vermutlich eher schwer, weil Publikumsverlage dafür einfach zu stark sind. Da würde ich dir eher noch zu Selfpublishing raten. Wenn dein Buch gut ist und du dich mit Marketing auseinandersetzt, kannst du dort sehr, sehr gut verdienen.
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Maunzilla
Schreiber-Lehrling


Beiträge: 145



BeitragVerfasst am: 18.11.2019 01:49    Titel: Antworten mit Zitat

Von meinem ersten Buch habe ich genau 5 Stück verkauft (4 davon an Leute, die ich nicht kenne). Sich kaputt lachen
Und da ich 0 € für Reklame ausgegeben habe, habe ich trotzdem einen Gewinn von 84 € gemacht.

Eigentlich ist das gar nicht so schlecht, vergleicht man es mit diesen Titeln hier (Alles Publikationen in großen Verlagen, die viel Reklame machen.): https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/worstseller-2006-der-gammelbuchskandal-1385455.html


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preusse
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BeitragVerfasst am: 18.11.2019 11:45    Titel: Antworten mit Zitat

"Droemer Knaur beispielsweise erklärte fröhlich, man habe gar keine Worstseller."

 Very Happy Da bin ich ja beim richtigen Verlag.
Wobei ich mich über meinen Kleinverlag, bei dem ich die ersten vier Romane veröffentlicht habe, auch nicht beschweren kann, wenn ich das hier so lese. rotwerd


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Das Blut des Löwen, 11/2012
Die Pranken des Löwen, 03/2014
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Reg
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BeitragVerfasst am: 18.11.2019 18:03    Titel: Antworten mit Zitat

Mein erster Roman (Fantasy) ist auch dieses Jahr bei einem kleinen Verlag erschienen, Die Verkaufszahlen waren bescheiden. Um die 150 (E-Books und Taschenbücher) zusammen für das erste und zweite Quartal.

Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es noch besser wird. smile extra
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Maunzilla
Schreiber-Lehrling


Beiträge: 145



BeitragVerfasst am: 18.11.2019 20:04    Titel: Antworten mit Zitat

Was mich interessiert, wäre der Verlauf eurer Verkaufszahlen. Wie sieht es da aus? Ich nehme an, am Anfang sind sie hoch und sinken dann. Aber wie rasch geschieht das? Bleiben sie danach längere Zeit auf einem bestimmten Niveau oder sinken sie ins Bodenlose? Wann nach der Veröffentlichung war der Scheitelpunkt erreicht? Wie lange hat es gedauert, bis die erste Auflage ausverkauft war (oder verramscht wurde)?

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Reg
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BeitragVerfasst am: 18.11.2019 20:41    Titel: Antworten mit Zitat

Ich könnte das jetzt nur an Amazon festmachen. Mein Verlag hat mir nur eine Übersicht der Zahlen geschickt, da sehe ich nicht, wann und wieviel. Nur das Endergebnis für das Quartal.

Aber mit einer Autorenseite bei Amazon kann man den Absturz ja sehr schön graphisch sehen. wink

Nee, eigentlich sehen die letzten 6 Monate aus wie eine Herzrhythmusstörung.
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