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Wenn's am schönsten ist, soll man aufhören

 

 
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Nordica
Sonntagsschreiber


Beiträge: 19
Wohnort: Skandinavien


BeitragVerfasst am: 14.03.2019 11:57    Titel: Wenn's am schönsten ist, soll man aufhören eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Wenn ich mich mal zum Schreiben hinsetze, dann schreibe ich häufig, bis mir nichts mehr einfällt oder bis ich auf ein Problem stoße, d.h. bis ich nicht mehr weiterkomme. Zurück bleibt ein leicht ungutes Gefühl, das die "Motivationsschwelle" für die Fortsetzung der Arbeit am nächsten oder übernächsten Tag erhöht.

Neulich musste ich die Arbeit wegen einer äußeren Unterbrechung beenden, als ich gerade recht gut im Flow war. Habe mir schnell ein paar Stichworte zur Weiterarbeit gemacht und kam dann den ganzen Tag nicht mehr zum Schreiben. Am nächsten Tag konnte ich es kaum abwarten, endlich an den Computer zu kommen.

Daher probiere ich gerade aus nach der Uhr zu schreiben, stelle den Wecker auf 45 oder 90 Minuten, mache mir dann ein paar Notizen und höre auf. Ergebnis: das Weitermachen am nächsten Tag fällt mir leichter.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
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Nina C
Geschlecht:weiblichSchreiberling

Alter: 31
Beiträge: 245
Wohnort: Nordrhein-Westfalen


BeitragVerfasst am: 18.03.2019 05:33    Titel: Antworten mit Zitat

Ich versuche normalerweise in thematischen Absätzen zu schreiben, also vielleicht nicht gerade jedes Mal ein Kapitel, aber eine bestimmte Szene / Handlungsebene /Perspektive abzuschließen. Je nachdem was dann kommt, ist das Wiederanfangen unterschiedlich schwer, da geht es mir so wie dir. Aber irgendwo dazwischen aufhören, egal ob nun im Flow oder an einer miesen Stelle, empfinde ich als unnatürlich. Tatsächlich höre ich aber lieber nicht im Flow auf, weil ich zu sehr befürchte, dass sich der das nächste Mal nicht mehr genau so gut einstellt und das Ergebnis dann – trotz Notizen – schlechter wird, als ich es hätte hinbekommen können. Klingt das irgendwie logisch? Very Happy Rolling Eyes

Liebe Grüße,

Nina


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Wenn ihr nicht die gequälten Sklaven der Zeit sein wollt, macht euch trunken, ohn’ Unterlass! Mit Wein, mit Poesie mit Tugend, wie es euch gefällt. (Charles Baudelaire)
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Ralphie
Geschlecht:männlichForenonkel

Alter: 66
Beiträge: 4110
Wohnort: Elsdorf
DSFo-Sponsor


BeitragVerfasst am: 18.03.2019 10:43    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe festgestellt, dass mir beim Frühstück die besten Ideen kommen, und brauche diese Ideen nach dem Frühstück nur in das Manuskript zu übertragen. Very Happy
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Taranisa
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 49
Beiträge: 683
Wohnort: Frankenberg/Eder


BeitragVerfasst am: 18.03.2019 10:46    Titel: Antworten mit Zitat

Ich schreibe so lange, wie ich entsprechend zu dem Zeitpunkt schreiben kann, bis ich unterbrechen muss. Da der Flow leider nicht immer da ist, wenn ich ihn brauche, nutze ich bei "Schreibhängern" die Zeit, um noch genauer vorzuplanen. Dann weiß ich auch, wie ich die nächste Szene / das nächste Kapitel starte (daran hängt es bei mir oft), der Rest kommt danach meist von selbst.

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"Henkersweib", Burgenwelt Verlag, ET 12/18
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Ruby Smith
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 28
Beiträge: 939
Wohnort: Königsdorf


BeitragVerfasst am: 18.03.2019 11:11    Titel: Antworten mit Zitat

Nina C hat Folgendes geschrieben:
Ich versuche normalerweise in thematischen Absätzen zu schreiben, also vielleicht nicht gerade jedes Mal ein Kapitel, aber eine bestimmte Szene / Handlungsebene /Perspektive abzuschließen. Je nachdem was dann kommt, ist das Wiederanfangen unterschiedlich schwer, da geht es mir so wie dir. Aber irgendwo dazwischen aufhören, egal ob nun im Flow oder an einer miesen Stelle, empfinde ich als unnatürlich.


Taranisa hat Folgendes geschrieben:
Ich schreibe so lange, wie ich entsprechend zu dem Zeitpunkt schreiben kann, bis ich unterbrechen muss. Da der Flow leider nicht immer da ist, wenn ich ihn brauche, nutze ich bei "Schreibhängern" die Zeit, um noch genauer vorzuplanen. Dann weiß ich auch, wie ich die nächste Szene / das nächste Kapitel starte (daran hängt es bei mir oft), der Rest kommt danach meist von selbst.


Bei mir ist es eine Mischung aus den beiden Varianten, die Taranisa und Nina C genannt haben.


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I'd like to add some beauty to life. I don't exactly want to make people know more... though I know that is the noblest ambition, but I'd love to make them have a pleasanter time because of me... to have some little joy or happy thought that would never have existed if I hadn't been born.

(Anne Shirley - Anne of Green Gables, Lucy Maud Montgomery)
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ink_in_mind
Geschlecht:männlichAutor


Beiträge: 744
NaNoWriMo: 10031
Wohnort: Köln


BeitragVerfasst am: 18.03.2019 11:59    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr interessanter Ansatz. Wenn diese Methode bei dir für mehr Freude sorgt, dann ist sie genau das Richtige für dich.

Ich persönlich schreib einfach, bis die Luft raus ist. Dann überarbeite ich mal hier ein bisschen und mal da etwas, mache ein bisserl Pause und danach geht's dann weiter. Während der Nicht-Schreib-Phasen überlege ich nicht, wie es weiter gehen könnte. Das geschieht meist von selbst in Form einer wie aus dem Nichts auftauchenden Idee oder ich finde es während des Schreibens heraus. Mein Vertrauen liegt da voll und ganz im Prozess. Alles andere hat bei mir bisher nur für Frust gesorgt.


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