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jetzt hat er sich verloren


 

 
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Tr1ckSh0t
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 19
Beiträge: 83
Wohnort: NRW


BeitragVerfasst am: 13.05.2018 20:24    Titel: jetzt hat er sich verloren eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Zwischen Weingläsern
und ausgedrückten Träumen
im Aschenbecher,
Gespräche
mit Schaumschlägern
und Schlägern,
lass es besser
mit der Kommunikation.

Meine Stränge,
in mir eingekettet
und sich selbst behindernd.
Ich denke nur in Versen und in Rythmen.
Auf mich Lobgesänge.
Der erste so tiefschwarz,
dass er Sonnenschein verhindert.
Ich fühle mich bedroht,

durch die staubige,
verzerrte Welt
auf die mein Blick
durch die Gläser
geschieden verläuft.
Eine lausige Karrikatur meiner selbst,
an einem Strick,
durch sieben Blicke getäuscht.

Wie die Rauchschwaden
sich aus deinem Mundwinkel
im Zimmer verlieren,
verlieren sich auch deine Worte.
Was du anfasst,
das stirbt.
Zieh die Handschuhe aus
und nimm, was du kriegen kannst.

Jetzt hat er sich verloren

Törichter,der seine Spiegel verhängt.
Meine Realität ist eine Blase,
die am großen Ganzen abperlt,
wie an den Gläsern, wie er der nur
über sich zwischen anderen nachdenkt
und niemals an sich selbst,
weil er sich nicht kennt.

Und mit Pauken und Trompeten
senkt sich der Tag zu Boden,
wie mein Haupt sich auch,
auf dass es für immer dort bleiben darf.



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Tr1ckSh0t
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 19
Beiträge: 83
Wohnort: NRW


BeitragVerfasst am: 17.05.2018 16:03    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

war wohl nichts lol2

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Soleatus
Autor


Beiträge: 807



BeitragVerfasst am: 17.05.2018 19:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Ja, wahrscheinlich nicht ... Rythmen -> Rhythmen, Karrikatur -> Karikatur. Nun entscheiden zwei Rechtschreibfehler nicht über den Wert oder Unwert eines Gedichts (und die Zeichensetzungsfehler auch nicht), aber sie scheinen mir doch ein Fingerzeig: hin auf eine gewisse Nachlässigkeit, auf ein Umsichwerfen mit Bildern in der Hoffnung, dass sie Wirkung zeigen werden.

- Wie-Vergleiche: Gefährliches Zeugs. Besser, man lässt sie oder häuft sie zumindest nicht?!

 "Der erste so tiefschwarz, / dass er Sonnenschein verhindert." Das ist die Art von Kalauer, die ein Gedicht ganz alleine erledigen kann ...

- "Törichter" - das ist Wort aus einer Stilebene, die überhaupt nicht dem restlichen Gedicht entspricht.

Na, und so weiter. Es sind nur Kleinigkeiten, aber in der Menge zu viel Ungenauigkeit, zuviel Ablenkung und Sortierverpflichtung - jedenfalls für mich; andere lesen anders.

Gruß,

Soleatus
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Tula
Geschlecht:männlichAutor


Beiträge: 608
Wohnort: die alte Stadt


BeitragVerfasst am: 19.05.2018 23:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Tr1ckSh0t

mein Eindruck: interessant, aber zu lang, zu viele Bilder, wirkt zerfahren.

Der erste Versuch wäre, dich wirklich auf das Wesentliche zu konzentrieren, nicht nur auf interessant klingende Umschreibungen (ausgedrückte Träume).

Den Abgesang mit Pauken und Trompeten kannst du streichen.

LG
Tula


_________________
aller Anfang sind zwei ...
(Dichter und Leser)
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Tr1ckSh0t
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 19
Beiträge: 83
Wohnort: NRW


BeitragVerfasst am: 27.05.2018 17:59    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hey.. Danke für das Feedback ihr beiden^^

Das mit den Wie-Vergleichen stört mich mittlerweile beim Lesen auch.

Der erste so tiefschwarz,
dass er Sonnenschein verhindert.

Genauso wie diese Zeilen.. Melodramatik und Theatralik wo es nicht sein muss. Werde ich streichen!

Törichter,der seine Spiegel verhängt.

Was du an dem Wort auszusetzen hast, weiss ich nicht... vielleicht könntest du es genauer erklären? Wahrscheinlich werde ich es aber drin lassen weil mir die Zeile sehr gut gefällt, aber mal schauen wink

Ich habe mich das erste Mal daran versucht, Empfindungen hauptsächlich mit Bildern auszudrücken... bin wohl etwas am Ziel vorbeigeschossen Sich kaputt lachen

nun zu Tula

Wahrscheinlich nagt die Länge wirklich sehr an der "Gradlinigkeit" des Gedichts.
Ich habe tatsächlich beim Schreiben den Faden verloren, dachte aber es sei trotzdem stimmig und habe einen gewissen Charme.
Ich mag das Gedicht sehr weshalb ich es wahrscheinlich bald überarbeiten werde.
Den Abgesang lasse ich... ist meine Lieblingszeile smile
LG
Trickshot


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Tr1ckSh0t
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling

Alter: 19
Beiträge: 83
Wohnort: NRW


BeitragVerfasst am: 27.05.2018 17:59    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hey.. Danke für das Feedback ihr beiden^^

Das mit den Wie-Vergleichen stört mich mittlerweile beim Lesen auch.

Der erste so tiefschwarz,
dass er Sonnenschein verhindert.

Genauso wie diese Zeilen.. Melodramatik und Theatralik wo es nicht sein muss. Werde ich streichen!

Törichter,der seine Spiegel verhängt.

Was du an dem Wort auszusetzen hast, weiss ich nicht... vielleicht könntest du es genauer erklären? Wahrscheinlich werde ich es aber drin lassen weil mir die Zeile sehr gut gefällt, aber mal schauen wink

Ich habe mich das erste Mal daran versucht, Empfindungen hauptsächlich mit Bildern auszudrücken... bin wohl etwas am Ziel vorbeigeschossen Sich kaputt lachen

nun zu Tula

Wahrscheinlich nagt die Länge wirklich sehr an der "Gradlinigkeit" des Gedichts.
Ich habe tatsächlich beim Schreiben den Faden verloren, dachte aber es sei trotzdem stimmig und habe einen gewissen Charme.
Ich mag das Gedicht sehr weshalb ich es wahrscheinlich bald überarbeiten werde.
Den Abgesang lasse ich... ist meine Lieblingszeile smile
LG
Trickshot


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