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Die Menschenfresser-Chroniken

 
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Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Deutsches Schriftstellerforum Foren-Übersicht -> Antiquariat -> Postkartenprosa 03/2012
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sleepless_lives
Geschlecht:männlichSchall und Wahn

Moderator
Alter: 52
Beiträge: 5685
Wohnort: Guildford, UK
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Pokapro und Lezepo 2014 Pokapro VI


BeitragVerfasst am: 25/03/2012 18:00    Titel: Die Menschenfresser-Chroniken eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

-

Die Menschenfresser-Chroniken  


Verhüllung meint Verspeisung (Christokreasophiles)

Prolog
Über den mächtigen Bergen von Karamello brauste der Sturm durch den Nachthimmel, zerfetzte Wolken, jagte sie weit hinaus in das flache Land von Nougata. Die Menschen in den Dörfern rückten furchtsam enger zusammen in ihren kleinen Häusern. Nur die Mutigen wagten einen Blick zu der düster aufragenden Silhouette des Gebirges, wo die Menschenfresser lebten. Dorthin waren die Reiter aufgebrochen, die sich am Mittag im Wirtshaus zur Rast gesetzt und getafelt hatten. Vier Gnitter waren es gewesen, Ritter, die in Ungnade gefallen waren, schnell mit dem Schwert und langsam mit der Zunge, mit Ausnahme der Frau unter ihnen, bei der es sich umgekehrt verhielt.

Kapitel 1
Die gewaltigen Tannen zu beiden Seiten des Weges streckten sich in die Nacht, eine unheimliche Armee, der selbst der Sturmwind nicht mehr als ein sanftes Wipfelschwingen abzuringen vermochte.  Mondlichtfinger griffen aus Wolkenrissen und streichelten Stämme und Zweige, schienen ein verstecktes Leben zu offenbaren. Die vier Reiter betrachteten voller Unruhe den Wald.
»Gibt es hier Elfen?«, fragte Haloperidol, der größte Held, den die Welt je gesehen hatte. Er lachte grimmig.
»Ich fürchte, nicht«, erwiderte Droperidol, der Bezwinger des Ggngal-Ungetümes. »Hätte auch gern mal wieder einen richtigen Elfenbraten.«
»Lecker«, sagte Fluphenazine. »Und ein einziger Pfeil tut genüge. Nicht wie bei den Trollen.«
Der streitbaren, entthronten Fürstin der Donauinnen war ein ständiger Hunger in das schmale Gesicht geschrieben.
»Die gibt es hier auch nicht mehr«, meinte Droperidol, »alle ausgerottet von den Sackgesichtern.«
Der finstere Zuclopenthixol schwieg. Er dachte, dass man den Dorfbewohnern eine höhere Bezahlung abverlangen hätte müssen für die Befreiung von der Menschenfresserpest. Aber das konnte der Chronist nicht wissen.  

Kapitel 2
Sie ritten weiter.

Kapitel 3
Zwei Gestalten traten aus dem Wald und versperrten den Gnittern den Weg. Sie trugen Stoffsäcke über den Köpfen.  
»Ich bin Gordon Rammsau, der Herrscher des Waldes«, rief der eine, »und ihr seht knusprig aus. Ich denke, ich bereite eine Casserole mit euch. Oder Quenelle des hommes an Weißweinsoße.«
Zwischen den Bäumen lauerten weitere Sackgesichter.
»Ihr seid umstellt, verzichtet auf einen Kampf! Die Stresshormone mindern des Fleisches Qualität.«
»Nur über meine Leiche«, sagte Haloperidol, wenig originell Offensichtliches bekanntgebend. Die drei Männer zogen ihre Schwerter, Fluphenazine einen gekrümmten Säbel. Die Fürstin gab ihrem Pferd die Sporen. Die Sackgesichter heulten einen langgezogenen Kriegsschrei. Gordon schrie »Frikassiert sie!«, doch einen Augenblick später lernte er Fluphenazines Säbel kennen und sein Kopf rollte hurtig in den Graben. Zweiundzwanzig Verhüllte folgten ihm in ihr Wegesrandgrab, der Rest floh ins Waldesdickicht.

Als die Gnitter die Säcke von den Erschlagenen entfernten, erkannten sie die Dorfbewohner, die ihnen den Auftrag erteilt hatten. Sie waren getäuscht worden, wie die Leser dieser Chronik.
»Treibe Unzucht mit mir«, fluchte Fluphenazine überrascht.
»Nur zu gerne«, seufzte Haloperidol rhetorisch.

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Traumtänzerin
Fähnchen Fieselschreib

Alter: 23
Beiträge: 1210



BeitragVerfasst am: 25/03/2012 20:40    Titel: Antworten mit Zitat

Wie schön, wieder was Experimentelles, Gewagtes! Eine Art Kurzroman. Sehr fein! Wohow
Besonders das hier hat's mir angetan:
Zitat:
Kapitel 2
Sie ritten weiter.
Fantastisch!!! lol2

Einsame Spitze. Erfrischend. Eine Parodie mit Klasse.

Von mir bekommst du 9 Federn.

LG,
Traumtänzerin


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Dem wird befohlen, der sich selbst nicht gehorchen kann. (Nietzsche)
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Dienstwerk
Geschlecht:weiblichDichter und Denker

Alter: 48
Beiträge: 1317
Wohnort: Gera/Markkleeberg
DSFo-Sponsor Goldene Harfe


BeitragVerfasst am: 25/03/2012 23:24    Titel: Antworten mit Zitat

Neutraler Befederungskommentar - wenn es die Zeit erlaubt, später evtl. mehr.

LG, Ana
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Rufina
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 771



BeitragVerfasst am: 26/03/2012 00:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Vorgabe:
Mit den Sackgesichtern selbstredend erfüllt lol, aber liebend ... na gut ... wenn man die Unzucht mitrechnet.

Sprache:
Was gibt es da zu sagen? Es sind wohl noch jede Menge Querverweise drin, die ich noch nicht raus habe und für die ich momentan wegen der anderen Beiträge keine Zeit habe, aber im Wertungsdurchgang werde ich nochmal nachsehen. Die Namen sind jedenfalls klasse.

Inhalt:
Besonders gefällt mir Kapitel 2, in dem du Kapitel 1, 3, 6, 8, 10, 14, 19, 21, 26 und 28 eines mittelprächtigen Fantasyromans prägnant und treffend zusammengefasst hast Wink .

Viele Grüße
Rufina


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Noch sind wir zwar keine gefährdete Art, aber es ist nicht so, dass wir nicht oft genug versucht hätten, eine zu werden. (Douglas Adams)
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ney
Geschlecht:weiblichSchreiberling


Beiträge: 189
Wohnort: Leipzig


BeitragVerfasst am: 26/03/2012 11:56    Titel: Antworten mit Zitat

da haben die Neuroleptika aber mal ordentlich versagt, würde ich behaupten  Laughing (wobei mir Droperidol nicht ganz in die reihe zu passen scheint ...)

eine nette kleine geschichte ... etwas verrückt, aber das erscheint angesichts der figuren nur passend Wink


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hobbes
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger


Beiträge: 2522



BeitragVerfasst am: 26/03/2012 15:09    Titel: Antworten mit Zitat

Ein latent witziger Text mit versprengten Sex-Einstreuseln. Schon wieder MosesBob? Merkwürdig.

Den Titel hätte ich normalerweise nicht angeklickt.

Meine Lieblingsstelle:
Zitat:
Kapitel 2
Sie ritten weiter.


Verstanden habe ich die Pointe nicht, aber das soll wohl grad der Witz an der Sache sein.

Arg viel mehr fällt mir leider nicht dazu ein.

Bleiben noch die Federn. 6? Oder doch 7? Weiß noch nicht.
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derSibirier
Dichter und Denker


Beiträge: 1314



BeitragVerfasst am: 26/03/2012 17:40    Titel: Antworten mit Zitat

Stilistisch sehr gut.
Inhalt - Geschmackssache.
Themenumsetzung - für mich gehört der Text disqualifiziert.
Und zwar darum:
Zitat:
Sie waren getäuscht worden, wie die Leser dieser Chronik.

Daher nur 2 Federn, und die hast du deinem Stil zu verdanken.
Du als Autor bei diesem Wettbewerb hast nicht das Recht, den Leser perönlich anzusprechen.

Sibirier
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junimond7
Geschlecht:weiblichSchreiber-Lehrling

Alter: 43
Beiträge: 145
Wohnort: schönste Stadt der Welt


BeitragVerfasst am: 26/03/2012 19:37    Titel: Antworten mit Zitat

ich verstehe nicht, warum deine protas namen von antidepressiva oder neuroleptika tragen
vielleicht liegt es an mir

eine geschichte verliert ihren reiz, wenn ich erst umständlich googlen muss um zusammenhänge zu verstehen

ich versteha auch nicht, warum sich die bauern als sackgesichter ausgegeben haben


gott... bin ich so doof?


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Misch ein bisschen Torheit in Dein ernsthaftes Tun und Trachten. Albernheiten im rechten Moment sind etwas Köstliches.
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Gast







BeitragVerfasst am: 26/03/2012 20:19    Titel: Antworten mit Zitat

Rolling Eyes

Prosa 2? Oder wie?
Na, mir ist ja solches immer Wurscht smile

Bekloppt finde ich gut. Sprachlich ist das irrwitzig, aber mit Können als Grundlage, Feinmutzelkram zählt nicht.

Aber. Aber. Das ist tw. zuschlaucoolextraabgedreht. Die Psychopharmakanamen brauch ich so wenig wie das Raushopsen aus der Story - das ist zu viel, an einigen Stellen, das nimmt mehr weg, als es reingibt. Dennoch. Mutig, wirr und bekloppt. Gut.
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lady-in-black
Bitte nicht füttern


Beiträge: 1656
Wohnort: Killer Förde
Der goldene Käfig Extrem Süßes!


BeitragVerfasst am: 27/03/2012 12:42    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,  smile

ich bin schizophren. Und das bin ich auch.  Rolling Eyes

Dieser Text ruft bei mir Gedanken an eine schrecklich sabberige, einem über's Gesicht leckende, kalte Hundezunge hervor. Dankbar, weil man endlich kommt um sein Herrchen zu versorgen ... das ist übrigens der Typ, der schon seit Tagen leblos auf dem Boden liegt, direkt neben dem leeren Freßnapf ... zusammengebrochen, noch bevor er die Dose Hundefutter von Aldi öffnen konnte ... unmittelbar nachdem er versucht hatte, seine drei gespaltenen Persönlichkeiten individuell mit dem Notwendigsten zu versehen: Die erste mit Alkohol, die zweite mit Drogen und die dritte mit diversen Psychopharmaka.   Razz

Verdammt. Mit diesem Text ist noch eine Farbe in der Fieberkurve vergeben.  hmm


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- Ich würde mich gerne geistig mit Dir duellieren ... aber ich sehe Du bist leider unbewaffnet.
- Nein, Stil ist nicht das Ende vom Besen.
- Ich spreche fließend ironisch, auch im sarkastischen Dialekt.
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Hitchhiker
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 26
Beiträge: 362
Wohnort: Münster


BeitragVerfasst am: 27/03/2012 15:34    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe/r PoKaPro Autor/in,

sehr lustig und gekonnt geschrieben, habe mich köstlich amüsiert! wink
Besondere Anerkennung hat definitiv das zweite, an Spannung nicht mehr zu übertreffende Kapitel verdient. lol2
Richtig gut!


_________________
Das hier ist 'ne verdammt harte Galaxis. Wenn man hier überleben will, muss man immer wissen, wo sein Handtuch ist!
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Nicki
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Alter: 60
Beiträge: 4613
Wohnort: Mönchengladbach
Ei 10


BeitragVerfasst am: 27/03/2012 20:17    Titel: Antworten mit Zitat

Wegen Zeitmangel und nach reiflicher Überlegung habe ich mich dazu entschlossen, nur Federn zu vergeben, aber nicht zu kommentieren. Meine Bewertung setzt sich zusammen aus dem Bauchgefühl, dass da etwas steht, das mir gefällt, das ich gerne lese, das ich verstehe.
Weiterhin ob die Themenvorgabe eingehalten worden ist und ob grobe Rechtschreib und Grammatikfehler auftauchen.
Wer wissen möchte, warum sein Text meine Federnanzahl bekommen hat, fragt mich am besten nach den Osterferien, wenn ich wieder im Lande bin.


_________________
MfG
Nicki

"Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist." Henry Ford
"Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." A.Einstein



*Sommerblues* LYX/Bastei Lübbe Juli 2015
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Mardii
Stiefmütterle

Alter: 57
Beiträge: 1800



BeitragVerfasst am: 27/03/2012 21:47    Titel: Antworten mit Zitat

Wow, eine Parodie auf das Fantasie-Genre. Gefällt mir eigentlich - ich bin auch eine Eingeweihte - wenn nicht die Sprache etwas vermurkst wäre.

Zitat:
Er dachte, dass man den Dorfbewohnern eine höhere Bezahlung abverlangen hätte müssen für die Befreiung von der Menschenfresserpest.


hätte abverlangen müssen

aber am besten den ganzen Satz umbauen.

Zitat:
Kapitel 2
Sie ritten weiter.


 Laughing sehr schön.

Das Spiel mit den Namen der Neuroleptika gefällt mir.  Was der Chronist verschweigt ist auch, dass in dieser Geschichte so ziemlich alle Protas Säcke auf den Köpfen haben.


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`bin ein herzen´s gutes stück blech was halt gerne ein edelmetall wäre´
Ridickully
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halcyonzocalo
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Alter: 26
Beiträge: 1250
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BeitragVerfasst am: 28/03/2012 08:36    Titel: Antworten mit Zitat

WTF! Geile Sache. Laughing  Hier habe ich mich wirklich königlich amüsiert. Die Pointe am Schluss ist toll und wie der ganze Text aufgezogen ist - herrlich. Bisher einer meiner Favoriten. 8 Federn.

_________________
Die minimaldeterministische Metaphernstruktur mit ihrer mytophoben Phrasierung spiegelt den ideeimmanent abwesenden Bedeutungsraum.
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Maestro
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Alter: 60
Beiträge: 401



BeitragVerfasst am: 28/03/2012 17:52    Titel: Antworten mit Zitat

Und? Ich bin ja durchaus ein Verfechter der leichten, unterhaltsamen Kost, aber einen wirklichen Unterhaltungswert sehe ich in dieser Geschichte leider nicht. Natürlich ist es locker und zügig geschrieben, aber schon der Wortwitz zündet bei mir nicht so richtig.
Wie der Autor selbst sagt: Eine Mogelpackung. Leider
Ich vergebe vier Federn.

Maestro


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George Orwell
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mondblume
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Beiträge: 1265
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BeitragVerfasst am: 28/03/2012 22:26    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr erfrischend! Vier antipsychotische Wirkstoffe im Kampf gegen Gordon Rammsau, allein die Idee muss man mal haben. Kapitel zwei fand ich wirklich sehr amüsant lol.

Das Ende allerdings hat mich enttäuscht. Im Prolog schreibst du, wie alle Menschen in ihren Häusern bleiben, und am Schluss waren die Dorfbewohner doch unterwegs - und warum sollten sich diese selbst als die Menschenfresser ausgeben?
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StefSteff2005
Geschlecht:weiblichSchreiberassi


Beiträge: 59



BeitragVerfasst am: 29/03/2012 08:57    Titel: Antworten mit Zitat

Klasse fand ich die Unterteilung in Kapitel / Prolog. Vor allen Dingen Kapitel 2 smile
Allerdings kamen mir für den kurzen Text einfach zu viele Fantasienamen vor, was das Lesen sehr erschwert hat.
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Piratin
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BeitragVerfasst am: 29/03/2012 14:48    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber PoKaPro-Teilnehmer,

eine originelle Idee, die zwar die Verhüllung zum Thema hat, aber nicht den Kuss oder die Beziehung zwischen zwei Menschen. Hier ist die Verhüllung außerhalb dieser Deutung zum Einsatz gekommen.
Dass die Dorfbewohner es selbst waren ... das hätten sie schon in der Kneipe einfacher haben können - das sehe ich aber der Welt, eines wohl schizophrenen Geistes unter entsprechenden Medikamenten, geschuldet.
Der Schluß überzeugt mich nicht, aber ich kenne mich in dieser Geisteswelt auch nicht aus  Wink Toller Titel.
Liebe Grüße
Piratin


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Das größte Hobby des Autors ist, neben dem Schreiben, das Lesen.
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adelbo
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Beiträge: 1891
Wohnort: Im heiligen Hafen


BeitragVerfasst am: 29/03/2012 18:35    Titel: Antworten mit Zitat

Und was mache ich nun mit der Geschichte? Ich bin getäuscht worden.  Embarassed  Das sagt der, die Autor/in.
Dabei finde ich sie gar nicht so schlecht, die Chronik.

Ich gebe ihr fünf Federn.

adelbo


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Bertrand Russell
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anuphti
Geschlecht:weiblichTrostkeks

Alter: 51
Beiträge: 3678
Wohnort: Isarstrand
DSFo-Sponsor Pokapro 2015


BeitragVerfasst am: 29/03/2012 21:15    Titel: Antworten mit Zitat

Verdammt.

*Lachtränen aus den Augen wisch*

"Sie ritten weiter" ... *glucksprustkicher*

Sprache ist Dein Metier, Humor Dein Werkzeug, unterschwellige Ironie das Gewürz ...

Fazit: einfach nur großartig!

Einzig der Schluss wirkt, als seien Dir die Wörter ausgegangen, der Übergang zur Unzucht wirkt arg abrupt, aber den Satz "Nur zu gerne" als rhetorisch zu bezeichnen treibt mir abermals die Tränen in die Augen.

Das ist, um mit Lorraines Federnskala zu sprechen definitiv ein "Kniefall"

9 Federn

LG
Nuff


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You don´t have to fight to live as you wish; live as you wish and pay whatever price is required. (Richard Bach)
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Psychosus
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Beiträge: 48



BeitragVerfasst am: 29/03/2012 21:51    Titel: Antworten mit Zitat

Sympathische Recken. Mich wundert nur, dass Fluphenazine weiblich ist.
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Kara
Geschlecht:weiblichHobbyautor

Alter: 39
Beiträge: 401



BeitragVerfasst am: 30/03/2012 11:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!
Hut ab vor Deiner Phantasie! Toll. An sich ist das Thema nicht meines, aber hab nichts zu meckern. Finde Deine Geschichte unterhaltsam, solide gecshrieben, ganz witzig.
LG, Kara


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...nur wer sich bewegt, bewegt auch was...
... Gras wächst auch nicht schneller, wenn man dran zieht...
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