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Von der Straße


 

 
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Peter Sipos
Geschlecht:männlichSchreiberassi

Alter: 20
Beiträge: 58
Wohnort: Würzburg


BeitragVerfasst am: 02.12.2018 17:36    Titel: Von der Straße eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Lasse aus der Decke
und meinen Armen
das Mädchen, das ich
um der großen Schritte willen
umgerannt und dann
im Fallen unterm Ohr
auf den Hals geküsst
habe, frei.

Weitere Werke von Peter Sipos:
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Heidi
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 37
Beiträge: 1152
Wohnort: Hamburg


BeitragVerfasst am: 04.12.2018 20:54    Titel: Re: Von der Straße Antworten mit Zitat

Lieber Peter Sipos,

ich sage jetzt etwas, was ich nicht gedacht hätte, jemals zu sagen: Ich finde den Text zu wenig konkret. Zumindest den ersten Teil.

Peter Sipos hat Folgendes geschrieben:
Lasse aus der Decke
und meinen Armen
das Mädchen, das ich
um der großen Schritte willen
umgerannt und dann


Ich bekomme das Bild nicht zu fassen. Da ist eine Decke, da sind Arme, da sind Schritte. LI hat das Mädchen um der großen Schritte willen umgerannt. Dieses Bild sitzt mMn noch nicht, es entgleitet mir. Ich werde darüber nachdenken, was mir fehlt, ich kann es selbst noch nicht greifen. Vielleicht du?

Peter Sipos hat Folgendes geschrieben:

im Fallen unterm Ohr
auf den Hals geküsst
habe, frei.


Der Teil gefällt mir aber sehr gut. Eigentlich ist das schon ein Text für sich.
Eine Interpretation kann ich noch nicht schreiben, da der Gesamttext noch nicht spricht (zumindest zu mir noch nicht).

Vielleicht magst du noch ein paar Worte sagen, wohin dein Ausdruck geht? Was du von Text möchtest?

Liebe Grüße
Heidi

Edit: Ach ja, der Titel - auch der fügt sich nicht ins Gesamtbild ein; in meinem Lesen jedenfalls noch nicht.


_________________
Meer
ein Rauschen unter den Füßen
bewegen sich Blätter fliegen

zerstäuben im Wind
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firstoffertio
Geschlecht:weiblichFlachmann-Preisträger


Beiträge: 5664
Wohnort: Irland
Das bronzene Stundenglas Der goldene Spiegel - Lyrik (1)
Podcast-Sonderpreis Silberner Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 04.12.2018 22:26    Titel: Antworten mit Zitat

Ich nehme hier einen Zeitsprung war
(einen etwas größeren Schritt Wink )
zwischen der Umrennszene, und der mit der Decke und den Armen, und dem Freilassen.

Von der Straße ergänze ich zu von der Straße aufgelesen.
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Peter Sipos
Geschlecht:männlichSchreiberassi

Alter: 20
Beiträge: 58
Wohnort: Würzburg


BeitragVerfasst am: 05.12.2018 11:14    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Liebe Heidi smile

Erstmal tausend Dank, dass Du dich zu dem Gedicht geäußert hast!
Ich glaube, ich kann nachvollziehen, wieso du den ersten Teil für nicht konkret oder fassbar hältst! Vielleicht habe ich diese Verse immer nur auf meine Weise gelesen, ohne eine andere Perspektive zu erlauben - eine Perspektive, die ein wenig distanzierter auf den Inhalt schaut und darin keine eindeutige Antwort erhält, worüber es hier im Gesamten gehen soll. Ich erzähle grundsätzlich herzlich gerne was das Gedicht für mich bedeutet, wohin der Ausdruck gehen soll und was ich mit dem Text will, aber erstmal finde ich es spannend andere Sichtweisen zu erkennen, daher warte ich noch ein wenig. Vielleicht möchte noch jemand etwas sagen smile

Liebe firstoffertio!

Ja, der Zeitsprung ist wichtig; der eingeschlossene Nebensatz verrät gewissermaßen, wie es zur Situation im Hauptsatz gekommen ist. Spannend finde ich, wie auch inhaltlich mit diesem Einschließen und dem letztendlichen Freilassen gespielt wird. Es ist, als würde das lyrische Ich mit dem letzten Wort auch die Schranken des Nebensatzes öffnen wollen, um das Mädchen freilassen zu können (wohlgemerkt: das Mädchen von der Straße, wie Du ganz richtig erkannt hast Wink den Titel hätte ich jedoch ein wenig abgehobener platzieren können Rolling Eyes )

...

Tja, jetzt ist eigentlich schon fast alles gesagt sad aber ich könnte noch lange von diesem Gedicht schwärmen - wie schön kompakt es ist und wie eine ganze Geschichte in einem (noch dazu recht kurzen) Satz erzählt werden kann etc. etc. etc.

Grüße an alle,
Peter
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menetekel
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 100
Beiträge: 1658
Wohnort: Planet der Frühvergreisten


BeitragVerfasst am: 05.12.2018 17:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Peter,
ja, das ist ein kompaktes kleines Gedicht mit viel Innenleben.
Lediglich die beiden Anfangsverse scheinen mir noch nicht ganz fertig zu sein. Du könntest evtl. auch ein wenig mit den Versumbrüchen spielen und die Zeichen rausnehmen, wenn du magst  ...

Zitat:
Lass das Mädchen

von der Decke
und aus meinen Armen
um der großen Schritte willen
umgerannt und dann

im Fallen unterm Ohr
auf ihren Hals geküsst

frei


Soll jetzt nur ein Vorschlägelchen zur Ansicht sein. Embarassed

Liebe Grüße
m.


_________________
Alles Amok! (Anita Augustin)
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Peter Sipos
Geschlecht:männlichSchreiberassi

Alter: 20
Beiträge: 58
Wohnort: Würzburg


BeitragVerfasst am: 06.12.2018 16:42    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Liebe menetekel,

ja, vielen Dank!
Die ersten beiden Verse sind tatsächlich noch etwas roh.

Dein Vorschlag mit den Umbrüchen und dem Aufheben von den Satzzeichen wiederum ist bahnbrechend! Daran habe ich nicht gedacht. Sehr gute Idee.

Ich arbeite noch am Gedicht, trotz ursprünglicher Einstellung, es sei komplett fertig. Vielleicht verliert das Stückle auch an Kompaktheit, wenn ich Umbrüche einbaue (*nachdenklich) ...

Auf jeden Fall spannend, sehr spannend, was Du sagst!

Beste Grüße,
Peter
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menetekel
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 100
Beiträge: 1658
Wohnort: Planet der Frühvergreisten


BeitragVerfasst am: 07.12.2018 07:56    Titel: Antworten mit Zitat

Peter Sipos hat Folgendes geschrieben:
Liebe menetekel,

ja, vielen Dank!
Die ersten beiden Verse sind tatsächlich noch etwas roh.

Dein Vorschlag mit den Umbrüchen und dem Aufheben von den Satzzeichen wiederum ist bahnbrechend! Daran habe ich nicht gedacht. Sehr gute Idee.

Ich arbeite noch am Gedicht, trotz ursprünglicher Einstellung, es sei komplett fertig. Vielleicht verliert das Stückle auch an Kompaktheit, wenn ich Umbrüche einbaue (*nachdenklich) ...

Auf jeden Fall spannend, sehr spannend, was Du sagst!

Beste Grüße,
Peter


Lieber Peter,

damit befindest du dich in bester Gesellschaft.
Von vielen Dichtern sind mehrere Versionen ihrer Werke erhalten.
In gewisser Weise ist ein Gedicht niemals ganz fertig, bzw. ändert sich mit zunehmendem Alter und der Erfahrung seines Verfassers.

Umbruchtechnisch sind mir bereits selber wieder Bedenken gekommen. Das Kompakte spiegelt ja irgendwie den rasch voranschreitenden Inhalt ...

Herzliche Grüße
m.


_________________
Alles Amok! (Anita Augustin)
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Peter Sipos
Geschlecht:männlichSchreiberassi

Alter: 20
Beiträge: 58
Wohnort: Würzburg


BeitragVerfasst am: 07.12.2018 14:32    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Was ich mir noch gut vorstellen könnte: Das Gedicht auf den Kern zu reduzieren und die Rahmengeschichte auszulassen. Also nur die Szene mit dem Umrennen und dem Küssen im Fallen zu beschreiben, was ja auch das tragende Element in dem Werk ist. Habe schon ein wenig rumprobiert aber noch keine zufriedenstellende Lösung gefunden.  

Aber grundsätzlich ist das ja auch, was Du und Heidi angedeutet habt, dass man evtl die Rahmengeschichte, wenn nicht weglassen, wenigstens noch ein wenig aufwerten könnte Wink
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Berni
Geschlecht:männlichDichter und Denker

Alter: 59
Beiträge: 1979
Wohnort: Südhessen (aus NRW zugelaufen)


BeitragVerfasst am: 08.12.2018 23:45    Titel: Re: Von der Straße Antworten mit Zitat

Peter Sipos hat Folgendes geschrieben:
Lasse aus der Decke
und meinen Armen
das Mädchen, das ich
um der großen Schritte willen
umgerannt und dann
im Fallen unterm Ohr
auf den Hals geküsst
habe, frei.


Hallo Peter,

ich bin schon mehrmals hier gelandet. Mit dem Text konnte ich, um ehrlich zu sein, nicht viel anfangen. Mir kam er vor wie ein in Zeilen gebrochener Prosatext. Der Sinn des Textes hat mich allerdings interessiert.
Nach menetekels Vorschlag sehe ich deinen Text nun anders. Ich finde, sie hat mit wenigen Eingriffen Lyrik daraus gemacht. Und die schlummerte ja dann letztendlich auch in deiner Version, wurde von mir nur nicht so erkannt. Wink

Menetekels Version solltest du durchaus weiter verfolgen. Allerdings störe ich mich zusätzlich noch ein wenig daran, dass du hier zu versuchen scheinst, möglichst umständlich, verschraubt zu schreiben. Weil es Lyrik sein soll? Ich würde auch daran arbeiten, etwas konkreter zu werden, damit der Leser besser folgen und verstehen kann. Ich glaube, dein Thema muss nicht verrätselt werden.

Ist aber wie immer nur mein sehr persönlicher Eindruck. Wink

LG
Berni
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gold
Geschlecht:weiblichFlachmann-Preisträger

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Beiträge: 5412
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BeitragVerfasst am: 09.12.2018 07:16    Titel: Re: Von der Straße Antworten mit Zitat

Peter Sipos hat Folgendes geschrieben:
Lasse aus der Decke
und meinen Armen
das Mädchen, das ich
um der großen Schritte willen
umgerannt und dann
im Fallen unterm Ohr
auf den Hals geküsst
habe, frei.


Hallo Peter,

ich musste ueber deinen Text 😄 grinsen. Für mich ist er ein Spielen mit der Sprache und Schauen, wie man auf kürzestem Weg mehrere Handlungen unter einen Hut 🎩 bringen kann. Das finde ich faszinierend und unter diesem Aspekt gefällt mir der Text, den ich als Experiment sehe.

Wobei ich aber finde, dass er ein schräges Bild abgibt: Das LI küsst das Mädchen, während es fällt.Wie ist das möglich? Wenn er das tun will, fällt er auch. Er kann sie auffangen und dann erst küssen oder er küsst sie, wenn sie gefallen ist, also auf dem Boden liegt.

Zum Stil möchte ich noch anmerken:
das kleine Wort "frei" steht verloren da und somit stört es mich und müsste "im Ernstfall" in den Text eingebettet sein.

Aber im Großen und Ganzen finde ich das Experiment klasse. Und ich finde, das Spielen macht einen wesentlichen Teil der Lyrik aus und somit hast du meine (als blutiger Lyrikanfaenger)Annahme bestätigt.

Danke, Peter.

Liebe Grüße
eine schönen Sonntag!

gold

@menetekel:
habe editiert. Hatte deinen Text zunächst falsch gelesen Rolling Eyes : nämlich, dass du im ersten Vers "lass das Mädchen" ein LDu ansprichst also als Imperativ, habe dann aber verstanden, dass du doch das LI meinst. Liebe Grüße


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Peter Sipos
Geschlecht:männlichSchreiberassi

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Wohnort: Würzburg


BeitragVerfasst am: 09.12.2018 11:18    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo ihr beiden!

Erstmal Berni:

Ja, ich glaube wenn dieser kleine Text einem nicht beim ersten Lesen schon gefällt, dann war's das auch.

Dass er dir vorkommt wie Prosa, liegt wohl an seiner Fähigkeit mit wenigen Worten eine ganze Geschichte zu erzählen - insofern kein Problem, ein Gedicht ist es ja trotzdem.

Das Weglassen von Satzzeichen und Hinzufügen von Umbrüchen sollten normal nicht die Schnittstelle zwischen Lyrik und Prosa bedeuten, aber ich sehe ein, dass menetekel etwas ganz neues aus dem Werk gezaubert hat dadurch!

Ich versuche nicht wirklich "möglichst umständlich, verschraubt zu schreiben". Es ist doch bloß ein Satz mit einem eingeschlossenen - etwas langen - Nebensatz.

Wenn ich menetekels Version weiter verfolge zersplittert das Kompakte in kleine Teile, was an sich nicht schlecht zu sein braucht, aber ich bin mir nicht ganz sicher, ob nicht gerade dieses Kompakte ein tragendes Element war, das dazu beigetragen hat, dass mir dieses Gedicht auf Anhieb gefiel, ich denke nämlich schon, aber sicher bin ich mir nicht. Ich experimentiere noch weiter, auf jeden Fall.

Konkreter, ja, kann der Hauptsatz sein, aber was Sexualität angeht finde ich es oft unschön das Offensichtliche auszusprechen, das ist als würde man aufs Klo gehen und in die Runde sagen "ich gehe mal aus meinem Arschloch scheißen". Ich dachte es ist klar: das lyrische Ich und das Mädchen haben eine Beziehung angefangen, welcher Art auch immer, jedoch scheint diese Beziehung quasi einseitig zu sein, weshalb das lyrische Ich das Mädchen letztlich frei lässt (aus der Decke und seinen Armen). Verrätseln wollte ich gar nichts, aber es scheinen auch andere nicht gleich den Sinn erschlossen zu haben, folglich sollte ich das ganze nochmal überdenken! (bitte auch den Anfang meiner Antwort auf golds Kommentar überfliegen, ob das dort beschriebene Missverständnis entstanden sei)

Auf jeden Fall vielen vielen Dank, dass du dich hier reingelesen hast, inklusive Kommentare, um dann auch selbst einen Beitrag zu leisten! Sehr hilfreich! Immer willkommen!

Ach und entschuldige meine Unsachlichkeiten!

Liebe gold

 Shocked

Könnte es sein, dass ... Heidi, Berni und menetekel alle anstatt dem "Ich lasse das Mädchen ... frei" eine Aufforderung an ein lyrisches Du gelesen haben??? Im Sinne von: "Hey, du, lasse mein Mädchen frei!"

Das würde einiges erklären Blink

Ich danke Dir jedenfalls ausdrücklich für deine wohltuenden Worte. Ja, es kann wohlan als ein Experiment gesehen werden!

Haha also in meiner Vorstellung fallen sie beide zusammen (auch metaphorisch: "falling in love") und alles passiert in Zeitlupe - er greift sie an der Hüfte oder ihre Körper sind schon durch das Zusammenrempeln aneinander geschmiegt und das einzig Naheliegende bleibt - weil sein Mund ja schon dort ist - das Mädchen unterm Ohr auf den Hals zu küssen ... dann sammeln sie sich beide oder liegen noch ein Weilchen gemeinsam auf dem Boden, putzen aber beim Aufstehen den Staub von den Klamotten und alles ist peinlich, sie finden keine Worte, tauschen Kontakte aus und ein paar Tage später schreibt er ihr ein "Hey" oder so ähnlich und so weiter. haha eine dumme kleine Liebesgeschichte in einem kleinen Satz und einem sauberen Ende oder eben einem sehr tragischen hmmm

Ja, das Wörtchen "frei" steht so einsam dort - ich suche nach einer besseren Lösung!

Und sry: welche "Annahme" habe ich Dir bestätigt?

Euch beiden auf jeden Fall auch einen schönen Sonntag und ein Hallo in die Runde, falls noch andere mitlesen Smile
-Peter
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findling
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BeitragVerfasst am: 09.12.2018 13:47    Titel: Antworten mit Zitat

Keg von der Leber weck. Gern zu lesen. Weichenfall und Glückwünsch.
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Peter Sipos
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BeitragVerfasst am: 09.12.2018 14:39    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hey findling,

Danke sehr!
Aber was meinst du mit "Keg von der Leber weck"?

Beste Grüße,
Peter
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findling
Sonntagsschreiber


Beiträge: 20



BeitragVerfasst am: 09.12.2018 18:04    Titel: Antworten mit Zitat

Keck von der Leber weg:
reinen Herzens, unbeschwert tapsend seinen jugendlichen Leichtsinn genießen.
Und immer auf die Füße fallen.
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gold
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BeitragVerfasst am: 10.12.2018 16:26    Titel: Antworten mit Zitat

findling hat Folgendes geschrieben:
Keck von der Leber weg:
reinen Herzens, unbeschwert tapsend seinen jugendlichen Leichtsinn genießen.
Und immer auf die Füße fallen.

Wie löscht man einen doppelten Beitrag?


Edit klicken. Den Text markieren und enfernen drücken. Und dann schreiben: gelöscht.

Oder die Modeartion bitten, ihn zu löschen. Dazu musst auf das Ausrufezeichen klicken. Dann poppt ein Feld auf und du kannst deinen Wunsch an die Mod. schreiben. LG


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gold
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BeitragVerfasst am: 10.12.2018 16:43    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Peter,

Peter Sipos hat Folgendes geschrieben:


Liebe gold

 Shocked

Könnte es sein, dass ... Heidi, Berni und menetekel alle anstatt dem "Ich lasse das Mädchen ... frei" eine Aufforderung an ein lyrisches Du gelesen haben??? Im Sinne von: "Hey, du, lasse mein Mädchen frei!" das glaube ich mittlerweile nicht mehr, denn du hast ja geschrieben:
"Lasse aus der Decke
und meinen Armen
das Mädchen... frei"

Eine dritte Person könnte das Mädchen zwar aus deinen Armen befreien, aber das gäbe sicherlich ein Gerangel zwischen dieser Person und dem LI. Laughing
Außerdem hast du freilassen gewählt und nicht befreien...

Haha also in meiner Vorstellung fallen sie beide zusammen (auch metaphorisch: "falling in love") und alles passiert in Zeitlupe - also er rennt sie um und greift gleich geistesgegenwärtig an ihre Hüfte, der reagiert aber sehr schnell, das kommt mir immer noch etwas konstruiert vor... Rolling Eyes
Aber, metaphorisch betrachtet, ist es etwas Anderes (falling in love), da hast du recht, lieber Peter!!!Und da passt es auch und ich habe nichts zu meckern!!!

Und sry: welche "Annahme" habe ich Dir bestätigt? Die Annahme, dass Lyrik ein Spielen ist.



Liebe Grüße
gold


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Peter Sipos
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BeitragVerfasst am: 10.12.2018 17:28    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Laughing sehr schön haha

also das mit dem Ergreifen der Hüfte habe ich bloß spontan in meinem Kommentar dazugedacht, das muss nicht zwingend so sein. Jedenfalls, ja, es ist irgendwie unrealistisch, dass er es schafft sie beim Fallen zu küssen und ja haha er müsste sehr geistesgegenwärtig dazu sein, aber das Bild fand ich einfach so schön und dass es auch auf metaphorischer Ebene stimmig ist und so weiter. Hat es denn jemand mal ausprobiert? Das Küssen kann ja auch halber Zufall gewesen sein, wie auch immer ... ich habe hiermit abgeschlossen, vielen Dank nochmal an alle für die Kommentare!

Gruß in die Runde,
Peter
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