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ohne angst und bange


 

 
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Perry
Geschlecht:männlichDichter und Denker

Alter: 65
Beiträge: 1698



BeitragVerfasst am: 13.07.2017 22:58    Titel: ohne angst und bange eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

ohne angst und bange

schau ich zurück gibt es
einiges zu bereuen etliches
kam zu kurz blieb ungesagt

denk ich an morgen mach
ich mir sorgen zu bedrohlich
brodelt es in dunklen tiefen

blick ich in das seltene
grün deiner augen weide
zählt nur das jetzt und hier

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menetekel
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 100
Beiträge: 1303
Wohnort: Planet der Frühvergreisten


BeitragVerfasst am: 14.07.2017 09:16    Titel: Re: ohne angst und bange Antworten mit Zitat

Perry hat Folgendes geschrieben:
ohne angst und bange

schau ich zurück gibt es
einiges zu bereuen etliches
kam zu kurz blieb ungesagt

denk ich an morgen mach
ich mir sorgen zu bedrohlich
brodelt es in dunklen tiefen

blick ich in das seltene
grün deiner augen weide
zählt nur das jetzt und hier


Lieber Perry,

du beschreibst eine Erfahrung, die wohl jeder von uns hin und wieder macht. Ein Glücksmoment, das durch eine Person (oder auch ein geliebtes Haustier) ausgelöst werden kann. Sehr schön ist in diesem Zusammenhang die "Augenweide/ augen weide."
Klanglich könnte ich mir in der mittleren Versgruppe eine Verbesserung vorstellen. Vielleicht kannst du es bewerkstelligen (Umstellung), dass jeweils auf einen kurzen ein langer Vokal folgt, ergo

morgen
bedrohlich
sorgen
brodelt es in dunklen tiefen

diess gäbe dem Ganzen mehr Eleganz im Klang. Mit einer solchen kleine Raffinesse komme ich dir übrigens nur, weil du ja schon ein erfahrener Poet bist. Embarassed

Herzliche Grüße
m.


_________________
Alles Amok! (Anita Augustin)

Es genügt nicht, keinen Gedanken zu haben:
Man muss ihn auch ausdrücken können. (Karl Kraus)
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Perry
Geschlecht:männlichDichter und Denker

Alter: 65
Beiträge: 1698



BeitragVerfasst am: 14.07.2017 14:22    Titel: Hallo m., pdf-Datei Antworten mit Zitat

danke für deine Einschätzung und den sicher gut gemeinten Rat.
Ich habe mich nach langer Zeit des Schwankens zwischer freier und formgebundener Lyrik für eine prosaische Schreibweise entschieden.
Lyrische Stilmittel setze ich dabei nur zur Verdichtung (Terzett) und zur klanglichen Verstärkung ein (Binnenreime, Alliterationen etc.).
In der 2. Strophe sollte der abrupte Übergang vom (Wohl)Klang des Reims auf die direkte Lautwiederholung (bedrohlich brodelt) den Wandel von der allgemeinen Sorge auf das Höllische untermalen.
LG
Perry

PS:
Wenn Du einen betont/unbetonten Vorschlag hast, schau ich mir den gern an.
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menetekel
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 100
Beiträge: 1303
Wohnort: Planet der Frühvergreisten


BeitragVerfasst am: 14.07.2017 16:13    Titel: Antworten mit Zitat

So eine kleine Umstellung hättest du (durchgängig) doch selber hinkriegen können, nee? Mr. Green

Zitat:
denk ich an morgen
brodelt es in dunklnen tiefen
mache ich mir sorgen

...


LG, m.


_________________
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Perry
Geschlecht:männlichDichter und Denker

Alter: 65
Beiträge: 1698



BeitragVerfasst am: 14.07.2017 17:19    Titel: Hallo m., pdf-Datei Antworten mit Zitat

klar hätte ich das auch hinkriegen können, nur entspricht es so eben nicht meiner Schreibweise.
Totzdem danke für die gute Absicht. Wink
LG
Perry
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firstoffertio
Geschlecht:weiblichFlachmann-Preisträger


Beiträge: 5191
Wohnort: Irland
Das bronzene Stundenglas Der goldene Spiegel - Lyrik (1)
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BeitragVerfasst am: 14.07.2017 23:12    Titel: Antworten mit Zitat

Vergangenheit, Zukunft, Gegenwart

in den drei Strophen.

Erst dachte ich, ich solle den Titel vor jede Strophe setzen. Das ist aber nicht so. Er bezieht sich auf die letzte, in der mir die letzte Zeile etwas zu erklärend ist.

Gedanke: Könnte man den Titel da als erste Zeile setzen, und die letzte weglassen? So:

ohne angst und bange
blick ich in das seltene
grün deiner augen weide
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Perry
Geschlecht:männlichDichter und Denker

Alter: 65
Beiträge: 1698



BeitragVerfasst am: 15.07.2017 00:33    Titel: Hallo firstoffertio pdf-Datei Antworten mit Zitat

danke fürs Hineindenken und die Anregung für die 3 Strophe.
Ich greife sie jedoch nicht auf, weil sie die Argumentation verändern würde.
Was das "zu Erklärende" anbelangt, denke ich gern noch einmal darüber nach, aber letztlich steht das "jetzt und hier" ja für die Gegenwart und die gehört wie die Vergangenheit und Zukunft ja tragend zum Text.
LG
Perry
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