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Am liebsten würde ich ständig über mein Buch reden

 
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preusse
Geschlecht:männlichDichter und Denker


Beiträge: 1226
Wohnort: Bayern


BeitragVerfasst am: 18.12.2016 09:33    Titel: Antworten mit Zitat

Uwe Helmut Grave hat Folgendes geschrieben:
Bei mir setzte man damals sogar noch einen obendrauf: "Liebesromane? Du? Ein Mann?"


Schreib' halt was ordentliches. Very Happy
Über das, was Männer halt so tun.
Mord, Schlachten, Gemetzel ... Sich kaputt lachen


_________________
Auxiliare tibi deus et vult auxiliari!

Das Herz des Löwen, 06/2011
Das Blut des Löwen, 11/2012
Die Pranken des Löwen, 03/2014
Das Banner des Löwen, 11/2015
Der Pirat - ein Francis-Drake-Roman, 07/2016
Der Herr der Bogenschützen, 08/2017
Der Sohn des Löwen, 03/2019
Der Herzog von Aquitanien, 11/2019
Die geteilten Jahre, 09/2019
Der englische Löwe, 2020
Sie nannten ihn Cid (AT), 2021
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strubbel
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 36
Beiträge: 15
Wohnort: Stuttgart


BeitragVerfasst am: 18.12.2016 09:43    Titel: Antworten mit Zitat

Kaum 2 Tage nicht hier gewesen, schon zig Meinungen gesammelt. Ihr seid ja spitze!

Ich muss jetzt gerade mit Kollegen und (da mir die nicht helfen könnten) nächste Woche mit meinem Chef darüber reden, weil ich mein Urheberrechts-/Markenrechtsproblem lösen muss. Das ist etwas peinlich, aber bevor ich weiter arbeite, möchte ich das wissen.
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Hanami
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 41
Beiträge: 12



BeitragVerfasst am: 18.12.2016 14:57    Titel: Antworten mit Zitat

Uwe Helmut Grave hat Folgendes geschrieben:

Allmählich könnten sich die ewigen Spötter (Neider?) mal etwas Neues einfallen lassen, aber dafür fehlt ihnen wohl die Phantasie.


Ganz deiner Meinung. Laughing

Als Mann Liebesromane zu schreiben, stelle ich mir doppelt schwer vor. Zumindest wenn es darum geht, mit dem eigenen Geschlecht darüber zu sprechen.
Aber bei Frauen sollte das doch zumindest Neugierde wecken?

Die meine ist jede falls erwacht ... Wink
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Uwe Helmut Grave
Geschlecht:männlichOpa Schlumpf

Alter: 65
Beiträge: 1028
Wohnort: Wolfenbüttel


BeitragVerfasst am: 18.12.2016 15:16    Titel: Antworten mit Zitat

preusse hat Folgendes geschrieben:
Mord, Schlachten, Gemetzel ... Sich kaputt lachen


Krimis und Weltraumschlachten habe ich zur Genüge verfasst - und das Gemetzel auf hoher See überlasse ich lieber einem Experten wie dir. Very Happy

Hanami hat Folgendes geschrieben:
Aber bei Frauen sollte das doch zumindest Neugierde wecken?


Und ob, in meinen Liebesromanzeiten (Groschenromane und Taschenbücher) hatte ich ein Date nach dem nächsten. Aber kaum erblickten mich meine Verabredungen in meinen löchrigen Schuhen, mit dem weiten Spannermantel und einer beträchtlichen Alkoholfahne, wandten sie sich auch schon wieder von mir ab - da half auch der geniale Anmacherspruch "Du kommst mir so bekannt vor. Hatten wir schon mal was miteinander?"nichts. Ist mir unbegreiflich. Shocked


_________________
U.H.G. - Freude am Lesen
"Wie sind des Kaisers neue Kleider unvergleichlich!" - "Aber er hat ja gar nichts an!" (Hans Christian Andersen) - Die Welt ist anders(en) als sie es dir erzählen.
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Hanami
Geschlecht:weiblichSonntagsschreiber

Alter: 41
Beiträge: 12



BeitragVerfasst am: 18.12.2016 15:40    Titel: Antworten mit Zitat

Uwe Helmut Grave hat Folgendes geschrieben:

Und ob, in meinen Liebesromanzeiten (Groschenromane und Taschenbücher) hatte ich ein Date nach dem nächsten. Aber kaum erblickten mich meine Verabredungen in meinen löchrigen Schuhen, mit dem weiten Spannermantel und einer beträchtlichen Alkoholfahne, wandten sie sich auch schon wieder von mir ab - da half auch der geniale Anmacherspruch "Du kommst mir so bekannt vor. Hatten wir schon mal was miteinander?"nichts. Ist mir unbegreiflich. Shocked


 Laughing Laughing
Ich hab Schluckauf...
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Schlomo
Geschlecht:männlichSchreiberling

Alter: 63
Beiträge: 173
Wohnort: Waldperlach


BeitragVerfasst am: 23.12.2016 18:11    Titel: Antworten mit Zitat

Schon erstaunlich (oder eigentlich nicht, wenn ich darüber nachdenke), wie ähnlich doch das Schreiben von Software und das von Romanen ist. Bei Romanen kann ich nicht so viel sagen, da ich nur Fan-Fiction schreibe, aber bei Software:

Also die “Ideenlieferanten” gibt es hier auch. Aaaarrrggghhh! Ein paar von denen können einen wirklich in den Wahnsinn treiben. Aber im Lauf der Jahrzehnte hab ich ein Gegenmittel entwickelt: Wenn einer von denen fragt, wie weit “unsere Software” eigentlich ist, antworte ich: “Hast du das mathematische Modell schon fertig? Ich muss ja schließlich wissen, was du dir genau vorstellst...” Von denen hört man meistens so schnell nichts mehr.

Das Gefühl, platzen zu müssen, wenn ich nicht sofort irgend jemand von dem neuen Algorithmus/Modul/Programm erzählen kann, kenn ich nur zu gut. Früher war ich oft total frustriert, wenn ich die großen Fragezeichen in den Gesichtern meiner Zuhörer gesehen hab, später hab ich dann einfach nichts mehr von meinem Zeug erzählt – es sei denn, ich wurde gefragt – und hab mir dadurch den Frust erspart, feststellen zu müssen, dass eh kein Schwein begreift, was ich da eigentlich mache.

Als ich dann noch später gelegentlich für Firmen mit extremer Geheimhaltungsparanoia gearbeitet hab, war ich ganz froh, wenn niemand in meinem Bekanntenkreis wissen wollte, woran ich gerade arbeite. Wer mich kennt, ist nicht so unvorsichtig, zu fragen. Ich könnte ja eine ausführliche Antwort geben...
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Olympus Mons
Geschlecht:männlichSchreiberassi


Beiträge: 35



BeitragVerfasst am: 27.01.2017 08:14    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

Sich über sein neues Buch(Projekt) anderen Menschen gegenüber mitteilen zu wollen ist nichts Ungewöhnliches. Ist man doch schließlich stolz auf seine Arbeit, das kennt man ja aus anderen Bereichen, sei es Hobby oder Beruf. Dennoch ist es in meinem Umfeld so, dass überwiegend eine Art von Desinteresse demgegenüber besteht. Es ist halt einfach so, dass nicht jeder etwas mit speziellen Fachbereichen anfangen kann wie zB die Geschichte der Urbarmachung ostpreußischer Sumpfgebiete und darauf folgende Städtegründung. Daher ziehe ich es bei Projekten, die nicht allgemein gehalten und nicht allgemein bekannt sind, vor, das Prinzip Schweigen ist Gold zu bemühen. Reden kann man immer noch, wenn es ein Projekt dann erfolgreich zu einer Veröffentlichung gebracht hat. Dann ist der Überraschungseffekt umso größer. Wink

Mit freundlichen Grüßen
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Moni21
Sonntagsschreiber


Beiträge: 23



BeitragVerfasst am: 29.05.2017 09:53    Titel: Antworten mit Zitat

Ich rede tatsächlich erst darüber, seitdem ich weiß, dass am Ende auch ein Buch dabei herauskommt, dafür seitdem aber umso mehr und mit wachsender Begeisterung.
Beim Schreiben selbst behalte ich alles schön für mich!
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fasimba
Geschlecht:männlichSonntagsschreiber


Beiträge: 18
Wohnort: Walchwil, Schweiz


BeitragVerfasst am: 29.05.2017 12:52    Titel: Antworten mit Zitat

Moni21 hat Folgendes geschrieben:
Ich rede tatsächlich erst darüber, seitdem ich weiß, dass am Ende auch ein Buch dabei herauskommt, dafür seitdem aber umso mehr und mit wachsender Begeisterung.
Beim Schreiben selbst behalte ich alles schön für mich!


Genau so sieht es bei mir aus. Die meisten Menschen aus meiner Umgebung können nichts mit Plots / Spannungsbogen etc. anfangen. Wenn sie erfahren, dass ich schreibe, ist die häufigste Reaktion: "Oh, cool! Kann ich das Buch haben?". Damit meinen Sie ein gedrucktes Buch (damit sie es in ihr Bücherregal stellen und dort für alle Ewigkeit lassen können). Ein Text im ePub-Format überfordert sie schon. Smile  
Eine Ausnahme ist da eine Schreibkollegin, mit der ich hin und wieder telefoniere.

LG fasimba
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Nina C
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 32
Beiträge: 378
Wohnort: Nordrhein-Westfalen


BeitragVerfasst am: 05.06.2017 23:40    Titel: Antworten mit Zitat

Zu Beginn einer Idee möchte ich wirklich mich jedem darüber reden, weil ich sie dann meisten soooo toll finde *bla* und muss mich enorm zusammennehmen... danach geht’s.
Interesse diesbezüglich ist sehr unterschiedlich:

Lieblingsmensch: Immer, so viel ich will, samt hilfreicher Vorschläge Smile
Meine beiden engsten Freunde: Lassen sich gegebenenfalls etwas erzählen, aber Nachfragen sind sehr selten.
All anderen Freunde: Interessiert’s leider gar nicht.
Da würde ich mich schon manchmal freuen mehr erzählen zu können.

Bei Stamm- und anderen Gästen hingegen wünsche ich mir manchmal eher etwas weniger Beachtung... üblich sind:

- „Na, wann ist der Bestseller denn fertig?“ (Wird von Woche zu Woche lustiger Rolling Eyes)
- „Ich habe da Ideen für dich / ich helfe dir da mal“ (Äääähh...)
- „Ach, bei dem was ich alles im Kopf habe, könnte ich auch ein Buch schreiben.“ (An der Stelle kann ich es mir gelegentlich nicht verkneifen Ersatzbleistift und ’n Blatt rüberzuschieben „Bitte schön, viel Spaß!“)

Hier hingegen lese ich sehr gerne mit, fühle mich aber tendenziell eher eingeschüchtert, weil die meisten von euch doch wesentlich mehr Erfahrung & Fachkenntnis auf die Waagschale werfen können als ich Embarassed.

Liebe Grüße,

Nina


_________________
Wenn ihr nicht die gequälten Sklaven der Zeit sein wollt, macht euch trunken, ohn’ Unterlass! Mit Wein, mit Poesie mit Tugend, wie es euch gefällt. (Charles Baudelaire)
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LuisaSchrader
Sonntagsschreiber


Beiträge: 19



BeitragVerfasst am: 07.06.2017 15:53    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kann das total nachvollziehen, dass man gern über sein Projekt redet - wenn mir in meinem normalen "Tagjob" etwas spannendes passiert ist, will ich das auch jedem erzählen.
Manuskript ist aber etwas anderes, ich mag es gar nicht, wenn Leute fragen: Worum geht's da eigentlich? Einfach, weil es etwas kreatives und damit auch irgendwie persönliches ist. Ich muss mich dann auch überwinden, das Korrekturlesern zu schicken usw usw. Natürlich ist das völlig schizo, schließlich will ich ja dann doch, dass es veröffentlicht wird;)
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Lapidar
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger

Alter: 57
Beiträge: 3043
Wohnort: in der Diaspora


BeitragVerfasst am: 09.06.2017 07:15    Titel: Antworten mit Zitat

Very Happy Als ich mich hier grad durchgelesen hab, musste ich an Sohn Nr. 1 denken, der gerade das Abi nachholt mit Fernschule und sich momentan total für Chemie und Biologie begeistert
Die Frage, die sich mir da stellt, ist echt ob er wirklich mein Ableger ist, ...
Jedenfalls macht er seinen Bekanntenkreis grad meschugge, weil er in jeder Unterhaltung begeistert von Zellteilung, Mitochondrien, Katalysatoren und ähnlichem schwärmt.
Die Unterhaltung fängt meist ganz harmlos an, zum Beispiel irgendwas über verschiedene Biersorten und dann kommt der Schwenk: "Übrigens der Brauvorgang ist total spannend weil...."
 Laughing
Ich kann ihn verstehen, aber ich war so froh, als ich mit den Themen durch war und hab es dann alles verdrängt...
Beim Buchschreiben hab ich gerne ein paar arme Seelen (zB. in meiner AG) Twisted Evil, die mich begleiten, aber ich lerne gerade, im stillen Kämmerlein zu schreiben, weil das auf Dauer für meinen Bekanntenkreis zeitlich zu belastend wird, schließlich haben die auch noch ein eingenes Leben.

Aber mit meinem Partner sprech ich gewisse Aspekte dann durch, weil er oft die Löcher in meiner Logik findet. Das finde ich wiederum sehr hilfreich. Auch wenn er kein Fantasyfreund ist. Aber da muss er durch. wink


_________________
"Dem Bruder des Schwagers seine Schwester und von der der Onkel dessen Nichte Bogenschützin Lapidar" Kiara
If you can't say something nice... don't say anything at all. Anonym.
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Bücherwurm87
Geschlecht:weiblichSchreiberassi

Alter: 32
Beiträge: 33
Wohnort: Essen


BeitragVerfasst am: 09.07.2017 10:40    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe ehrlich gesagt auch nichts anderes mehr als mein Buch im Kopf. Ständig muss ich daran denken, manchmal überlege ich schon in der halben Stunde Mittagspause, wie es heute abend weitergeht, wenn ich endlich wieder am Laptop sitzen und weiterschreiben kann. Allerdings rede ich mit kaum jemandem darüber. Ich mache das alles mit mir selbst aus, weil es mir auch ein wenig unangenehm ist. Meine Freunde und auch zwei meiner Kolleginnen (meine direkte Gruppenkollegin und noch eine weitere) wissen, dass ich schreibe und fragen ab und an mal nach. Aber auch nur kurz und wenn sie merken, ich gebe eine kurze Antwort, wissen sie auch, dass ich nicht weiter drüber sprechen will. Dann wird das Thema abgehakt. Ich erzähle auch kurz und knapp, worum es in dem Roman geht und wie viele Seiten ich bisher getippt habe. Eventuell noch wie viel ich in der letzten Woche geschafft habe. Das war es dann aber auch. Ich will damit niemanden nerven, aber solange alles noch im Rohzustand ist, mag ich da auch nicht so viel drüber sprechen. Meine Freunde haben jedenfalls schon alle angeboten, später Korrektur zu lesen und eine erste Einschätzung zu meinem Rohmanuskript zu geben, bevor ich in die erste Überarbeitung gehe und dann Testleser suche. Sie haben also Interesse, nerven mich aber nicht damit, sondern warten, bis ich selbst damit komme. Und dafür bin ich ihnen auch sehr dankbar. Denn ich brauche für die Rohfassung Ruhe und nicht so viel Rückmeldung, sonst würde ich wohl nie zu Ende schreiben. Mit dem Überarbeiten beginne ich, wenn die Rohfassung fertig ist, dann werde ich spätestens danach aber auch Testleser brauchen.

_________________
Gehe nicht nur die glatten Straßen, gehe Wege die noch niemand ging, damit du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub.

Lebe nicht dein Leben sondern lebe deine Träume.
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Severn
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Beiträge: 64



BeitragVerfasst am: 13.07.2017 16:25    Titel: Antworten mit Zitat

Das kann ich sehr gut verstehen! Genauso ging es mir auch immer. Irgendwie ist es einem doch unangenehm, wenn alles noch roh und unfertig ist, oder? Und bei mir war es oft so, dass ich (während in meinem tiefsten Kern alles davon überzeugt war, welch ein Genie ich doch sei ;-DDD) dachte, dass es ohnehin nichts taugen würde.

Aber SEI FROH, dass du so viele Leute hast, die interessiert sind! Ich hatte unglaubliche Mühe, Testleser zu finden, bzw. ich habe oft keine Rückmeldungen erhalten, was noch viel frustrierender ist. Der logische Gedankengang ist der, dass es Mist ist, was man geschrieben hat, und die anderen sich nicht trauen, das zu gestehen... Sei also auch nicht enttäuscht, sollte dir das passieren. Freu dich erst mal, dass so viele Leute interessiert sind.

Widme dich, wie du sagst, in Ruhe deiner Rohfassung, überarbeite sie (ich habe das immer zweimal gemacht, aber das ist natürlich jedem selbst überlassen) und dann - Luft holen - Testleser suchen - ABGEBEN. Und warten wink
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Severn
Geschlecht:weiblichSchreiberassi

Alter: 31
Beiträge: 64



BeitragVerfasst am: 13.07.2017 16:27    Titel: Antworten mit Zitat

Zunächst einmal: ??? Der Titel war irreführend Wink Du MÖCHTEST so gern über dein Buch reden, TUST es aber nicht? ;-DDD Aber ehrlich gesagt ist das wohl klüger als umgekehrt: In den seltenen Gelegenheiten, wo mich jemand fragte und ich ganz begeistert antwortete, hatte ich immer ein seltsames Gefühl.

Ich kann dich also gut verstehen! Genauso ging es mir auch immer. Irgendwie ist es einem doch unangenehm, wenn alles noch roh und unfertig ist, oder? Und bei mir war es oft so, dass ich (während in meinem tiefsten Kern alles davon überzeugt war, welch ein Genie ich doch sei ;-DDD) dachte, dass es ohnehin nichts taugen würde.

Aber SEI FROH, dass du so viele Leute hast, die interessiert sind! Ich hatte unglaubliche Mühe, Testleser zu finden, bzw. ich habe oft keine Rückmeldungen erhalten, was noch viel frustrierender ist. Der logische Gedankengang ist der, dass es Mist ist, was man geschrieben hat, und die anderen sich nicht trauen, das zu gestehen... Sei also auch nicht enttäuscht, sollte dir das passieren. Freu dich erst mal, dass so viele Leute interessiert sind.

Widme dich, wie du sagst, in Ruhe deiner Rohfassung, überarbeite sie (ich habe das immer zweimal gemacht, aber das ist natürlich jedem selbst überlassen) und dann - Luft holen - Testleser suchen - ABGEBEN. Und warten wink
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Gruseltussie
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Beiträge: 5



BeitragVerfasst am: 01.08.2017 13:05    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin da wie Corydoras. Rede weniger, habe nicht übliche Hobbys und schreibe lieber, als das ich rede wink
Aber ansonsten, wenn, dann eher nur im Familienkreis und ganz enge Freunde. Ich bin am Anfang meines Buches immer sehr, hm..., scheu würde ich mal sagen, denn ein falsches Wort und ich zweifle schnell. Wenn das Ganze dann aber Form angenomen hat und meine Charaktere auch Charakter haben, dann trau ich mich etwas heraus. Dann fühle ich mich auch gefestigt und vertrage Kritik besser. Aber da ist jeder anders.
Aber ich finde es immer besser, erst darüber zu reden, wenn man auch bereit dazu ist. Sonst wird man für Kritik nicht empfänglich, versteht sie falsch usw.
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gold
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BeitragVerfasst am: 01.08.2017 15:08    Titel: Re: Am liebsten würde ich ständig über mein Buch reden Antworten mit Zitat

strubbel hat Folgendes geschrieben:
Kennt ihr das auch? Man denkt ja selbst ständig an sein Buch, sammelt Ideen und möchte am liebsten jedem davon erzählen. Irgendwie frustriert es dann, dass alle anderen kein solches Interesse daran haben und die eigene Begeisterung nicht gleichermaßen teilen.
Wie geht ihr damit um?


...ging mir am Anfang auch so. Aber mit der Zeit hat sich das zum Glück gelegt. Und es ist ganz gut, dass die meisten in meinem Umfeld kein (oder kein großes) Interesse daran haben, gibt es doch noch anderes im Leben als das Schreiben, auch wenn es für einen zeitweise das Leben bedeutet. Und sich nur auf das Schreiben zu reduzieren, halte ich für gefährlich, zumal, wenn es unter Umständen Zeiten gibt, in denen einen das Schreiben frustet, weil die Resonanz, bzw. der Erfolg ausbleibt , es verrissen wird oder man ewig auf eine Antwort wartet oder eine Absage von Agentur und/oder Verlag erhält.


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Gast







BeitragVerfasst am: 27.12.2017 07:29    Titel: Antworten mit Zitat

Ja das kenn ich nur zu gut!
Meine engste Freundin darf ich zum Glück damit nerven (meistens), das hilft schon viel.
Ansonsten kommt bei mir dann öfter mal die Frage "Und ist dein Buch schon fertig?" Rolling Eyes

Aber ich kann schon verstehen, dass sich Mitmenschen nicht so dafür interessieren. Für den Austausch gibt es dann ja zum Beispiel Foren wie dieses hier. Very Happy
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BlueNote
Geschlecht:männlichStimme der Vernunft


Beiträge: 6922
Wohnort: NBY
Ei 4



BeitragVerfasst am: 27.12.2017 07:58    Titel: Antworten mit Zitat

Noch unangenehmer, als das (übliche) Desinteresse finde ich, wenn jemand die Sinnfrage stellt: Irgendeinen "Sinn" muss es doch haben, ein Buch zu schreiben. Das artet schnell in einen Rechtfertigungszwang aus. Ein Sinn (vielleicht der einzige) wäre für solche Leute, jede Menge Kohle mit den Buchverkäufen zu verdienen (wenn, dann aber bitte die ganz fette Kohle!). Dass andere Leute in ihr Hobby auch viel investieren, wird oft nicht gesehen.
Eine Person wollte mal über das Buch reden - das hat mich eher irritiert, weil ich den Inhalt in wenigen Sätzen gar nicht wiedergeben konnte. Aber manche Leute geben einem etwas Begeisterung mit auf den Weg. Wer das hat, kann sich glücklich schätzen.
Ansonsten interessiert sich mein unmittelbares Umfeld nicht im geringsten für die Schreiberei. Manchmal würde ich mir das auch anders wünschen.
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