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Unser Vermächtnis

 

 
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Codalé Vende
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber


Beiträge: 15



BeitragVerfasst am: 27.12.2017 20:00    Titel: Unser Vermächtnis eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Unser Vermächtnis
Ich sehne mich schon lange nach der Stille, die mich nun endlich in ihre Arme schließt. Ich verzehre das Gefühl der Leere, das mich überkommt. Und so schleichend, wie es aus den Tiefen zu mir heraufsteigt, brechen sonderbarste Gedanken über mich herein. Dieses Nichts erschauert mich auf unerklärliche Weise. Es war vollbracht, doch halte ich Nichts in meinen Händen. Wir durchquerten in drei Tagen den Raum von drei Jahrhunderten. Tempus fugit. Ich spüre die Freiheit durch meine Adern fließen, das Dröhnen in meinen Ohren lässt den leisen Klang der Rufe erneut an mein Bewusstsein dringen. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Welch ein Vermächtnis hatten wir damit erreicht? Was würde von mir für die Nachwelt bleiben? Rein gar nichts. Ich habe weder Titel, noch Namen, noch Rang. Von mir würde die Nachwelt nie erfahren. Ein austauschbarer Mensch. Eine für die Nachwelt unwichtige Existenz. Nein. Unser aller Schicksal, wenn wir nicht zu etwas Großem, Geschichtsträchtigem fähig waren. Menschen sind nicht für die Ewigkeit gemacht. Vanitas. Bedenke Mensch, dass du Staub bist. Zeiten des Umbruchs. Verkehrte Vergangenheit, gespürte Gegenwart, erwartete Zukunft. Traum und Alptraum reichen sich die Hände. Befangenheit. Eine einzige Antwort. Vernunftdenken als eigentliche Menschlichkeit. Neues Leben. Ich fürchte mich vor dem neuen Leben. Was hält die Zukunft für mich bereit? Ein Trugschluss? Sollte das Erreichte dies Arkadien sein, das wir uns herbeisehnten? Dumme Gedanken. Leere Worte, unnütze Semantik. Nemesis. Wer ist dieses Ich, das gerade denkt? Von welch einer Beschaffenheit ist es? Ein Fluidum? Hat es überhaupt Substanz? Gestaltlos. Woher kommt die Sehnsucht, im Gedächtnis zu bleiben, wenn ich nicht einmal weiß, wer dieses Ich in meinem Innern ist? Todesangst? Memento Mori. Angst vor dem Vergessen werden? Dies Irae. Gänsehaut übermannt mich, rinnt meinen Rücken hinab. Ich möchte keine Todesschreie mehr hören, keine Kanonen, keine Gewehre, kein Pferdewiehern und das Geschrei weinender Kinder. Doch passiert es. Nein. Immer wieder. Auch jetzt. Ich will es nicht. Ich habe genug. Bilder drängen sich mir auf, die ich in die tiefsten Winkel meines Bewusstseins verdrängt hatte. Ich kann den Gestank des Blutes sogar riechen. Ohne Verluste wäre es nicht möglich gewesen. Mein Gewissen erdrückt mich. Wir kämpften für unsere Freiheit, tut dies nicht ein jeder? Ruft auf, zum Mensch-Sein. Denn wir sind die Einzigen, die zu diesem Sein fähig sind! Wo bist du? Da, ich höre es noch immer! Gibt es Anlass der Rechtfertigung? Aidos. Dass wir überlegen sind in Denken und Handeln ohne stumpfinnige Brutalität und Totschlag, das war unser Ziel. Diese Menschlichkeit sollte es sein, die uns zusammenhält, nicht der gemeinsame blutige Kampf gegen den Absolutismus. Was mache ich mir vor? Es ging nicht anders. Lächerliche Utopie, du dummes Kind. Ich tauschte Ideale gegen Selbsthass. Tauschte ein besiegeltes Schicksal gegen einen beängstigenden Neuanfang. Furcht vor dem Ungewissen. Furcht vor dem Gewissen. Gott, wende dein strafendes Auge ab von mir! – Halte ein! Mir ist kalt. So kalt. Warte. Ich atme tief ein. Libera nos. Sollte es nicht aufgehört haben? Wo bist du? Sehnsucht zerfrisst mich. Ich sollte glücklich sein. Warum kann ich nicht lächeln? Weil mir nichts bleibt, obwohl ich alles habe. Wir scheiterten bei dem Bemühen um unser Glücklichsein. Wir werden es nicht mehr erreichen. Unerreichbare Ferne. Doch ein Trugschluss. Wir werden es nicht mehr erleben. Ein Wandel. Blau, Weiß, Rot. Die Farbe Blau. Ruhe. Unendlichkeit. Zufriedenheit. Weiß. Reinheit. Ordnung. Vollkommenheit. Die Farbe Rot. Wärme. Feuer. Gefahr. Kraft. Zorn. Blut. Ich schmecke Eisen auf meinen Lippen. Blut fließt über das Schafott. Schwarz wie der Tod. Kein Drapeau blanc mehr. Ich fürchte mich ohne zu wissen wovor. Meine Knie zittern. Auf Leben und Tod. Auge um Auge. Sprengt die Ketten. Verdorrte Lilien durften nicht mehr. Misere Mei, Deus. Errette mich von Blutschuld, Gott, der du mein Gott und Heiland bist, dass meine Zunge deine Gerechtigkeit rühme. Was bleibt außer einem Namen? Wie sie in den Büchern stehen. An mehr erinnert sich niemand. Vielleicht ein Portrait, eine Zeichnung. Ein tristes Konterfei, das schweigt. Stummer Zeuge der Zeit. Ich starre vor mich her. Ich sehe ohne zu sehen. Die Gedanken fließen unaufhaltsam. Heilige Gleichheit auf den Trümmern des Thrones. Nichts als Angst und Schrecken. Legalisierter Terror anstelle von Vernunft. Ich weiß nicht mehr, was es bedeutet. Entchristianisierung anstelle von Dankbarkeit. Verfehlte Inkarnation. Mein Herz pocht laut bis in meine Ohren. Bis in meine Schläfen spüre ich es schlagen. Die drückende Leere verformt sich zu dem Fallbeil, welches die Stille fast schmerzlos durchtrennt. Wir hatten unseren Sündenbock. Ich weiß nicht, wem ich nun den größten Hass entgegenbringen soll. Doch bin ich mir selbst in den Grenzen meines Geistes der Nächste. In all der Zeit hat niemand eine Erklärung verlangt. Ich war sie mir selbst schuldig. Ich habe vor meinem inneren Richter Rechenschaft abgelegt, auf dass er das Todesurteil aufhebe. Blinde Zeugen. Es wurden bereits zu viele gerichtet. Zu oft ist der rote Saft entronnen. Das Geräusch der Guillotine verfolgt mich nicht nur des Nachts. Auch jetzt drängt es sich an allen Klängen vorbei an mein Ohr. Ich kann nichts mehr ändern. Meine Handflächen fühlen sich kalt auf meinem Gesicht an. Die Tränen brennen hinter den krampfhaft verschlossenen Lidern. Ich möchte sie nicht fließen lassen. Selbstzweifel. Selbst Euphorie und Gerechtigkeit wurden exekutiert. Mir wird schlecht bei dem bildlichen Gedanken daran, was wir letzten Endes schufen. Ich möchte kein Teil dessen sein. Können Blumen auf einem Boden aus Asche blühen? Ein kalter Wind stiehlt sich durch das offene Fenster herein. Mir ist noch immer kalt. Mir ist es nicht möglich, mich zu regen. Etwas lähmt mich. Mein Körper rebelliert gegen die Rastlosigkeit meines Geistes. Ich fühle mich gefangen. Nach unserer Befreiung legten wir uns selbst in neue Ketten. Stehe uns bei. Was wird mit diesem Vermächtnis geschehen? Was haben wir damit vermacht? Wird man uns verfluchen, gar hassen? Haben wir späteren Leben Last aufgelegt, dort, wo Schwingen sie in Selbstbestimmung geleiten sollten? Das Herz in meiner Brust wird mir schwer. Meine Brust wird eng. Waren es nicht deine Worte? Ich vermisse dich. Segen und Fluch existieren nebeneinander. Für Resultate muss bezahlt werden. Wenn es nicht unsere Leben sind, mit denen wir bezahlten, so sind es unsere Herzen. Merze nicht jede Existenz schöner Erinnerungen aus. Wir sind die Schmieden dieses Schicksals. Wir suchten die Geschichte zu ändern.
Dies ist unser Vermächtnis.

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lebefroh
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 39
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Wohnort: Berlin


BeitragVerfasst am: 07.01.2018 23:59    Titel: Antworten mit Zitat

Der Text gefällt mir leider nicht. Ist mir zu pathetisch. Ich glaube nicht, dass man unter dem Schafott solch hochtrabende Gedanken hat.
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Municat
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 52
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BeitragVerfasst am: 08.01.2018 12:41    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Autor smile

Ja, ich weiß ... ein echter Gedankenstrom kennt keine Absätze, weil die Gedanken und Sinneseindrücke nie wirklich still stehen. Du bist also, was das angeht, schon mal sehr konsequent. Klar, macht das einen Text schwer lesbar, aber es ist ein Stilmittel, mit dem ich bei dem Thema gerechnet habe *ggg*

Ich bin mir nicht sicher, ob ich richtig liege mit meiner Deutung, aber ich sehe es so: Ein begnadigter "Aufrührer" der französischen Revolution wird sich bewusst, dass das Beil bei ihm nicht gefallen ist (die Leere ... das, was eben nicht passiert ist) und erkennt, dass die Ideale der Revolution nicht unbedingt besser sind als die Monarchie, weil sie mit Gewalt umgesetzt werden, weil die Hände und die Seelen der Revolution blutig sind. Er reflektiert, stellt in Frage und erkennt, dass sich die Welt nicht in schwarz und weiß aufteilen lässt.

Sprachlich sehr sauber und strukturiert. Ich gewinne den Eindruck, dass der Prota ein sehr aufgeräumter Mensch ist, der es gewohnt ist, zu organisieren und zu lenken. In dem Moment, wo er seine Überzeugung in Frage stellt, gerät er an seine Grenzen und muss gegen die Verzweiflung ankämpfen.

Schöner Text, gefällt mir. Punkte vergebe ich aber erst, wenn ich alle Texte kommentiert habe.


ediTier
ein Punkt für das Vermächtinis


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Gräme dich nicht, weil der Rosenbusch Dornen hat, sondern freue dich, weil der Dornbusch Rosen trägt smile
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Literättin
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger

Alter: 54
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BeitragVerfasst am: 09.01.2018 14:05    Titel: Antworten mit Zitat

Einer denkt sehr ... pathetisch ... über Art und Weise und Folgen der französischen Revolution nach. Bis auf Blutgeruch und Gänsehaut kann ich kaum etwas anderes entdecken als Gedankenströmendes Pathos und viel Klage, was auch daran liegt, dass es in dieser aneinander gereihten Gedankendichte anderes schwer auszumachen ist als Selbstanklage, Bedauern über die eigene Bedeutungslosigkeit und ... Pathos.  Ich habe Mühe, mich durch den Text zu kämpfen, kann nicht herausfinden, wer da so gleichermaßen ... pathetisch ... seinen Gott anruft, kann nicht erkennen worum es eigentlich geht, außer ... Pathos ... und bin am Ende des Textes recht unzufrieden mit diesem Werk. Und ein wenig ratlos. Weil es ja Dantons Tod von Büchner gibt und ich mich frage, wie man sich dann in dieser Art wie hier an diesem Thema versuchen kann. Was jetzt nicht pathetisch klingen soll, aber mir halt noch so einfiel. Zu diesem Text. Mit dem ich wenig anfangen kann.

Ach so und für die innere Leere, die diesen GedankenBewusstseinsstrom auslöst, ist da doch recht viel ... Pathos.

Ich hoffe, das war jetzt nicht zu gemein.


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when I cannot sing my heart
I can only speak my mind
- John Lennon -

Christ wird nicht derjenige, der meint, dass "es Gott gibt", sondern derjenige, der begonnen hat zu glauben, dass Gott die Liebe ist.
- Tomás Halík -

Im günstigsten Fall führt literarisches Schreiben und lesen zu Erkenntnis.
- Marlene Streeruwitz - (Danke Rübenach für diesen Tipp.)
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Eredor
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Traumtagebuch
BeitragVerfasst am: 09.01.2018 20:52    Titel: Antworten mit Zitat

Aus meiner Sicht ist das ein ziemlich gutes Beispiel für - den inneren Monolog. Das liegt v.a. daran, dass ich kaum Bezugspunkte zur Gegenwart erkennen kann. Ein paar körperliche Gefühle werden geäußert, jedoch nicht in dem Maße, als dass ich es als Bewusstseinsstrom einordnen würde - und meist verstehe ich diese körperlichen Gefühle als Metapher, als rhetorisches Mittel des Monologs. Wo keine Gegenwart ist, kann nichts erinnert werden, demnach ist auch die Umsetzung des Themas für mich fraglich. Was den Bewusstseinsstrom für mich ausmacht, ist die Nähe zum Moment. Hier bin ich aber weit weg vom Moment, es bleibt nur die Sprache, die mir etwas sagen will. Von mir deshalb keine Punkte, auch wenn ich glaube, dass der Text eine Menge zu sagen hat.

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"vielleicht ist der mensch das was man in den/ ersten sekunden in ihm sieht/ die umwege könnte man sich sparen/ auch bei sich selbst"
- Lütfiye Güzel
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femme-fatale233
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Das Bronzene Pfand


BeitragVerfasst am: 09.01.2018 22:05    Titel: Antworten mit Zitat

Der Pathos, mit dem der Text geschrieben ist, passt irgendwie zum französischen Nationalgefühl, zumindest aus Sicht eines Nicht-Franzosen, der nicht aus dieser Zeit stammt Laughing

Das Gedächtnisbild ist hier für mich eines, das es zu verdrängen gilt: Bloß keine weiteren Morde, kein Blut...

Was mich etwas irritiert, ist die sehr hochtrabende, artifizielle Sprache, sie passt für mich nicht so ganz zu den Gedanken, die sich im Kopf irgendwo rumtreiben. Ich denke in solchen Kategorien dann, wenn ich wissenschaftlich oder ästhetisch denke, also zielgerichtet (so wie ich es für Arbeiten oder Texte tue), aber nicht unbedingt, wenn es um den Kontext geht, in den ich Kraft meiner Taten unmittelbar eingebunden bin. Irgendwie wirkt mir da dein denkendes Ich zu reflektiert, sieht schon zu sehr die großen Bögen, die seine Zeit in die Zukunft schlagen wird. Mag sein, dass das zum Teil internalisierte Propaganda seiner Mitrevolutionäre ist, aber irgendwie ist sich die Figur, die du da erschaffst, schon zu sehr ihrer historischen (Nicht-)Rolle bewusst. In Bezug auf die Moral, die die Person an sich anlegt, finde ich das gar nicht so falsch, aber irgendwie habe ich das Gefühl, du als Autor schreibst schon zu sehr aus der Perspektive desjenigen, der die Französische Revolution mit 300 Jahren Abstand betrachtet, ganz besonders weil du von "unnützer Semantik" schreibst und Semantik für mich einer der großen Wissenschaftsbegriffe des 20. Jahrhunderts ist. Mag sein, dass du diesen Mix der Epochen intendierst, immerhin ist ja von Memento Mori ebenso die Rede wie von der griechischen Schamesgöttin, aber für mich funktioniert das irgendwie nicht so richtig.
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hobbes
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Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
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BeitragVerfasst am: 10.01.2018 14:41    Titel: Antworten mit Zitat

Früher hat es also auch schon Bewusstseinsströme gegeben. Tja. Ich bin ja leider nicht so die Zielgruppe von "früher." Diese Sprache geht mir fürchterlich auf den Keks, es mag der Zeit angemessen sein, für mich hört es sich trotzdem nach hochtrabendem, leeren Gerede an. Was der Hauptgrund ist, warum ich einfach nicht dranbleiben kann, an diesem Text.
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RememberDecember59
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 516
Wohnort: Franken


BeitragVerfasst am: 10.01.2018 22:25    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe/r Verfasser/in,
hm, leider überzeugt mich dieser Text so gar nicht. Er ist mir viel zu pathetisch. Du wirfst mit großen Worten (Freiheit, Gott, Tod, Vermächtnis etc.) und bedeutsamen Fragen ja nur so um dich. Aber für mich sind das leere Worthülsen bis man sie mit konkreten Ereignissen und Geschichten füllt. Sprachlich ist auch einiges schief und ich hatte nicht das Gefühl, dass das so beabsichtigt war. Das Thema finde ich irgendwie auch nicht. Das Wort "Stille" kommt zwar vor, aber darauf eingegangen wird genauso wenig wie auf die anderen Begriffe. Nimm meine Kritik aber bitte nicht persönlich.

***

Nach dem Lesen und Kommentieren der anderen Texte habe ich mich dazu entschieden, keine Punkte zu geben.


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Bartimäus: "...-was ist das?"
Kobold: "Hätte mich das jemand anders gefragt, o Herr, der ihr Schrecklich und Unübertrefflich seid, hätte ich ihn einen Dummkopf genannt, bei Euch jedoch ist diese Frage ein Zeichen jener entwaffnenden Schlichtheit, welche der Born aller Tugend ist. ..."

Bartimäus I (Jonathan Stroud)
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d.frank
Geschlecht:weiblichAutor

Alter: 41
Beiträge: 944
Wohnort: berlin


BeitragVerfasst am: 10.01.2018 23:45    Titel: Antworten mit Zitat

Mit zwei Worten: zu aufgeblasen

eigentlich wollte ich schon hier:

Zitat:
Ich sehne mich schon lange nach der Stille, die mich nun endlich in ihre Arme schließt. Ich verzehre das Gefühl der Leere, das mich überkommt. Und so schleichend, wie es aus den Tiefen zu mir heraufsteigt, brechen sonderbarste Gedanken über mich herein.  
,

das Handtuch schmeißen.
Viel besser (für meinen Geschmack) wurde es dann auch nicht mehr. Es gibt Stellen im Text, die kratzen an, was ich unter dem Gesichtspunkt der Thematik gern gelesen hätte. Aber im Großen und Ganzen fühlte ich mich wie beim Vortrag eines Versicherungsvertreters, der seine, sonst dem Verkauf verschriebenen, Sätze in die Gewänder eines  Apokalypsenpredigers gekleidet hat.  Das ist jetzt vielleicht sehr ironisch und hochtrabend formuliert, aber ich möchte mich nicht verstellen, auch nicht unter dem Gesichtspunkt, dass ich mich damit vielleicht selbst ins Bockshorn jage wink

Inhalt und Vorgaben:
Eigentlich lohnt es sich schon, über die Rolle des Einzelnen nachzudenken. Käme die Botschaft nicht mit dem Hammer der großen Worte geschlagen, hätte sich mich wohl auch erreichen können.  Vielleicht ist es aber auch gerade das Große der Worte, das den eigentlichen Sinn des Textes transportiert? Dann habe ich etwas übersehen und möchte mich schon vorab mal entschuldigen.
Trotzdem, ich bleibe auch nach dem zweiten Lesen bei meiner Einschätzung: Manchmal ist weniger mehr!  
Die Vorgaben sind umgesetzt, Leere und Stille, Gedächtnisbild und Bewusstseinsstrom, wobei ich hier zum ersten Mal Probleme habe, ihn direkt vom Monolog zu trennen.

Interpretation:
Weltkrieg, Dienst als Soldat, die Schuld des Einzelnen, vielleicht fehlt mir auch der geschichtliche Hintergrund, um eine weitere Tiefe im Text zu entdecken?

Lieblingssätze:
Wenn es nicht unsere Leben sind, mit denen wir bezahlten, so sind es unsere Herzen.

Fazit: Siehe die oberen zwei Worte, immer noch, ich kann nicht wirklich warm damit werden


_________________
Die Wahrheit ist keine Hure, die sich denen an den Hals wirft, welche ihrer nicht begehren: Vielmehr ist sie eine so spröde Schöne, daß selbst wer ihr alles opfert noch nicht ihrer Gunst gewiß sein darf.
*Arthur Schopenhauer
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Angst
Geschlecht:männlichScheinheiliger

Alter: 30
Beiträge: 1679



BeitragVerfasst am: 12.01.2018 00:49    Titel: Antworten mit Zitat

Leider sagt mir dieser Text überhaupt nicht zu.
Er ist voller abgenutzter Wendungen ("Schmieden des Schicksals", "Die Gedanken fliessen unaufhaltsam"), die mich überhaupt nicht mitnehmen.
Hier scheint eine Figur der Französischen Revolution zu sprechen?
Aber die Sprache ist zu abstrakt und gross, stellenweise zu pathetisch, um konkrete Gefühle und Gedanken zu wecken. ("Mensch-Sein", "Glücklichsein", "Selbstzweifel", etc.)
Der Einstieg ist besonders plakativ mit Begriffen wie "Stille", "Leere" und "Nichts" dicht aufeinander.

0 Punkte.


_________________
»Das Paradox ist die Leidenschaft des Gedankens.«
— Søren Kierkegaard, Philosophische Brosamen,
München: Deutscher Taschenbuch Verlag, S. 48.
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V.K.B.
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Beiträge: 2473
Wohnort: Diaspora
Das bronzene Niemandsland Die lange Johanne in Silber
Goldene Gabel


BeitragVerfasst am: 12.01.2018 21:53    Titel: Antworten mit Zitat

Ein interessanter Text, auf jeden Fall. Die Vorgaben hätten deutlicher umgesetzt werden können, sie sind zwar da aber dann auch wieder nicht.

Gut gefallen haben mir die kursiven Worte als Denkpfeiler. Eigentlich ein Text, der mir sehr gefällt. Mein Problem damit: Das ist für mich kein Bewusstseinsstrom, sondern eher eine ich-Erzählung mit vielen philosophischen Gedanken. Aber verglichen mit den beiden Beispielen in der Aufgabenstellung ist das weit davon entfernt. So denkt doch niemand wirklich gedanklich, so schreibt, philosophiert man. Als tatsächlicher Bewusstseinsstrom ist mir das zu geordnet, zu druckreif.

Es ist aber erst der dritte Text, den ich lese, kann also noch nicht sagen, wie die anderen das umgesetzt haben. Punkte vergebe ich erst, wenn ich alles gelesen habe.


_________________
Warning: Cthulhu may occasionally jumpscare people …
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Jenni
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger


Beiträge: 3974

Das goldene Aufbruchstück Die lange Johanne in Gold


BeitragVerfasst am: 14.01.2018 14:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hochtrabende Gedanken über große und abstrakte Themen, das Leben, den Tod, Freiheit, das Ganze in blumige Worte und melodramatische Formulierungen gegossen. Ich lese da nichts konkretes, keinen eigenen, originären Gedanken, trotz der gewählten Erzählform des Bewusstseinsstrom nichts persönliches, charakteristisches, außer vielleicht etwas Größenwahn. Ich lese leeres Gerede.
Das Thema ist wodurch umgesetzt, die Stille nach dem Tod, die Erinnerungen an das Leben hervorruft? Auch das unheimlich allgemein, unkonkret. Gedächtnisbilder ist für mich nicht gleichzusetzen mit Erinnerungen, es geht dabei um etwas konkretes, bildliches, eine Vorspiegelung einer konkreten Wahrnehmung. Nichts dergleichen finde ich in diesem Text.
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Heidi
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 39
Beiträge: 1260
Wohnort: Hamburg


BeitragVerfasst am: 15.01.2018 22:29    Titel: Antworten mit Zitat

Dieser innere Monolog kommt vollständig ohne Brüche aus, er lässt mich nicht innehalten und auch nicht nach hinten blicken. Und trotzdem ist er nicht fließend. Nein, er tackert. Hämmert mir was rein. Ein wenig liest er sich wie eine Predigt. Das liegt wohl an den vielen Begriffen, die hier unverdaut eingesetzt wurden, wie etwa Menschlichkeit, Gott, unerreichbare Ferne, verfehlte Inkarnation usw.
Oder Bildern wie: Sehnsucht zerfrisst mich.

All diese Begriffe habe ich zwar im Laufe meines Lebens mit eigenen Inhalten gefüllt, aber für einen literarischen Text reicht es nicht aus, mir die Begriffe vor die Füße zu werfen, ohne sie vorher aufzubereiten. Dadurch, dass das nicht geschehen ist, entsteht in mir nach dem Lesen ein sehr schwammiges, undifferenziertes Bild, das nicht schwingt und auch nicht vielschichtig sein kann. Die Begriffe kratzen an der Oberfläche, was ich schade finde, weil du doch ein Thema behandelst, was mit anderer Umsetzung durchaus spannend sein könnte. Diese Fragen hier finde ich etwa hochinteressant:

Zitat:
Wer ist dieses Ich, das gerade denkt? Von welch einer Beschaffenheit ist es?


Ansonsten bleibt zum Schluss nicht viel übrig, weshalb es auch keine Punkte geben wird. Dabei will doch dein Denker/deine Denkerin, das etwas übrig bleibt, sich etwas für die Nachwelt ausgestaltet, ausformt, etwas Ewiges. Das, finde ich, könnte durch diesen Text, in einer anderen Umsetzung, mit verdauten Begriffen durchaus zur Realität werden. Acker das Ding noch mal ordentlich um. Ich will den Text spüren.
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Schlomo
Geschlecht:männlichSchreiberling

Alter: 63
Beiträge: 176
Wohnort: Waldperlach


BeitragVerfasst am: 16.01.2018 23:43    Titel: Antworten mit Zitat

Stark! Vermutlich schreiben die Anderen alles, was dazu zu sagen ist. Ich sag nur: 12 Punkte.

_________________
#no13
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anderswolf
Geschlecht:männlichHobbyautor


Beiträge: 425
Wohnort: Bad Nauheim


BeitragVerfasst am: 19.01.2018 19:38    Titel: Antworten mit Zitat

Tempus fugit leider gar nicht, im Gegenteil zieht sich der Text ziemlich. Es ist so vieles unklar hier: was ist die Leere, was die Erinnerung, was überhaupt soll das Ganze, warum sind bestimmte Begriffe kursiv (Stille, Vanitas, Arkadien, Memento Mori), und warum sind es andere nicht (Libera nos, Unendlichkeit, Sehnsucht)? Vor allem: Welcher Vertreter des Wohlfahrtsausschusses denkt hier pathetisch über sein Versagen nach, ein der Bedeutung der Französischen Revolution für die Nachwelt angemessenes Vermächtnis gegeben zu haben nach? Zuvörderst fiele mir Danton ein, allein das offensive und fast onanistische Selbstmitleid klingt mehr nach Rousseau, andererseits hat ihn nicht die Guillotine hinweggerafft, vielleicht ist es also Robespierre, vielleicht aber auch einer der anderen unzähligen Opfer des späten terreurs. Insgesamt unbefriedigend zu lesen und zu durchdenkend. Formal gibt es nicht viel auszusetzen (außer vielleicht der einen oder anderen Platitüde, bspw. "Der Kampf zur Freiheit ruft auf zum Menschsein, und nur Menschen sind dazu fähig", wer auch sonst: Ameisen kämpfen nichts ums Menschsein), bleibt insgesamt aber so unkonkret, dass er uninteressant wird. Die Stärke der Perspektive, die anderswo zutage tritt, wird hier nicht ausgeschöpft und so bleibt dieser Betrag hinter Mitbewerbern zurück. Keine Punkte.
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Michel
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Silberne Neonzeit


BeitragVerfasst am: 19.01.2018 22:31    Titel: Antworten mit Zitat

Die Revolution frisst ihre Kinder.
Also, das Thema ist mir im Wettbewerb nicht noch einmal begegnet. Die Ausführung hat mich noch nicht so recht überzeugt, Stücke wie
Zitat:
Bilder drängen sich mir auf, die ich in die tiefsten Winkel meines Bewusstseins verdrängt hatte. Ich kann den Gestank des Blutes sogar riechen.
sind mir hier zu wenig SoC und zu strukturierend. Ich habe nicht gefunden, wo das Fehlende die Erinnerung triggert, aber möglicherweise habe ich das überlesen.
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finis
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Die lange Johanne in Bronze


BeitragVerfasst am: 20.01.2018 00:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

So, lässt Du 1789 wohl wieder auferstehen. Bzw. eher 1793 würde ich mal tippen. Insgesamt eine interessante Idee.
Interessant, wenn auch bedenklich (meines Erachtens), wie Du die katholischen Motive aufgreifst. Erstens meine ich Deinem Text zu entnehmen, dass Dein Ich wohl eher dem dritten Stand angehörte. Dann war das aber sicherlich kein ausgeprägter Latinist. Des Weiteren ist das Verhältnis der französischen Revolution zum Katholizismus ja durchaus ein gespaltenes. Der Katholizismus war vorher die Staatsreligion Frankreichs, mit ein revolutionäres Ziel war die Trennung von Staat und Kirche, was, sehr vereinfacht ausgedrückt, im Zuge des Revolutionsprozesses zu einer sogenannten Entchristianisierung führte. Ich bin kein Experte in dem Gebiet und nicht sicher, ob ich das Text-Ich zeitlich korrekt verortet habe. Wenn wir uns aber, wie ich vermute, tatsächlich im Jahr 1793 befinden, sind diese religiösen Bezüge nicht ungefährlich. Das kommentarlos so zu schreiben, ohne die veränderte Rolle der Religion zu thematisieren halte ich zumindest für fragwürdig.

Was mich nun unabhängig davon stört, ist dass Dein Text fast ausschließlich aus recht allgemeinen Floskeln zusammengesetzt ist, was es mir quasi unmöglich macht einen genaueren Eindruck von der Person selbst zu bekommen und zu erkennen, worum es dem Text eigentlich geht, welche Fragen sich gestellt werden.

Insgesamt also eine interessante Idee, die mich aber in ihrer Umsetzung nicht so recht zu überzeugen vermag.
Mit Interesse gelesen - LG.
finis


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Tjana
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BeitragVerfasst am: 20.01.2018 20:42    Titel: Antworten mit Zitat

Der einzige Text, der historischen Bezug nimmt. Respekt!

Eine Anklage an sich selbst, ein zerstörerisches Hinterfragen.
Gut geschrieben, doch mir erscheint es eher als eine Schilderung vergangener Ereignisse, als ein durch etwas Abwesendes geöffnetes Gedächtnisbild.
Hmm bin gespannt, wofür ich zu blind war


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Wir sehnen uns nicht nach bestimmten Plätzen zurück, sondern nach Gefühlen, die sie ins uns auslösen
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nebenfluss
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Beiträge: 4003
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BeitragVerfasst am: 21.01.2018 12:56    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe gerade Angst vor der Macht meiner Kritik und sorge mich um meine Urteilsfähigkeit. Deshalb an dieser Stelle kein inhaltlicher Kommentar.

Danke für deine Teilnahme am Wettbewerb.


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fehlende Quellenangabe: mein Kopf.
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fabian
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Beiträge: 202



BeitragVerfasst am: 21.01.2018 18:57    Titel: Antworten mit Zitat

Im Angesicht des Todes die Gedanken der Figur doch so reflektiert strömen zu lassen wirkte geradezu erholsam angesichts der mancherorts dem SoC  grundgelegten Hysterie.
Auch wenn mir manche Gedanken zu reflektiert, andere zu pathetisch  und im großen und ganzen auch zu idealistisch formuliert erscheinen für die Situation, in der sich die Figur befindet, so vermute ich dahinter doch eher den Versuch, die Figur aus ihrem historischen Wahrnehmungshorizont heraus zu begründen und habe mich gerne daran erinnern lassen, demnächst einmal wieder "Brüder" zu lesen.
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Codalé Vende
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BeitragVerfasst am: 22.01.2018 15:32    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hallo zusammen!
Ganz lieben Dank für eure zahlreichen Kommentare und die konstruktive Kritik! Ich konnte mir sehr viel daraus annehmen!
Ich hatte mich relativ spontan für einen historischen Stoff für diesen Wettbewerb entschieden, ich wollte allerdings nicht die eigentliche Französische Revolution 1789 darstellen, sondern die daran anschließende Phase der Terrorherrschaft unter Robespierre. Mein Protagonist stellt einen gebildeten Revolutionskämpfer dar.  
Ich hatte zuvor viel darüber gelesen, meines Erachtens nach eine der interessantesten historischen Epochen überhaupt!
Im Nachhinein kann ich zustimmen, dass der Text tatsächlich sehr mit Pathos durchtränkt ist...wahrscheinlich haben die Zeitzeugenberichte doch etwas auf mich abgefärbt...nächstes Mal vielleicht etwas mehr Ethos wink
Liebe Grüße,
                   Codalé Vende


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"Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit." (Schiller)
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