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s’, ss’, ß’, tz’, z’, x’, ce’

 

 
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nothingisreal
Geschlecht:weiblichBestseller-Autor


Beiträge: 4241
Wohnort: unter einer Brücke


BeitragVerfasst am: 10.01.2019 17:19    Titel: s’, ss’, ß’, tz’, z’, x’, ce’ eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Wie geht ihr mit Namen um, die auf s, ss, ß, tz, z, x, ce enden? Versucht ihr möglichst oft, den Genitiv zu vermeiden, um möglichst selten den Apostroph zu gebrauchen? Oder ist euch das egal?

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"Es gibt drei Regeln, wie man einen Roman schreibt. Unglücklicherweise weiß niemand, wie sie lauten." - William Somerset Maugham
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orangelunar
Geschlecht:weiblichSchreiber-Lehrling


Beiträge: 89



BeitragVerfasst am: 10.01.2019 18:37    Titel: Antworten mit Zitat

Mir ist es egal. Ich versuche nicht krampfhaft, den Genitiv zu vermeiden.
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Ribanna
Geschlecht:weiblichSchreiberassi

Alter: 55
Beiträge: 70



BeitragVerfasst am: 11.01.2019 09:28    Titel: Antworten mit Zitat

Mein Protagonist heißt Matthis - da bleibt das nicht aus. Ich benutze selbstverständlich den Genitiv, da wo er mir richtig und notwendig erscheint. Einen Kasus zu vermeiden, weil er sich ungünstig schreiben lässt, fände ich absurd.

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Ruby Smith
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 28
Beiträge: 938
Wohnort: Königsdorf


BeitragVerfasst am: 11.01.2019 10:47    Titel: Antworten mit Zitat

Ich sehe das ähnlich wie meine Vorposter. Ich habe einen Nebencharakter mit dem Namen Max, wenn ich jedes Mal versuchen würde, den Genitiv zu vermeiden, könnte ich kaum noch etwas schreiben. Es muss eben passen. Natürlich sollte es sich nicht unnötig häufen, aber das ist ja bei allem so. Alles in Maßen. wink

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I'd like to add some beauty to life. I don't exactly want to make people know more... though I know that is the noblest ambition, but I'd love to make them have a pleasanter time because of me... to have some little joy or happy thought that would never have existed if I hadn't been born.

(Anne Shirley - Anne of Green Gables, Lucy Maud Montgomery)
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nothingisreal
Geschlecht:weiblichBestseller-Autor


Beiträge: 4241
Wohnort: unter einer Brücke


BeitragVerfasst am: 11.01.2019 10:49    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Es geht um die Lesbarkeit. Wenn in einem Text permanent Sätze kommen wie ...

Markus' Vater liebt Rosen. Aber Markus' Mutter überhaupt nicht.

... sieht das komisch aus. Oder bin ich die einzige, die das so sieht Question


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Ribanna
Geschlecht:weiblichSchreiberassi

Alter: 55
Beiträge: 70



BeitragVerfasst am: 11.01.2019 10:53    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich habe jetzt bald 170 Seiten, und sooooo oft kommt das gar nicht vor.  Ich finde es durchaus lesbar, und da wo ein Apostroph ist, da ist eben eins.

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Schluri
Geschlecht:weiblichSchreiber-Lehrling

Alter: 31
Beiträge: 142



BeitragVerfasst am: 11.01.2019 13:17    Titel: Antworten mit Zitat

Also irgendwie finde ich gar nicht, dass das komisch aussieht und benutze bei diesen Namensformen auch immer den Genitiv.

Wie Ribanna bereits sagte kann das doch gar nicht so oft vorkommen, außer man erwähnt andauernd den Namen und dann würde mich beim Lesen die Wortwiederholung des Namens weitaus mehr stören als das '.

Laut Wikipedia kann man sogar statt Hans' Hansens Vater liebt Rosen. Aber Hansens Mutter überhaupt nicht  benutzen. DAS sieht komisch aus Laughing (wenn es denn stimmt. Ich vertraue Wikipedia da nur bedingt)


_________________
Liebe Grüße
Ronja
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nothingisreal
Geschlecht:weiblichBestseller-Autor


Beiträge: 4241
Wohnort: unter einer Brücke


BeitragVerfasst am: 11.01.2019 13:36    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Zitat:
Wie Ribanna bereits sagte kann das doch gar nicht so oft vorkommen, außer man erwähnt andauernd den Namen und dann würde mich beim Lesen die Wortwiederholung des Namens weitaus mehr stören als das '.


Dem widerspreche ich. Wie will man sonst sagen, wem was gehört? Vor allem wenn man mehrere Figuren hat, muss man ständig sagen, wer gemeint ist.

Zitat:
Markus' Vater liebt Rosen. Aber Markus' Mutter überhaupt nicht.


Hier ist zum Beispiel die Wiederholung von Markus' Namen wichtig. Sonst könnte die Mutter auch die Mutter vom Vater sein. Jetzt füg noch eine vierte, fünfte, sechste Person ins Geschehen und schon musst du ganz oft, den Namen erwähnen. Was daran stören sollte, verstehe ich nicht. Die Wiederholung eines Namens ist keine Wortwiederholung, solange sie der Verständnis dient.


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RememberDecember59
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 30
Beiträge: 470
Wohnort: Franken


BeitragVerfasst am: 11.01.2019 14:22    Titel: Antworten mit Zitat

Als ich angefangen habe zu schreiben, hatte ich es mit Zeichensetzung noch weniger als jetzt und habe zufällig mehrere Namen auf s in meine Geschichte eingebaut, bei denen ich den Apostroph beim Genitiv erstmal weggelassen habe. Im Nachhinein hab ich’s geändert und ihn überall drauf gemacht. Ich muss gestehen, mich nervt er tatsächlich ein bisschen, weil er jetzt schon recht häufig im Text auftaucht. Ich umgehe den Genitiv deshalb zwar nicht, weil ich umständliche Formulierungen noch deutlich nerviger finde als einen Apostroph, aber ich werde bei zukünftigen Manuskripten darauf achten, dass von den Namen der wichtigsten Charaktere nicht so viele auf s oder x enden. Laughing

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BirgitJ
Autor


Beiträge: 535
NaNoWriMo: 51762
Wohnort: DD


BeitragVerfasst am: 11.01.2019 14:33    Titel: Antworten mit Zitat

nothingisreal hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Wie Ribanna bereits sagte kann das doch gar nicht so oft vorkommen, außer man erwähnt andauernd den Namen und dann würde mich beim Lesen die Wortwiederholung des Namens weitaus mehr stören als das '.


Dem widerspreche ich. Wie will man sonst sagen, wem was gehört? Vor allem wenn man mehrere Figuren hat, muss man ständig sagen, wer gemeint ist.

Zitat:
Markus' Vater liebt Rosen. Aber Markus' Mutter überhaupt nicht.


Hier ist zum Beispiel die Wiederholung von Markus' Namen wichtig. Sonst könnte die Mutter auch die Mutter vom Vater sein. Jetzt füg noch eine vierte, fünfte, sechste Person ins Geschehen und schon musst du ganz oft, den Namen erwähnen. Was daran stören sollte, verstehe ich nicht. Die Wiederholung eines Namens ist keine Wortwiederholung, solange sie der Verständnis dient.

Um mal bei diesem Rosenbeispiel zu bleiben, da lässt sich schreiben:

Markus´ Vater liebt Rosen. Seine Mutter jedoch nicht. In diesem Fall ist für mich ganz klar Markus´ Mutter gemeint.

Markus´ Vater liebt Rosen. Dessen Mutter jedoch nicht. Dann und nur dann ist die Mutter des Vaters gemeint.

Grüße von BirgitJ


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Willebroer
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Beiträge: 2582
Wohnort: OWL


BeitragVerfasst am: 11.01.2019 19:21    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn einen die vielen Apostrophe stören, kann man auch auf das "von" ausweichen: Der Vater von Max liebte Rosen.

Manchmal ist das sogar die richtige Variante: "Der Vater von Iris und Max liebte Rosen" statt "Iris' und Max' Vater ..."
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Hexenkind
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 28
Beiträge: 19
Wohnort: am Waldrand


BeitragVerfasst am: 14.01.2019 17:10    Titel: Antworten mit Zitat

Darüber habe ich noch nie nachgedacht, da meine Hauptfiguren bisher nie Namen mit s oder z etc. am Ende hatten. Laughing

Ich würde das, wie üblich, wahrscheinlich beim Schreiben nach Bauchgefühl entscheiden. Je nach dem was ich im entsprechenden Satz besser liest.

Bei Nebenfiguren, deren Namen nicht ständig genannt werden, sehe ich da noch weniger ein Problem.
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emr
Geschlecht:weiblichSchreiberling


Beiträge: 236
Wohnort: St. Johann


BeitragVerfasst am: 17.01.2019 14:31    Titel: Ungehalten Antworten mit Zitat

nothingisreal hat Folgendes geschrieben:
Es geht um die Lesbarkeit. Wenn in einem Text permanent Sätze kommen wie ...

Markus' Vater liebt Rosen. Aber Markus' Mutter überhaupt nicht.

... sieht das komisch aus. Oder bin ich die einzige, die das so sieht Question

Mein Heldenpaar endet auf -is und -sse (französische Aussprache ohne das "e"). Bei mir wimmelts vermutlich von is' und -sse', mich stört das null. Lese ich es selbst in Texten, bin ich erbaut, das Auslassungszeichen korrekt gehandhabt vorzufinden und angepisst ungehalten, wenn es fehlt.
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