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Der erste Satz macht das Buch

 
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Hugo Mugg
Geschlecht:männlichVorschüler


Beiträge: 1
Wohnort: München


BeitragVerfasst am: 09.02.2019 18:42    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube auch nicht, dass der erste Satz eines Romanes viel über dessen Qualität aussagt. Aber man sagt, dass der erste Satz oft darüber entscheidet, ob jemand ein Buch kauft oder nicht. wobei ich nicht sagen kann, wer "man" ist (oder war).
So gesehen wäre der erste Satz aber dann doch nicht unwichtig.

Ich habe tatsächlich mal ein Buch gekauft, weil mir der erste Satz gefallen hat. Das Buch heisst "Rituale" und wurde von Cees Noteboom geschrieben. Der Satz lautet: "An dem Tag, als Inni Wintrop Selbstmord beging, standen die Philips-Aktien auf 149,60"

Sehr schön finde ich auch den ersten Satz aus dem Roman "Der Allesforscher" von Heinrich Steinfest: "Der Beginn eines jeden Buches leidet an einem großen Manko: Es fehlt die Musik."
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flopsy666
Sonntagsschreiber


Beiträge: 14



BeitragVerfasst am: 09.02.2019 20:05    Titel: Antworten mit Zitat

"Durch kalte Nebel und wogende Wolkenschleier aufsteigend, die weiten Schwingen ausgebreitet, gleitet er auf den unberechenbaren Strömungen dahin."

Dolman, Eric Van Lustbader
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littlelady
Geschlecht:weiblichAbc-Schütze

Alter: 48
Beiträge: 8
Wohnort: Bochum


BeitragVerfasst am: 09.02.2019 20:26    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke auch nicht, dassder ete Satz eines Buches über den Kauf entscheidet, wge auch zu bezweifeln, dass jeder den ersten Satz liest( sondern eher auf de Klappentext achtet

_________________
so I smiled and tried to mean it
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flopsy666
Sonntagsschreiber


Beiträge: 14



BeitragVerfasst am: 09.02.2019 21:45    Titel: Antworten mit Zitat

Da fällt mir ein, ich habe tatsächlich schon mal ein Buch nur wegen des ersten Satzes gekauft. Und zwar: "Narziß und Goldmund" von Hermann Hesse. Eigentlich war mir das Buch suspekt, weil ich so gar nichts damit anfangen konnte, aber dann habe ich den ersten Satz gelesen, und wusste, das muss ich haben. Es ist ein ziemlich langer Satz:

"Vor dem von Doppelsäulchen getragenen Rundbogen des Klostereinganges von Mariabronn, dicht am Wege, stand ein Kastanienbaum, ein vereinzelter Sohn des Südens, von einem Rompilger vor Zeiten mitgebracht, eine Edelkastanie mit starkem Stamm; zärtlich hing ihre runde Krone über den Weg, atmete breitbrüstig im Winde, ließ im Frühling, wenn alles ringsum schon grün war und selbst die Klosternußbäume schon ihr rötliches Junglaub trugen, noch lange auf ihre Blätter warten, trieb dann um die Zeit der kürzesten Nächte aus den Blattbüscheln die matten, weißgrünen Strahlen ihrer fremdartigen Blüten empor, die so mahnend und beklemmend herbkräftig rochen, und ließ im Oktober, wenn Obst und Wein schon geerntet war, aus der gilbenden Krone im Herbstwind die stacheligen Früchte fallen, die nicht in jedem Jahr reif wurden, um welche die Klosterbuben sich balgten und die der aus dem Welschland stammende Subprior Gregor in seiner Stube im Kaminfeuer briet."

Total faszinierend, wie er den Baum beschreibt: zärtlich hängende Krone, breitbrüstig atmend, rötliches Junglaub, weißgrüne Strahlen fremdartiger Blüten, beklemmend herbkräftig riechend. Für mich ist das ein guter Grund, das Buch nur nach einem ersten Satz schon als würdig zu empfinden smile
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