Handlungsstrang

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Als Handlungstrang wird eine durchgängige Handlung, die sich durch eine Erzählung zieht, bezeichnet. In einem Roman können durchaus mehrere Handlungstränge auftreten, die auch miteinander verwoben werden können. Ein Handlungsstrang gehört immer einer Figur. Oft erfordert die örtliche Trennung der Perspektivträger unterschiedliche Handlungsstränge.

Es können mehrere Handlungsstränge zu einer Figur gehören, dann zumeist als Haupt- und Nebenstrang. Ein Beispiel wäre der Detektiv, der den Fall verfolgt (Hauptstrang 1), und seine private Familienmisere (Nebenstrang 2).

Zu viele Handlungsstränge führen leicht zur Verwirrung. Anfangs können die Handlungsstränge örtlich und sogar zeitlich getrennt laufen, aber am Ende sollen alle aufgelöst sein und kausal klar zusammenhängen. In einer Serie oder einem Mehrteiler müssen nicht alle Handlungsstränge aufgelöst werden.

Eine gute Empfehlung ist, nicht mehr als drei Handlungsstränge miteinander zu verknüpfen. Das geschickte Verknüpfen kann durch das Nutzen von Cliffhangern wesentlich zur Spannungserhöhung beitragen.

Jeder Handlungsstrang hat einen Plot in einem Satz, wobei jede Figur ihre eigenen Ziele und Motivation haben kann, aber sich einen äußeren Konflikt mit anderen Figuren teilen kann (Beispiel: eine Reisegruppe gerät in Hände von Terroristen).

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