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Prolog zu "Flug ins Glück"


 

 
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harwayjunior
Geschlecht:männlichSonntagsschreiber

Alter: 26
Beiträge: 13



BeitragVerfasst am: 27.04.2016 03:28    Titel: Prolog zu "Flug ins Glück" eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Der folgende Prolog soll den Anfang der Geschichte von einem gescheiterten Buchautor bilden, der im Flug nach Neuseeland eine Frau kennen lernt, die als Theater-Schauspielerin Misserfolge hatte und jetzt nach Neuseeland reist.
Im Flugzeug verstehen sich beide gut und beschließen in Wellington zusammenzuziehen und ihre Träume endlich zu erreichen.

Prolog Flug ins Glück

„Was ist dein Lieblingsfilm?“
„Ich interessiere mich nicht für Filme, dafür habe ich keine Zeit.
Als ich in deinem Alter war hatte ich andere Sachen im Kopf. Wie wär es, wenn du dir überlegst, welchen Beruf du ausüben willst und was du dein ganzes Leben lang machen wirst.“
„Ich würde gerne irgendwann ein Filmschaffender sein wie Quentin Tarantino, David O. Russell oder Christopher Nolan. Einmal über den roten Teppich laufen und von zahlreichen Fans begrüßt zu werden, das möchte ich in meinem Leben erreichen.“
„Das sind Träume, mein Junge. Abends vor dem Einschlafen kannst du gerne von diesen Dingen träumen und dir all dieses Zeug vorstellen, doch so etwas wird nicht passieren. Such dir einen anständigen Job, verdiene genug Geld und zieh hier aus.“
„Lass mich doch meinen Weg gehen. Ich habe keine Lust arbeiten zu gehen.“
„Das ist die falsche Einstellung! Du musst hart arbeiten, immer.
Selbst deine tollen Regisseure mussten hart schuften, um berühmt zu werden.
Im Leben bekommst du nichts geschenkt. Ich könnte ein paar Telefonate führen und dir einen ordentlichen Job beschaffen, das wäre doch ein guter Anfang, oder nicht?“
„Du verstehst es einfach nicht. Ich will nicht mein Leben lang in einer Ölfirma arbeiten, ich bin nicht du. Außerdem hat dich das alles nicht sehr weit gebracht.“
„Was soll das denn heißen?“
„Pass auf, das letzte war nicht so gemeint, es ist mir einfach herausgerutscht.“
„Ich soll nichts in meinem Leben erreicht haben? Ich habe immerhin geheiratet und einen respektlosen Sohn, das ist doch viel wert. Das verstehe ich an der heutigen Generation einfach nicht. Jeder möchte berühmt werden und seinen Traum erfüllen.
Keiner hat mehr einfache, realistische Ziele. Was ist denn nur aus den Menschen geworden? Was ist aus dir geworden, mein Sohn?“
„Die heutige Generation ist respektlos, ambitioniert und vielleicht etwas überheblich, aber immerhin haben die Menschen noch Ziele und wollen diese erreichen.“
„Manchmal muss man seine Ziele zurückstecken und für einen besseren Zweck in einer Ölfirma sein Geld verdienen. Ich habe Geld für unsere Familie besorgt, dich ernährt und ein schönes Haus gekauft.
„Schön, das werde ich nicht machen. Ich werde Buchautor und schreibe später Drehbücher für große Filme.“
„Das kann ich nicht akzeptieren.“
„Dann möchte ich nicht mehr mit dir zusammen wohnen.“
„Gut. Dann verschwinde von hier! Es wird auch langsam Zeit! Außerdem bist du ein miserabler Buchautor. Selbst deine Aufsätze in der Grundschule waren schwach.
Ich habe deine ersten beiden Bücher gelesen, ich mochte sie nicht. Dir fehlt es einfach an Kreativität und Disziplin. Deine Mutter sagte einst dasselbe über dich.“
„Ja? Das stimmt nicht. Wie kannst du es wagen so über Mutter zu sprechen!
Scheiß auf dich! Ich werde dich nie wieder sehen, du elender Bastard.“
„Hau ab! Und wag es ja nicht morgen früh völlig betrunken mit einen dieser Mädchen aus der Bar hier aufzutauchen, dieses Mal bist du deutlich zu weit gegangen, das wars für dich, X!“
X verlässt sein Elternhaus. Von draußen sieht er wie sein Vater das Licht aus macht.
Er dreht sich weg und geht die Straße entlang.
Einige Minuten später ist X in der Innenstadt angekommen, er geht in die nächste Bar.
„Hey, da ist ja der Möchtegern-Buchautor“, sagt ein alter Schulfreund von X.
„Hi, ich bin nicht in Stimmung. Lass mich einfach in Ruhe.“
„Alles klar. Vielleicht hast du ja bald eine schöne Idee für ein drittes Buch. Es würde mich interessieren, wenn du deinen letzten Mut zusammensammelst und eine noch schlechtere Geschichte schreibst als die letzte. Ich würde gerne sehen, wie du mit all dieser negativen Kritik umgehst und deine tolle Karriere als Autor weiter fokussierst.“
„Alter, nerv mich jetzt nicht.“
„Warum denn nicht? Du bist das Hauptgesprächsthema hier im Ort. Dein Vater, der ist ein netter Kerl. Letzten Sonntag habe ich ihn beim Spiel unserer Mannschaft im Stadion gesehen. Wir haben über deine Bücher geredet, er ist ein ziemlich witziger Typ, viel witziger als du jemals warst, X.“
„Ist das so? Was hat er denn über mich gesagt?“
„Nicht viel. Er hat sich mit den Jungs nur kräftig über deine Bücher amüsiert.
Einer seiner alten Arbeitskollegen zündete dein Werk im Stadion an und dein Vater applaudierte fröhlich. Sie sagten, dass dein Roman wenigstens gut brennen würde.“
X geht weiter zur Theke und versucht Ron zu ignorieren.
„Hört mal alle zu: Heute Abend haben wir die große Ehre den neuen Star am Literatur Himmel zu begrüßen. Gebt mir bitte eure Reaktionen für seine beiden Romane.“
Der Raum pfeift X aus und einige werfen Flaschen zu ihm.
Der Barkeeper beruhigt die Leute wieder und gibt X eine Flasche hochprozentigen Alkohol.
„Nimm die Flasche mit nach draußen, Junge, die geht aufs Haus. Sieh es als ein Geschenk von deinem Vater an, er ist ein guter Mann.“
X reißt dem Barkeeper die Flasche aus der Hand und geht zum Ausgang.
Er zeigt allen den Stinkefinger und nimmt einen kräftigen Schluck.
Vor der Bar sieht er ein Schild: „Hunde müssen draußen bleiben und X auch.“
„Scheiß auf euch!“
X wirft die Flasche gegen das Schild und läuft weiter.
Er läuft zum Kino. An einer Werbetafel wird für die neuesten Filme geworben.
X lächelt und macht einen Schritt auf das schöne Gebäude zu.
Ein Auto hält und es steigen mehrere alte Freunde von X aus, sie gehen rein.
„Verschwindet doch einfach von hier, ihr Versager“, murmelt er vor sich hin.“
Im Kino geht er zum Kartenhaus und die Mitarbeiterin fragt ihn: „Warten Sie noch auf jemanden?“
„Nein, ich gehe heute alleine ins Kino.“
„Oh, wie schade. Welchen Film möchten Sie denn sehen, junger Mann?“
X blickt auf die Anzeigetafel und sagt: „The Big Short.“
„Okay, das macht dann 10€.“
„Hier. Geben Sie mir bitte einen abgelegenen Platz, ich möchte heute nicht gestört werden.“
„Wie Sie meinen, Reihe 3, Platz C4. Der Saal ist mittelmäßig besucht, dort dürften sie ungestört sein.“
„Danke.“
„Viel Spaß beim Film.“
Im Saal setzt er sich auf seinen Platz und bemerkt, dass seine alten Freunde nicht in diese Vorführung gegangen sind.
Vor ihm sitz ein Pärchen, welches schmusend  und laut sprechend die Atmosphäre drückt.
„Hey. Könnt ihr mal etwas vorsichtiger sein. Ich versuche hier einen Film zu sehen, der im absoluten Ruhemodus schon schwierig ist zu verstehen, also seid bitte leise.“
„Da ist aber jemand sauer, dass er keine Freundin hat“, sagt der Mann vor ihm.
„Nein, ich bin nicht sauer, ich möchte einfach nur einen Film sehen und unterhalten werden. Erzähl mir doch mal worum es hier überhaupt geht?“
„Ist doch klar über die Immobilienkrise von 2008. Eine Gruppe von Experten hat diese vorhergesagt.“
„Ja, das weiß jeder, der den Trailer vor dem Film angesehen hat. Erkläre mir doch mal was diese Expertengruppe machen möchte.“
„Wir sind hier nicht in der Schule, du Freak!“
Der Mann bewirft ihn mit Popcorn und seine Freundin lacht über X.
X nimmt springt auf und schnappt sich den Popcorn Eimer.
Fest mit seinen Händen umschlossen kippt er diesen über den Filmstörer.
„So, das hast du davon, du Flasche!“
Seine Freundin beschwert sich: „Was ist denn dein Problem?“
„Ihr seid mein Problem. Wisst ihr was, ich verschwinde, macht euch einfach mal Gedanken, warum ihr in ein Kino gegangen seid und diesen Film ausgewählt habt.
Sucht euch das nächste Mal doch einen einfacheren Streifen aus wie Transformers 4, da muss man nicht viel nachdenken und kann eigentlich auch nichts genießen, aber euch fällt das bestimmt nicht einmal auf.“
Die anderen Gäste sind bereits aufgebracht und blicken zu X.
Er verlässt den Saal und winkt den Schauspielern auf der Leinwand zu.
Vorne fragt ihn die Mitarbeiterin, ob ihm der Film nicht gefallen hat.
„Doch, vielleicht. Ich konnte ihn mir nicht weiter ansehen. Irgendein Pärchen hat mir die Laune verdorben.“
„Sie sind aber empfindlich.“
X legt seine Eintrittskarte vor ihr hin und sagt: „Schauen Sie sich bitte diesen Film an, danach sprechen wir uns noch, wobei eigentlich denke ich nicht, dass ich nochmal hierher kommen werde.“
Die Frau schaut ihn überrascht an.
X nickt und verlässt das Kino.

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Ingabe
Geschlecht:weiblichSchreiberassi


Beiträge: 43



BeitragVerfasst am: 27.04.2016 08:48    Titel: Antworten mit Zitat

Also die Szenen an sich haben viel Potential.
Aber ich finde, du solltest sie nicht nur in Dialogen darstellen...

Was mir deutlich aufgefallen ist, du wolltest eine mitfühlende Atmosphäre für X schaffen, nicht wahr? Um das mit diesem Text zu erreichen, bräuchte der Leser aber mehr Informationen.
Warum liest jeder die Bücher von X? War X schon immer ein Außenseiter? Wenn ja, warum? Nur weil er Bücher schreibt? Ziemlich unrealistisch.
Wie sehen die Charakteren aus? Wie sprechen sie (Tonfall)? Unsw.

Am Anfang konnte ich oft nicht ausmachen wer denn nun spricht - Vater oder Sohn? Für mich haben sie genau den gleichen Sprachstil.

Also wenn das eine längere Geschichte/Roman werden soll, dann würde ich lange Dialoge erst einbauen, wenn die Hintergründe und Figuren bereits bekannt sind.
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Saraa
Geschlecht:weiblichSchreiberassi

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BeitragVerfasst am: 27.04.2016 09:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hast du nicht vor dem Schreiben deine Charakter aufgebaut? Wieso hat die Hauptperson dann noch keinen Namen? Deutet für mich darauf hin, dass du ihn noch gar nicht wirklich kennst und das ist ganz schön gefährlich, denn dann kann es schnell unrealistisch und unglaubwürdig werden. Und vor allem: Du wirst einiges an Überarbeitung vor dir haben, wenn du immer den Namen ergänzen musst.

Wie schon gesagt wurde: Viel zu viele Dialoge. Ich weiß nicht wer mit wem spricht und warum, du kannst damit keine Stimmung vermitteln und als Leser bräuchte ich auch ein paar Hintergrundinformationen. Dialoge muss man einstreuen wenn es sinnvoll ist und nicht den Text damit überfluten. Dein "X" scheint einen ziemlich schlechten Tag zu haben, dass kommt bei mir aber leider nicht wirklich an.

Ich glaub die Geschichte könnte gut werden, aber du musst noch einiges daran tun.


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harwayjunior
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Alter: 26
Beiträge: 13



BeitragVerfasst am: 27.04.2016 12:39    Titel: prolog pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke für die netten Worte.
Also Der Name X ist von mir nur temporär verwendet worden, da ich noch keinen Namen für den Hauptdarsteller habe. Meine Geschichte hat bis jetzt ca. 90 Seiten. Insgesamt ist sie sehr dialoglastig. Ich kann am die Geschehnisse und Ereignisse am Besten in Dialogen verwenden. Die Beschreibungen der Charaktere soll der Leser im Text aus den Dialogen ziehen. Ich finde es immer zu einfach gemacht, wenn eine Person schon von Anfang an beschrieben wird, sodass sich der Leser keine Gedanken mehr über diese machen muss. Also ist es besser im Prolog wenig Dialogtext einzubauen? Wie kann ich den Tonfall/Sprachstil der einzelnen Figuren unterschiedlich darstellen?

Gruß,
Michael
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Wolfin
Geschlecht:männlichSchreiber-Lehrling


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Wohnort: Duisburg


BeitragVerfasst am: 27.04.2016 13:27    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde, die Hauptfigur und seine "Mitstreiter" wirken sehr aggressiv. Mir wird nicht klar, ob der Protagonist diese Aggressivität erzeugt oder du diesen Prolog in aggressiver Stimmung geschrieben hat. Irgendwie erschient mir die Handlung nicht sehr glaubwürdig.

Aber ich werde den Text noch einmal gründlich lesen.


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Mir reicht, dass ich weiß, dass ich könnte, wenn ich möchte.
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Saraa
Geschlecht:weiblichSchreiberassi

Alter: 26
Beiträge: 31
Wohnort: Sauerland


BeitragVerfasst am: 27.04.2016 15:05    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich finde es immer zu einfach gemacht, wenn eine Person schon von Anfang an beschrieben wird, sodass sich der Leser keine Gedanken mehr über diese machen muss.


Das finde ich auch, du solltest auch nicht unbedingt die Charaktere genauer beschreiben, sondern das Szenenbild, die Atmosphäre, Stimmung und Gefühle. Mein Anspruch an einen Text ist immer, dass ich darin eintauchen kann, die Szene genau vor mir sehe und mit den Personen fühle. Das kannst du aber überhaupt nicht aufbauen, wenn du ausschließlich Dialoge nutzt. Da gehören Hintergrundinformationen und Detailbeschreibungen, wenn sie passen, schon dazu.

Zitat:
Also ist es besser im Prolog wenig Dialogtext einzubauen? Wie kann ich den Tonfall/Sprachstil der einzelnen Figuren unterschiedlich darstellen?

Ich würde sagen die Dialoge müssen nicht nur im Prolog weniger sein, sondern allgemein. Wenn sie allerdings so wichtig sind, dass du sie nicht streichen kannst, ergänz wenigstens beschreibende Textstellen. Aber ich denke, da lässt sich schon einiges streichen. Der Prolog soll schließlich die Vorgeschichte erklären, zur Vorgeschichte gehört für mich mehr als ein Abend, der nicht so gut lief. Ich möchte wissen warum die Leute so über ihn reden, wie sein Leben allgemein läuft und warum alle seinen Vater so toll finden etc.
Zur zweiten Frage: Eben durch Beschreibungen wird der Tonfall beschrieben ( seine Stimme erhob sich, brach oder er flüsterte; eine hochgezogene Augenbraue, eine gerunzelte Stirn, ein hochgezogener Mundwinkel usw.) je nachdem wie die Person sich gerade fühlt.
Der Sprachstil wird natürlich direkt in der wörtlichen Rede verarbeitet.


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Anwyn
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BeitragVerfasst am: 27.04.2016 16:07    Titel: was will der Autor damit sagen? Antworten mit Zitat

Als Prolog finde ich deinen Text ungeeignet. Meine Meinung.

Du schreibst von zwei gescheiterten Menschen, die ins Glück fliegen. Sie ziehen nach einem einzigen gemeinsamen Flug zusammen? Ehrlich, das ist nicht so glaubwürdig. Oder handelt das Buch davon, wie sie sich näher kennen lernen und dann zusammenziehen?

Bei deinen Dialogen ist es schwer, herauszufinden, wer mit wem spricht. Die Personen verschwimmen.

Was mir gefällt: der Konflikt zwischen einem Buchautor und seiner kleinen Stadt. Missgunst, Frust und Neid verpesten die Luft, oder vielleicht auch Talentlosigkeit? Auf jeden Fall musst du hier und da von den Dialogen weg. Das hält keiner aus Very Happy


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harwayjunior
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BeitragVerfasst am: 27.04.2016 17:16    Titel: Antwort pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke.
Die beiden gescheiterten Personen ziehen in der Tat nach einem einzigen Flug zusammen. Der Flug von Deutschland nach Neuseeland dauert aber auch einen Tag. Es ist ja keine Wissenschaft, vielleicht ist dies nicht sehr glaubwürdig, aber durchaus denkbar, denn Neuseeland ist für viele ein beliebtes Ziel um neu anzufangen.  Was wäre denn ein geeigneter Prolog?
Alternativ könnte ich auch zu der Hauptdarstellerin schreiben oder weiter in die Vergangenheit zurückgehen. Manchmal ist ein wichtiges Ereignis in der Vergangenheit für die spätere Geschichte von großer Bedeutung.

Liebe Grüße
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Anwyn
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BeitragVerfasst am: 27.04.2016 18:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Harwayjunior,

ein Prolog ist Geschmackssache. Ich persönlich finde es schwierig, ein Buch mit einem Prolog anzufangen, der aus einer Fülle von Dialogen besteht. Es wäre vielleicht etwas geschmeidiger, deinen Text mit einer Innenansicht deiner Hauptfigur anfangen zu lassen. Aber Vorsicht, Infodumping kommt auch nicht gut bei einem Prolog.

Eines der Erlebnisse vielleicht, die den Prota in die Flucht nach Neuseeland treibt. Oder auch, warum er oder sie an sich zweifelt. Du könntest auch die beiden Hauptfiguren in dem Prolog in einem Gedanken zusammenkommen lassen, bevor sie in das Flugzeug steigen.

Viel Glück beim Finden der richtigen Worte.


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Lissasgeschreibsel
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BeitragVerfasst am: 27.04.2016 22:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Michael,

ich muss sagen, dass ich mich etwas durchkämpfen musste. Ich würde den Dialog auch ganz klar reduzieren - Belanglosigkeiten wie das Kaufen von Kinokarten etc. auf jeden Fall raus.
Ich finde das Thema was du für den Prolog wählst gar nicht schlecht: das der Protagonist da in dem Kleinstadtmief und mit seinem Vater nicht klar kommt kann man schon nehmen. Vielleicht pickst du dir da einfach nur eine einzige Szene raus und beschreibst sie stärker. Und vielleicht gelingt es dir X auch noch etwas vielschichtiger darzustellen: bislang erlebe ich auch von ihm nur Aggressivität und Genervtheit. Ich finde es grundsätzlich auch eher sympathisch wenn jemand einen anderen Weg als die anderen in so einer Kleinstadt gehen will - X ist mir allerdings trotzdem noch überhaupt nicht sympathisch.
Außerdem habe das Gefühl, dass du da am Anfang schon viel zu viel  reinpacken willst - und in dieser Aneinanderreihung von Ablehnungssituationen erzeugt das bei mir als Leser einfach nur, dass ich es unglaubwürdig finde.
Viel Erfolg weiterhin!
Lissa
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