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Wieviel Geld bekommt Ihr pro verkauftem Buch ???

 
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Willebroer
Geschlecht:männlichNebelpreisträger


Beiträge: 2673
Wohnort: OWL


BeitragVerfasst am: 11.11.2017 04:38    Titel: Re: Wieviel Geld bekommt Ihr pro verkauftem Buch ??? Antworten mit Zitat

Aqua hat Folgendes geschrieben:
Der Leser entscheidet und nicht der Verlag, so war es immer.


Was der Leser gar nicht erst sieht, kann auch kein Bestseller werden.
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Gerling
Geschlecht:männlichDichter und Denker

Alter: 54
Beiträge: 1811
Wohnort: Braunschweig


BeitragVerfasst am: 11.11.2017 10:07    Titel: Re: Wieviel Geld bekommt Ihr pro verkauftem Buch ??? Antworten mit Zitat

Aqua hat Folgendes geschrieben:
Und was Verlage generell angeht:
Ich denke letztendlich hat ein Verlag keinen Einfluss darauf, ob ein Buch ein Bestseller wird oder nicht. Der Leser entscheidet und nicht der Verlag, so war es immer.


Bestseller werden (leider) nicht geschrieben, sie werden gemacht.
Bis auf ganz wenige Ausnahmen sind es Autoren großer Publikumsverlage, die auf den Bestseller-Listen landen.
Und das hat ganz simple Gründe:
Autorenname - ein Dan Brown verkauft auch noch seinen vierten Reiseführer wie geschnitten Brot.
Verlag - Lübbe weiß, dass der vierte Reiseführer weggeht, wie warme Semmeln. Und trotzdem schmeißen sie einen sechsstelligen Betrag in die Werbung. Weil sie es können ...
Leser - natürlich bestimmen am Ende die Verkaufszahlen, ob ein Buch zum Bestseller wird, oder nicht. Aber bevor das Buch im Laden liegt, wurden hier schon die Weichen gestellt.


_________________
Das Kanzlerspiel - Periplaneta Verlag (Sep. 2009)
Pakt des Bösen - Periplaneta Verlag (Apr. 2011)
Das Programm - Bookspot Verlag (Juli 2014)
Falsche Fährten - Bookspot Verlag (Juli 2015)
Sieben Gräber - Bookspot Verlag (März 2016)
Die Farm - Bookspot Verlag (Sep 2017)
Die Ewigen (Juni 2018)
Der Architekt - Edition M (Aug 2019)
Tag X (2019)
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Aqua
Geschlecht:männlichSchreiberassi


Beiträge: 56
Wohnort: Berlin


BeitragVerfasst am: 11.11.2017 10:26    Titel: Re: Wieviel Geld bekommt Ihr pro verkauftem Buch ??? Antworten mit Zitat

Willebroer hat Folgendes geschrieben:
Was der Leser gar nicht erst sieht, kann auch kein Bestseller werden.


Ja, früher war das so aber wir leben inzwischen im Internetzeitalter.
Bei Amazon und den anderen Internethändlern sieht man alle Bücher.
In dem Moment wo Du Dein Buch dort gelistet hast, ist es präsent.

Ein Verlag kann sich zwar bemühen Werbung zu machen aber er kann nicht sagen ob ein Buch zum Bestseller wird. Natürlich ist es klar, dass wenn ein neuer Harry Potter geschrieben würde, dieser ein Bestseller wäre. Weil die Autorin so bekannt ist. Das hat aber auch nicht viel mit dem Verlag zu tun, sondern mit dem Markennamen des Autors. Ich denke einfach das die Verlagsarbeit oft überschätzt wird.

Schau Dir z.B. das Buch hier an:
https://www.amazon.de/Fight-Club-Roman-Chuck-Palahniuk/dp/3442542103/ref=asap_bc?ie=UTF8

Niemand hätte am Anfang gedacht, dass es ein Bestseller werden würde.
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Harald
Geschlecht:männlichFlachmann-Preisträger

Alter: 71
Beiträge: 5234
Wohnort: Schlüchtern


BeitragVerfasst am: 11.11.2017 10:39    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe bei BoD (mit)verlegt und weiß, was geht und was nicht …

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Liebe Grüße vom Dichter, Denker, Taxi- Lenker

Harald

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Akiragirl
Geschlecht:weiblichDünnhäuterin

Alter: 29
Beiträge: 5602
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BeitragVerfasst am: 11.11.2017 10:49    Titel: Antworten mit Zitat

Aqua ich verstehe ehrlich gesagt nicht was genau du mit diesem Thread bezweckst ... Du hast deine Meinung und weichst sowieso nicht von ihr ab. Auch deine Entscheidung hast du bereits getroffen. Nun können dir hier fünfzig erfahrene Menschen sagen, dass sie die Situation anders einschätzen, aber letztlich wirst du doch bei deiner Meinung bleiben. Also wozu das Ganze?

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"Man bereut nicht, was man getan hat, sondern das, was man nicht getan hat." (Mark Aurel)
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Aqua
Geschlecht:männlichSchreiberassi


Beiträge: 56
Wohnort: Berlin


BeitragVerfasst am: 11.11.2017 11:53    Titel: Antworten mit Zitat

Harald hat Folgendes geschrieben:
Ich habe bei BoD (mit)verlegt und weiß, was geht und was nicht …


Ich glaube Dir das Du Ahnung hast, keine Frage.

Ein Verlag kann auch nur seine Medienkontakte nutzen, d.h. sein Netzwerk. Ja, die können ein Buch hochpuschen aber letztendlich entscheidet der Leser. Ich habe Interviews mit Verlagsleitern gehört und die haben es auch so dargestellt wie ich es hier getan habe. Nenn mir doch mal einen Verlag der aus einer Nullnummer einen Bestseller machen kann. Das würde mich echt überraschen.
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Arcularius
Geschlecht:männlichSchreiberling


Beiträge: 195
Wohnort: Ingolstadt


BeitragVerfasst am: 11.11.2017 12:27    Titel: Re: Wieviel Geld bekommt Ihr pro verkauftem Buch ??? Antworten mit Zitat

Harald hat Folgendes geschrieben:
Nein, das bestimmt der Verlag, welche Werke mit welcher Anzahl in dem vom Verlag "gesponserten" Bereich liegen … wink


Leider nicht, Thalia hat tatsächlich ohne jegliche Rechtsgrundlage Rechnungen an die Verlage verschickt. Aber das wäre ein eigener Thread. Smile
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preusse
Geschlecht:männlichDichter und Denker


Beiträge: 1192
Wohnort: Bayern


BeitragVerfasst am: 11.11.2017 12:29    Titel: Re: Wieviel Geld bekommt Ihr pro verkauftem Buch ??? Antworten mit Zitat

Aqua hat Folgendes geschrieben:

Ja, früher war das so aber wir leben inzwischen im Internetzeitalter.
Bei Amazon und den anderen Internethändlern sieht man alle Bücher.
In dem Moment wo Du Dein Buch dort gelistet hast, ist es präsent.


2011 erschien mein erster Roman in einem sehr kleinen Verlag (kein BoD!).
Von Anfang an war er bei Amazon etc. gelistet.
Trotzdem hat es fünf Jahre gedauert, die Startauflage von 1000 Stück zu verkaufen.
Dann hat ein großer Verlag die Rechte übernommen und bringt das Buch samt seiner Nachfolger ab Mai 2018 neu heraus.
Die Vormerker sind heute schon weit höher als die Erstauflage, und die eBook-Verkäufe, die vom neuen Verlag mit neuen Covern bereits auf dem Markt sind, erfreuen mein Herz. Laughing
Natürlich hat ein PV wesentlich mehr Resonanz, Ansehen und auch Möglichkeiten als eine Selbstverleger oder Kleinverlag.
Das ist nun mal so, und die Tatsache zu ignorieren, wird dich nicht weiterbringen.
Glaub mal Harald, Gerling usw.
Die wissen, wovon sie sprechen, und ersterer hat schon mir vor sechs Jahren geholfen, wofür ich ihm heute noch dankbar bin. Daumen hoch


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Auxiliare tibi deus et vult auxiliari!

Das Herz des Löwen, 06/2011
Das Blut des Löwen, 11/2012
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Der Pirat - ein Francis-Drake-Roman, 07/2016
Der Herr der Bogenschützen, 08/2017
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Fuchsia
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 42
Beiträge: 810



BeitragVerfasst am: 11.11.2017 12:34    Titel: Re: Wieviel Geld bekommt Ihr pro verkauftem Buch ??? Antworten mit Zitat

Aqua hat Folgendes geschrieben:
Bei Amazon und den anderen Internethändlern sieht man alle Bücher.
In dem Moment wo Du Dein Buch dort gelistet hast, ist es präsent.


Und genau das stimmt ja nicht, das Buch ist zwar gelistet: aber zusammen mit einer Million weiterer Titel. Wenn es nicht auf der Titelseite, den (Amazon-)Bestellerlisten oder den "kauften-auch"-Empfehlungen auftaucht, ist das Buch eben nicht "sichtbar", sondern kann vom Leser nur gefunden werden, wenn er explizit den Titel oder Namen des Autors eingibt (oder bei Sachbüchern evtl. noch Stichworte).
"Sichtbarkeit" ist online genau dasselbe Problem, wie auf analogen Buchhandelstischen.
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preusse
Geschlecht:männlichDichter und Denker


Beiträge: 1192
Wohnort: Bayern


BeitragVerfasst am: 11.11.2017 12:46    Titel: Re: Wieviel Geld bekommt Ihr pro verkauftem Buch ??? Antworten mit Zitat

Fuchsia hat Folgendes geschrieben:
Aqua hat Folgendes geschrieben:
Bei Amazon und den anderen Internethändlern sieht man alle Bücher.
In dem Moment wo Du Dein Buch dort gelistet hast, ist es präsent.


Und genau das stimmt ja nicht, das Buch ist zwar gelistet: aber zusammen mit einer Million weiterer Titel. Wenn es nicht auf der Titelseite, den (Amazon-)Bestellerlisten oder den "kauften-auch"-Empfehlungen auftaucht, ist das Buch eben nicht "sichtbar", sondern kann vom Leser nur gefunden werden, wenn er explizit den Titel oder Namen des Autors eingibt (oder bei Sachbüchern evtl. noch Stichworte).
"Sichtbarkeit" ist online genau dasselbe Problem, wie auf analogen Buchhandelstischen.


Sag' ich doch. Daumen hoch²


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Willebroer
Geschlecht:männlichNebelpreisträger


Beiträge: 2673
Wohnort: OWL


BeitragVerfasst am: 11.11.2017 13:08    Titel: Re: Wieviel Geld bekommt Ihr pro verkauftem Buch ??? Antworten mit Zitat

Aqua hat Folgendes geschrieben:

Bei Amazon und den anderen Internethändlern sieht man alle Bücher.

Wo man ALLES sieht, da sieht man gar nichts.
Der einzige Unterschied ist, daß sich die Gauß-Kurve mit der Wahrscheinlichkeitsverteilung etwas verformt. Vor allem wird sie breiter - aber dafür noch flacher.

Ein anderer Effekt: Die bessere Sichtbarkeit aller Bücher führt auch dazu, daß mehr Autoren sich größere Chancen erhoffen. Dann gibt es mehr Konkurrenz. Wenn es mehr Autoren und damit mehr Bücher gibt, dann steigen die Chancen nicht, sondern sinken. Es sei denn, es wird auch mehr gekauft (was durchaus wahrscheinlich ist, aber vermutlich nicht ausreicht).

Auch die vielzitierten großen Ausnahmen oder Überraschungserfolge liegen meistens innerhalb dieser Häufigkeitsverteilung. So ähnlich wie bei Lottogewinnen. Wenn man da die Hauptgewinne kappen und dafür mehr Trostpreise einführen würde, bekäme man eine etwas andere Kurvenform, aber keine völlig andere.   

Die Wahrscheinlichkeit, mit einem guten Buch Erfolg zu haben, ist trotz allem größer als die, mit einem schlechten erfolgreich zu sein. Wenn man also Zeit (und evt. Geld) investiert, dann am besten hier.
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Jules Monster
Schreiberassi


Beiträge: 77



BeitragVerfasst am: 13.11.2017 09:29    Titel: Antworten mit Zitat

Man sieht nicht alles, nur weil man alles sehen könnte wink

Welcher normale Leser scrollt sich bis Seite 254 durch, wenn es nirgends empfohlen wird, keine Bewertungen hat und dann wahrscheinlich noch ein günstig wirkendes Cover? Das machen wenn es hoch kommt eine Handvoll Menschen. Aber die Menschen, die den Markt ausmachen, werden von der Werbung, den beworbenen und empfohlenen Büchern, sowie Pappaufstellern und Extratischen in Buchhandlungen angezogen.
Da muss man dann auch einfach mal realistisch sein und zugeben, dass nur weil es die Möglichkeit gibt gefunden zu werden, sich nur ein extrem geringer Anteil überhaupt die Mühe machen wird und dann muss das Buch auch noch gut genug sein, dieser geringen Menge zu gefallen.
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Fuchsia
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 42
Beiträge: 810



BeitragVerfasst am: 13.11.2017 11:20    Titel: Antworten mit Zitat

Aqua, damit dass du dein Buch bei Amazon hochgeladen hast, hast du ja gerade einmal die Mindestanforderungen an einen Verlag erfüllt: Das Buch ist bei einem (einzigen) Händler gelistet und lieferbar.
Die Verlagsarbeit beginnt jetzt (Abgesehen von den Verlagsleistungen vorher zur Erstellung des Buches), und deswegen kannst du deine (zugegeben tollen) Einnahmen von 10,- pro Buch nicht gegen die Einnahmen eines Autors gegenrechnen, der Verlagsleistungen in Anspruch nimmt.
D.h. nicht, dass SP nicht eine tolle Möglichkeit ist und dass jeder Verlag es wert wäre, auf Tantiemen zu verzichten - aber dein Eingangspost "lasst ihr euch noch abzocken" ist schon sehr provokativ und musste ja solche Reaktionen hier hervorrufen.

Und ja: Ich habe gutes Geld für mein Werk bekommen und weiß auch, dass der Verlag sehr, sehr viel mehr reingesteckt hat, als zurückgekommen ist und dass der Verlag mit mir Verluste gemacht hat; deswegen sind die "Peanuts", die bei mir ankommen, in der Gesamtrechnung gerechtfertigt ...
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Murmel
Geschlecht:weiblichSchlichter und Stänker

Alter: 63
Beiträge: 7532
Wohnort: USA
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BeitragVerfasst am: 13.11.2017 11:52    Titel: Re: Wieviel Geld bekommt Ihr pro verkauftem Buch ??? Antworten mit Zitat

Gerling hat Folgendes geschrieben:
Aqua hat Folgendes geschrieben:
Und was Verlage generell angeht:
Ich denke letztendlich hat ein Verlag keinen Einfluss darauf, ob ein Buch ein Bestseller wird oder nicht. Der Leser entscheidet und nicht der Verlag, so war es immer.


Bestseller werden (leider) nicht geschrieben, sie werden gemacht.
Bis auf ganz wenige Ausnahmen sind es Autoren großer Publikumsverlage, die auf den Bestseller-Listen landen.
Und das hat ganz simple Gründe:
Autorenname - ein Dan Brown verkauft auch noch seinen vierten Reiseführer wie geschnitten Brot.
Verlag - Lübbe weiß, dass der vierte Reiseführer weggeht, wie warme Semmeln. Und trotzdem schmeißen sie einen sechsstelligen Betrag in die Werbung. Weil sie es können ...
Leser - natürlich bestimmen am Ende die Verkaufszahlen, ob ein Buch zum Bestseller wird, oder nicht. Aber bevor das Buch im Laden liegt, wurden hier schon die Weichen gestellt.



Bestseller werden gemacht und auch nicht. Es gibt vier entscheidende Instanzen auf dem Weg auf den Präsentiertisch in der Reiherfolge mit steigender Wichtigkeit.
    -Der Lektor und der Programmleiter
    - die Vertreterkonferenz
    - die Buchhändler
    - die Leser


Es gibt Storys von sechsstelligen Garantiezahlungen von Büchern, die nach der Vertreterkonferenz elendiglich floppten. Da war der Verlag bereit, Geld ins Buch zu stecken, aber die Buchhändler wollten es nicht.


Willebroer hat Folgendes geschrieben:
Ein anderer Effekt: Die bessere Sichtbarkeit aller Bücher führt auch dazu, daß mehr Autoren sich größere Chancen erhoffen. Dann gibt es mehr Konkurrenz. Wenn es mehr Autoren und damit mehr Bücher gibt, dann steigen die Chancen nicht, sondern sinken. Es sei denn, es wird auch mehr gekauft (was durchaus wahrscheinlich ist, aber vermutlich nicht ausreicht).

Auch die vielzitierten großen Ausnahmen oder Überraschungserfolge liegen meistens innerhalb dieser Häufigkeitsverteilung. So ähnlich wie bei Lottogewinnen. Wenn man da die Hauptgewinne kappen und dafür mehr Trostpreise einführen würde, bekäme man eine etwas andere Kurvenform, aber keine völlig andere.

 Daumen hoch
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woot1992
Schreiberassi


Beiträge: 57



BeitragVerfasst am: 26.11.2017 12:14    Titel: Antworten mit Zitat

das hätte ich jetzt nicht erwartet, dass man bloß 50 Cent pro Buch bekommt.
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Stefan_Burban
Geschlecht:männlichSchreiberling

Alter: 44
Beiträge: 290



BeitragVerfasst am: 26.01.2018 10:16    Titel: Re: Wieviel Geld bekommt Ihr pro verkauftem Buch ??? Antworten mit Zitat

Aqua hat Folgendes geschrieben:
Lapidar hat Folgendes geschrieben:
Aber wahrscheinlich bin ich einfach ganz mies in Buchhaltung.


Der Faktor "Zeit" fehlt.
Bücher werden nicht schlecht, das ist der Vorteil.
Bei Optionsscheinen hätte man schon verloren.

Ein Eigenverlag ist halt ein Verlag, selbst wenn der Autor nur seine eigenen Titel produziert und verkauft, so muss er doch alle Verlagstätigkeiten selbst übernehmen.


Da muss ich dir widersprechen. Bücher werden zwar nicht schlecht in dem Sinn, sind aber nach drei bis vier Monaten für den Leser nicht mehr so interessant wie zuvor. Bei ca. 100.000 Neuveröffentlichungen pro Jahr gibt es immer aktuelle Erscheinungen, die den potentiellen Käufer interessieren. Da geraten ältere Bücher schnell ins Hintertreffen. Der Faktor Zeit ist also durchaus relevant.


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Der Ruul-Konflikt:
Band 1 Düstere Vorzeichen
Band 2 Nahende Finsternis
Band 3 In dunkelster Stunde
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Niederrheiner
Geschlecht:männlichSchreiberling


Beiträge: 268



BeitragVerfasst am: 26.01.2018 12:59    Titel: Antworten mit Zitat

Bei meinem Ebook only in einem großen Verlag war's ein Vorschuss im niedrigen vierstelligen Bereich.

Und 25 % vom Verlagsnetto.

Da hat mir eine andere Agentin jetzt gesagt, dass die Prozente für ein Ebook only (!) zu niedrig sind, weil der Verlag ja nur sehr überschaubare Kosten und ken wirkliches Risiko hat.

Warum die eine Agentur das weiß und die andere sagt "Wir haben nie was anderes erlebt als die 25 Prozent" - keine Ahnung. Question
Und es bringt wohl auch nichts, sich da noch weiter drüber zu ärgern.
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Peter Waldbauer
Geschlecht:männlichSchreiberling

Alter: 53
Beiträge: 189
Wohnort: Heidelberg


BeitragVerfasst am: 27.01.2018 04:06    Titel: Antworten mit Zitat

Es dürfte klar sein, dass man als Autor "das große Geld" nur unter bestimmten Voraussetzungen verdient:
1. großer Verlag
2. marktgängiges Thema (Thriller, Liebesroman, eventuell auch Krimi oder Histo)
3. sofern kein Überraschungserfolg (Tannöd), sollte der Autor bereits eine gewisse "Vergangenheit" mitbringen

Zu Punkt 3 muss man erst mal kommen. Dafür braucht es eine gewisse "kritische Masse", d.h. der Autor sollte bereits einiges veröffentlicht haben, damit der richtige Verlag (die richtige Agentur) "anbeisst". Ist dies der Fall, dann kann der Bestseller zusammen mit dem Autor "gemacht" werden.
Bei den ersten Veröffentlichungen geht es also primär nicht darum, wieviel man damit verdienen kann, sondern seine Autorenvita aufzufüllen.
Geld mit Büchern zu verdienen, ist weniger eine Frage, wie man den richtigen "Coup" landet (obwohl das immer mal wieder vorkommt und dann natürlich in den Medien breit getreten wird) - es ist ein Prozess.

Vor allem sollte man sich vor Augen halten: wir sind hier nicht in den USA. Hier verkauft kein Agent das Manuskript als Vorlage für ein Drehbuch an ein Studio, bevor ein Verlag angeklopft hat (Grisham). Wir sind hier überhaupt nicht im angloamerikanischen Raum (Rowling). Ausnahmen (Cornelia Funke) bestätigen die Regel.


_________________
Peter Waldbauer, Jahrgang 1966, ist Betriebswirt und wohnt als freiberuflicher Dozent und Autor in der Nähe von Heidelberg. Er veröffentlichte bisher Essays und ein Dutzend Bücher:

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Jasmin2469
Abc-Schütze


Beiträge: 3
Wohnort: Bayern


BeitragVerfasst am: 19.02.2018 10:58    Titel: Antworten mit Zitat

Ich liebe diese Art von Threads,
Pro- und Kontra-Threads bezüglich Vertriebsarten und die Betrachtung von Verdienstergebnissen, also Gewinnmöglichkeiten für den Autor.

Meist sind die Ansätze dieser Betrachtungen:
Wie bekomme ich als Autor_in überhaupt Gewinn, bzw. kann diesen
optimieren.

Wenn wir diese Frage so stehenlassen, gilt für unbekannte Autor_innen:
Durch einen großen Verlag, durch den Du irgendwie rangekommen bist,
vielleicht durch Glück, Vitamin-B, oder selten aber auch möglich:
Weil er durch Dein Produkt überzeugt wurde und davon begeistert ist.

Bei Erstlingswerken gilt dann:
Alles andere, kleine Verlage, Selbstverlage, oder Du kannst das Buch auch in Deinem Zimmer mit eigenen Maschinen herstellen, egal wie, Du wirst ein Buch veröffentlichen, aber damit sicher nicht wesentlich Erwähnenswertes verdienen.
Ausnahme: Du hast 100 Std. am Tag Zeit, das Buch im Internet zu bewerben. Als Nobody.
Ich kannte mal eine Anzeige, die fand ich in einer Musikzeitschrift:
"Dudelsack 300,- mit Anleitung. Tel. xxx"
Das war immer nur eine Zeile, sie war immer in dieser Zeitschrift, nach Jahren fand ich diese Anzeige auch in Frauenzeitschriften, anderen Fachzeitschriften, sie war anscheinend in allem was gedruckt wurde und wo jemand Anzeigen schalten konnte. Crazy... Das war ein Mensch, der einfach gesagt hat: Ich werbe, werbe, werbe, und dann verkaufe ich auch.
Ok, das könnten wir heute also auch im Internet so machen, aber ob Du dann noch zum leben kommst, wenn Du Tag und Nacht "Traffic" für Dein Buch generieren musst, Menschen ständig mit Infos über deinen Roman beglücken willst und Deinen Link streuen musst, wo dein Buch zu ordern wäre.
Ich denke, dass ist nicht sehr erquicklich. Sehr sehr mühselig.

Es bleibt also: Nur die großen Verlage sind imstande, dieses Manöver zu vollziehen, ein Buch eines Unbekannten in die Sichtbarkeit der Öffentlichkeit zu bringen, vielleicht sogar in eine Literatur-Kritikerrunde und Buchbesprechung im TV oder ähnliches.

Diese Diskussion, die hier geführt wird, kenne ich aus dem Musik-Biz der 90er Jahre, die Diskussion um Major-Labels wie Virgin, CBS, Sony und Independent-Labels, "unabhängige" kleine Musikverlage. Die großen versprachen den Verdienst, die kleinen zumindest Anerkennung und ein paar Krümel Ruhm.

Wenn Du keinen "Namen" hast und niemand Bekanntes bist, hast Du eben genau das Problem: Warum sollte jemand genau Dich lesen wollen.
Du bist keine Charlotte Roche. Pech gehabt. Ihr Roman Feuchtgebiete wurde durch ihre eigene Person und ihre Bekanntheit gepushed.


Ich sehe für mich dieses Problem nicht in diesem schwarz-weiß-Modus.
Wenig Verdienst - Viel Verdienst.

Ich stelle die Frage anders:
Wie erreiche ich es, meine Kunst zu veröffentlichen?

Kunst und Verdienst/Kommerz - > und jetzt werde ich für viele nichts Neues sagen: schließen sich im Normalfall (Ausnahmen gibt es auch) aus.

Wenn ich ein Kunstwerk schaffen will, wo ich garantieren will, dass es erfolgreich ist, kann ich nicht mehr alle Register spielen, dann muss ich das machen, was die "Masse" will.
Deshalb klingen die Songs in den Top10 so wie sie klingen, und davon abweichende neue Trends entstehen nur sehr langsam, ähnlich kulturellen Entwicklungen.
Ein Dieter Bohlen weiß, welchen Sound, welchen Beat und welche Stimme er braucht, damit sein Song Geld einspielt. Er würde keinen Song produzieren, der klingt wie von einem Künstler, bei dem der Song selbst im Vordergrund stehen muss, unbeachtet von "Markttauglichkeit", wie z .B. Tubular Bells von Mike Oldfield es bei seiner Entstehung für Mike war.
Ein Instrumentalstück - völlig "outstanding" zu seiner Zeit, Mike hat hier nicht an Kommerz gedacht. Und seine Aufnahme wäre auch in seinem Archiv verstaubt. Er hätte etwas anderes produzieren müssen um erfolgreich zu werden. Nämlich das, was er später produzieren musste, als er bei Virgin unter Vertrag war (Moonlight Shadow usw usw). Das wollte er aber gar nicht und ist fast daran zerbrochen und musste kämpfen aus dem Vertrag wieder rauszukommen um endlich wieder seine Kunst zu machen.
Paradoxie: Er wäre aber vielleicht gar nicht berühmt geworden, wenn Richard Branson seine Tubular Bells nicht vermarktet hätte, Virgin ist durch Tubular Bells erst groß geworden, geboren worden. Es war aber viel Kapital nötig. Das Pendant bei Büchern ist hier der "große Verlag".

Was bleibt als Erkenntnis für den unbekannten Künstler?

Mach Deine Kunst, und mach sie für Dich, für eine kleine Gruppe an Menschen, die sie verstehen. Thats it.

Und das ist es auch für mich.

Daher produziere ich meinen Roman Salammbo so wie ich es möchte,
mit Hardcover, 700 Seiten, Farbfotos, teuer. Um die 30 Euro im VK.
Es ist mir nicht wichtig, wie wenig Leute diesen Roman kaufen werden.
Er muss so exisitieren und erhältlich sein, das ist für mich das Wesentliche.

Kunst steht für mich über kommerziellem Erfolg, Erfolgschancen.
Warum ist der klassische Künstler arm? Weil er gar nichts kommerzielles schaffen kann, schaffen will. Ja, es gibt sie auch, die authentischen Künstler, die trotzdem kommerziell erfolgreich wurden, sie bilden aber die Ausnahme, nicht die Regel.

Wo wollten wir denn dann stoppen, wenn wir Kommerz als Parameter für die Planung und Steuerung unseres Werkes nehmen? Da müsste ich ja beim Inhalt des Buches bereits beginnen, und diesen nach der Nachfrage des Marktes ausrichten, nach den Vorlieben von Leser_innen. Dieter Bohlen macht dies, seine Musik klingt auch immer irgendwie gleich. Sie ist das Ergebnis von Wunsch-Algorithmen der Konsumenten. Für mich gruselig.

Ich möchte aber Kunst schaffen. Es soll genauso werden, wie es werden soll. Ohne Marktgedanken.
Ich brauche dann noch einen Partner, der das Buch druckt.
Hier setze ich BOD ein, der erste Testdruck war fantastisch, sehr gute Qualität des Hardcovers, der Farben und des Papiers, gestochen scharfes Schriftbild. Es wird teuer und daher wird es wenige Verkäufe geben, aber das ist für mich zweitrangig. Trotzdem finde ich Klasse, dass BOD die ISBN mitliefert. Vielleicht passiert auch etwas Unerwartetes und es wird "entdeckt" und von einem Investor gepushed, dann ist es mir recht., wenn sich ein "Branson" findet. Dann wird es vielleicht genau deshalb geliebt, weil es eben kein Krimi, kein Histo und Liebesroman ist, sondern etwas Besonderes, was nicht einzusortieren ist - so etwas wie Tubular Bells - authentische Kunst.


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Die Grenzen meiner Sprache,
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Peter Waldbauer
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BeitragVerfasst am: 19.02.2018 14:08    Titel: Antworten mit Zitat

Jasmin2469 hat Folgendes geschrieben:

Ein Dieter Bohlen weiß, welchen Sound, welchen Beat und welche Stimme er braucht, damit sein Song Geld einspielt. Er würde keinen Song produzieren, der klingt wie von einem Künstler, bei dem der Song selbst im Vordergrund stehen muss, unbeachtet von "Markttauglichkeit", wie z .B. Tubular Bells von Mike Oldfield es bei seiner Entstehung für Mike war.


Nun sind wir also auf den Dieter gekommen. Nun gut.
Bohlens Stärke liegt im Marketing. Zweifelsohne hat er es darin zur Meisterschaft gebracht: im Marketing, nicht in der Musikkunst. Entsprechend der Marketinglehre hat Bohlen auch alle seine Musikhits konzipiert, seien es die von Modern Talking, von Blue System, von den "Superstars" oder die vieler anderer Künstler, die er produziert hat:

1. Zielgruppe festlegen: am lukrativsten ist die untere bis mittlere Mittelschicht, weil die zahlenmäßig am größten ist.
2. eingängige Melodie wählen: keine komplizierten Kompositionen (Ohrwurmeffekt).
3. gefällige Titel, die leicht zu merken sind: mit Anfangsreim und vielen Vokalen
 (Cherie Cherie Lady, Lady Lai, Laila).
4. leicht verständliche Texte: Lovesongs mit wiederkehrender Thematik („dem Alltag entfliehen“).
5. englische Texte: am leichtesten zu singen und mitzusingen, international verständlich, somit größeres Marktpotenial.
6. tanzbar, damit sie in Diskotheken gespielt, häufiger gehört und dadurch nachgefragt werden (Kauf des Produkts).
7. attraktive Künstler, denn die Verpackung machts („Sex sells“).
8. romantische Covergestaltung: karibische Ferienorte (Maledivien), Sonnenuntergänge, Luxuskarrossen (Marketing-Regel aus dem Lehrbuch: Das Produkt muss in Form und Farbe den Erwartungen des Abnehmers entsprechen).
9. aus einem Erfolgshit viele ähnliche Titel herauspressen (Minimal-Maximal-Prinzip der BWL).

So ist es kaum verwunderlich, dass ein Titel wie der andere klingt, dass der jeweilige Interpret austauschbar bleibt. Seine Musik ähnelt einem Industrieprodukt, das, einmal technisch optimiert, immer gleich sein sollte. Deshalb hören wir bei Bohlens schnellen Titeln fast immer den gleichen (tanzbaren) Foxtrott-Rhythmus, und seine langsamen Songs erinnern in ihrem eingängigen Grundmuster an "Alle meine Entchen".

Auch verwendet Bohlen sehr oft die gleichen Textbausteine: „I can see in your eyes“, „my dreams come true“ oder „I miss you so”. Abgenutzte Worthülsen, tausendmal gehört. Lücken in Melodie und Text füllt er aus mit „baby“ oder „oh babe“. Wiederholungen sind so unvermeidbar.
Beispielsweise taucht die Textzeile aus dem ersten Modern Talking-Hit "You`re my heart, you`re my soul" wieder auf in "Take me tonight" von „Superstar“ Alexander. Dort heißt sie in leicht abgewandelter Form: „I feel it in my heart, I feel it in my soul.” Beide Zeilen gleichen sich wie ein Ei dem Anderen, auch wenn fast zwanzig Jahre und zwei verschiedene Künstler dazwischen liegen.
Heart and Soul, Herz und Schmerz; der Kitsch, aus dem die Träume sind und Lieschen Müllers Musikgeschmack.


_________________
Peter Waldbauer, Jahrgang 1966, ist Betriebswirt und wohnt als freiberuflicher Dozent und Autor in der Nähe von Heidelberg. Er veröffentlichte bisher Essays und ein Dutzend Bücher:

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