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Stimmgabel
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Bronzener Sturmschaden Der goldene Spiegel - Lyrik (2)



Bester Vortrag

BeitragVerfasst am: 06/10/2012 04:19    Titel: _tang _tang Tanga smile _Ballade eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

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.




_tang _tang Tanga smile _Ballade


Träumte Clark Kent in derselbigen Schachtel ./. feststeckend, tatsächlich
die Letzte, zurückgelassen, gequält vom Gedanken, für immer vergessen,
noch einmal davon, sich zwischen den beinenden Fingern von Lois Lane
....................................... verklemmen zu dürfen.

... dann
... zwischen den Rot sinnen Lippen
... endlich verglimmen

Summte den Song hinaus in die weite Welt, nun jeden enteilenden Tag:
_tang _tang Tanga smile - galopp, galopp, galoppte J.Wayne, lonesome
alone, über die staubige Lane, durch Texas, Rocky Lane City ./ ..oh, my
.......................................... pretty Lois Lane.

 ... S
... pockte sich high

Rockte sich frei, auch lang_sam geil und punchte gegen die Schachtel,
wie wild, den _wop _wop, wopwopwop - gangnam style, hemmungslos,
so lange, bis Lois erkannte, ’die letzte Verklemmte’ & ihn verqualmte.

... hörte man's summen im
... schwadenden Rauch, noch Jahre danach: _tang _tang Tanga smile

.............................................................. ... solange, bis Lois verstarb,
.................................................................. einsam, im Grab.




.


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Stimmgabel
Geschlecht:männlichNebelpreisträger


Beiträge: 3942
Wohnort: vor allem da
Bronzener Sturmschaden Der goldene Spiegel - Lyrik (2)



BeitragVerfasst am: 06/10/2012 13:01    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

-

So, habe nun hierzu auch mal eine Einlesung vorgenommen smile extra


-


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Gabel im Mund / nicht so hastig...
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BlueNote
Geschlecht:männlichStimme der Vernunft


Beiträge: 6459
Wohnort: NBY
Ei 4



BeitragVerfasst am: 06/10/2012 13:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hihi! Hört sich an, also ob die Schlange Kaa den guten alten Mowgli hypnotisieren wollte. Hör auf mich, und glaube mir, Augen zu vertraue mir!
http://www.youtube.com/watch?v=D7aAnW81OTs

Wie genial dein Werk ist, wird dir sicherlich noch Lorraine in allen Einzelheiten sagen. Mir hat es aber auch gefallen.

Irgendwie denke ich mir ... du solltest deine Gedichte mal live performen. Mit irgendwelchen Klängen und zusätzlichen visuellen Untermalungen. Vielleicht kann auch eine Primaballerina dazu tanzen?

Ich habe zwar keinen direkten Zugang zu dieser Art Dichtung (außer, dass ich sie komisch finde), aber ich denke, dass es gut ist, dass du sie machst.

BN
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firstoffertio
Geschlecht:weiblichBestseller-Autor


Beiträge: 4827
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Das bronzene Stundenglas Der goldene Spiegel - Lyrik (1)
Podcast-Sonderpreis Silberner Sturmschaden


BeitragVerfasst am: 06/10/2012 21:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Stimmgabel,

ich musste erst mal googeln, wer Clark Kent und Lois Lane sind. Kannte ich, aber nicht mehr die Namen. Dann nach gangnam style. Kannte ich nicht, und finde das video gar nicht bemerkenswert. War vor allem sehr enttäuscht, nachdem ich die lange wikipedia site dazu überflogen habe.

Ich fasse daher dein Gedicht, auch aufgrund deiner langsamen Vorlesart, als ironisch auf, und muss bluenote zustimmen, dass es, besonders von dir vorgelesen, wirklich sehr komisch ist. Ich sehe auch Zweideutigkeiten (Zigarette - Phallus), und insgesamt kommt das viel besser als dieses Video.

tanga smile, dazu wollte ich noch fragen: Hast du das auch irgendwo her, oder ist das selbst erfunden?

galopp gallopp, galoppte J. Wayne: gefällt mir. Dagegen ist das _wop _wop, wopwopwop - gangnam style ja nichts, aber gut eingefangen von dir.
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Doris D.
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Beiträge: 47



BeitragVerfasst am: 07/10/2012 07:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Stimmgabel,

ich mochte die Serie ...

Dein Text wirkt interessant. Die Wortwahl dagegen klingt angestaubt. Ein Beispiel:
Zitat:
in derselbigen Schachtel
Warum "derselbigen"?
Du benutzt mehrfach Verben mit der Vorsilbe "ver". Vergessen, verklemmen, verglimmen, verqualmen, was dem Text nicht zuträglich ist.
Einige Bilder wirken auf mich komisch oder konstruiert. Wie z. B. "beinende Finger". Warum dieser Ausdruck? Was bitte sind beinende Finger? Auch empfinde ich die Binnenreime in dem Stück eher hinderlich als förderlich. Für mich klingt der Text wie ein Experiment. Bitte verstehe mich nicht falsch. Ich finde Experimente gut. Nur scheint mir dieses nicht ganz geglückt. Ich hoffe aber, du machst weiter. Es ist schön, mal etwas anderes unter die Augen zu bekommen. Dein Text macht neugierig, ich habe mich gerne damit beschäftigt.

LG,
Doris D.
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Aranka
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger


Beiträge: 3300
Wohnort: Umkreis Mönchengladbach
Pokapro und Lezepo 2014



BeitragVerfasst am: 07/10/2012 09:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Frank,

ein "verrückter" Text. Da hat sich ein Autor mal ausgetobt und nun kann ich als Leser das gleiche tun. Er ist erst einmal erfrischend anders, besonders mit Augenmerk auf Umsetzung. Und deine Lesung dazu - so bekommt es etwas Unterhaltsames.
Ich bin mir aber noch nicht der Wirkung auf mich sicher. Erst einmal ist der Text "fremd" und beschreitet "Grenzen", die ich für mich noch nicht ausloten kann.
Du selbst klassifizierst wie folgt: Avantgardistisches, Ballade, Volksliedhaftes

Versuche es nun mal auf diesem Hintergrund ruhen zu lassen. Jedenfalls glaube ich die Lust des Autors beim "Schreiben und Lesen" zu spüren. Und die kommt auch bei mir an.

Gruß Aranka


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"Wie dahingelangen, Alltägliches zu schreiben, so unauffällig, dass es gereiht aussieht und doch als Ganzes leuchtet?" (Peter Handke)

„Erst als ihm die Welt geheimnisvoll wurde, öffnete sie sich und konnte zurückerobert werden.“ (Peter Handke)
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last-virgin
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Alter: 66
Beiträge: 596
Wohnort: Berlin


BeitragVerfasst am: 07/10/2012 10:12    Titel: re Antworten mit Zitat

Hallo Frank,
ich höre ein Roadmovie, festgemacht an dieser letzten Zigarette, die umgedreht als "Wunschzigarette" wieder in die geknautsche Schachtel gesteckt, nun Angst hat, sie würde da stecken bleiben, vergessen.
Ihr Wunsch/Traum ist es, zu vergehen, auch wenn das ihr Ende ist, aber dann bitte zwischen den beinernen Fingern von Lois Lane.
beinerne Finger ? Finger eines Skelettes??
Egal, mir macht diese Ballade Spass!

gern gelesen und gehört

lg

last-virgin


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Das "Ganze" ist mehr als die Summe seiner Einzelelemente.
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Stimmgabel
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Bronzener Sturmschaden Der goldene Spiegel - Lyrik (2)



BeitragVerfasst am: 07/10/2012 13:54    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

-


Hallo BlueNote,
hallo firtstoffertio,
hallo Doris D..
hallo Aranka,
hallo last-virgin,


bin erstmal begeistert
über Eure zahlreiche Rückmeldung – und dann in dieser breiten Inhaltlichkeit smile / dafür ein sehr Danke, und habe mich natürlich erheblich darüber gefreut.

Da nun doch neben der einerseits beabsichtigten Leichtigkeit dieses Textes (in direkter Bildebene, sowie meine Einlesung in Übermodulierung) und dem gleichfalls überspitzten Sehnen dieser Zigarette als Schmunzel-Bild,
auch sehr ernste Betrachtungen und textale Fragen (mir natürlich sehr zu einer Extrafreude smile gereicht) zum Text/Inhalt vorgetragen sind,

werde ich vorab mal meine ’auch’ von mir intendierte ’ernste Bildebene’ kurz vorstellen. /
Die natürlich in keiner Weise diesen ebenso beabsichtigten Schmunzeleffekt schmälern soll. Sind halt zwei verschiedene Betrachtungen möglich, die hier wirken können, sollen – wie eben vom Leser aprior und spontan empfunden ...

Um dann wie gewohnt auf jeden einzelnen Kommentar einzeln einzugehen.

----------------------------


Zur sprachlichen/formalen/inhaltlichen Struktur:

Ich nenne dieses Gedicht eine Ballade, weil es eine im avantgardistischen Sinne (Form, Formatierung, Versigkeit, vers libre, Plot/Inhalt, Refrain, usw ...) ist  - natürlich nicht im Sinne klassisch formaler Variationen – aber dann doch quasi strukturell und inhaltlich in recht enger Anlehnung.

Deswegen in der Kategorie Avantgarde/Ballade

Ein weiteres hier verwendete Element ist die Tonalisation und die Lautenmalerei (assonanzisch und neologe Kreationen) / dann drei 7hebige Hauptstrophen, Refrain-Einschübe, und zum Grund-Rhythmus (alternierend und dyktylisch) weitere Betonungseinschübe wie: doppelte Unbetonungen sowie doppelte Betonungen, bis hin zu Drillingen.

Zum balladisch inhaltlichen Aufbau / inszenierten Plot (direkte Bildebene):

Das Grundmuster ist kaskadisch, das in der jeweiligen Ebene zum Klimax führt.
Das Einstiegsthema ist das Sehnen der Zigarette (Clark Kent) nach dem Mund (Person) von Lois Lane /  in dem parallelen Übrgang zum Zweifel, ob überhaupt das fokussierte Sehnen einen Sinn hat,

in dem Übergang hin zum sich freien Einlassen auf das Sehnen (nach Lois Lane / und lonesome alone J.Wayne),
was dann in ein intensives Werben um Lois Lane überleitet (punchte gegen die Schachtel, wie wild),

um dann tatsächlich von ihr erhört zu werden. / Sie (der Mund) gibt sich dem Sehnen (Liebe?) der Zigarette / C. Kents hin, und es kommt zur körperlichen Akt/Liebe (& ihn verqualmte).

Ab jetzt setzt die Konklusio in direkter und doppelter Ebene (das Rauchen und die personale Liebe) ein:
In dem Rauch/Liebesakt zwischen Zigarette (C. Kent) und dem paffenden Mund (L. Laine) wird einerseits eine mindestens besondere Nähe (das Rauchen / vllt Liebe?) bedeutet, die aber mit dem Akt zugleich diese Nähe konsequent eliminiert.

Zum anderen erkennt Lois Lane, dass sie C. Kent damit verloren (verqualmt) hat / der reale Grund personal bleibt hier unbesagt.

Mit dem letzten Klimax, dass L. Lane bis zu ihrem Tode verlustfühlend an C. Kent dachte,
oder;
bzgl des Rauchens / was auch immer für Verlustgedanken dadurch passieren können – egal ...

--------------------

Das Hauptthema des Sehnens wird hier durch die assonanzisch melodischen Sequenzen unterlegt / wie:

_tang _tang Tanga smile /
_wop _wop - gangnam style /
frei, auch lang_sam geil /

und
galopp, galopp, galoppte J.Wayne, lonesome alone, über die staubige Lane

---------------------------


So, das sei es mal soviel
zu meiner heimlich, hier auch intonierten, ernstgemeinten Struktur / Ballade  wink

Möchte mich jetzt nochmal gesamt für Euer hier Mitmachen bedanken – und dann gehts folgend in die einzelnen Kommentare ... / erstmal ein Tschüss, Frank / Stimmgabel

-


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Aranka
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BeitragVerfasst am: 07/10/2012 14:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Frank,

ich hatte es geahnt, dass du das Thema Sehnsucht/Liebe/Verlust auch durchaus ernsthaft hinterlegt hattest.
Und hätte ich vielleicht dein Lesen nicht gehört, hätte ich diesen Inhalt / die ernstere Textseite angesprochen.
Nach deinem Vortrag, waren mir dann erhebliche Zweifel gekommen, ob ich nicht überinterpretiere.

Nun hast du ja deine Intention offengelegt und nun knacke ich an der Balance zwischen "Schmunzeleffekt" (wie du es nennst) und ernsterer Textabsicht.

Hatte mich auf Grund der Irritation mit dem Text erst einmal nur auf Umsetzung und Lesevortrag eingelassen und meine Reaktionen darauf registriert und meinen Kommentar auch darauf beschränkt.

Jetzt werde ich noch mal anders daran gehen.

Gruß Aranka


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Stimmgabel
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BeitragVerfasst am: 07/10/2012 17:03    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

-

Hallo BlueNote,


BlueNote hat Folgendes geschrieben:

Hihi! Hört sich an, also ob die Schlange Kaa den guten alten Mowgli hypnotisieren wollte. Hör auf mich, und glaube mir, Augen zu vertraue mir!

Mir hat es aber auch gefallen.

Irgendwie denke ich mir ... du solltest deine Gedichte mal live performen. Mit irgendwelchen Klängen und zusätzlichen visuellen Untermalungen. Vielleicht kann auch eine Primaballerina dazu tanzen?

Ich habe zwar keinen direkten Zugang zu dieser Art Dichtung (außer, dass ich sie komisch finde), aber ich denke, dass es gut ist, dass du sie machst.


es freut mich, dass Dir zu diesem Double ein Gefallen / ein Schmunzeln Smile und ein Komisch entwich – was ich nicht nur gut verstehe (bzgl der scheinenden Banal-Absurdität ...), sondern ja auch einerseits so angelegt war. Irgendwie scheint gerade diese von mir hier inszenierte Ballade so weit entfernt von dem zu sein, was sonst gereimt und enger-strophig und thematisch linear, leidenschaftlich ausgelegt ist.
Wie ich eben anderersreits, wie schon oben gesagt, hier in einer anderen Deutungsebene (heimlich, zumindest für mich) schon ernsthaft an eine Ballade dachte, und zumindest an einer starken Sujet-Annäherung gearbeitet habe. / Aber eben, mit freieren Mitteln und dennoch in sich balladisch strukturiert.

Die Grundinspiration ist ja diese hypende PseudoRap Zeile “wop, wop, gangnam style“ des koreanischen Rappers Psy (Psi?).

Zum anderen fand ich dieses direkte Bild, diese Vorstellung sehr spannend, dass eine sehnende Liebessucht von Zigarette und Mund letztlich immanent genau dazu führt, dass diese konkrete Bindung nach dem Akt des Rauchens ihr Ende finden muss. / Na ja, und dann kam der Rest, inkl. wop-wop Zeile ringsherum ...

Ich habe mir natürlich in uralter Erinnerung sofort auch mal die Video-Sequenz vom Mowgli angeachaut – hi, hi, dieses Stimme wink

Ja, mit dem live Performen (inkl TänzerIn, usw ... ) wäre das schon ein Gag – aber, hat alles noch Zeit ... / Ich werde auch so manchesmal immer wieder solche extravaganten Schreibinszenierungen umzusetzen versuchen – klaro smile , als brauchte ich es ...



BlueNote, wieder ein Danke für Dein reinschneiendes Interesse (trotz ..., ; -) ) / und wieder ein Tschüss, Stimmgabel

-


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Stimmgabel
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BeitragVerfasst am: 07/10/2012 18:33    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

-

Hallo firstoffertio,


firstoffertio hat Folgendes geschrieben:

ich musste erst mal googeln, wer Clark Kent und Lois Lane sind. Kannte ich, aber nicht mehr die Namen. Dann nach gangnam style. Kannte ich nicht, und finde das video gar nicht bemerkenswert. War vor allem sehr enttäuscht, nachdem ich die lange wikipedia site dazu überflogen habe.

Ich fasse daher dein Gedicht, auch aufgrund deiner langsamen Vorlesart, als ironisch auf, und muss bluenote zustimmen, dass es, besonders von dir vorgelesen, wirklich sehr komisch ist.

Ich sehe auch Zweideutigkeiten (Zigarette - Phallus), und insgesamt kommt das viel besser als dieses Video.

tanga smile, dazu wollte ich noch fragen: Hast du das auch irgendwo her, oder ist das selbst erfunden?
  

für mich war diese Refrainzeile des Rappersongs (ist ja momentan dbzgl ein quasi Hype da) / "wop, wop, gangnam style" / der Ausagnsgpunkt für meine Zeile " tang, tang Tanga smile",

die natürlich erfunden ist, und auch nichts mit dem Tanga (slip) zu tun hat (eher mit der Inselgruppe vor Australien / Meer, Sonne, gute Laune, usw ... / ist einfach eine tonale Ähnlichkeit zur 'ganganam' Zeile Wink

Dann hatte ich die Idee bzgl Clark Kent, Lois Lane und die Zigarettenmarke 'Kent' - dazu Sehnsucht und Liebe, aber nun derart, dass mit dem Liebesakt des Rauchens nun genau auch diese Nähe wieder zerstört wird  / diese Vorstellung empfand ich direkt und im übertragenen Sinne sehr spannend und figurativ deutbar ...

Nein, diesen Hintergrund hatte ich nicht im Sinne wink / von Dir: " Ich sehe auch Zweideutigkeiten (Zigarette - Phallus)"

Wie ich es auch schon BlueNote sagte - ein Teil meiner Absicht war es (inkl. der Einlesung), hier dem Leser ein gewisses Schmunzeln zu entlocken - eben bzgl der direkten Bildebene dieser 'modernen' Ballade. / Ob ich auch zu dem Inhalt oder der Lesung eine Ironie empfand - firtsoffertio, das weiß ich gar nicht so - eher dann doch ein Schmunzeln zu einer quasi Abstrusität - irgendwie so Wink

firstoffertio hat Folgendes geschrieben:

galopp gallopp, galoppte J. Wayne: gefällt mir. Dagegen ist das _wop _wop, wopwopwop - gangnam style ja nichts, aber gut eingefangen von dir.


Hi, hi - hat mir auch gefallen, auf diese Sequenz zu kommen ... / zumal dann auch mit John Wayne dieses Element der Sehnsucht, Ferne, keine Heimat, usw ..., gut zu meinem Inhalt passte.

firstoffertio,

ich danke Dir wieder für Deine sinnigen Gedankenkleckse und persönlichen Empfindungen - und, dass Du auch ein wenig komisch schmunzeln konntest smile , freut mich natürlich ...

... wieder ein sonntagliches Tschüss, Frank

-


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Stimmgabel
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BeitragVerfasst am: 08/10/2012 15:44    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

-

Hallo Doris D. ,

Habe mich über Deinen Besuch sehr gefreut - zumal Du nun mit Deiner sorgfältigen Brille mal die andere Seite meines auch Schmunzel Textes (inkl. Lese-Einspielung) betrachtet hast - eben die balladisch ernste Seite.

Was mich natürlich extra freut ist Deine Aussage - dass Dich diese Art der Schreibe, eine Lust auf mehr davon bekommen zu haben, interessiert. Smile

Auch ist es richtig, dass ich es hier versuchte (experimentell), eine Ballade in ihrer definierten Immanenz etwas freier (nach Stimmgabel Art) umzusetzen, aber dennoch die Grundzüge einzuhalten. Eben balladisch  (von These / Ausgangssituation hin zu einer Konklusio) etwas zu erzählen.

Gehe nun mal chronologisch auf Deine Gedanken und Textdetails ein.

Doris D. hat Folgendes geschrieben:

Hallo Stimmgabel,

ich mochte die Serie ... <-- hier weiß ich leider nicht, welche Du meinst  Embarassed  / ich kenne nur die Manga-Serien ...

Dein Text wirkt interessant. Die Wortwahl dagegen klingt angestaubt. Ein Beispiel:
Zitat:
in derselbigen Schachtel

 
Warum "derselbigen"? <-- Deine Frage ist sehr berechtigt, da ich hier selbst bei dem Wort rumgrübelte, aber kein besseres, so gemeint passendes Synonym fand - eben folgenden Inhalt auszudrücken: Clark Kent und der Bezug zur Zigarettenmarke 'Kent", aber, ohne dieses direkt zu verbalisieren. Hatte dazu auch die Idee: "Träumte Clark Kent in seiner (Zigaretten???) Schachtel"...
Hättst Du dazu eine sinnigere Idee? Smile , dann bitte her damit !


Du benutzt mehrfach Verben mit der Vorsilbe "ver". Vergessen, verklemmen, verglimmen, verqualmen,
was dem Text nicht zuträglich ist. <-- mmmhhh, habe hier mit viel bedacht genau diese Häufung solcher "ver"-Inhalte verwendet deswegen, um hierdurch diesen kontextalen Änderungsprozess (wenn, dann ..., und damit irreversibel in seinem vollzogenen Akt) zu unterlegen.
also:
wenn vergessen, dann ...
wenn verklemmt, dann ...
wenn verglimmt, dann ...
wenn verqualmt, dann ... / und, was hat das möglicherweise oder wahrscheinlich oder sicher für Konsequenzen / so von mir gemeint
Wink
 
Einige Bilder wirken auf mich komisch oder konstruiert. Wie z. B. "beinende Finger". Warum dieser Ausdruck? Was bitte sind beinende Finger? <-- hier meinte ich aus der Zigarettensicht Lois Lanes Finger, wie erotische Beine, in der diese Zigarette gerne eingeklemmt sein möchte ... / aber mit dem Versuch, hier einen wie-Vergleich nicht auszuschreiben.

Wenn Du hierzu eine Idee hast, bitte mir erzählen
Smile

Auch empfinde ich die Binnenreime in dem Stück eher hinderlich als förderlich. <-- diese Aussage bzgl Binnenreime verstehe ich nicht  Embarassed  / zumal hier im Text nur jener existiert: "auch lang_sam / _wop _wop, wopwopwop - gangnam style

Womit ich bewusst gearbeitet habe sind Assonanzen und tonale Vokalitäten - das ist korrekt - geht ja auch in Richtung Lautenmalerei ...


[color=blue]Für mich klingt der Text wie ein Experiment.[/color] Bitte verstehe mich nicht falsch. Ich finde Experimente gut. Nur scheint mir dieses nicht ganz geglückt.

Ich hoffe aber, du machst weiter. Es ist schön, mal etwas anderes unter die Augen zu bekommen. Dein Text macht neugierig, ich habe mich gerne damit beschäftigt.


Doris D. , würde mich auf eine Rückmeldung freuen, da mir des Lesers Einduck und empfundene Text-Ecken immer interessieren - gerade bzgl meiner Dir nun vorgetragenen Gedanken und wortenden Absicht.

Danke Dir für Dein detailendes Mitkritteln - und vielleicht hast Du ja zu manchen Stellen einen Vorschlag, den ich klaro bedenken möchte. Dass dieser Text Unebenheiten hat, aber sicher ...

... so, erstmal ein sehr Tschüss, Stimmgabel Frank

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BeitragVerfasst am: 09/10/2012 11:49    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

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Hallo Aranka,

schön, das Du da bist Smile / fasse jetzt mal Deine beiden Gedankenbeiträge zusammen, und klar, da gefällt mir schon mal Dein „verrückter Text“ und sich beidseitig “austoben“.

und, wie Du es ausdrückst / der Text wirkt befremdlich und beschreitet ausformierte Grenzen – eben Avantgardistesches als Wirklichkeit,
quasi, die andere Ernsthaftigkeit – gewohnte, lineare Gedankengänge schon etwas Dali’esk erscheinen lassen will (so doch, wie Wirklichkeit absurd und surreal sein kann), ergo, dem Schein nach ...

Und – aus dem hier thematisierten Inhalt ergaben sich für mich sofort zwei Ebenen – zum einen, einen Schmunzel und Komik-Effekt zu erzeugen – zum anderen der teilweise, abstruse Wert der Sehnsucht in seiner Wirklichkeit.

Aranka hat Folgendes geschrieben:
ein "verrückter" Text. Da hat sich ein Autor mal ausgetobt und nun kann ich als Leser das gleiche tun.

Er ist erst einmal erfrischend anders, besonders mit Augenmerk auf Umsetzung. Und deine Lesung dazu - so bekommt es etwas Unterhaltsames.

Erst einmal ist der Text "fremd" und beschreitet "Grenzen", die ich für mich noch nicht ausloten kann.
Du selbst klassifizierst wie folgt: Avantgardistisches, Ballade, Volksliedhaftes

-------------------

ich hatte es geahnt, dass du das Thema Sehnsucht/Liebe/Verlust auch durchaus ernsthaft hinterlegt hattest.

Nun hast du ja deine Intention offengelegt und nun knacke ich an der Balance zwischen "Schmunzeleffekt" (wie du es nennst) und ernsterer Textabsicht.


Das Verrückte an und in dem Text ist ja eine pure Realität:
Dass eben einerseits eine fast schon irrationale Sehnsucht zwischen Zigarette und Mund und deren Erfüllung zum Rauch-Akt besteht(bin selbst Raucher), andererseits,
dass in dem Akt des Rauchens (oder figuriert: beidseitiges Näherkommen) genau dieser selbige Prozess zwischen Zigarette und Mund sein irreversibles Ende finden wird (figuriert: das Ende einer Nähe).
Und da war mein Aufhänger geboren / inklusive der momentan hypenden RapZeile vom koreanischen Rapper Psy/Psi: wop, gangnam style.
Diese Zeile ja ebenso einzig das Thema Sehnsucht zwischen zwei einzelnen Sehnüchten, zweier sich nicht kennender Menschen (a girl, a real man) untermalend be-rapt.

Zusammengefasst: Wie doch so oft die Sehnsucht das primär Lebendige ist – und mit dem Akt der Erfüllung, genau diese quälende, schwälende Sehnsucht sich dann selbst ins Nichts verpufft – oder welche andere Möglichkeiten sich im Aktvollzug bedeuten können ...

Zu wop, wop, gangnam style brauchte ich meine Zeile: tang, tang, Tanga smile,
und die Basis für eine moderne Ballade war quasi geplottet ; -)

Die Ballade sollte/musste nun beides erfüllen – so meine Absicht: Komikes und Ernstes, und dieses unklare Hindurchscheinen, was und ob es sich hierbei auch um eine geoutete Wirklichkeit handelt – oder nur, gemäß direkter Bildebene, um eine Komik ... (oder parallel beides möglich ist)

Und gemäß der so verschiedenen Leser-Empfinden,
bin ich voll auf begeistert, als hätte sich meine Intention verwirklichen dürfen smile extra ,

wie ja u. a. /  z.B. last-virgins tolle, ernste Inhaltsdeutung - einfach nur Klasse für mich als Autor ...


Aranka, wieder ein sehr Danke für Dein, bei mir Rein-Erfrischen, und erstmal wieder ein sehr Tschüss, Frank

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Aranka
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BeitragVerfasst am: 09/10/2012 13:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Frank,

du schreibst:

Zitat:
Das Verrückte an und in dem Text ist ja eine pure Realität:
Dass eben einerseits eine fast schon irrationale Sehnsucht zwischen Zigarette und Mund und deren Erfüllung zum Rauch-Akt besteht(bin selbst Raucher), andererseits,
dass in dem Akt des Rauchens (oder figuriert: beidseitiges Näherkommen) genau dieser selbige Prozess zwischen Zigarette und Mund sein irreversibles Ende finden wird (figuriert: das Ende einer Nähe).  


Ich weiß jetzt wo mein Problem liegt. Bin Nichtraucher und meine Berührungen mit "glühenden Zigaretten" liegen in Urzeiten begraben. Geblieben ist eine weniger innige Beziehung zu "kaltem Rauch" am Morgen in Haar und Kopfkissen, wenn man mal in rauchintensiven Zonen die Nacht verbracht hat.

Das Aufwachen und der erste Gedanke: "Diese verdammte Raucherei!", machen es mir nur schwer möglich, die "Sehnsucht zwischen Zigarette und Mund" auch nur im Ansatz "erotisch" zu sehen.
Aber ich glaube es dir sofort. Und ich stelle es mir auch sofort überdimensional inszeniert vor.  Rote Lippen, sonst nichts, leinwandfüllend und dieses papiererne zart-weiße schlanke ETWAS schwebt zwischen zwei Finger an und ....  / Okay, ohne Naseneinsatz meinerseits, rein visuell, könnte mir Genuss suggeriert werden. Aber es müsste etwas anders duften. Pfeifentabak, vielleicht, der hat ja was, solange die Pfeife warm ist.

Ich denke, mit dieser deiner Nachhilfe über das Rauchen und den innigen Beziehungen zwischen Zigarette und Mund, kann ich die Zeilen jetzt noch einmal etwas anders füllen.

Dieser Text gibt ein wunderbares Beispiel für die Differenzerfahrungen der Leser. Ist doch kein schlechtes Zeichen, finde ich.

Gruß Aranka


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BeitragVerfasst am: 10/10/2012 13:33    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

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Hallo-lödrio last-virgin,

hach, das freut mich natürlich, dass Dir die Schreibe und die Einlesung Spaß gemacht hat smile

... und hach,
dass Du Deine tolle Deutung unter meine Ballade feingliedrig abgelegt hast.
Du damit auch die ernsthafte Ebene meiner kleinen Erzählung aufgriffest. Hier gibts ja beide Möglichkeiten, beabsichtigt von mir – einerseits das Komike als Mischung der direkten Bildebene mit figurativen Momenten einer Beziehung,
fast schon etwas ins Absurde gehend,

wie aber auch
dieses Zwischenzeilende einer Sehnsucht zu z.B. Lois Lane, im Abbild dieses irreversiblen Aktes des Rauchens (Zigarette und Mund), und der unausbleiblichen Konsequenz, dass mit dem Vollzug dann genau diese Beziehung ihr Ende finden muss – umso gruseliger dann, dass die Zigarette in ihrer Existenz verschwunden ist – in Deutung vllt,
dass das LI (Zigarette) von Lois Lane one-night-standing entnäht, entsorgt wird, wie aber auch umgekehrt, dass das Li danach einen schnellen Abflug macht. Wink / ... also mitten in der Realität seiend ... / oder beide gewollt im tollen Quicki sich gefunden und dann wieder entbunden haben. / Wie auch immer ..., und/oder ganz anders ...


last-virgin hat Folgendes geschrieben:
Hallo Frank,
ich höre ein Roadmovie, festgemacht an dieser letzten Zigarette, die umgedreht als "Wunschzigarette" wieder in die geknautsche Schachtel gesteckt, nun Angst hat, sie würde da stecken bleiben, vergessen.

Ihr Wunsch/Traum ist es, zu vergehen, auch wenn das ihr Ende ist, aber dann bitte zwischen den beinernen Fingern von Lois Lane.


beinerne Finger ? Finger eines Skelettes??
Egal,

mir macht diese Ballade Spass!

gern gelesen und gehört


Vor allem ist Dein Roadmovie Plot so passend kongruent (und ehrlicher Weise, ’so’ grandios von mir nicht bedacht ... ) zu dem gesamten Balladeninhalt / ... ebenso passend zu seinen inneren Sequenzen und den kleinen Klimaxen – gefällt mir ja so guut : -)

Gerade diese „Wunschzigarette“ von Lois Lane – vllt auf dieser Zeitinsel, auf einem Roadtrip, offenen Autoverdecks seiend – und Clark Kent, wieder in die (verknautschte / einfach grandios dieses Bild smile ) Schachtel zurückgesteckt (oder im Bewusstsein dieser letzten Zigarette, dadurch das Besondere empfindend, oder, oder ... ) – er weiß nichts von Lois Lanes ebenso Begehren zu ihm – usw ....,

vor allem dann so exzellent passend zum Balladen-Schluss (Lois’ Sehnsucht auch zu ihm)
da sie ja hier einsam bis zu ihrem Ableben verblieben ist – vllt ja doch in ewiglicher Sehnsucht zu Clark Kent, der ja nun, dann damals, entschwunden war (aus welchem Grunde auch immer ? ).

Bin ganz begeistert von Deiner Idee, die die Ballade wunderbarst mit real-szenischem  Inhallt befüllt.

-----------------------------------

Zu Deiner Frage bzgl der „beinenden Finger“.

Denke mal, dass Deine Variante ‚beinerne’ ein Hinguckfehler war, oder?

Aber ganz egal – hier liegt ja doch vllt eine Ausdrucks-Ecke verborgen. / Ich wollte hier das Bild erzeugen - L. Lanes Finger, wie erotische Beine anzudeuten , eben für die Zigarette - darin doch sein zu dürfen ... / um nun sprachlich den Wie-Vergelich zu vermeiden, habe ich halt das adjektivierte Partizip “beinend“ gewählt.

last-virgin, falls Du hierzu eine andere kreative Idee hast – bitte her damit smile / ... denn mit Deinen neuen Bildern könnte ich mir schon eine Neue Version, erweitert und ersetzt um diese tollen Assoziationen, vorstellen ...


So – und nun nochmal ein sehr Da Smile nke für Deinen Roadmovie Plot für diese Ballade – sage wieder und heute mal ein movendes Tschüss, Frank

-


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last-virgin
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BeitragVerfasst am: 10/10/2012 19:47    Titel: re Antworten mit Zitat

Huhuuu Frank,

schön, dass Dir mein Kommentar etwas gibt.
Natürlich habe ich herzhaft über mein Verlesen gelacht:

"Zu Deiner Frage bzgl der „beinenden Finger“.

Denke mal, dass Deine Variante ‚beinerne’ ein Hinguckfehler war, oder? "

ich habe es wahrscheinlich unbewußt mit "Rauchen kann tödlich sein " assoziert.
 Auf "beinene" wäre ich niiiie gekommen, vielleicht, weil Beine für mich nicht die Nummer 1 in Sachen Erotik sind, aber ich bin halt eine Frau;-).

Man begegnet ja in seinem Leben verschiedenen Lieben unterschiedlicher Intensität und bei einer besonders intensiven Liebe finde ich es nicht ungewöhlich, auf dem Höhepunkt gemeinsam vergehen zu wollen ( natürlich möchte man daran nicht wirklich sterben).
Dieses tiefe Einziehen einer, der letzten, der wichtigsten, der Wunschzigarette, die Verbindung von Genuss und Atem..
Atem ohne den man nicht leben kann, ist schon seeehr sinnlich.
Hab jetzt mal lustig drauflos fabuliert, vielleicht kannst Du ja damit etwas anfangen.

lg

last-virgin


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BeitragVerfasst am: 12/10/2012 01:06    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

-

Hallo Aranka,

Aranka hat Folgendes geschrieben:
Das Aufwachen und der erste Gedanke: "Diese verdammte Raucherei!", machen es mir nur schwer möglich,
die "Sehnsucht zwischen Zigarette und Mund"
auch nur im Ansatz "erotisch" zu sehen.

Aber ich glaube es dir sofort. Und ich stelle es mir auch sofort überdimensional inszeniert vor. Rote Lippen, sonst nichts, leinwandfüllend und dieses papiererne zart-weiße schlanke ETWAS schwebt zwischen zwei Finger an und ....
/ Okay, ohne Naseneinsatz meinerseits, rein visuell, könnte mir Genuss suggeriert werden. Aber es müsste etwas anders duften. Pfeifentabak, vielleicht, der hat ja was, solange die Pfeife warm ist.


... vielleicht dieses folgende Kleinod dazu, dafür oder dagegen, für Dich, für manchen besonderen, Jeden ... / bzgl des Zigarettenrauchens (und sicher nicht schlotend und gilbend gemeint Wink ), ihm gegenüber, und allgemein genießenden Koster, also jener in seinerselbst, und jenem, dem anderen Anderen - vielleicht atmenden Gourmet – also, vielleicht? etwas dazwischen Gereichendes, Lesbares für das Dazwischen, für den suchenden Finder:

Aranka, wollte Dir eigentlich und allen hier im Faden dann noch etwas dichtend zu diesen so üblen Rauchverkostern schreiben – und ach und je, es wurde immer mehr Smile / bis zum kompletten Essay über
das Sehnen & Sinnenlust & anderes Rauchen – und nun da.

Hab den Essay jetzt mal in die Prosa eingestellt – zum vielleicht Lesen genießen ...(also nur zum Lesen),
mit dem Titel:


Essay-Hommage / über das Sehnen & Sinnenlust & anderes Rauchen

Ist also jetzt die Antwort auf Deinen Beitrag wink

... Du, wieder ein Tschüss, Frank

-


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BeitragVerfasst am: 12/10/2012 21:20    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

-

Hu hu last-virgin,

last-virgin hat Folgendes geschrieben:

Huhuuu Frank,
schön, dass Dir mein Kommentar etwas gibt.

Auf "beinene" wäre ich niiiie gekommen, vielleicht, weil Beine für mich nicht die Nummer 1 in Sachen Erotik sind, aber ich bin halt eine FrauWink.


Ja, Dein voriger Kommentar hat mir schon sehr gefallen - gerade Deine Metapher mit: "Wunschzigarette", die ja genau in das Sehnen dieses Textes bestens nicht nur reinpasst, sondern auch mehrere Seiten aufschlägt - eben, dass dieses Sehnen zu einer gemeinamen Berührung geführt hat.

... und klar, hi hi, dieses beinene oder beinende entspringt wohl primär aus den Fantasien eines Mannes - Du verzeihst mir Smile

-----------------

last-virgin hat Folgendes geschrieben:

Man begegnet ja in seinem Leben verschiedenen Lieben unterschiedlicher Intensität und bei einer besonders intensiven Liebe finde ich es nicht ungewöhlich, auf dem Höhepunkt gemeinsam vergehen zu wollen ( natürlich möchte man daran nicht wirklich sterben).

Dieses tiefe Einziehen einer, der letzten, der wichtigsten, der Wunschzigarette, die Verbindung von Genuss und Atem..
Atem ohne den man nicht leben kann, ist schon seeehr sinnlich
.


last-virgin, diese obige, Deine Gedankenlinie liegt ganz gleich auf meiner Wellen/Empfindungslänge

Resümee - ich denke mal, dass ich den Text, die Ballade erst mal genau so belasse, wie er/sie ist.

Ich danke Dir wieder für Dein nochmal Reinschauen und Gedanken liegen lassen, in meine verruchte Sinnenecke Wink , und sage ein wochenendliches Tschüss (Dir ganz im Besonderen) - Frank

-


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Doris D.
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BeitragVerfasst am: 12/10/2012 22:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Stimmgabel,

die Serie hieß Lois und Clark ...

Zitat:
Hättst Du dazu eine sinnigere Idee? Smile , dann bitte her damit !

Ich glaube, man darf nicht davon ausgehen, dass jeder Leser mit den Zigarettenfabrikaten vertraut ist. "Marlboro" - ja die kennt vielleicht jeder aber nicht "Kent". Ich kannte sie nicht.
Mein Vorschlag: in gleichnamiger Schachtel

Zitat:
hier meinte ich aus der Zigarettensicht Lois Lanes Finger, wie erotische Beine, in der diese Zigarette gerne eingeklemmt sein möchte ... / aber mit dem Versuch, hier einen wie-Vergleich nicht auszuschreiben.


Ok, verstehe ... aber es hört sich merkwürdig an. Was wäre mit: gespreizten Fingern?

Binnenreime: Wayne/ Lane, high/frei, geil/style


Gute Nacht,
Doris D.
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BeitragVerfasst am: 15/10/2012 07:23    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

-


Hallo Doris D. ,

Oh Ja, wie Recht Du doch hattest / hast bzgl der Binnenreime.
Doris D. hat Folgendes geschrieben:

Binnenreime: Wayne/ Lane, high/frei, geil/style


Habe ich doch tatsächlich, trotz mehrfachen Überlesens übersehen – als kriechten / kröchten sie unbewusst, klangbildlich passend, wie versteckt in mich hinein – eigentlich ja ein gutes Zeichen, oder? ; -) / Dafür Dir ein sehr Danke smile

Für Dich aber leider missklängich:
Doris D. hat Folgendes geschrieben:

Auch empfinde ich die Binnenreime in dem Stück eher hinderlich als förderlich.


Da sie bezüglich meiner persönlichen Lese nur so reinflutschen, muss ich Dich natürlich fragen, woran sie Dich im Empfindungsfluss hindern? / Ist es eine Art reimend vokales Zuviel, eine Art tonales Überdröhnen?

-------------

Zum Thema: “beinende Finger“ / Dein Vorschlag: ’“Was wäre mit: gespreizten Fingern?“

/ mmhhh, bei ’gespreizt’ würden ja die Finger auseinandergehen. / ist schon ein Problem, hier eine kurzes Attribut zu finden, das dennoch das Wort ’Beine’ besagt.

Was hieltest Du davon?:

Original /  noch einmal davon, sich zwischen den beinenden Fingern von Lois Lane
.................................................. verklemmen zu dürfen

Change / noch einmal davon, sich zwischen den beinreibenden /oder: beinweidenden Fingern von Lois Lane
..................................................... verklemmen zu dürfen

--------------------------

Zum Thema: “derselbigen Schachtel“ / Dein Vorschlag:

Doris D. hat Folgendes geschrieben:

Ich glaube, man darf nicht davon ausgehen, dass jeder Leser mit den Zigarettenfabrikaten vertraut ist. "Marlboro" - ja die kennt vielleicht jeder aber nicht "Kent". Ich kannte sie nicht.
Mein Vorschlag: in gleichnamiger Schachtel


Ich meine, dass dieses “gleichnamig“ nicht meinen Inhalt transportiert. Bei gleichnamig hieße es ja, das Clark Kent als tatsächliches, unzigarettliches Wesen in dieser Schachtel wäre – oder sehe ich das falsch?
/ In meiner Vorstellung ist ja Clark Kent einerseits diese Zigarette selbst, wie aber auch vor/nachfiguriert diese Filmfigur. / ... und da fiel mir nur ’derselbige als passend ein. (gibt bestimmt was besseres ...) / OK. klingt sicher eigen-art ... / ist aber auch diese beabsichtigte Vorstellung ; -)

Doris D. , habe mich echt gefreut Smile , dass Du nochmal reinschautest und auf die Details eingingst. / ... sage Dir wieder ein kentlane-iges Tschüss, Stimmgabel

-


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last-virgin
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BeitragVerfasst am: 15/10/2012 10:52    Titel: re Antworten mit Zitat

Hallo Frank,

also die Binnenreime stören mich nicht, weil sie sich aus meiner Sicht fast organisch einfügen.

Zum Thema: “beinende Finger“ / Doris Vorschlag: ’“Was wäre mit: gespreizten Fingern?“
Da kann ich garnicht mitgehen. Ganz abgesehen, das man mit gespreitzten Fingern kaum eine Zigarette hält, finde ich auch den Wortklang nicht erotisch, und Erotik spielt in diesem Roadmovie eine wichtige Rolle, genauso, wie Sehnsucht ein wesentliches Element zwischenmenschlicher Beziehungen ist.
Je nu, Du bist ein Kerl, da gehören Beine zur Erotik;-), das schränkt die Möglichkeiten ein.
also leg ich mal los, was davon passt, weiß ich nicht, aber vielleicht entzündet sich ja daran ein andere "Flamme "Smile
beinstreichelnd, beinumschlungen, schenkelgleichen.. mehr fällt mir i. M. auch nicht ein.
rotlackierte Fingernägel würden mit der Zigarette um die Wette glühen ...

das wars mal wieder

lg

last-virgin


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BeitragVerfasst am: 17/10/2012 11:18    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

-

Hallo last-virgin,

ich sehe schon, Deine beinenden Ersatzvorschläge lassen so einiges in mir keimen Smile  wink

Aber nun zu Deinen gesamten Gedanken:

last-virgin hat Folgendes geschrieben:

also die Binnenreime stören mich nicht, weil sie sich aus meiner Sicht fast organisch einfügen. <-- habe deswegen wohl auch so einige B-Reime übersehen Wink , hi hi ... , als hätte ich sie sehr unbewusst gesetzt ...

Zum Thema: “beinende Finger

/ Doris Vorschlag: ’“Was wäre mit: gespreizten Fingern?“
Da kann ich garnicht mitgehen. Ganz abgesehen, das man mit gespreitzten Fingern kaum eine Zigarette hält, <-- stimme Dir da zu, gerade in Bezug auf 'Halten einer Zigarette' ...

finde ich auch den Wortklang nicht erotisch, und Erotik spielt in diesem Roadmovie eine wichtige Rolle, genauso, wie Sehnsucht ein wesentliches Element zwischenmenschlicher Beziehungen ist. <-- das wars ja auch, was ich hier in dieser Wort-Kombi irgendwie mitschwingen lassen wollte - ohne jetzt größer, Worte umschreibend darauf einzugehen ...

Je nu, Du bist ein Kerl, da gehören Beine zur Erotik;-), das schränkt die Möglichkeiten ein. <-- Je, je - was die Männer aber auch immer für abstruse Erotik-Vorstellungen haben lol
 
also leg ich mal los, ...
beinstreichelnd,
beinumschlungen,
schenkelgleichen
.. mehr fällt mir i. M. auch nicht ein.
 
rotlackierte Fingernägel würden mit der Zigarette um die Wette glühen ...


Deine Ideen bringen mich momentan in Richtung: '(bein)schenkelnden Fingern' oder 'beinweidennden Fingern' oder 'beinsehnenden Firngern', vllt aber auch 'bein-seienden Fingern' ... ??? / Oh je, oder oh Ja ....,

hab ja Zeit, mich von etwas Neuem inspirieren zu lassen Wink

... übrigend: Deine Idee zu den rotlackierten Fingernägeln hat was
/ vllt auch noch anstelle von 'Rot sinnen Lippen' ein 'Rot prallen Lippen(mund)' zu wählen  - ach ja, diese Reise in die feminine Sinnenwelt (klaro - für so'n Kerl, wie ich es bin ... )

last-virgin, ich lasse mir hierzu Zeit - denke aber sehr, dass da noch so kleine Feinheiten etwas feiner (und kurz) ersetzt werden können - will ja auch noch der Grundtouch einer erzählenden Ballade beibehalten. Also, zuviel darf da in dieser Hinsicht nicht passieren, meine ich.

Erst einmal Danke ich Dir wieder für Deine weiteren Ideen, die Du mir nun in den Kopf injiziert hast, hi hi / Du, wieder ein sehr Tschüss, Frank

-


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