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Die hohe Kunst der Bewertung


 

 
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Nihil
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BeitragVerfasst am: 17/02/2017 22:57    Titel: Die hohe Kunst der Bewertung eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Wie das Ergebnis ermittelt wird


Auch in diesem Wettbewerb gilt das sogenannte „ESC-Bewertungssystem“:

Ähnlich der Punktevergabe beim Eurovision Song Contest hat jeder Bewerter Punkte im Wert von 1 bis 12 zu vergeben, wobei die drei Top-Noten je zwei Punkte Abstand zueinander haben, um die Favoriten deutlicher herauszustellen – Details unten.
Im Bewertungs-Dropdown bei den Texten markiert das System mit einem Haken, welcher Wert schon vergeben ist. Wählt man für einen Text einen schon vergebenen Haken (= Wert), so wird dieser bei dem vormals bewerteten Text automatisch entfernt.


Die Regeln

– Jeder User bekommt eine genau festgelegte Anzahl an Einzelwerten/-punkten zum Bewerten der Beiträge.

– Alle Punkte müssen zwingend vergeben werden, sonst zählt keine einzige Bewertung des Users!

– Bei 11 oder mehr Texten stehen die folgenden Werte zur Verfügung:

1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 10, 12

– Bei weniger als 11 Texten werden Anzahl und Werte der zu vergebenden Punkte entsprechend angepasst. Also etwa bei 8 Texten:

1, 2, 3, 4, 5, 7, 9

Manchem mag aufgefallen sein, dass im Beispiel oben nur 7 Wertestufen zur Auswahl stehen, obwohl es doch angenommene 8 Texte gäbe. Der Grund für die Reduzierung liegt in der Tatsache, dass Teilnehmer ihrem eigenen Beitrag keine Punkte geben dürfen und können. Um es ihnen zu ermöglichen, trotzdem alle Einzelwerte zu vergeben (nur so werden die Punkte für das Endergebnis gezählt), ist die Anzahl der Werte um einen reduziert. Damit Teilnehmern und Nicht-Teilnehmern aber die gleiche Punktemenge zu Verfügung steht, gilt die Reduzierung allgemein für alle Bewerter.


Regelungen bei Punktgleichheit

Wenn zwei oder mehr Teilnehmer am Ende die gleiche Punktanzahl haben, gelten weitere Unterscheidungskriterien, um eine eindeutige Platzierung zu gewährleisten. Ausschlaggebend ist zunächst die Anzahl der Bewerter, von denen die jeweiligen Teilnehmer Punkte erhalten haben. Lässt sich dadurch keine eindeutige Rangfolge erstellen, wird die Anzahl der an die entsprechenden Teilnehmer vergebenen Höchstwertungen berücksichtigt. Dabei wird zuerst die Anzahl der 12-Punkte-Wertungen, bei Gleichheit die Anzahl der 10-Punkte-Wertungen und so folgend bewertet. Erst für den Fall, dass sich durch den Vergleich sämtlicher Einzelwertungen kein Unterschied ergibt, werden die betroffenen Texte auf demselben Rang platziert.


Regeln, Kriterien und alles, was man besser weiß


F: Wie erfahre ich, welcher Text von wem ist?
A: Während des Wettbewerbs bleiben alle Text anonym, d.h. alle werden vom Anonymhelfer "Guy Incognito" veröffentlicht. Erst nach Bewertungsende erfährst du, welches Werk aus wessen Feder stammt.

F: Ab wann kann ich werten?
A: Sind alle Beiträge online, können sie erst nach Abgabe eines Kommentars bewertet werden.

F: Gibt es eine Legende, wie viele Punkte was bedeuten?
A: Es stehen jeweils einmal 1-8 und je einmal 10 und 12 Punkte zur Verfügung, mit denen ihr eure persönlichen Lieblingstexte honoriert. Die Punkte verdeutlichen aufsteigend eure persönliche Einschätzung dieser Texte von "nicht schlecht" (=1) bis "herausragend" (=12). Die komplette Bandbreite der Punkte muss hierbei vergeben werden.

F: Kann ich meinen eigenen Text bewerten?
A: Selbstverständlich nicht. Einige lassen es sich aber nicht nehmen, ihren eigenen Text zu kommentieren, der Gaudi halber und um vor allzu genauen Beobachtern zu verschleiern, welcher einzige Text unbewertet bleibt - könnte ja ein Hinweis auf den eigenen Text sein. Ums Eck gedacht. Kurz: Eigenen Text bewerten nein, kommentieren ja.
Verdachtsmomente auf strategische Abwertungen von Konkurrenztexten werden übrigens von der Administration und dem Wettbewerbsteam genauestens verfolgt, ebenso werden mögliche Zweitnicks überprüft.

F: Ich habe nicht selbst mitgeschrieben – kann ich trotzdem bewerten?
A: Man muss nicht selbst beim Wettbewerb mitgeschrieben haben, um bewerten zu können. Im Gegenteil, wir möchten alle Mitglieder des DSFo auffordern, mit kritischem Blick zur Ermittlung der Sieger beizutragen.

F: Ich habe mich verklickt oder möchte meine Wertung korrigieren – geht das?
A: Solange die Bewertungsfrist nicht abgelaufen ist, kann man die schon vergebene Punktezahl mehrmals ändern.

F: Kann ich meinen Kommentar später noch editieren?
A: Ja, während der Bewertungszeit ist das möglich. Danach natürlich nicht mehr.

F: Kann ich die abgegebenen Punkte anderer Bewerter sehen?
A: Im laufenden Wettbewerb sind aus Gründen der Fairness weder die abgegebene Punktezahl noch die hinterlassenen Kommentare sichtbar. Erst nach Ablauf der Bewertungsfrist werden die Kommentare eingeblendet.

F: Gibt es Bewertungskriterien, die ich beachten muss?
A: Jeder Wettbewerb bringt erneut die Diskussionen der Bewertungskriterien auf den Tisch. Wie viel der Vorgabe muss im Text verarbeitet sein? Wie verteile ich meine Punkte? Eure Kriterien definiert und gewichtet ihr selbst. Beachten könnt ihr beispielsweise, wie (gut) ihr die magmatische Struktur umgesetzt seht, einerseits, andererseits, ob und wie sie den Inhalt hemmt, unterstützt oder über ihn hinausweist.

F: Mach ich auch alles richtig?
A: Bestimmt. Löst Euch auch dieses Mal von allen Zwängen. Schließt die Augen, vergesst für einen kurzen Moment wo ihr seid, horcht in Euch hinein, ringt Schweinehunde und innere Klugscheißer nieder.

F: Die Anonymität hemmt mich / verleitet mich.
A: Kritisiere mindestens in den Worten, in denen Du selbst kritisiert werden möchtest. Vulgärsprache hat hier nichts verloren. Ein selbstgefälliges „Und jetzt?“ oder „Was bitte soll das sein?“ ist weder nett noch konstruktiv. Kommentare dieser oder ähnlicher Art lassen keine Rückschlüsse auf Kompetenz oder Souveränität des Bewerters zu. Man muss keinesfalls bauchpinseln oder seine Kritik in Watte packen, um seine aufrichtige Meinung kund zu tun; ist man nicht angetan von einem Werk bleibt einem immer noch die sachliche Ebene! Kommentare wie die obigen hinterlassen immer einen schalen Beigeschmack und manchem Teilnehmer vermiesen sie noch lange Zeit den gesamten Wettbewerb.

F: Ich bin blutiger Anfänger, ich kann das doch gar nicht!?
A: Galadriel sagt, jeder kann kommentieren, denn auch der Kleinste vermag den Lauf der Welt zu ändern. Versuche, dich möglichst unvoreingenommen auf die Texte einzulassen und ihnen Zeit und Raum zu geben, ihre Wirkung zu entfalten. Lass dich von ihnen mitnehmen, schau, was unterwegs passiert und was am Ende übrig bleibt. Was hat dich berührt oder fasziniert, was war neu und anders, wo sind formale und inhaltliche Experimente ge- oder misslungen? Diese und andere Erfahrungen während des Lesens kannst du zur Grundlage deiner Bewertung machen.

F: Mir ist das viel zu viel Arbeit, ich möchte nur meine Punkte abgeben!?
A: Je nachdem, wie viele Beiträge eingereicht werden, kann die Bewertung aller Texte eine Lebensaufgabe sein. In der Vergangenheit benutzten einige Bewerter folgenden Text, um bewerten zu können: „Neutraler Kommentar, um bewerten zu können.“ Sechs Wörter.
„Unlogisch, sehr aufgesetzt, einige Rechtschreibfehler, daher unteres Drittel.“ Oder „Kreativer Handlungsstrang, sehr flüssig zu lesen, ein Favorit!“, wären auch nur sieben bzw. acht Wörter.
Kurz: Jeder Teilnehmer wünscht sich Rückmeldung; diese Rückmeldung muss aber keine Facharbeit werden um die abgegebene Punkteanzahl zu begründen. Je detaillierter, desto verständlicher - natürlich (in den meisten Fällen).


F: Bis wann habe ich Zeit die Texte zu lesen und zu bewerten?
A: Die Bewertungsfrist endet am Sonntag, den 26. Februar 2017, 19.00 Uhr.


_________________
Ich will nicht aus diesem Leben gegangen sein,
ohne daß sich meine Kehle geöffnet hat für das,
was ich oft mit Schrecken, jetzt stille, lauschend,
ahnend empfinde.

DÖBLIN
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