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Ein Leben nur. Nur ein Leben.


 
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hobbes
Geschlecht:weiblichNebelpreisträger


Beiträge: 2752

Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
Ei 4 Podcast-Sonderpreis


BeitragVerfasst am: 27.12.2017 20:00    Titel: Ein Leben nur. Nur ein Leben. eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

Ein Leben nur. Nur ein Leben.

Nein.
Doch.

Dieser scheiß Wald. Und jetzt auch noch -
Mit meinem -, mit dem -, mit einem -, einem Kind, einem - Baby. Echt jetzt. Was zur Hölle. Mache ich hier.
Ich mache den Motor aus.
Aus.
Still, stiller, dieser Wald.
Moment. Da fehlt was, aber was, ich weiß es nicht, noch nicht, aber da ist – da stimmt was nicht. Vieles. Stimmt hier nicht.
Der Kleine sieht mich an, ich spüre es. Warum schläft das scheiß Kind nicht? Was macht das scheiß Kind überhaupt hier? Und ich, was mache ich hier?
Ich mache die Augen zu. Stiller als still. Ich höre nichts. Nur den Lärm in meinem Kopf.
Moment. Der Brunnen, das ist es, was fehlt, das Geräusch von Wasser, das auf Wasser trifft.
Augen wieder auf, tatsächlich. Der Brunnen ist tot, da läuft nichts mehr, kein Wasser, nichts. Gibt es nicht, kann nicht sein. Gibt es aber doch. In diesem scheiß Wald gibt es alles, kann alles sein; alles, was du dir nicht vorstellen kannst. Willst.
Aber jetzt: Die Quelle des Bösen – versiegt. Und alles wird gut.
Ja klar. Vor der Apotheke kotzen die Pferde.

Ich könnte auch kotzen.
Nützt aber nichts. Nichts nützt. Nur Nutztiere. Nützen. Schwein schlachten, essen, überleben. Du lebst, die Sau ist tot. Vorher schreit sie, hinterher schreit sie. Hört bloß keiner. Nur ich, ich höre es, weil ich weiß, wie das ist, wenn man tot ist und trotzdem schreit. Wenn du schreist und sie hören es, lebst du noch. Ein bisschen. Eine Minute, eine Stunde, einen Tag, immer weiter.  
Ist gar nicht so leicht, sterben.

Leben auch nicht.

Ich hätte gern geschrien. So richtig. Laut.
Habe ich aber nicht.
Hätte nichts genützt, wusste ich gleich und der Kleine, der weiß es auch, der schreit nicht. Alle Kinder schreien, er nicht, ich habe ihn noch nie schreien hören. Nicht, dass ich allzu oft in seiner Nähe wäre. So lange gibt es ihn auch noch gar nicht. Es hätte ihn überhaupt nie geben sollen. Den Kleinen, diesen scheiß Wald, nichts davon hätte es je geben sollen. Ponyhof, Wunschkonzert.
In den letzten drei Stunden hat er nichts gegessen, nichts getrunken. Nicht geschlafen. Schreit nicht, schläft nicht. Vielleicht ist er tot. Eine Sau macht auch nicht gleich die Augen zu, wenn sie stirbt.

Er blinzelt, atmet. Lebt noch.
Aber schreit immer noch nicht, schweigt mich an. Dieses scheiß Kind und diese scheiß Stille, überall Stille, nur in mir nicht. In mir schreit die Stille wie ein Schwein das gleich abgestochen wird.

Ich werde ihn hier lassen. Hier findet ihn keiner, hier nicht. Mich hat auch keiner gefunden.
Dich hat keiner gesucht, sagt der Kleine. Der natürlich nicht spricht, nicht sprechen kann, noch nicht, aber wir brauchen keine Worte, um uns zu verstehen. Der Alte hat keine gebraucht, ich brauche keine und der Kleine ist einer von uns. Ein Jäger. Sein Blick lauert, wartet darauf, dass ich zusammenbreche. Na los, komm, sagt sein Blick, erzähl mir, wie es war.

Wie es war.

Einen Scheiß werde ich.

Immer noch den Geschmack von schwarzer Erde auf der Zunge. Schwarze Erde auf der Haut, schwarze Erde überall. Die Hölle ist schwarz, das hier ist die Hölle.
Hölle, ja klar.

Still war es. Nur das Schmatzen der Erde, die Erde frisst dich auf, verschlingt dich. Kotzt dich wieder aus, später, viel später. Als er die Falltür öffnet, lacht. Lebst du noch?
Haha. Lustig.
Nein, du lebst nicht mehr.

Wie es war, so war es, so ist es immer noch. Du wirst es ihm schon noch zeigen, dem Kleinen. Das Wasser ist weg, aber den Keller, den gibt es noch. Wie könnte es den Keller nicht mehr geben. Den Keller in der Erde, feucht, schwarz, schmatzend. Die Hölle, es war die Hölle. Leerer Spruch. Überall leere Sprüche. Die Zeit heilt alle Wunden.

Aussteigen. Zum Brunnen gehen, am Wasserlauf rütteln, nichts. Im Trog schwarze Schlieren. Das reicht nicht. Reicht nicht aus, ein Baby zu ertränken, jetzt nicht mehr, wie es war, so war es, du bist untergetaucht, in diesem scheiß Trog, alles schwarz, alles, zweihunderteinundzwanzig, zweihundertzweiundzwanzig, zweihundertdreiundzwanzig, Wasser trifft Wasser, sonst Stille, nur dein Herz, es hört einfach nicht auf zu schlagen, zweihunderteinunddreißig, zweihundertzweiunddreißig, so schnell stirbst du nicht.
Ein Lied. Wie kommst du jetzt auf ein Lied, weißt du auch nicht. Singen beruhigt, sagen sie. Leere Sprüche. Trotzdem
Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald. Es war so finster -
Ein scheiß Märchen, echt jetzt. Die sollen sich mal nicht so anstellen, die beiden. Waren immerhin zu zweit. Und am Ende alles gut, scheiß drauf, am Ende wird nie alles gut. Lebten glücklich und all der Rotz, wer lebt schon glücklich.

Eines Tages, und wenn auch nur aus Trotz.

Ja klar. Und hier, in diesem scheiß Wald machen sie dann einen Streichelzoo auf. Schau, die Tierchen, so süß.
Die wissen doch, was hier los war, die riechen es. Einem Tier machst du nichts vor. Abfackeln, neu aufbauen, rosa anstreichen, Premiumfutter, du kriegst es nicht raus, glücklich wird hier keiner mehr, nicht mal eine scheiß Schmeißfliege wird hier glücklich.

Du kannst dich glücklich schätzen, hat er gesagt. Und dir alles gezeigt, was du wissen musst. Wie man überlebt. Ein Schwein schlachtet, die rote Arbeit tut.
Die rote Arbeit. So heißt das, Jägersprache. Romantisch wie ein scheiß Reh im Mondlicht. Aber dann - Upsi!, ist es aus mit der Romantik, Knallpäng!, tief ins Leben. Tot. Bestenfalls. Wenn nicht, noch größere Scheiße. Muss der Hund her, Nachsuche, so ein kleines bisschen hast du nämlich doch getroffen, natürlich hast du getroffen. Und halbtot kannst du das Reh nicht herumlaufen lassen, das quält sich doch, das arme Reh, und es soll doch nicht leiden, wirklich nicht. Jägerehre, Waidgerechtigkeit.
Ja klar.

Das hat er dir beigebracht, du kannst dich glücklich schätzen.

Was du hier machst, weißt du nicht.

die Tür zum Keller
auf | zu
und da ist
da ist

niemand
niemand da

nur der Keller, ach was, Keller, das Loch – davor hattest du Angst, echt jetzt?
Du hast vor nichts Angst.
Springst hinein, so klein ist das nur? Das scheiß Loch geht dir gerade mal bis zur Hüfte, über dir schließt keiner mehr die Tür zu. Ist ja auch keiner mehr da. Nur du und

draußen im Auto der Kleine

Wenn du jetzt schreist, wenn ich jetzt schreie
keiner hört uns, hier nicht. Lebendig begraben, schwarze Erde, du musst dich entscheiden, du hast dich entschieden, du hast dich entschieden?, schon lange, lange schon, er entscheidet für dich, immer noch, aber jetzt
nur du und der Kleine
Er lacht dich aus, als du den Motor startest, hast wohl doch ein bisschen Angst, sagt er, nein, sagst du, ja, doch, egal, weg von hier, für immer, dieses Mal für immer, du glaubst daran, ganz fest glaubst du daran, du musst daran glauben, sonst,

ist doch nur ein Leben, ein scheiß Leben nur.
beende es, jetzt
drehst du um?
Nein.
Doch.
Nein.

es ist vorbei, aus und

Dir klebt schwarze Erde an den Schuhen, sagt sie, als du den Kleinen zurückbringst. Ja, sagst du, ich komme aus der Hölle. Sie lacht nicht, du lachst nicht, keiner lacht mehr, das ist nämlich nicht lustig. War es noch nie.

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lebefroh
Geschlecht:weiblichSchreiber-Lehrling

Alter: 37
Beiträge: 139
Wohnort: Berlin


BeitragVerfasst am: 07.01.2018 23:44    Titel: Antworten mit Zitat

Der Text war, besonders am Anfang, recht spannend, insgesamt flüssig zu lesen. Für mich ging er aber nicht genug in die Tiefe, erklärte nichts, so dass er mich nicht wirklich fesseln konnte.
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RememberDecember59
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Wohnort: USA


BeitragVerfasst am: 08.01.2018 19:56    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe/r Verfasser/in,
Ich hab den Text jetzt drei Mal gelesen und frage mich immer noch, wessen Baby das ist und wieso sie es mit in den Wald genommen hat. Laughing So ganz begreife ich die Geschichte noch nicht, vielleicht liegt das aber auch am Glühwein.  angel
Der Text schafft eine richtig gute Atmosphäre, finde ich, er vermittelt Beklemmung und ein bisschen Grusel – düstere, irgendwie Tannöd-artige Bilder. Thema und Motto sind gut getroffen, man muss sie auch nicht mit der Lupe zwischen den Zeilen suchen, sondern es wirkt wirklich so, als hättest du dich davon inspirieren lassen und nicht nachträglich versucht, noch einen Bezug hinzukünsteln. Totzdem hab ich schon einige Texte hier gelesen, die mir besser gefallen haben.

***

Nach dem Lesen und Kommentieren der anderen Texte habe ich mich dazu entschieden, keine Punkte zu geben.


_________________
Bartimäus: "...-was ist das?"
Kobold: "Hätte mich das jemand anders gefragt, o Herr, der ihr Schrecklich und Unübertrefflich seid, hätte ich ihn einen Dummkopf genannt, bei Euch jedoch ist diese Frage ein Zeichen jener entwaffnenden Schlichtheit, welche der Born aller Tugend ist. ..."

Bartimäus I (Jonathan Stroud)
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firstoffertio
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BeitragVerfasst am: 08.01.2018 23:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hhm. Das ist eigentlich schon eine Geschichte, nicht mehr ein Bewusstseinsstrom.
Das Fehlen des Brunnenwassers nicht wirklich der Auslöser, sondern Bestandteil der Geschichte.

Bin hier nicht ganz überzeugt.
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Municat
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BeitragVerfasst am: 10.01.2018 02:46    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Autor smile

Heftige Szene, die Du da beschreibst! Ich denke, die junge Mutter war in dem Erdloch eingesperrt. Möglicherweise ist auch ihr Kind dort gezeugt worden, das würde erklären, warum sie es ablehnt. Ich bin mir nicht sicher, ob sie zum Schluss tatsächlich jemanden trifft, der sie davon überzeugt, zum Auto zurückzukehren und das eine Leben, das sie hat, weiter zu leben ... oder ob sich unter dem extremen Druck ihre Persönlichkeit spaltet (wenn sie es nicht vorher schon war) und sie sich selbst motiviert.

Die Leere und die aufdringliche Stille aus der AUfgabenstellung sind jedenfalls deutlich umgesetzt. Die Bilder, die Du entstehen lässt, sind für mich sehr intensiv. Ich kann den Wald als Leser fast riechen und spüren.

Für mich eine wirklich starke Geschichte. Punkte vergebe ich aber erst, wenn ich alle Texte kommentiert habe.

ediTier
3 Punkte von mir


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Gräme dich nicht, weil der Rosenbusch Dornen hat, sondern freue dich, weil der Dornbusch Rosen trägt smile
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jaeani
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BeitragVerfasst am: 11.01.2018 20:09    Titel: Antworten mit Zitat

neutraler Kommentar
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Literättin
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BeitragVerfasst am: 12.01.2018 13:10    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Genretext, ein Thriller, der an meinem Interesse als Leser (Zielgruppentechnisch) gänzlich vorbei geht. Ist wahrscheinlich sogar handwerklich weitgehend in Ordnung, nur bin ich überhaupt nicht der Leser für einen solchen Text. Ich fürchte, ich habe in jüngeren Jahren zu viele davon gelesen. Mir ist das Drama darin zu dick aufgetragen, zu "marktschreierisch" - der "angedrohte" Kindsmord, vergangener Horror im Keller. Und das es dann pointentechnisch gut ausgeht, berührt mich hier nicht einmal mehr. Objektiv komme ich von daher leider nicht ran an diesen Text. Leider. Hätte mir gern mehr Mühe gegeben, schaffe es aber irgendwie nicht. Tut mir leid.

_________________
when I cannot sing my heart
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- John Lennon -
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d.frank
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Wohnort: berlin


BeitragVerfasst am: 13.01.2018 18:37    Titel: Antworten mit Zitat

Mir gefällt diese Geschichte. Sie sticht jetzt nicht sonderlich heraus, behandelt einen erwartbaren Inhalt und liefert keine wirklichen Erkenntnisse, aber dafür ist sie solide. Der Ton passt, auch die Gedankengänge, es wirkt nicht absichtlich verschleiert und lässt trotzdem etwas offen. Ich mag es.

Inhalt und Vorgaben:
Ich finde der Autor hat recht freimütig mit den Vorgaben gespielt. Wäre das einhalten der Vorgaben für mich ein hauptsächliches Kriterium, fände ich sie im Text nicht ausreichend wieder. Die Stille, das Erinnern, ok, aber das Gedächtnisbild taucht nicht unmotiviert aus dem Alltag auf, es wird vielmehr heraufbeschworen. Und das Wasser, der Brunnen? Auch irgendwie recht eigensinnig umgesetzt und nicht wirklich als das vorhanden, zu dem die Verse des Gedichtes aufrufen wollen, aber irgendwie auch kreativ und damit eigenständig (meine Meinung und ohne Gewähr).
Was mir wirklich gut gefällt, gemessen an anderen Texten, ist der Ton. Der wirkt echt und ungezwungen!

Interpretation:
Ein ungewolltes Kind, Gewalt, Beziehung und Freiheitsberaubung, eins und eins lässt sich da recht schnell zusammenzählen. Was offen bleibt, ist das Wer, obwohl das eigentlich auch nicht, oder?

Lieblingssätze oder eher ABsätze:
Zitat:
Du lebst, die Sau ist tot. Vorher schreit sie, hinterher schreit sie. Hört bloß keiner. Nur ich, ich höre es, weil ich weiß, wie das ist, wenn man tot ist und trotzdem schreit. Wenn du schreist und sie hören es, lebst du noch. Ein bisschen. Eine Minute, eine Stunde, einen Tag, immer weiter.
Ist gar nicht so leicht, sterben.


Zitat:
Wie man überlebt. Ein Schwein schlachtet, die rote Arbeit tut.
Die rote Arbeit. So heißt das, Jägersprache. Romantisch wie ein scheiß Reh im Mondlicht. Aber dann - Upsi!, ist es aus mit der Romantik, Knallpäng!, tief ins Leben. Tot. Bestenfalls. Wenn nicht, noch größere Scheiße. Muss der Hund her, Nachsuche, so ein kleines bisschen hast du nämlich doch getroffen, natürlich hast du getroffen. Und halbtot kannst du das Reh nicht herumlaufen lassen, das quält sich doch, das arme Reh, und es soll doch nicht leiden, wirklich nicht. Jägerehre, Waidgerechtigkeit.
Ja klar.

Das hat er dir beigebracht, du kannst dich glücklich schätzen.


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Die Wahrheit ist keine Hure, die sich denen an den Hals wirft, welche ihrer nicht begehren: Vielmehr ist sie eine so spröde Schöne, daß selbst wer ihr alles opfert noch nicht ihrer Gunst gewiß sein darf.
*Arthur Schopenhauer
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Heidi
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Beiträge: 828
Wohnort: Hamburg


BeitragVerfasst am: 13.01.2018 22:40    Titel: Re: Ein Leben nur. Nur ein Leben. Antworten mit Zitat

Das Text-Thema ist spannend, düster auf alle Fälle, brennt sich ein, aber passt irgendwie nicht zu diesem leichten Schreibstil bzw. auch nicht zur Auswahl der Begriffe und wie sie zum Einsatz kommen. Auf der einen Seite die Hölle, die schwarze Erde, Löcher, die einen verschlingen, das blanke Grauen also; auch von Schweinen und vom Schlachten ist die Rede aber dann gibt es Sätze/Aschnitte wie den hier, der inhaltlich zwar düster ist, aber die Art, wie die Worte eingesetzt werden, zu entgegengesetzt fluffig wirkt:

Guy Incognito hat Folgendes geschrieben:
Ich hätte gern geschrien. So richtig. Laut.
Habe ich aber nicht.

Hätte nichts genützt, wusste ich gleich und der Kleine, der weiß es auch, der schreit nicht. Alle Kinder schreien, er nicht, ich habe ihn noch nie schreien hören. Nicht, dass ich allzu oft in seiner Nähe wäre. So lange gibt es ihn auch noch gar nicht. Es hätte ihn überhaupt nie geben sollen. Den Kleinen, diesen scheiß Wald, nichts davon hätte es je geben sollen. Ponyhof, Wunschkonzert.
In den letzten drei Stunden hat er nichts gegessen, nichts getrunken. Nicht geschlafen. Schreit nicht, schläft nicht. Vielleicht ist er tot. Eine Sau macht auch nicht gleich die Augen zu, wenn sie stirbt.


Sehr deutlich hier im ersten Teil, den ich auch gleich mal fett gemacht habe. Gut, hier hätte jemand gern geschrien, aber die eigentlich Dramatik, die dahinter steckt, geht durch die beiden Kurzsätze danach verloren. Also, wenn ich mich in die Situation reinsteiger: da weiß ein Mensch keinen Ausweg, er will sein Kind aussetzen (zumindest lese ich das aus dem Text heraus) ist vielleicht selbst traumatisiert oder was auch immer, denkt er dann: So richtig. Laut. nachdem ihm der Schrei in der Kehle stecken geblieben ist? Diese zwei Sätze nehmen dem Vorherigen jede Dramatik, die du aufgebaut hast, ich kann das Drama nicht spüren, es kratzt sozusagen nur an der Oberfläche, weshalb dann auch alles andere von Zeile zu Zeile unglaubwürdiger wird. Das finde ich schade.

Der Anfang des Textes braucht viele Zwischenstopps, ehe er etwas gleichmäßiger wird, aber es kommen immer wieder diese Stopps dazwischen. Ein richtiger Fluss wird hier nicht aufgebaut (auch überraschende Wendungen im Gedankengang, Sprünge ganz woandershin sind nur ganz minimal vorhanden). Dieses Innehalten im Gedanken, das wirkt beinahe mechanisch, wie eine Maschine. Ratata Punkt Ratata Punkt Ratatatatatatat Punkt Rata Punkt. Gut, das ist ein Stilmittel, das auf der anderen Seite durchaus seinen Reiz haben kann, aber gerade beim Einstieg ist mir dieser Rhythmus in einer gewissen Festigkeit aufgefallen. Der Text fließt nicht, macht immer wieder Halt.
Spannende Denke jedenfalls. Gut geschrieben, das muss ich dir lassen. Recht überzeugt bin ich allerdings aus oben genannten Gründen nicht. Ich bin mir nicht sicher, ob da noch was an Punkten für dich übrigbleibt.

Nein, ist nix mehr übrig. Leider.
Aber unter meinen ersten fünfzehn bist du auf alle Fälle.
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finis
Autor


Beiträge: 580
Wohnort: zurück
Die lange Johanne in Bronze


BeitragVerfasst am: 16.01.2018 12:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Das ist gut gemacht und eine spannende Idee, vorausgesetzt natürlich ich verstehe sie richtig.

Ein paar Worte zum Titel. Zuerst fand ich ihn etwas platt und abgedroschen muss ich ehrlich sagen - mittlerweile sehe ich das anders. Gerade die vermeintliche inhaltliche Dopplung legt die unterschiedlichen Betonungsmöglichkeiten offen.

Mir gefällt der zynische Tonfall des Textes, sehr passend, finde ich. Gelungen finde ich auch die Zwischenebene, die Du kreierst, wo man sich dann fragt: Ist der Tod hier als metaphorisches Konzept zu verstehen? Befinden wir uns wirklich in einem Unterweltszenario oder tatsächlich nur an der bayerisch-thüringischen Grenze in der "Hölle"? Damit spielst Du ziemlich gekonnt, ohne die Balance zu verlieren und lässt dem Leser relativ viel Freiraum, was mir sehr gefällt. Dadurch gewinnt der Text an Facetten und verliert auch bei mehrfachem Lesen nicht an Eindringlichkeit.

Trotzdem drängt sich mir die Frage nach dem "warum" immer wieder auf - und ich bin mir nicht sicher, ob ich eine Antwort haben will, bzw. ob ich von Dir einen Ansatz für die Antwort haben will oder nicht. Ist es gut offen zu lassen, was das Ich letztlich dazu drängt zumindest in Erwägung zu ziehen das Kind umzubringen? Braucht das Ich dafür einen Grund? Möchte ich, dass das Ich einen guten Grund hat (obwohl es das für mich eigentlich nur schwieriger macht)? Möchte ich hier wirklich eine Neuauflage des Gretchenproblems draus machen, in dem ich das Ich mit einer nachvollziehbaren Motivation ausstatte, die mich in die Klemme bringt?
Ich habe keine richtige Antwort auf diese Fragen. Aber es ist etwas, dass mich bei jedem Lesen aufs Neue beschäftigt - und mir dann doch irgendwie aufstößt.
Das meine ich dabei durchaus nicht negativ. Auf jeden Fall ein Text, der mich gedanklich gut beschäftigt hat und vermutlich auch noch wird. Im Ergebnis bin ich also sehr dankbar dafür, dass Du es mir nicht leicht machst.

Sehr gern gelesen.
LG
finis


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"Mir fehlt ein Wort." (Kurt Tucholsky)
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Schlomo
Geschlecht:männlichSchreiberling

Alter: 61
Beiträge: 155
Wohnort: Waldperlach


BeitragVerfasst am: 17.01.2018 01:17    Titel: Antworten mit Zitat

Schräg. Echt schräg. Aber es hat was!

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Mathematik bringt dich besser durch Zeiten ohne Ruhe als Ruhe durch Zeiten ohne Mathematik. (Frei nach Freewheelin' Franklin )
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V.K.B.
Geschlecht:männlichDichter und Denker

Alter: 45
Beiträge: 1020
Wohnort: an der Nordseeküste
Das bronzene Niemandsland Die lange Johanne in Silber
Goldene Gabel


BeitragVerfasst am: 17.01.2018 01:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Inko,
spannende Geschichte. Bleibt sehr kryptisch. Geht es um ein Initiationsritual, einfach nur ein Kindheitstraum oder nur ein Symbol, was man von seinen Eltern an seine Kinder weitergibt und was nicht? Die letzte Variante gefällt mir am besten, wäre aber die spekulativste. Vielschichtig ist der Text auf jeden Fall. Der Gedankenstrom ist wirr genug, um tatsächlich als Gedanken zu erscheinen, und geordnet genug geschrieben, um gut lesbar zu sein. Hat mir sehr gefallen. Das Bild ist deutlich, das Motto der Stille auch. Jeder muss eben im Stillen für sich entscheiden, welche Dämonen in der Familie bleiben und welche raus sollen. Wenn er es kann.

Auf jeden Fall bei den Punkten dabei, denke ich. Aber die verteile ich erst, wenn ich alles gelesen habe.


_________________
Der Möbiusstreifen ist der beste Beweis dafür, dass Komplexität die Projektion menschlicher Kleinheitsängste ist (Nis-Momme Stockmann)

Der Dumme schwimmt mit dem Strom, der Rebell schwimmt gegenan, der Weise schwimmt ans Ufer und ruft sich ein Taxi (original VKB)
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Jenni
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Beiträge: 3553

Das goldene Aufbruchstück Die lange Johanne in Gold


BeitragVerfasst am: 18.01.2018 19:27    Titel: Antworten mit Zitat

Tja, der liebe Sam. Du sagst es selbst, immer die gleiche Geschichte. Wobei nicht ganz die gleiche. Was mich verwundert hat, die Erinnerung an den dunklen Keller, Andeutungen von echtem Missbrauch, über den emotionalen Missbrauch hinaus, den ich bisher aus deinen Geschichten herauslas. Ich weiß gar nicht, ob ich das gut finde, dass ich da etwas konkretes erfahre, dass es wirklich konkrete traumatische Erlebnisse gab, wo doch gerade dieses unfassbare Grauen so dicht ist, dass deine Geschichten ausmacht. Aber irgendwo konkretes hin muss es vielleicht auch einmal führen. Das Kind! Überhaupt, muss ich es nochsagen: Du schreibst wie immer unheimlich intensiv, das greift mich an, zwingt mich zu einer Auseinandersetzung, die wehtut. Das Kind, das tut weh. Das Sam-Universum ist und bleibt wahnsinnig interessant.

Was aber mache ich damit im Wettbewerb. Es ist halt die immer gleiche Geschichte. Immer großartig. Aber nicht mehr neu. Ich will auch neues Lesen, unerwartetes. Was mache ich damit?
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holg
Geschlecht:männlichDichter und Denker


Beiträge: 1390
Wohnort: knapp rechts von links
Der bronzene Roboter


BeitragVerfasst am: 19.01.2018 18:50    Titel: Antworten mit Zitat

Ich weiß nicht. Da steckt so viel drin, das mir gefällt. Und dann immer wieder dieses
Nein.
Doch.
Nein.

und ich denke immer
Nein.
Doch.
Oh.
und sehe Luis de Funes vor mir und bin eine Sekunde raus aus dem Text.

Und doch ist da dieses Zaudern, dieses Aufbegehren, dieser Widerstand gegen die eigne Angst, gegen die Erinnerung, gegen die Furcht, gegen DAMALS. Das ist wirklich gut. Weit jenseits vom wohlfeilen Waldschrathorror.
Da hobbsen ein paar Themen drin herum, die könnten auf die Autorin deuten oder auch nicht.
Ja | Nein
Doch.
Und das macht es mir zusätzlich schwer.

Zitat:
Du kannst dich glücklich schätzen, hat er gesagt. Und dir alles gezeigt, was du wissen musst. Wie man überlebt. Ein Schwein schlachtet, die rote Arbeit tut.


Nein.
Doch.
Oh mann.

6 Punkte.


_________________
Froh zu sein bedarf es wenig.
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anderswolf
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Beiträge: 307



BeitragVerfasst am: 19.01.2018 22:34    Titel: Antworten mit Zitat

Broken Kimmy Schmidt meets Die Lichtung? Oder eher Natalia Kampbusch meets The Cabin in the Woods? Offensichtlich ist da jemand entführt und eingesperrt worden, dann freigekommen aus dem Erdloch, hat dann PTSD-bedingt ein Kind geklaut und am Ende wieder zurück gebracht. Die Erinnerung an das Gefängnis, wo das Kind den hungrigen Göttern geopfert hätten werden sollen, treibt das LI in den Wald, wird aber enttäuscht, denn der Quell des Bösen ist versiegt.
Unklar ist mir als Leser, was da [        ] ist (der Brunnen?), auch, was die Erinnerung (die Entführung?). Aber auch, was mir der Text darüber hinaus sagen will. Dass Entführte von ihrem "Wohltäter" auch durchaus was lernen können, bspw. wie man überlebt? Zweifelhaftes Plädoyer, denn wer will sich schon entführen lassen, nur um zu erfahren, wie man ein Schwein schlachtet? Insgesamt also unbefriedigend, denn was soll das Kind (Betroffenheit erzeugen), was der Brunnen (Platzhalter für die spätere Leere).
Überall vor allem diese Erde, mit der nichts anzufangen ist.
Beende es, jetzt, es ist vorbei, aus und.
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Angst
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Alter: 27
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BeitragVerfasst am: 20.01.2018 16:03    Titel: Antworten mit Zitat

„Nein. Doch.“
Den Anfang find ich schon mal klasse!
Super an dem Text ist, dass er als einer der wenigen auf kürzere Sätze setzt.
Ansonsten scheint die Tendenz dahin zu gehen, Schlangensätze zu schreiben.
Die vielen Punkte haben einen netten Stakkato-Effekt. („So richtig. Laut.“)
Problem: Der Text ist derart expressiv, dass er den Bogen manchmal überspannt. Beispiele:
„Vor der Apotheke kotzen die Pferde.“
„In mir schreit die Stille wie ein Schwein das gleich abgestochen wird.“
Stünde der zweite Satz in einem Gedicht, würde ich ihn dick rot anstreichen.
Ganz allgemein bemüht sich dieser Text zu sehr, edgy zu sein.
Ein Overkill an Scheisse tut sein Übriges.
Ein bisschen erinnert mich der Text an Rammstein.
(Besonders die Stelle: „Wie es war, so war es, so ist es immer noch.“)
Ich hätte mir weniger Kommentare gewünscht. Wenn schon edgy, dann nicht so verkopft!
Kommentare entschärfen das Gesagte.
Kurz und gut: Der Text ist ungeschliffen. Er macht sich von vielen Seiten angreifbar.
Und doch. Gerade das gefällt mir irgendwie. Ich könnte noch mehr über diesen Beitrag schreiben.
Das ist ein gutes Zeichen für die Punktevergabe.

3 Punkte.


_________________
»Das Paradox ist die Leidenschaft des Gedankens.«
— Søren Kierkegaard, Philosophische Brosamen,
München: Deutscher Taschenbuch Verlag, S. 48.
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Michel
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Beiträge: 1264
Wohnort: Südwest
Das goldene Niemandsland Der silberne Spiegel - Prosa
Silberne Neonzeit


BeitragVerfasst am: 20.01.2018 18:03    Titel: Antworten mit Zitat

Eine Ruine im Wald. Der Protag fährt mit seinem kleinen Kind dorthin. Jedes dritte Wort: Scheiße. Was fehlt, ist das Wasser im Brunnen. Erinnert wird Eingesperrt sein, evtl. Folter im Keller der Ruine, die wohl das Elternhaus bildet.
Wirklich eingestiegen bin ich erst im letzten Absatz; die Aussage "Ich komme aus der Hölle" fasst den SoC gut zusammen.
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Lorraine
Geschlecht:weiblichAutor


Beiträge: 644
Wohnort: France
Das goldene Stundenglas Ei 10
Pokapro 2016


BeitragVerfasst am: 20.01.2018 19:10    Titel: Antworten mit Zitat

Als »Strom« lese ich das nicht, eher als ein sprödes, inneres Selbstgespräch, bzw. als (imaginierten) Dialog zweier, die im richtigen Leben noch nicht/nicht viel sprechen. Nuancen gibt es da kaum. Schwarz oder nichts. Deshalb bilden die Umgebung und die daran gekoppelten Kindheitserinnerungen den Hintergrund, vor dem der Mann mit sich kämpft. Der ist so das Gegenteil des romantischen Naturburschen, der seinem Kind unterm Sternenhimmel von der Weite der Welt und einer formbaren Zukunft vorschwärmt, er ist ein Zyniker und Stereotyp des Opfers, das zum Täter werden könnte. Er hat sich in eine Situation gebracht, über die er jede Kontrolle zu verlieren droht und tatsächlich suggeriert (mir) seine Gedankenverkettung, dass die Mutter ihr Kind nicht (lebend) wiedergesehen hätte, wäre der Ort unverändert und die Quelle, die den Brunnen speiste, nicht versiegt gewesen.  Dramatisch, mit »Gequatsche« knausernd: einmal Hölle und zurück, Zufall oder Schicksal. Thema und Motto klar erkennbar.
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Tjana
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BeitragVerfasst am: 20.01.2018 21:08    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr bewegende Geschichte. Hektisch in Gedankenströmen erzählt. Erinnerungen durchbrechen die Gedanken immer wieder, Spannung.
Am Ende wider alle Erfahrungen Hoffnung auf ein „alles wird gut“
Gefällt mir


_________________
Wir sehnen uns nicht nach bestimmten Plätzen zurück, sondern nach Gefühlen, die sie ins uns auslösen
In der Mitte von Schwierigkeiten liegen die Möglichkeiten (Albert Einstein)
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poetnick
Geschlecht:männlichSchreiberling

Alter: 56
Beiträge: 283
Wohnort: Möglichkeiten


BeitragVerfasst am: 21.01.2018 12:16    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, ein neutraler ‚Kommentar‘ um werten zu können; die Tiefenfülle des Materials ließ mir
keine andere Wahl.

Beste Grüße - Poetnick


_________________
Wortlos ging er hinein,
schweigend lauschte er der Stille
und kam sprachlos heraus
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nebenfluss
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Beiträge: 3325
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BeitragVerfasst am: 21.01.2018 12:48    Titel: Antworten mit Zitat

Meine liebe hobbes,

ich habe gerade Angst vor der Macht meiner Kritik und sorge mich um meine Urteilsfähigkeit. Deshalb an dieser Stelle kein inhaltlicher Kommentar.

Danke für deine Teilnahme am Wettbewerb.


_________________
fehlende Quellenangabe: mein Kopf.
Nach oben
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hobbes
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Beiträge: 2752

Das goldene Aufbruchstück Das goldene Gleis
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BeitragVerfasst am: 27.01.2018 01:50    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Vielen Dank für eure Kommentare. Ich will und werde hoffentlich noch mehr dazu sagen als das, aber momentan kriege ich es einfach nicht hin.

edit: Und für die Punkte natürlich auch! (Danke, meine ich.)
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