13 Jahre Schriftstellerforum!
 
Suchen
Suchabfrage:
erweiterte Suche

Login

Jetzt erhältlich! Eine Anthologie von und mit unseren Usern. Jetzt bestellen! Die erste, offizielle DSFo-Anthologie! Lyrikwerkstatt Das DSFo.de DSFopedia


Funktioniert die Plottechnik "Häng alles an die Wand"?

 
Gehe zu Seite 1, 2  Weiter
 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Deutsches Schriftstellerforum Foren-Übersicht -> Selbsthilfe -> Plot, Handlung und Spannungsaufbau
 Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Nordica
Schreiberassi


Beiträge: 61
Wohnort: Skandinavien


BeitragVerfasst am: 20.03.2019 14:35    Titel: Funktioniert die Plottechnik "Häng alles an die Wand"? eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo Forum!
Bei mir wächst gaaanz, ganz langsam ein Kinderbuch heran. Ich arbeite meist nicht linear, systematisch von vorn nach hinten, sondern "modular" (um nicht zu sagen chaotisch Confused ), baue das Ganze mal von vorn, mal hinten, mal in der Mitte weiter, ergänze hier und da was beim Charakter der Figuren, ändere Figuren, schreibe einzelne Dialoge, kurze Szenen, Ideen für den weiteren Handlungsverlauf..., schreibe Szenen der Nebenhandlung, von denen ich noch nicht weiß, wo sie in die Haupthandlung passen...

Der Computerbildschirm ist mir dann zum Sortieren, Umordnen, Ergänzen... zu klein, ich will gerne davorstehen können und einen guten Überblick haben. Daher die Idee, das Zeug auszudrucken/auszuschneiden und die Teile in der Art von Post-it-Zetteln an eine Wand zu hängen, dann kann ich beliebig umordnen, ergänzen... sehe, wo noch was fehlt...

Hat jemand das so schon einmal gemacht? Irgendwo habe ich von einem Autor gelesen, der seine Kapitel mit Wäscheklammern auf eine lange Leine hängte und so lange umordnete und ergänzte, bis er zufrieden war. Laughing
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
JanaC
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 58
Beiträge: 21
Wohnort: Niedersachsen


BeitragVerfasst am: 20.03.2019 16:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nordica,
kennst du das Programm "Scivener?" Das kann man erstmal 30 Tage kostenlos testen, habe ich auch gemacht.
Dort kannst du deine Geschichte auf sog. Karteikarten darstellen. Du kannst diese beschriften und hin und herschieben wie du magst.

Möchtest du nicht am PC arbeiten kannst du auch Karteikarten aus Pappe beschriften und irgendwo aufhängen oder auf dem  Fußboden auslegen zum hin- und herschieben.


Eine Korkwand fällt mir da auch ein, aber meistens hat man zu Hause ja nicht eine so große.


_________________
Liebe Grüße
JanaC
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Dr. Fusselpulli
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 34
Beiträge: 98
Wohnort: Prag


BeitragVerfasst am: 20.03.2019 18:21    Titel: Antworten mit Zitat

Jo, meine Firma hat quasi auf diese Weise ein Computerspiel organisiert, dessen Umfang ein Buch bei weitem Übersteigt. Teilweise handschriftlich auf Zetteln. Hat vor und Nachteile. Für die allgemeine Übersicht ist es aber auf jedenfall hilfreich.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Lithium
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber


Beiträge: 27



BeitragVerfasst am: 09.04.2019 10:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nordica,

ja, ich mache das gerade bei meinem ersten Romanprojekt so... ausgedruckt und dann auf dem Wohnzimmerboden ausgelegt. Mir bringt das ziemlich viel, weil ich am PC zu schnell den Überblick verliere - da sehe ich (auch in den Texten) irgendwann nichts mehr. Und das Hin- und Herschieben ist für mich sehr praktisch, auch das Liegenlassen und später nochmal drauf schauen (geht leider nicht wirklich bei mir, weil der Hund alles verschiebt Wink ), aber ich hab deshalb auch mal einzelne Teile, die ich noch nicht als rund empfand, auf dem Schreibtisch ausgebreitet oder abfotografiert, damit ich es später wieder so hinlegen kann. Das mit der Wäscheleine wäre auch was für mich, finde ich super (und geht auch besser mit Hund Wink ).

Das Programm "Scivener" werde ich mir vielleicht auch mal anschauen, hört sich gut an (auch wenn ich befürchte, dass ich da auch wieder das PC-Problem haben werde). Danke für den Tipp!

Hast du das mit den Karteikarten denn jetzt schon mal ausprobiert, Nordica?

Viel Erfolg und Spaß beim Ausprobieren wünsche ich dir auf jeden Fall!


_________________
Bunte Grüße!
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
hobbes
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger


Beiträge: 3129

Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
Ei 4 Podcast-Sonderpreis


BeitragVerfasst am: 09.04.2019 11:15    Titel: Antworten mit Zitat

Verleger: Ihre Deadline war vor drei Wochen, wo bleibt denn jetzt das Manuskript?
Autorin: Hat der Hund gefressen.

Verzeihung, mir ist nach schlechten Witzen.

Schließe mich der "am PC sehe ich irgendwann nichts mehr"-Fraktion an. Ich habe mich vor einiger Zeit tagelang mit dem Drucker herumgeärgert, dann herumgeschnipselt und sortiert und Hurra, es hat geholfen. Also dabei, mir einen Überblick und Orientierung zu verschaffen.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Abari
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 38
Beiträge: 840
Wohnort: ich-jetzt-hier


BeitragVerfasst am: 09.04.2019 12:04    Titel: Antworten mit Zitat

Mindmaps finde ich persönlich hilfreich. Da kann man sogar die Handlungsstränge übersichtlich sortieren. Hilft das?

Edith: Du brauchst allerdings seeeeeeeehr große Bögen, wenn die Handlung sehr komplex ist.


_________________
Das zeigt Dir lediglich meine persönliche, höchst subjektive Meinung.
Ich mache (mir) bewusst, damit ich bewusst machen kann.

LG
Abari
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Murmel
Geschlecht:weiblichSchlichter und Stänker

Alter: 63
Beiträge: 7504
Wohnort: USA
DSFo-Sponsor


BeitragVerfasst am: 09.04.2019 13:40    Titel: Antworten mit Zitat

Ich benutze mindmaps oder ähnliches (Scabble, umsonst), aber fühle immer wieder den Drang, mir ein Whiteboard anzuschaffen, wie ich es in der Firma benutzt habe. Da ich keins habe, müssen DIN A4 Blätter herhalten. Ich gehöre noch zu der Generation, die der Meinung ist, dass es eine Verbindung Hand - Gehirn gibt. Laughing

In den Computer Tippen ist etwas anderes, als mit der Hand zu schreiben.


_________________
*Koppelmord - Carlsen Instantbooks 2013
*Flauschangriff - Piper/Weltbild 2014, Piper Fahrenheit 2017
*Katertage zum Verlieben - Thienemann 2014
*Bocktot - Gmeiner-Verlag 2017
*Brunnenleich - Gmeiner-Verlag Juli 2018
*Gut Gebellt, Katze - Edel Elements September 2018
*Schwarze Küste - Gmeiner Verlag Februar 2019
*Marias Geheimnis - Weltbild/Edel Elements 01.03.2019
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Lithium
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber


Beiträge: 27



BeitragVerfasst am: 09.04.2019 14:33    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich gehöre noch zu der Generation, die der Meinung ist, dass es eine Verbindung Hand - Gehirn gibt.  


So geht es mir auch - scheint also keine Frage des Alters zu sein Wink


_________________
Bunte Grüße!
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Abari
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 38
Beiträge: 840
Wohnort: ich-jetzt-hier


BeitragVerfasst am: 09.04.2019 14:38    Titel: Antworten mit Zitat

Papier gibt es im Künstlerfachhandel in allen möglichen Größen bis A0. Der Transportierbarkeit halber bevorzuge ich A1... Und an eine Verbindung Hand-Kopf glaube ich auch.

_________________
Das zeigt Dir lediglich meine persönliche, höchst subjektive Meinung.
Ich mache (mir) bewusst, damit ich bewusst machen kann.

LG
Abari
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Minerva
Geschlecht:weiblichSchreiberling


Beiträge: 191



BeitragVerfasst am: 09.04.2019 15:10    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe es ähnlich gemacht:
Office-Dokument erstellt, 2 oder 3 Spalten eingerichtet. Dann alles, was mir im Kopf rumgegeisterte (kleine Ideen, historischer Kontext, Dialogideen) reingehämmter. Anschließend bin ich jede geschriebene Szene kurz durchgegangen und habe auch davon stichpunktartige Zusammenfassungen, wenige Sätze oder Stichworte (XY-Dialog) aufgeschrieben - immer mit ein paar Leerzeilen getrennt.

Am Ende hatte ich 30 Seiten. Diese dann ausgedruckt, ausgeschnitten und sortiert (erstmal nach dem, was zusammengehört, nach Reihenfolge und danach nach möglichen Kapiteln). Schön auf Tisch und Fußboden ausgebreitet.

Zuletzt habe ich die Häufchen mit Büroklammer versehen und mit Klebezettel die Kapitelnummer vermerkt.
Später habe ich anhand der Kapitelhäufchen den Plot geschrieben - dabei konnte ich Zettel wieder rausnehmen oder für andere Kapitel vorsehen bzw. generell die Reihenfolge anpassen.

Das war zwar eine ziemliche Arbeit, aber 1. konnte ich dabei alles aufschreiben, was mir noch durch den Kopf ging und 2. es mit dem verbinden, was schon da war.

Würde ich wieder so machen.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Nordica
Schreiberassi


Beiträge: 61
Wohnort: Skandinavien


BeitragVerfasst am: 09.04.2019 16:46    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Heute ist ja richtig was los in diesem Faden Very Happy Danke für die vielen Antworten!

Auch ich gehöre zu denen, die an die Verbindung Hand - Gehirn glauben und habe immer Schreibzeug neben mir liegen, wenn ich am Computer sitze. Denken, skizzieren oder strukturieren kann ich besser auf Papier.

Inzwischen habe ich alles ausgedruckt, zerschnitten und auf dem Boden ausgelegt, hin- und hergeschoben und durch einige Zettel ergänzt. Da ich das leider nicht so liegenlassen kann, dann kapitelweise mit Büroklammern zusammengeheftet und die Kapitel in Hängemappen gelegt. Da kann ich dann immer noch Ergänzungen reinwerfen.

Mein Traum wäre ja eine komplette Wand aus "Whiteboardmaterial". Razz
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Minerva
Geschlecht:weiblichSchreiberling


Beiträge: 191



BeitragVerfasst am: 09.04.2019 17:50    Titel: Antworten mit Zitat

Ach ja ... in der Software "Papyrus" gibt es ein Denkbrett-Tool, das man quasi unendlich mit Text in Kästchen, Kreise und sonstigen Formen und Farben sowie Verbindungsstrichen aller Art füllen kann.
Das habe ich als Ersatz für die Gliederung von umfangreichem Recherchematerial in Verbindung mit dem Kapitelablauf genutzt. Daraus kann man dann auch eine PDF machen.

Ist halt nicht so toll, wie ein riesiges Whiteboard, man muss ab einem gewissen Umfang schieben und scrollen, hat sich aber als sehr guter Ersatz bewährt.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Abari
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 38
Beiträge: 840
Wohnort: ich-jetzt-hier


BeitragVerfasst am: 09.04.2019 18:50    Titel: Antworten mit Zitat

Für Windows10-Nutzer gibt es das hier. For free und leicht zu bedienen...

_________________
Das zeigt Dir lediglich meine persönliche, höchst subjektive Meinung.
Ich mache (mir) bewusst, damit ich bewusst machen kann.

LG
Abari
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Taranisa
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 50
Beiträge: 799
Wohnort: Frankenberg/Eder


BeitragVerfasst am: 09.04.2019 20:52    Titel: Antworten mit Zitat

Lithium hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Ich gehöre noch zu der Generation, die der Meinung ist, dass es eine Verbindung Hand - Gehirn gibt.  

So geht es mir auch - scheint also keine Frage des Alters zu sein Wink

Oute mich gleichfalls, eine Hand-Gehirn-Verbindung zu haben smile
Meine Planung läuft in der Anfangsphase mit Kugelschreiber und (Schmier-)Zettel, da macht es auch nichts, mal die Notizen neu zu verfassen, weil sich was ändert oder ausführlicher geplant wird. Oder ich zu viel durchgestrichen und dazu gequetscht habe. Dann sortiere ich auch, was in die Kapitel kommt.
Zum Schluss, mit Änderungsoption, schreibe ich alles in mein Normseiten-Word-Dokument. Dann geht es mit dem Schreiben los. Genauere Kapitelplanung wird dann auch in Word erstellt.
Wichtige historische Infos, die ich oft brauche, drucke ich mir aus dem Internet aus. Die Personenliste ist wieder handschriftlich. Das habe ich dann beim Schreiben neben mir liegen.
Bislang hat sich diese Methode bei mir bewährt.


_________________
"Henkersweib", Burgenwelt Verlag, ET 12/18
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Kris
Hobbyautor


Beiträge: 357



BeitragVerfasst am: 09.04.2019 21:07    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab ein "Schmierbuch", in das ich unterwegs alle spontan auftauchenden Gedanken reinkrakel. Stift und Papier sind auch für mich immer noch erste Wahl.

Recherchematerial und Co sammle ich in einem gesonderten Word-Dokument.

Mit Scrivener und Papyrus komme ich nicht klar. Um die Technik zu durchsteigen, fehlt mir die Geduld. Rolling Eyes
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
MoL
Geschlecht:weiblichQuelle


Beiträge: 1128
Wohnort: NRW
Das bronzene Stundenglas


BeitragVerfasst am: 09.04.2019 21:29    Titel: Antworten mit Zitat

Unser Wohnzimmer sah zeitweilig sehr interessant aus, weil ich alles mit einem riesigen, aus mehreren DIN A3-Blättern bestehenden Zeitstrahl zugeklebt hatte ...

Ich habe prinzipiell 2 Pinnwände: eine für Allgemeines wie Termine, Ideen oder tolle Sätze, und eine für das aktuelle Manuskript. Da wird schonungslos alles drangepinnt, was mir in den Sinn kommt. Das hilft mir ungemein und sorgt dafür, dass ich nichts vergesse.
Für meinen aktuellen Roman habe ich ein riesiges Polygon gezeichnet, bei dem von jedem Protagonist eine Linie zu jedem anderen Protagonist verläuft und auf der ich die jeweilige Beziehung der beiden untereinander notiert habe. Sieht kompliziert aus, ist aber im Grunde wahnsinnig übersichtlich und auch prima, um zwischendurch nachzuschauen, wie es z.B. zwischen Herrn K und Herrn D aussieht. Smile


_________________
"Hexenherz - Eisiger Zorn", acabus Verlag, Februar 2017.
"Die große acabus-Jubiläumsanthologie", acabus Verlag, Oktober 2018.
"Hexenherz - Glühender Hass", acabus Verlag, Januar 2019.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Herr M
Geschlecht:männlichSchreiberassi


Beiträge: 36
Wohnort: Bayern


BeitragVerfasst am: 15.04.2019 18:21    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich gehöre noch zu der Generation, die der Meinung ist, dass es eine Verbindung Hand - Gehirn gibt.

Liebe Murmel, besser kann man es nicht ausdrücken. Ich gehöre auch zu der Generation und würde diesen Standpunkt vehement verteidigen.
Zettel über Zettel gibt es bei mir und ganz wichtig für mich, eine Liste mit den Namen der Protagonisten, die ich sonst immer wieder beim Schreiben aus Versehen umbenennen würde.
Herzlichst
Herr M
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Abari
Geschlecht:männlichAutor

Alter: 38
Beiträge: 840
Wohnort: ich-jetzt-hier


BeitragVerfasst am: 15.04.2019 18:29    Titel: Antworten mit Zitat

Es gibt sogar Autoren aus dem Analogzeitalter, die empfehlen, Texte zehn - oder zwanzigmal (oder öfter) von Hand oder mit einer mechanischen Schreibmaschine abzuschreiben, um ihre Überflüssigkeiten herauszufiltern. Das werde ich auch noch einmal machen, allein um meine Texte wirklich zu durchdenken und zu erfassen, was ich da geschrieben habe.

_________________
Das zeigt Dir lediglich meine persönliche, höchst subjektive Meinung.
Ich mache (mir) bewusst, damit ich bewusst machen kann.

LG
Abari
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Herr M
Geschlecht:männlichSchreiberassi


Beiträge: 36
Wohnort: Bayern


BeitragVerfasst am: 15.04.2019 18:45    Titel: Antworten mit Zitat

Ich schreibe alles zuerst mit der Hand, einfach weil es schneller geht. Dann erst tippe ich es in den Computer (mit zwei Fingern) und überarbeite dabei schon mal das erste Mal. Das hat sich für mich sehr bewährt. Beim Schreiben mit der Hand bin ich oft im Flow und der ganze Schrott kommt mit heraus. Den lasse ich dann liegen und picke mir nur die Rosinen heraus.
Herzlichst
Herr M
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
hobbes
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger


Beiträge: 3129

Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
Ei 4 Podcast-Sonderpreis


BeitragVerfasst am: 15.04.2019 20:18    Titel: Antworten mit Zitat

Abari hat Folgendes geschrieben:
Es gibt sogar Autoren aus dem Analogzeitalter, die empfehlen, Texte zehn - oder zwanzigmal (oder öfter) von Hand oder mit einer mechanischen Schreibmaschine abzuschreiben, um ihre Überflüssigkeiten herauszufiltern.

Du liebe Zeit, da würde in meinem Fall ja gar nichts mehr übrig bleiben vom Text. Gibt es denn auch Empfehlungen für das Gegenteil? Also natürlich will ich keine Überflüssigkeiten einbauen, aber ein paar Worte mehr wären das ein oder andere Mal bestimmt nicht verkehrt.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Taranisa
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 50
Beiträge: 799
Wohnort: Frankenberg/Eder


BeitragVerfasst am: 16.04.2019 18:58    Titel: Antworten mit Zitat

hobbes hat Folgendes geschrieben:
Abari hat Folgendes geschrieben:
Es gibt sogar Autoren aus dem Analogzeitalter, die empfehlen, Texte zehn - oder zwanzigmal (oder öfter) von Hand oder mit einer mechanischen Schreibmaschine abzuschreiben, um ihre Überflüssigkeiten herauszufiltern.

Du liebe Zeit, da würde in meinem Fall ja gar nichts mehr übrig bleiben vom Text. Gibt es denn auch Empfehlungen für das Gegenteil? Also natürlich will ich keine Überflüssigkeiten einbauen, aber ein paar Worte mehr wären das ein oder andere Mal bestimmt nicht verkehrt.

Bei der letzten Roh-Rohfassung habe ich gemerkt, dass ich noch Dinge ausbauen oder einbauen kann, um die Geschichte zu vertiefen. Manchmal kommen einem noch richtig gute Ideen, wenn man schon eine ganze Weile am Schreiben und somit tiefer in der Handlung und bei den Charakteren ist.


_________________
"Henkersweib", Burgenwelt Verlag, ET 12/18
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
hobbes
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger


Beiträge: 3129

Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
Ei 4 Podcast-Sonderpreis


BeitragVerfasst am: 17.04.2019 07:21    Titel: Antworten mit Zitat

Nachdem ich jetzt bestimmt schon über fünf Jahre mit meiner Geschichte verbracht habe, fürchte ich, da wird nichts mehr draus.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Deutsches Schriftstellerforum Foren-Übersicht -> Selbsthilfe -> Plot, Handlung und Spannungsaufbau Alle Zeiten sind GMT - 11 Stunden
Gehe zu Seite 1, 2  Weiter
Seite 1 von 2



 
 Foren-Übersicht Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst Deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst Deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht teilnehmen.
In diesem Forum darfst Du Ereignisse posten
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht posten
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht herunterladen

Thema Autor Forum Antworten Verfasst am
Keine neuen Beiträge du. die mitternach über mir Patrick Schuler Feedback 1 20.07.2019 21:09 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge After Passion...den Film gesehen, ohn... Malea Loughlin Rund ums Buch, Diskussionen, Lesegewohnheiten, Vorlieben 0 17.07.2019 15:12 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Die Neue im Forum Malea Loughlin Roter Teppich & Check-In 6 17.07.2019 09:28 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Der Roman als Kapitel-Treatment? (Fra... BaronHarkonnen Kurse, Weiterbildung / Literatur, Links 10 10.07.2019 20:41 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Charakterisierung zu "Dr. Spodec... Michaela87 Rund ums Buch, Diskussionen, Lesegewohnheiten, Vorlieben 0 10.07.2019 15:47 Letzten Beitrag anzeigen


Impressum Datenschutz Marketing AGBs Links
Du hast noch keinen Account? Klicke hier um Dich jetzt kostenlos zu registrieren!