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Buch bis zur Hälfte lesen - dann aufhören?

 
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ChiaraBlueberry
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 22
Beiträge: 29



BeitragVerfasst am: 16.03.2019 15:23    Titel: Antworten mit Zitat

Meine Direktübersetzung von "hate reading" - keine Ahnung, ob der Begriff weiter verbreitet ist, aber auf englischsprachigen Seiten hab ich davon gelegentlich gelesen. Prinzipiell bedeutet das, zu genießen, dass man das Buch eben nicht mag, und es zu lesen, um dann darüber herziehen zu können. Ich kann diese Einstellung nicht nachvollziehen.

_________________
"All stories are true - but some of them just never happened." - James A. Owen
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Ben Vart
Geschlecht:männlichSchreiberassi

Alter: 67
Beiträge: 51
Wohnort: Lorch


BeitragVerfasst am: 16.03.2019 15:40    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kenn den  Begriff im deutschsprachigen Raum nicht, aber das heißt jetzt auch nichts. Aber ich kenne die Vorgehensweise. Bevorzugt - so bei mir, wenn ich bestimmte Autoren nicht mag - nach Fehlern und Ungereimtheiten, sprachlichen und Plotmängeln suche, um ihm seine Unfähigkeit nachweisen zu können.  Cool Twisted Evil

_________________
freundlich grüßt
Ben Vart
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Willebroer
Geschlecht:männlichNebelpreisträger


Beiträge: 2731
Wohnort: OWL


BeitragVerfasst am: 16.03.2019 19:25    Titel: Antworten mit Zitat

Manchmal ist es ganz praktisch, ein Buch zu haben, in dem man fast alle gängigen Fehler findet.
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RocketJo
Geschlecht:weiblichSchreiber-Lehrling

Alter: 32
Beiträge: 93
NaNoWriMo: 50755



BeitragVerfasst am: 16.03.2019 20:25    Titel: Antworten mit Zitat

Aloha

Bis in die Mitte komme ich selten, bevor ich abbreche. Meistens passiert mir das im ersten Viertel und dann zu 99% weil die Charaktere mich nicht ziehen. Die einzige Ausnahme war da bisher "Herr der Ringe", was ich einfach "überbrschreiben" fand. Ich weiß, dass es später besser wird, aber, nein. In dem Moment, wo Frodo das Auenland verlässt, war das Buch so langweilig, dass ich das nicht glauben wollte Rolling Eyes

Bücher, die ich bis zur Hälfte lese, lese ich in der Regel auch fertig. Die Frage ist nur, wann. "Inseln im Strom" steht zum Beispiel schon acht Jahre oder so halbgelesen im Regal und ich nehme es mir immer wieder vor. Und breche dann nach einem halben Kapitel wieder ab, weil "überbeschrieben". Aber he, auch so komme ich irgendwann zum Ende ;-p
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freckles
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 51
Beiträge: 15
Wohnort: Beijing


BeitragVerfasst am: 17.03.2019 00:25    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn mir ein Buch nicht gefällt, dann lese ich nicht weiter.

Derzeit lese ich meistens eBooks, von denen ich mir vor dem Kauf die Leseprobe schicken lasse - das sortiert dann schon mal die Bücher aus, die für meinen Geschmack zu viele sprachliche,  stilistische oder ähnliche Fehler haben oder die mir schlicht und einfach nicht gefallen, so dass der Anteil gekaufter Bücher, die ich abbreche, im Vergleich zu früher drastisch gesunken ist.

Zu Ende bringen, was man angefangen hat (wer A sagt...) - klingt ja erstmal ganz gut, aber ich bin nicht für das "auch B sagen", sondern "erkennen, dass A falsch ist" - oder bei Büchern eben feststellen: damit möchte ich meine knappe Zeit nicht weiter verbringen.


_________________
LG freckles

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken.
(Carlo Karges)
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Nina C
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 32
Beiträge: 336
Wohnort: Nordrhein-Westfalen


BeitragVerfasst am: 18.03.2019 05:41    Titel: Antworten mit Zitat

„Krieg & Frieden“ und die „Buddenbrooks“ – von beiden, muss ich gestehen nur ca. 100 Seiten geschafft zu haben. Auch aufgrund des Umfangs, der mir dann noch bevorgestanden hätte.
Normalerweise lese ich aber auch weniger begeisternden Stoff zu Ende, weil es mir da ähnlich geht wie dir – ich will trotzdem wissen, wie es ausgeht. Smile

Liebe Grüße,

Nina


_________________
Wenn ihr nicht die gequälten Sklaven der Zeit sein wollt, macht euch trunken, ohn’ Unterlass! Mit Wein, mit Poesie mit Tugend, wie es euch gefällt. (Charles Baudelaire)
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KoerbiFFM
Geschlecht:männlichAbc-Schütze

Alter: 34
Beiträge: 3
Wohnort: Frankfurt am Main


BeitragVerfasst am: 25.03.2019 12:28    Titel: Antworten mit Zitat

Ich lasse eigentlich nie ein Buch zur Hälfte links liegen. Wozu habe ich sonst die ersten Seiten gelesen?
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Avalia
Geschlecht:weiblichAbc-Schütze

Alter: 25
Beiträge: 6
Wohnort: Hamburg


BeitragVerfasst am: 31.03.2019 10:51    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist ein interessantes Thema, über das ich noch nie so konkret nachgedacht hatte.

Um erst einmal die Frage zu beantworten, ich lege kein Buch weg, was ich angefangen habe.

Ich lebe nach der Regel, dass einem jedes Buch, oder generell Medium etwas "bringt" ich kann allem ja etwas abgewinnen, auch wenn es nur die Erkenntnis sein sollte, dass ich etwas selbst anders gemacht hätte.

Allerdings ist es schon richtig, dass man nur eine begrenzte Zeit zum Lesen zur Verfügung hat und aus diesem Grund muss man sich überlegen, in was mein seine kostbare Zeit so investiert.

Allerdings habe ich ja bei jedem Buch, welches ich beginne einen Grund gehabt es lesen zu wollen... Vielleicht eine "natürliche" Vorauswahl?


_________________
Time to Improve!
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teegebeutelt
Schreiberassi


Beiträge: 54



BeitragVerfasst am: 22.06.2019 09:09    Titel: Antworten mit Zitat

Avalia hat Folgendes geschrieben:

Ich lebe nach der Regel, dass einem jedes Buch, oder generell Medium etwas "bringt" ich kann allem ja etwas abgewinnen, auch wenn es nur die Erkenntnis sein sollte, dass ich etwas selbst anders gemacht hätte.


Das stimmt natürlich, auch ein schlechtes Buch kann eine produktive Leseerfahrung sein.
Wenn mir ein Buch aber wirklich absolut nicht gefällt (kommt jetzt auch nicht sooo oft vor) dann breche ich es meistens ab, weil es doch so viele andere Bücher auf der Welt gibt, die gelesen werden möchten 🤷🏻‍♂️
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Jadea
Geschlecht:weiblichSchreiberassi

Alter: 38
Beiträge: 42
Wohnort: NRW


BeitragVerfasst am: 22.06.2019 12:16    Titel: Antworten mit Zitat

Ich breche ab, wenn mich ein Buch nicht packt.

Das kann nach 50 Seiten sein, oder aber nach 250 Seiten. Wenn ich merke, dass ich dem Buch nichts mehr abgewinnen kann und es nur noch Lebenszeit raubt, dann war's das.
Ich habe früher oft ein Buch zur Seite gelegt und ihm irgendwann nochmal eine Chance gegeben. Nicht ein einziges Mal habe ich mir gedacht "ach, das hat sich jetzt aber gelohnt!". Es war immer ein "Na super. Das war ja abzusehen."
Deshalb mache ich es nicht mehr.
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