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Hat euer PC schonmal ein Manuskript vernichtet?

 
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Hexenkind
Geschlecht:weiblichSchreiberassi

Alter: 29
Beiträge: 30
Wohnort: am Waldrand


BeitragVerfasst am: 16.06.2019 17:58    Titel: Hat euer PC schonmal ein Manuskript vernichtet? eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Man kennt das ... der Laptop stürzt ab oder beschließt über Nacht kaputt zu gehen und entweder werden Dateien beschädigt oder gehen gleich ganz verloren.

Meine wichtigsten Sachen speichere ich immer doppelt, einmal extern und einmal auf dem Laptop. Dennoch hat ein simpler Absturz nun für den Verlust von (immerhin nur) 10 Seiten Rohfassung gesorgt, die ich im Rausch (ohne zwischenspeichern) runter getippt habe.

*Freude* Daumen hoch² Kopf an die Wand

Was waren eure größten Verluste?
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BirgitJ
Autor


Beiträge: 573
NaNoWriMo: 51762
Wohnort: DD


BeitragVerfasst am: 16.06.2019 19:31    Titel: Antworten mit Zitat

17 Seiten hat Word mit einem Absturz mal verschluckt. Seitdem bin ich auf andere Schreibprogramme umgestiegen.

Grüße BirgitJ


_________________
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"Das Geheimnis der Zuckerbäckerin" Aufbau Taschenbuch Oktober 2018
"Das Geheimnis der Porzellanmlerin" Aufbau Taschenbuch Dezember 2017
"Der Duft des Teufels" Aufbau Taschenbuch Juli 2017
"Luther und der Pesttote" Aufbau Taschenbuch April 2016
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V.K.B.
Geschlecht:männlichNebelpreisträger

Alter: 46
Beiträge: 2086
Wohnort: Diaspora
Das bronzene Niemandsland Die lange Johanne in Silber
Goldene Gabel


BeitragVerfasst am: 16.06.2019 19:35    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Was waren eure größten Verluste?
Alles, was ich vor der MS-DOS Ära auf dem Amiga geschrieben hatte. Denn dessen Disketten waren, obwohl gleiche Größe, wegen komplett anderer Sektorenzahl und Drehgeschwindigkeit für PC-Laufwerke nicht lesbar. Seitdem nichts mehr.

Kennst du die Regel "Man kann keine wichtigen Daten verlieren, denn alles, wovon man keine redundanten Backups hat, kann einem ja nicht so wichtig gewesen sein."? Klingt zwar zynisch, aber da ist was dran. Kein Speichermedium ist sicher, bei Festplatten ist ein Ausfall nur eine Frage der Zeit. Das  sollte man nie vergessen. Bei mir läuft, während ich schreibe, ein Script im Hintergrund, das jede halbe Stunde meinen Manuskriptordner auf eine zweite interne Festplatte und auf meine Spideroak-Cloud sichert. Eine Lösung, zu der ich jedem nur raten kann, man verliert maximal die Arbeit einer halben Stunde.

Beim Schreiben sollte man sich ganz schnell angewöhnen, häufig mal ein STRG-S mitzutippen, ich mach das nach fast jedem Punkt. Dauert nicht länger als jeder andere Tastenanschlag auch – und lohnt sich immens. Am Anfang muss man noch darauf achten, doch das geht schnell in "muscle memory" über und man macht es dann ganz automatisch.

Auch wenn ein vernünftiges Produktivsystem eigentlich nicht abstürzen darf (oder es ist eben kein vernünftiges Produktivsystem und man sollte sich zum Schreiben schleunigst eins zulegen). Mit einem Windows-Spielsystem, wo man jeden Bullshit von irgendwelchen Webseiten installiert hat, sollte man keine sensitiven Daten bearbeiten und das gilt auch fürs Schreiben. Also am besten ein sicheres zweites System (Linux oder BSD) daneben installieren (Multi-Boot) und mit dem schreiben und recherchieren und mit dem anderen rumexperimentieren und spielen. Eine solche Trennung ist durchaus sinnvoll, du weißt bei proprietären  Systemen und besonders Programmen nie, was da noch so alles im Hintergrund läuft (und vielleicht deine Daten mitliest, verschlüsselt, durch die Weltgeschichte schickt, oder was auch immer). Wobei ich zugeben muss, manchmal auch mit einem experimentellen System zu schreiben, wo nebenbei gerade der Kernel neu kompiliert wird, dann aber eben nur mit Backup-Script. Aber Vorsicht mit irgendwelchen Programmen aus unsicheren Quellen, denn wenn dir ein Epressungstrojaner deine Daten verschlüsselt, nützt dir ein Backup-Script auch nichts mehr, wenn die Backup-Verzeichnisse für das System erreichbar sind und du es nicht schnell genug merkst. Von daher also: Keep your writing system clean. Und pass auf, dass andere, unsichere Systeme keinen Schreibzugriff (oder überhaupt Zugriff) auf deine wichtigen Daten haben.

Vielleicht ist ja was hilfreiches bei meinen Tipps dabei,
beste Grüße,
Veith


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Minerva
Geschlecht:weiblichSchreiberling


Beiträge: 267



BeitragVerfasst am: 16.06.2019 19:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hm, ich erinnere mich, dass mal auf unerklärliche Weise ein paar Dokumente mit Romanzusatzmaterial verschwunden sind, die nie wieder aufgetaucht sind ... seltsam. Ich habe zwar wie verrückt gesucht, aber letztlich konnte ich es verkraften.

Ich sicher mich einfach mehrfach ab:
- Jeden Tag (wenn ich denn geschrieben habe) Sicherung auf einem USB-Stick
- gelegentliche Extra-Sicherung auf zweitem USB-Stick
- ein dritter USB-Stick ist bei meinen Eltern, den tausche ich dann immer mit dem zweiten und der aktuellen Version aus, wenn ich mal dort bin

Bei der Sache bin ich ein ängstlicher Kontrollfreak, bei allen anderen Sachen ist mir das egal. Laughing


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... will alles ganz genau wissen ...
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MoL
Geschlecht:weiblichQuelle


Beiträge: 1282
Wohnort: NRW
Das bronzene Stundenglas


BeitragVerfasst am: 16.06.2019 19:43    Titel: Antworten mit Zitat

Eine ganze Geschichte. Ahrg.

Da ich auch Sticks nicht völlig vertraue, schicke ich mir wichtige Sachen zwischendurch einfach selbst per Mail. Dann habe ich sie immer abrufbar im Maileingang/Ausgang und schlonze mir keine unnötigen Speicher Zuhause voll.


_________________
"Hexenherz - Eisiger Zorn", acabus Verlag, Februar 2017.
"Die große acabus-Jubiläumsanthologie", acabus Verlag, Oktober 2018.
"Hexenherz - Glühender Hass", acabus Verlag, Januar 2019.
NEU - NEU - NEU:
"Die Tote in der Tränenburg", Alea Libris, 31. Oktober 2019.
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V.K.B.
Geschlecht:männlichNebelpreisträger

Alter: 46
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Wohnort: Diaspora
Das bronzene Niemandsland Die lange Johanne in Silber
Goldene Gabel


BeitragVerfasst am: 16.06.2019 19:54    Titel: Antworten mit Zitat

Minerva hat Folgendes geschrieben:
Hm, ich erinnere mich, dass mal auf unerklärliche Weise ein paar Dokumente mit Romanzusatzmaterial verschwunden sind, die nie wieder aufgetaucht sind ... seltsam. Ich habe zwar wie verrückt gesucht, aber letztlich konnte ich es verkraften.

Ich sicher mich einfach mehrfach ab:
- Jeden Tag (wenn ich denn geschrieben habe) Sicherung auf einem USB-Stick
- gelegentliche Extra-Sicherung auf zweitem USB-Stick
- ein dritter USB-Stick ist bei meinen Eltern, den tausche ich dann immer mit dem zweiten und der aktuellen Version aus, wenn ich mal dort bin

Bei der Sache bin ich ein ängstlicher Kontrollfreak, bei allen anderen Sachen ist mir das egal. Laughing
Vorsicht bei Vertrauen auf USB-Sticks, ich kann dir aus Erfahrung sagen, die Dinger sind immer genau dann kaputt, wenn man sie braucht (damn you, Murphy). Da reicht u.U. schon ein Funke statische Elektrizität, wen man mit geladenen Fingern (z.B. von einigen Klamotten) an die Kontakte kommt. Und wer denkt schon daran, immer erstmal seine Finger an die Erdung einer Steckdose zu halten, bevor man einen USB-Stick anfasst?

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BaronHarkonnen
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling


Beiträge: 127
Wohnort: Berlin


BeitragVerfasst am: 17.06.2019 05:58    Titel: Antworten mit Zitat

V.K.B. hat Folgendes geschrieben:
Minerva hat Folgendes geschrieben:
Hm, ich erinnere mich, dass mal auf unerklärliche Weise ein paar Dokumente mit Romanzusatzmaterial verschwunden sind, die nie wieder aufgetaucht sind ... seltsam. Ich habe zwar wie verrückt gesucht, aber letztlich konnte ich es verkraften.

Ich sicher mich einfach mehrfach ab:
- Jeden Tag (wenn ich denn geschrieben habe) Sicherung auf einem USB-Stick
- gelegentliche Extra-Sicherung auf zweitem USB-Stick
- ein dritter USB-Stick ist bei meinen Eltern, den tausche ich dann immer mit dem zweiten und der aktuellen Version aus, wenn ich mal dort bin

Bei der Sache bin ich ein ängstlicher Kontrollfreak, bei allen anderen Sachen ist mir das egal. Laughing
Vorsicht bei Vertrauen auf USB-Sticks, ich kann dir aus Erfahrung sagen, die Dinger sind immer genau dann kaputt, wenn man sie braucht (damn you, Murphy). Da reicht u.U. schon ein Funke statische Elektrizität, wen man mit geladenen Fingern (z.B. von einigen Klamotten) an die Kontakte kommt. Und wer denkt schon daran, immer erstmal seine Finger an die Erdung einer Steckdose zu halten, bevor man einen USB-Stick anfasst?


@Minerva: da kann ich Veith aus technischer Sicht nur absolut zustimmen! Wenn Du Dich bei Deinem Backup-Konzept auf USB-Sticks stützt, bist Du kein Kontrollfreak, sondern fahrlässig! Das sind absolut keine zuverlässigen Medien.
Wenn Du wirklich Kontrollfreak sein willst, besorg Dir einen Cloud-Zugang (ich nutze z.B. dropbox, ist in der Basisversion kostenlos) und sichere Dein MateriaL zusätzlich täglich dort.


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ist nichts als ein Traum in einem Traum.
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Gliese581
Schreiber-Lehrling


Beiträge: 141
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BeitragVerfasst am: 17.06.2019 12:48    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab mal meine gesamt Festplatte formatiert. Statt Format a: für das Disketten-Laufwerk hatte ich nur Format als Befehl eingegeben. Da hat der IBM-PC das aktuelle Laufwerk genommen (das war die Festplatte C). Das war noch zu DOS-Zeiten, ist also lange her. Aber der Schaden war beträchtlich.

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Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
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kioto
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BeitragVerfasst am: 22.06.2019 20:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
Ich habe grundsätzlich eine Backup Festplatte, mehrfach so groß wie mein Datenbereich. Ein Programm, Bei mir die Freeware "Personal Backup", sichert vor dem Abschalten automatisch alles, was sich tagsüber geändert hat. Word, Exel usw. lasse ich natürlich bei Benutzung alle 10Min. interne Sicherungeskopien erstellen, geht auch automatisch. Als letzte Sicherung habe ich in einem Externen Slot eine weitere Festplatte, die mit einem Griff entnommen werden kann, auf die zusätzlich gesichert wird. Bei grösseren Änderungen bekommen Dokumente eine Versionsnummer, so dass alte Stände gesichert bleiben.
Ansonsten gelegentliche Kopien des aktuellen Windows Systems mit "Macrium Reflect".
So sollte eigentlich nichts passieren.


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Phantastik beschreibt ungewöhnliche Dinge (leider m.M.) meist gewöhnlich, man erfährt fast nicht über fast alles.

Gruß, Werner am NO-Kanal
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V.K.B.
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BeitragVerfasst am: 22.06.2019 21:12    Titel: Antworten mit Zitat

kioto hat Folgendes geschrieben:
So sollte eigentlich nichts passieren.

Wohnungseinbruch, Feuer, Sturmflut, Erdbeben, Vulkanausbruch, Flugzeugabsturz, Terroranschlag, Reichsbürger-Nachbar experimentiert mit selbstgebauter Microwellenwaffe, und… und… und…
Klar muss man sich bei den meisten Sachen davon keine Sorgen mehr um Manuskripte machen, wenn man zuhause ist, aber wenn das passiert, während du bei der Arbeit bist, ärgerst du dich trotzdem.


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kioto
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Alter: 66
Beiträge: 337
Wohnort: Rendsburg


BeitragVerfasst am: 22.06.2019 21:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo V.K.B.

Wenn ich aus dem Haus gehe, nehme ich die externe Sicherungsplatte natürlich immer mit Smile

Was ich beschrieben habe, funktioniert, einmal eingerichtet, alles automatisch, ohne dass ich irgend einen Gedanken daran verschwenden muss. Ich scanne auch wichtige Dokumente, Versicherungspolicen etc., so dass ich im Notfall die Festplatte mit einem Griff schnappen kann und alles Wichtige bei mir habe. Natürlich, gegen Meteoriteneinschlag, da waren sogar die alten Saurier machtlos.


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Gruß, Werner am NO-Kanal
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Taranisa
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Beiträge: 944
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BeitragVerfasst am: 23.06.2019 09:00    Titel: Antworten mit Zitat

Laptop, USB-Stick und Cloud müssten eigentlich langen. Was ich hier in meiner AG einstelle, ist auch schon mal gesichert, und bereits per E-Mail versandtes ebenso. Bislang ist auch noch nichts passiert. Als ich mal einen neuen Laptop kaufte, hab ich vorher alles nochmals extern gespeichert. Ich bin ohnehin eine, die lieber zu viel sichert als zu wenig Smile

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Assy
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Beiträge: 258
Wohnort: NRW


BeitragVerfasst am: 25.06.2019 09:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

das ist mir zum Glück noch nicht in diesem Umfang passiert. Was allerdings durchaus schon mal vorkam, war, dass ich ellenlang geschrieben habe und es dann zum Absturz kam, woraufhin einige Seiten für die "Katz" waren.

Aber gut, dass die Frage kommt, da fällt mir ein, dass ich mein Manuskript ruhig mal wieder auf dem USB-Stick abspeichern könnte Wink


Pass gut auf dein Werk auf und bis bald

LG
Assy
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Findig
Geschlecht:männlichSonntagsschreiber

Alter: 32
Beiträge: 15



BeitragVerfasst am: 07.07.2019 20:24    Titel: Antworten mit Zitat

Mir ist das letzten Herbst passiert; gut, dass ich ein paar Kopien hatte, dadurch sind nur zwei oder drei Szenen hops gegangen.

Eigentlich hatte die Sache sogar einen Vorteil: als ich die Szenen aus dem Gedächtnis versucht habe neu zu schreiben, fiel mir erst auf, wie bescheuert sie sind und dass eine andere Plotwendung viel interessanter wäre.
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Marv.inharvest
Sonntagsschreiber


Beiträge: 17



BeitragVerfasst am: 08.07.2019 10:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,
Ich habe sowas auch mal relativ hefitg erlebt. Meine Texte hatte ich zu der Zeit immer auf einem alten PC bearbeitet.

Irgendwann ging er einfach nicht mehr an. Ich hatte knapp 100 Seiten verloren.
Das Problem war aber vor allem der Verlust von allen Notizen, mit Namen, Hintergründen, sowie der gesamte Plot.

Ich habe diese Geschichte irgendwann nochmal von vorne angefangen. Aber man spürte den Frust in jedem Satz. Als ich dann noch entsprechendes Testleser Urteil dazu bekommen hatte, landete alles in der Tonne.

Ich häng eigentlich sehr an dieser story, aber habe sie nie fertig gestellt. Eines Tages...

Ich glaube ich werde mich auch nach einer cloud Lösung umschauen.
Habt ihr da gute Erfahrungen?

VG
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Kiara
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 40
Beiträge: 793
Wohnort: bayerisch-Schwaben


BeitragVerfasst am: 08.07.2019 12:28    Titel: Antworten mit Zitat

Eine Cloud ist eine gute Lösung als weiteres Backup.

Doch wenn ein technisches Problem am PC vorliegt, heißt es ja nicht, dass die Daten darauf weg sind. Man repariert den PC, damit er wieder auf die Daten zugreifen kann. In deinem Fall könnte es einfach ein fehlerhaftes Bauteil sein, welches ausgetauscht werden muss.

Sollte das Schnee von gestern sein, ist Absatz 2 für die Tonne bzw. fürs nächste Mal.
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V.K.B.
Geschlecht:männlichNebelpreisträger

Alter: 46
Beiträge: 2086
Wohnort: Diaspora
Das bronzene Niemandsland Die lange Johanne in Silber
Goldene Gabel


BeitragVerfasst am: 08.07.2019 16:38    Titel: Antworten mit Zitat

Marv.inharvest hat Folgendes geschrieben:
Ich häng eigentlich sehr an dieser story, aber habe sie nie fertig gestellt. Eines Tages...
Wenn du den alten PC noch hast, bau einfach mal die Festplatte aus, besorg dir ein USB-Adapterkabel und schließ sie damit an einen anderen PC an. Wenn nicht die Festplatte das kaputte war, kannst du die Daten runterziehen.

Und Frage ist auch noch, wie der PC nicht mehr anging. Ganz tot? Dann Festplatte ausbauen. Wenn nur Windows kaputt ist und nicht mehr bootet, einfach eine Linux-Live-DVD/CD besorgen und den Rechner damit starten. Dann kannst du auch auf die Daten zugreifen.

Marv.inharvest hat Folgendes geschrieben:
Ich glaube ich werde mich auch nach einer cloud Lösung umschauen.
Habt ihr da gute Erfahrungen?
Ich benutze Spideroak im täglichen Gebrauch und bin damit sehr zufrieden. Als Langzeit-Netzbackup habe ich noch Strato-Hidrive, aber das ist komplizierter, weil Zugriff (zumindest über Linux) nur über wdfs erfolgt und automatische 2-way-Synchronisierung nicht (so einfach) möglich ist. Da kriegt man aber eine Menge Speicher für ein bisschen Geld im Jahr (habe ich allerdings als Angebot abgeschlossen). Hidrive ist gut, um zum Beispiel seine Musiksammlung zu archivieren, wenn du so old-school wie ich bist und Streaming-Dienste wie Spotify dir nicht reichen. Für täglichen Gebrauch (zumindest unter Linux) aber nicht wirklich zu empfehlen.

Spideroak ist sicher, hat end-to-end Verschlüsselung und anders als bei Dropbox können auch die Spideroak-Mitarbeiter deine Daten nicht einsehen. Und ganz einfach zu bedienen, du hast einen Ordner namens SpiderOak Hive und alles was da drin ist, wird automatisch mit jeder Änderung gebackupt und auf allen angeschlossenen Geräten synchronisiert. Da fällt der Wechsel von Arbeitsplatzrecher zum Laptop (bis auf unterschiedliche Betriebssysteme) gar nicht mehr auf. Aber das kostet ein paar Euro im Monat. Dropbox mit einer eigenen Verschlüsselung würde vielleicht auch gehen, aber zu denen habe ich kein Vertrauen, was die Sicherheit meiner Daten angeht.

Spideroak geht auch problemlos mit unterschiedlichen Betriebssystemen. Auf meinem Rechner zuhause läuft Manjaro, auf meinem älteren Rechner bei meinen Eltern (damit ich auch schreiben kann, wenn ich da zu Besuch bin, ohne den Laptop mitschleppen zu müssen) läuft Mint, in der Firma ein antikes Debian (über zehn Jahre alt) und auf dem Laptop MX. Mit Spideroak kein Problem, die Client-Software ließ sich überall problemlos installieren (selbst auf dem uralten Debian-Rechner). Das sieht bei Strato Hidrive etwas anders aus (mag aber unter Windows einfacher sein, keine Ahnung, ich arbeite nicht damit).

Grüße,
Veith


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Marv.inharvest
Sonntagsschreiber


Beiträge: 17



BeitragVerfasst am: 08.07.2019 19:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,
ja das mit dem PC sind lieb gemeinte Tipps, aber der Zug ist leider abgefahren... glaubt mir, ich hätte alles versucht. Das ist schwer zu erklären - sagen wir einfach - der PC war zu allem Übel noch ein Scheidungskind....

@ vkb danke für die Ideen. Witzigerweise bin ich in der Tat einer der wenigen Menschen, der jeden Musiktitel auch als download haben muss Laughing Also, ich bezahle sogar Geld für einzelne Titel .  dafür ist meine Playlists in jedem Partykeller auch nutzbar Smile

Ich werde die genannten Vorschläge mal googeln und mir ansehen.
Apropos - was sagt ihr zu google Lösungen? Das hört sich immer so schön einfach an...

VG
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Irismaria Leseratte
Sonntagsschreiber


Beiträge: 16



BeitragVerfasst am: 13.08.2019 21:21    Titel: Antworten mit Zitat

MoL hat Folgendes geschrieben:
Eine ganze Geschichte. Ahrg.

Da ich auch Sticks nicht völlig vertraue, schicke ich mir wichtige Sachen zwischendurch einfach selbst per Mail. Dann habe ich sie immer abrufbar im Maileingang/Ausgang und schlonze mir keine unnötigen Speicher Zuhause voll.


clevere Idee mit der Mail, werde ich mir merken
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V.K.B.
Geschlecht:männlichNebelpreisträger

Alter: 46
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Wohnort: Diaspora
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Goldene Gabel


BeitragVerfasst am: 13.08.2019 23:26    Titel: Antworten mit Zitat

Ich würde da nicht auf einen (Free)mailserver vertrauen, die löschen manchmal ältere Nachrichten, oder wenn's zu voll wird o.ä.

Eine Cloud ist mMn die bessere Lösung, und sei es die Gratis-Version von Dropbox.


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Mika
Geschlecht:männlichSchachtelkönig

Alter: 38
Beiträge: 1231
Wohnort: NRW


BeitragVerfasst am: 16.08.2019 13:22    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für den Reminder in Form dieses Threads. Ich weiß das eigentlich und bin auch schon einige Male böse auf die Fresse geflogen wegen Datenverlust - und trotzdem bin ich so faul, was das Sichern meiner Projekte angeht.

Hab das aber mal grade nachgeholt, die letzte Sicherung in die Cloud war im März. Da hätt ich mir aber jetzt aber ne Weile in den Hintern getreten, wenn ich das verpeilt hätte. Ich benutz dazu Google-Drive, das ist insofern ganz praktisch, als dass ich auf meine dort abgelegten Dokumente auch vom Android-Handy und -Tablet aus zugreifen kann.

Früher beim Erstling hatte ich hier im DSFO noch die Sicherung über die AG, das war ganz praktisch. Darüber habe ich tatsächlich mal eine Szene komplett wiederherstellen können, nachdem hier aus unerfindlichen Gründen plötzlich ein Teil fehlte.

Manchmal ist man ja auch irgendwie bescheuert und speichert was ab, was man eigentlich gar nicht speichern wollte. -_- Überspeichern ist fieser als Löschen.


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- Neil Gaiman
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Bunt Speck
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Beiträge: 374
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BeitragVerfasst am: 16.08.2019 14:28    Titel: Antworten mit Zitat

Tach zusammen,

der Thread ist ja schon älter und vor so einem Monat wollte ich schreiben, dass mir das Gott sei Dank noch nicht passiert ist und ich im Grunde ein gutes Speichersystem habe (Festplatte und Stick) ... naja, und jetzt war ich vor kurzem Opfer meiner eigenen Leichtsinnigkeit ...  ich reihe mich also ein.

Ich bin dann auf ein Programm gestoßen, dass lange braucht aber so ziemlich alles rekonstruiert, was mal auf einem Speichermedium war: EaseUS Data Recovery Wizard ... ist echt ein Wizard. Ich bin auf Dateien gestoßen die ich seit Jahren nicht gesehen hatte. War fast wie eine Geisterbeschwörung oder Seance mit Verstorbenen, und trotzdem blöd, weil ausgerechnet die wichtigen Dateien unwiderbringlich zerstört waren.

Naja, letztlich hat sich mir wieder gezeigt: Nicht ärgern, schreibs nochmal, wird vermutlich besser. Wink

Grüße in die Runde
Bunt


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