Spannungsbogen

Aus Der DSFo.de Leitfaden
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Das Ziel eines jeden Autors muss es sein, in seinen Geschichten Spannung zu erzeugen, um den Leser zu unterhalten. Die Spannung ist in der Geschichte die stärkste Wirkungsmacht: Von ihr hängt vieles ab.

Wichtig dabei ist, dass die Aktivierung des Spannungsbogens in einem mittleren Maß erfolgt. Ein zu geringes Maß langweilt den Leser und es entsteht Monotonie. Eine zu hohe Aktivierung könnte im Gegenzug den Leser überfordern. Der Rhythmus des Spannungsbogens sollte auf Abwechslung beruhen.

Der Spannungsbogen geht unmittelbar mit der Konstruktion des Plots einher. Er kann linear ansteigend wie ein Dreieck sein, eine Bogen- oder eine Wellenform haben. Auch eine Szene sollte einen Spannungsbogen haben.

Inhaltsverzeichnis

Spannungserzeugung

  • Wie erzeugt man Spannung am besten?

Peripetie

Eine Peripetie ist ein Wendepunkt im Handlungsablauf eines Plots. Am besten ist es, den Rhythmus der "Kippschwingung" zu verwenden. Der Leser will durch unerwartete Wendepunkte (Peripetien) überrascht, sowie von schnellen und hektischen Passagen in Spannung versetzt werden. Der Autor muss dabei auf einen Höhepunkt hinarbeiten, der beim Leser das gewisse "Wow"-Gefühl auslöst.

Cliffhanger

Cliffhanger werden vor allem am Ende einer Szene oder eines Kapitels gesetzt. Sie werfen eine unmittelbare Frage auf, wie es weiter gehen wird und veranlasst den Leser derart, weiterlesen zu wollen.

Antizipation

Eine Antizipation ist nichts anderes als eine Vorausahnung. Es wird als ein stilistisches Mittel auf einem Spannungshöhepunkt eingesetzt. Ein Beispiel:

Der Auftragskiller steht mit einer gezogenen Waffe vor seinem Auftragsopfer.

Jetzt antizipiert der Leser, dass der Killer abdrückt und seinen Auftrag somit erledigt. Wenn der Killer den Mann tatsächlich umbringt, spricht man bei der Szene von einer Antizipation.

Peripetie

Eine Peripetie im Spannungsmoment ist genau das Gegenteil der Antizipation. Nehmen wir das Beispiel von oben. Der Leser antizipiert die Ausführung des Mordes ...

Der Killer wartet einen Moment und bricht dann seine Aktion ab. Er hat Angst.

Sollte solch ein Fall eintreten, spricht man von einer Peripetie, also von einem unerwarteten Wendepunkt. Peripetien werden ebenfalls als stilistische Mittel eingesetzt, um eine Szene noch spannender zu machen.

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