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Diese Werke sind ihren Autoren besonders wichtig Drachenroman


 

 
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Moombas
Geschlecht:männlichAbc-Schütze


Beiträge: 5



BeitragVerfasst am: 15/07/2017 11:56    Titel: Drachenroman eBook pdf-Datei Antworten mit Zitat

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Moin zusammen, ich möchte für mein (noch ungeborenes) Kind gerne bis es lesen kann einen eigenen Drachen-Roman schreiben und würde gerne Feedback von euch bekommen (solange es konstruktiv ist, gerne positiv als auch negativ).
Da ich wie fast jeder normal arbeiten gehe und mich auch noch um andere Sachen kümmern muss kann ich nicht so mega viel Zeit dafür verwenden, versuche aber mich immer wieder ran zu setzen, besonders wenn ich gerade eine Idee habe. Ich möchte somit meine Sicht auf das Wesen der Drachen niederschreiben und dies evtl. meinem Kind weitergeben, sollte es sich dafür interessieren.
Aktuell bin ich bei ca. 14 Din A4 Seiten, mal schauen wie ich in der nächsten Zeit weiter komme, denn ich habe auch festgestellt das ich jemand bin der zum schreiben Ruhe braucht (abgesehen von passender Musik). Ich werde diese aber auch nur Step by Step hier rein geben um Stückchenweise Feedback zu bekommen.

Viel Spaß beim lesen und ich freue mich auf euer Feedback.

Als erstes was ich als Prolog vorgesehen habe, um meine Sicht auf die Drachen etwas zu erläutern und die "Umgebung" der Geschichte grob wieder zu geben.

Prolog
Vor hunderten von Jahren gab es in einem Land, isoliert von dem Rest der Welt, einen ewigen Krieg an dessen Beginn sich kein Lebender mehr erinnerte. In dieser Zeit gab es unzählige selbsternannte Fürsten, die kleinste Ländereien für sich beanspruchten. Sofern sie über entsprechendes Vermögen verfügten, konnten diese auch mal größer sein und hatten ihre eigenen kleinen Armeen mit denen sie sich gegenseitig bekriegten. Es gab mehr Kriegsfeeden als Bündnisse oder Friedensabkommen. Gehandelt wurde auch kaum noch und das Land drohte sich selbst zu vernichten. Erst als das Leid am schlimmsten war und Armut, Krankheiten und Zerstörung am Höhepunkt angekommen waren, gelang es vier Drachen das Land wieder zu vereinen. Sie konnten erreichen, dass das Land in gerechte Teile aufgeteilt wurde und dass sie darüber zusammen mit den Menschen herrschen konnten. Bis heute hat sich daran nichts geändert, denn Drachen können hunderte Jahre alt werden.

Barallu, ein Luftdrache, herrscht über das Zentrum der Königreiche, seine Aufgabe ist es den Frieden zu erhalten und die Königreiche zu verwalten. Luftdrachen, sie sind die einzigen Drachen, die Magie nutzen die sich die Luft und den Wind zu Nutze macht. Sie können hilfreich sein bei einer Flaute aber auch ebenso grausam im Kampf in dem sie ihrem Feind die Luft zum Atmen nehmen. Ihr Flügelschlag ist der stärkste unter den Drachen und kann sogar riesige Wirbelstürme entstehen lassen. Sie sind zudem die besten Flieger unter den Drachen.
Jaffeu der Feuerdrache bekam die gewaltige Bergkette, die das Land umschließt, zugesprochen. Dort werden nun Bodenschätze gewonnen und verarbeitet. Feuerdrachen sind die gefürchtetsten, da das Feuer was sie speien nicht nur die stärksten Rüstungen schmieden kann, sondern jedes Lebewesen innerhalb von Sekunden in Asche verwandelt. Sie besitzen ein extrem hitziges Gemüt und jede Handlung ihnen gegenüber sei gut überlegt sofern einem etwas am eigenen Leben liegt. Wenn sie kämpfen, dann in ihren meisterhaft geschmiedeten Rüstungen zu Boden und in der Luft, dadurch etwas schwerfällig aber im Kampf kaum zu schlagen. Allerdings besitzen sie selten magische Eigenschaften.
Schamwa kümmert sich um jeden Handelsweg zu Schiff und Fischerei, als Wasserdrache eine leichte Aufgabe. Wer sich im Wasser aufhält könnte die Bekanntschaft mit einem Wasserdrachen machen. Kein Lebewesen ist gewandter und schneller auf und in jedem Gewässer. Sie sind etwas kleiner als andere Drachen aber wesentlich flinker. Es soll Wasserdrachen gegeben haben, die riesige Wellen gegen ihre Feinde geschmettert haben. Was in Anbetracht ihrer Größe eine Meisterleistung ist. Man sieht sie zudem selten außerhalb von Gewässern und sie sind Meister des Fischfangs.
Zu guter Letzt ist da noch Wilberd der Erddrache. Sie sind Meister für Ackerbau und Försterei. Mit weit aus am meisten Magie gesegnet als alle anderen Drachenarten. Ihnen werden so manche Wunder nach gesagt, denn ihre Magie scheint grenzenlos zu sein. Sie schöpfen die Kraft ihrer Magie aus allen Pflanzen ihrer Umgebung, je karger ihr Umfeld umso schwächer sind sie aber in der Nähe von Wäldern ist ihre Magie stark genug ganze Armeen zu überwältigen. Sie können jedoch ebenso die Magie zu Gunsten von Ernte und Gesundheit einsetzen. Und so manches Leben retten.
Durch diese Aufteilung sind alle auf einander angewiesen und es herrscht Frieden.

Es gibt jedoch auch noch andere Drachenarten, die im Laufe der Zeit entstanden sind, wenn sie auch eher selten anzutreffen sind. Man nennt sie im allgemeinen Hybride und sie besitzen viele Unterarten. Derartige Drachen gibt es vergleichsweise  wenige und sie haben keinen Anführer wie es die anderen Drachenarten haben. Sie werden von vielen der Drachen aus als Ausgestoßene angesehen, da sie laut ihrer Auffassung gar nicht existieren dürften.

"Hach, es ist einfach immer wieder interessant in den alten Schriften zu lesen.", sagte ein alter Greis, besser bekannt als Geoffrey, einer der Archivaren. Endual wäre fast eingenickt. Wie üblich wenn theoretischer Unterricht war, hätte Geoffrey nicht aufgehört vor zu lesen. Ihn interessierte nur die Praxis und nicht die langweilige Vergangenheit die er schon oft genug gehört und gelesen hatte, denn jeder hier kennt diese Geschichte.
"So und nun ab zu euren Drachen und denkt immer daran es sind mit euch verbundene Partner und behandelt sie gut, so werden sie es euch auch zurück geben."
Alle stürmten sie los, Endual jedoch ließ sich wie immer Zeit und schlenderte langsam los.

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Murmeltier
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BeitragVerfasst am: 15/07/2017 12:55    Titel: Antworten mit Zitat

Dann versuche ich mich mal an einer Rezension.

1) Thema
Das Thema finde ich sehr interessant. Die Grundidee, von Drachen, als in Elemente aufgeteilte Zonenherrscher, reizt mich.

2) Dramaturgie
Da es sich noch um die Entwicklungsphase handelt, kann man über die sehr allgemeine Überschrift natürlich hinweg sehen. Aber als Tipp für die Zukunft würde ich etwas in der Art von Das Element des Drachen, oder was immer dir (vermutlich wesentlich) besseres dazu einfällt, vorschlagen.

Die Rückblende als Einstieg ist glaube ich umstritten, ich persönlich habe kein Problem damit. Noch besser ködern könntest du mich eventuell mit etwas in der Art von Bevor die Drachen unser Land unter ihre Fittiche nahmen... Das zöge mich direkt in die Geschichte hinein, würde in mir eine gewisse Vertrautheit zu dem unbekannten Land aufbauen.

Zitat:
Durch diese Aufteilung sind alle auf einander angewiesen und es herrscht Frieden.

Ich finde, dass gehört, leicht umformuliert, noch vor die Auflistung der 4 Drachenherrscher. Beispielsweise
Um den Frieden zu garantieren, haben die vier herrschenden Drachen das Königreich unter sich aufgeteilt. Dann die Beschreibung der 4 Elemente und dann Durch diese Aufteilung sind alle auf einander angewiesen.

Glaubwürdigkeit und innere Logik sehe ich als gegeben. Vielleicht könnte man noch etwas genauer auf die Lösung des Konfliktes eingehen, also wie die Drachen die Kriege beendet und die Macht übernommen haben. Die Überleitung zu Geoffrey und seinen Schülern finde ich ansich gut, ich würde aber den Lehrmeister erst von seinem Buch aufsehen und dann reden lassen. Enduals Reaktion eventuell in die nächste Zeile setzen. Was ich bei diesem noch nicht verstanden habe: er nickt über der Theorie ein, weil ihm die Praxis mehr liegt, aber dann ist er der letzte, der den Raum verlässt, als eben diese Praxis ansteht? Eventuell habe ich das auch missverstanden.

3) Charaktere
Die Drachen sind bildhaft beschrieben, was mir grundsätzlich gefällt. Ich weiß, man soll mit Adjektiven sparsam umgehen, darum könnte es sein, dass folgender Tipp gar nicht so gut ist, wie er mir erscheint: eventuell könnte man die vier noch mit Worten wie der mächtige Barallu, der temperamentvolle Jaffeu, usw beschreiben? Auch bei den Menschen könnte man der greise Lehrmeister oder ähnliches verwenden. Aber wie gesagt, nur weil mir das gefällt, muss es nicht richtig sein

4) Sprache
Wie alt ist denn deine Zielgruppe? Du sprachst davon, u.a. für dein Kind zu schreiben, damit es darauf zugreifen kann, wenn es lesen kann. Bedeutet das eher Grundschulalter oder weiterführende Schule? Ich frage, weil ich meiner fünfjährigen Tochter selbst gerne Kinderbücher vorlese. Für dieses Alter wäre es zum Beispiel wichtig, die Sprache noch etwas zu vereinfachen, auf nicht zu verschachtelte Sätze zu achten, usw. Das ist natürlich bei Jugendbüchern nicht so. Überlege Dir gut, welches Alter du ansprechen möchtest. Eventuell kannst du ja unter diesem Aspekt auch mal in entsprechende Werke hinein lesen.
Die Rechtschreibung ist größtenteils in Ordnung, ich meine Kleinigkeiten gesehen zu haben, aber da hilft dir im Zweifel die Rechtschreibhilfe eines Programmes deiner Wahl. Kommas sind auch meine Schwachstelle, aber mir schienen einige zu fehlen. Die Formulierungen solltest du mit der spitzen Feder überarbeiten, an einigen Stellen holpert es noch. Das liegt teilweise aber nur an Verschachtelungen im Satzbau. Schau auch noch mal über die Zeitform bei der Drachenbeschreibung, das scheint mir zu wechseln. Es wäre schön, bei allen vier Drachen auf der gleichen Zeitschiene zu bleiben.

5) Fazit
Sehr schöne Idee mit Potential, noch ausbaufähig
Bleib auf jeden Fall dran!
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Moombas
Geschlecht:männlichAbc-Schütze


Beiträge: 5



BeitragVerfasst am: 15/07/2017 15:54    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Danke zunächst für deine Punkte wink Da ich gerne Diskutiere verstehe was ich nun schreibe bitte als dieses und nicht als Angriff oder das ich mir alles so hinlege wie ich es möchte. Leider verstehen das viele so, daher die Bitte.

Zu 1) Da habe ich echt lange drüber nachgedacht und zugegebenermaßen mich ein wenig von "Die Zwerge" inspirieren und beeinflussen lassen.

Zu 2) Ich habe eigentlich Absichtlich noch den Titel weg gelassen, da ich mir noch nicht 100%ig sicher bin ob ich dabei bleiben werde. Da du es aber so ansprichst: zur Zeit habe ich "Dragoneye" vorgesehen (Irgendwie mag ich englische Begriffe in Titeln lieber, finde sie Ausdrucksstärker). Deswegen auch nur die Überschrift "Prolog", da dies für mich eine mini Vorgeschichte und Einleitung zum 1. Kapitel darstellen soll.
Edit: Ich mag "Aha"-Effekte, vielleicht liegt es daran. Ist das evtl. in einem Roman unangebracht?
Den Satz den du angesprochen hast, ja ich stimme dir zu und ja der hat mir auch von Anfang an nicht gefallen. Ich habe den auch schon x-mal umgeschrieben aber noch keine bessere Finale Version gefunden die mir gefällt aber schon mal gut zu wissen, dass dieser nicht nur mir nicht gefällt.
Bezüglich Enduals Reaktion: Dies sollte eigentlich ein wenig seinen Charakterzug zeigen (schlusig, verträumt). Lass uns diesen Punkt beim Anfang des ersten Kapitels nochmal aufgreifen ob er sich dadurch erledigt oder doch noch geändert werden muss. Als Marker mache ich mir hier mal einen Smile. Grr

3) Werde dies nochmal überdenken und ggf. anpassen, da ich in der Tat sie hier bewusst weg gelassen habe. Ich gehe davon aus, dass in einem Geschichtsbuch dies nicht so sehr ausgeschmückt wird daher habe ich es so geschrieben. Bei der Beschreibung des Vorlesenden (Geoffrey) habe ich dies ja durchaus getan "alter Greiß". Aber Gerne höre ich dazu mehr Meinungen, wenn dies förderlicher ist im Prolog passe ich dies an. Dafür wollte ich ja euer Feedback.

4) Ja dein Einwand ist richtig und ja ich habe echt ein Problem möglichst alles in einen Satz zu packen. Crying or Very sad  Das müsste dann bei der 1. Überarbeitung ausgebessert werden. Zielgruppe an sich soll vom geschriebenen schon eher Richtung Jugend gehen, da die ersten Bücher die ich selber gelesen habe auch aus dem Bereich kamen. Also mein Kind soll mit dem Buch nicht lesen lernen, es war als Ziel gesetzt "wenn es selber lesen kann" im sinne von auch wirklich sich einem Roman widmen kann, vom Verständnis. Alles andere halte ich für mich zu schwierig, da ich mich gerne mal kompliziert ausdrücke (das weiß ich, gerne auch hierauf aufmerksam machen^^) und bei einem Kinderbuch sehr darauf geachtet werden muss einfache klare Sprache zu nutzen.

Hab mal was dran rumgebastelt:

Dragoneye
Prolog

Vor hunderten von Jahren gab es in einem Land, isoliert von dem Rest der Welt, einen ewigen Krieg an dessen Beginn sich kein Lebender mehr erinnerte. Auch an den Grund konnte sich keiner mehr Erinnern.
In dieser Zeit gab es unzählige selbsternannte Fürsten, die kleinste Ländereien für sich beanspruchten. Sofern sie über entsprechendes Vermögen verfügten, konnten diese auch mal größer sein und hatten ihre eigenen kleinen Armeen mit denen sie sich gegenseitig bekriegten. Es gab mehr Kriegsfeeden als Bündnisse oder Friedensabkommen zusammen. Gehandelt wurde auch kaum noch und das Land drohte sich selbst zu vernichten. Erst als das Leid am schlimmsten war und Armut, Krankheiten und Zerstörung am Höhepunkt angekommen waren, versuchten vier Drachen das Land wieder zu vereinen.

Barallu, ein Luftdrache, herrscht über das Zentrum der Königreiche, seine Aufgabe ist es den Frieden zu erhalten und die Königreiche zu verwalten. Luftdrachen, sie sind die einzigen Drachen, die Magie nutzen die sich die Luft und den Wind zu Nutze macht. Sie können hilfreich sein bei einer Flaute aber auch ebenso grausam im Kampf in dem sie ihrem Feind die Luft zum Atmen nehmen. Ihr Flügelschlag ist der stärkste unter den Drachen und kann sogar riesige Wirbelstürme entstehen lassen. Sie sind zudem die besten Flieger unter den Drachen.
Jaffeu der Feuerdrache bekam die gewaltige Bergkette, die das Land umschließt, zugesprochen. Dort werden nun Bodenschätze gewonnen und verarbeitet. Feuerdrachen sind die gefürchtetsten, da das Feuer was sie speien nicht nur die stärksten Rüstungen schmieden kann, sondern jedes Lebewesen innerhalb von Sekunden in Asche verwandelt. Sie besitzen ein extrem hitziges Gemüt und jede Handlung ihnen gegenüber sei gut überlegt sofern einem etwas am eigenen Leben liegt. Wenn sie kämpfen, dann in ihren meisterhaft geschmiedeten Rüstungen zu Boden und in der Luft, dadurch etwas schwerfällig aber im Kampf kaum zu schlagen. Allerdings besitzen sie selten magische Eigenschaften.
Schamwa kümmert sich um jeden Handelsweg zu Schiff und Fischerei, als Wasserdrache eine leichte Aufgabe. Wer sich im Wasser aufhält könnte die Bekanntschaft mit einem Wasserdrachen machen. Kein Lebewesen ist gewandter und schneller auf und in jedem Gewässer. Sie sind etwas kleiner als andere Drachen aber wesentlich flinker. Es soll Wasserdrachen gegeben haben, die riesige Wellen gegen ihre Feinde geschmettert haben. Was in Anbetracht ihrer Größe eine Meisterleistung ist. Man sieht sie zudem selten außerhalb von Gewässern und sie sind Meister des Fischfangs.
Zu guter Letzt ist da noch Wilberd der Erddrache. Sie sind Meister für Ackerbau und Försterei. Mit weit aus am meisten Magie gesegnet als alle anderen Drachenarten. Ihnen werden so manche Wunder nach gesagt, denn ihre Magie scheint grenzenlos zu sein. Sie schöpfen die Kraft ihrer Magie aus allen Pflanzen ihrer Umgebung, je karger ihr Umfeld umso schwächer sind sie aber in der Nähe von Wäldern ist ihre Magie stark genug ganze Armeen zu überwältigen. Sie können jedoch ebenso die Magie zu Gunsten von Ernte und Gesundheit einsetzen. Und so manches Leben retten.

Sie verhandelten hart untereinander und mit den Menschen. Schließlich erreichten sie, dass das Land in vier gerechte Teile aufgeteilt wurde. Jeder der Drachenoberhäupter bekam ein zu ihm passenden Landesteil. Darüber herrschten die Drachen Seite an Seite mit den Menschen. Bis heute hat sich daran nichts geändert, denn Drachen können hunderte Jahre alt werden.

Es gibt jedoch auch noch andere Drachenarten, die im Laufe der Zeit entstanden sind. Sie sind eher selten anzutreffen. Man nennt sie im allgemeinen Hybride und sie besitzen viele Unterarten. Derartige Drachen gibt es vergleichsweise  wenige und sie haben keinen Anführer, wie es die anderen Drachenarten haben. Sie werden von vielen der Drachen als Ausgestoßene angesehen, da sie laut ihrer Auffassung gar nicht existieren dürften.

"Hach, es ist einfach immer wieder interessant in den alten Schriften zu lesen", sagte ein alter Greis. Er war besser bekannt als Geoffrey, einer der Archivaren. Endual wäre fast eingenickt, wie üblich wenn theoretischer Unterricht war. Hätte Geoffrey nicht aufgehört vorzulesen. Ihn interessierte nur die Praxis und nicht die langweilige Vergangenheit die er schon oft genug gehört und gelesen hatte, denn jeder hier kannte diese Geschichte.
"So und nun ab zu euren Drachen und denkt immer daran es sind mit euch verbundene Partner und behandelt sie gut, so werden sie es euch auch zurück geben."
Alle stürmten sie los. Endual jedoch ließ sich wie immer Zeit und schlenderte verträumt los.
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Murmeltier
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BeitragVerfasst am: 15/07/2017 23:38    Titel: Antworten mit Zitat

Moombas hat Folgendes geschrieben:
Da ich gerne Diskutiere verstehe was ich nun schreibe bitte als dieses und nicht als Angriff oder das ich mir alles so hinlege wie ich es möchte.

Keine Sorge, es ist gut und richtig, dass du nicht einfach nur abnickst, was andere sagen

Zitat:
ein wenig von "Die Zwerge" inspirieren und beeinflussen lassen

Ich habe das erwähnte Buch (noch) nicht gelesen (es steht bei meinem Mann im Regal), aber in jedem Fall sind die Elemente durchaus naheliegend für eine Klassifizierung. Allein wenn man alte Märchen aus aller Welt liest, kommen dort nicht nur feueratmende, bzw fliegende Drachen vor.

Zitat:
zur Zeit habe ich "Dragoneye" vorgesehen (Irgendwie mag ich englische Begriffe in Titeln lieber, finde sie Ausdrucksstärker). Deswegen auch nur die Überschrift "Prolog", da dies für mich eine mini Vorgeschichte und Einleitung zum 1. Kapitel darstellen soll.

Englisch ist eine schöne Sprache, die wunderbare Möglichkeiten bietet, Dinge mit nur einem Wort auszudrücken. Ich persönlich bevorzuge für einen Roman aus deutschsprachiger Feder aber die Ursprungssprache im Titel und vermeide auch allzu viele Anglizismen in meinen Texten (kommt aber trotzdem auch bei mir immer wieder vor, im Herzen bin ich anglophil Embarassed ). Das ist vielleicht Geschmackssache.
Ich meinte übrigens den Threadtitel, weniger das Wort Prolog, denn ein solcher darf auch so heißen. Einfach, um den Leser im Forum neugierig zu machen und zu bewegen, in das Thema hinein zu schnuppern...

Zitat:
Ich mag "Aha"-Effekte, vielleicht liegt es daran. Ist das evtl. in einem Roman unangebracht?

Im Gegenteil, das finde ich sogar gut, solange man es damit nicht übertreibt

Zitat:
Den Satz den du angesprochen hast, ja ich stimme dir zu und ja der hat mir auch von Anfang an nicht gefallen. Ich habe den auch schon x-mal umgeschrieben aber noch keine bessere Finale Version gefunden die mir gefällt aber schon mal gut zu wissen, dass dieser nicht nur mir nicht gefällt.

In dem Thread "Was sollte man bei einer Textkritik beachten?" fand ich:
- Eröffnung (Wird Spannung erzeugt? Gibt es einen „Hook“?)
Darum überlege ich, ob mich der Einstieg schon angeln kann oder noch nicht so richtig... irgendetwas fehlt mir noch... Vielleicht, wenn du statt "einem Land" etwas konkreter wirst? Es ist ja ein Geschichtsbuch (was ich in meinem letzten Beitrag total vernachlässigt hatte), das darf gerne noch etwas deutlicher rüber kommen, trotz Aha-Effekt Wink

Zitat:
Ich gehe davon aus, dass in einem Geschichtsbuch dies nicht so sehr ausgeschmückt wird daher habe ich es so geschrieben.

Stimmt, ich hatte das mit dem Geschichtsbuch nicht genug verinnerlicht. Aber mir fehlt da noch der Zusammenhalt zwischen den beiden Abschnitten, der Übergang ist mir noch zu hart. Immerhin folgt das Zweite (Drachenbeschreibung) aus dem Ersten (Vereinen des Landes). Mag sein, dass ich mir hier anstelle.

Zitat:
Bei der Beschreibung des Vorlesenden (Geoffrey) habe ich dies ja durchaus getan "alter Greiß"

Jetzt weiß ich auch, was mich hier stört: das ist doppelt gemoppelt Smile Greise sind immer alt oder? Versuch doch etwas, wie:
"Hach, es ist einfach immer wieder interessant in den alten Schriften zu lesen", sagte der alte Geoffrey. Er war einer der Archivare der führenden Bibliothek von xxx.


Ich würde gerne noch auf einige formale Dinge eingehen, die ich unten notiere. Bitte verstehe dies nicht als Bevormundung oder gar feindliche Übernahme Wink sondern nur als Vorschläge

Zitat:
Dragoneye
Prolog

Vor hunderten von Jahren gab es im isolierten Land XYZ einen ewigen Krieg. An seinen Beginn oder den Grund dafür konnte sich kein Lebender mehr erinnern. Ist nur ein Vorschlag In dieser Zeit gab es unzählige selbsternannte Fürsten, die kleinste Ländereien für sich beanspruchten. Sofern sie über entsprechendes Vermögen verfügten, konnten diese auch mal größer sein und hatten ihre eigenen kleinen Armeen mit denen sie sich gegenseitig bekriegten. Alternativ: Je nach Vermögen variierte deren Größe und die KAmpfkraft ihrer Armeen. Es gab mehr kriegerische Feden, als Bündnisse oder Friedensabkommen zusammen. Gehandelt wurde auch kaum noch und das Land drohte sich selbst zu vernichten. Alternativ: Auch der Handel kam zum Erliegen und.... Erst als das Leid am schlimmsten war und Armut, Krankheiten und Zerstörung am Höhepunkt angekommen waren, versuchten vier Drachen das Land wieder zu vereinen. Ein Geschichtsbuch darf wahrscheinlich direkt an dieser Stelle spoilern und verraten, ob sie es erfolgreich versuchten. War und waren im gleichen Satz irritieren mich hier sprachlich etwas beim Lesefluss

Barallu, ein Luftdrache, herrscht über das Zentrum der Königreiche, seine Aufgabe ist es, den Frieden zu erhalten und die Königreiche zu verwalten. Luftdrachen, sie sind die einzigen Drachen, die Magie nutzen, die (ev stattdessen: welche) sich die Luft und den Wind zu Nutze macht. Sie können bei einer Flaute hilfreich sein, sind aber auch ebenso grausam im Kampf, in dem sie ihrem Feind die Luft zum Atmen nehmen. Ihr Flügelschlag ist der stärkste unter den Drachen und kann sogar riesige Wirbelstürme entstehen lassen. Sie sind zudem die besten Flieger unter den Drachen.
Jaffeu, der Feuerdrache, bekam die gewaltige Bergkette zugesprochen, die das Land umschließt. Dort werden nun Bodenschätze gewonnen und verarbeitet. Feuerdrachen sind die gefürchtetsten, da das Feuer was (ev stattdessen: welches) sie speien nicht nur die stärksten Rüstungen schmieden kann, sondern jedes Lebewesen innerhalb von Sekunden in Asche verwandelt. Sie besitzen ein extrem hitziges Gemüt und jede Handlung ihnen gegenüber sei gut überlegt, sofern einem etwas am eigenen Leben liegt. Wenn sie kämpfen, dann in ihren meisterhaft geschmiedeten Rüstungen (hier würde ich den Satz trennen und den folgenden in der Formulierung anpassen) zu Boden und in der Luft, dadurch etwas schwerfällig, aber im Kampf kaum zu schlagen. Allerdings besitzen sie selten magische Eigenschaften.
Schamwa kümmert sich um jeden Handelsweg zu Schiff und Fischerei, (um die Schiffshandelswege, sowie die Fischerei) als Wasserdrache eine leichte Aufgabe. Wer sich im Wasser aufhält, könnte die Bekanntschaft mit einem Wasserdrachen machen. Kein Lebewesen ist gewandter und schneller auf und (wie auch) in jedem Gewässer. Sie sind etwas kleiner als andere Drachen, aber wesentlich flinker. Es soll Wasserdrachen gegeben haben, die riesige Wellen gegen ihre Feinde geschmettert haben. Was in Anbetracht ihrer Größe eine Meisterleistung ist. Man sieht sie zudem selten außerhalb von Gewässern und sie sind Meister des Fischfangs.
Zu guter Letzt ist da noch Wilberd der Erddrache. Sie (Wort passt nicht, entweder "er ist" oder besser "die Wesen seiner Gattung sind") sind Meister für Ackerbau und Försterei. Mit weit aus am meisten (statt dessen: weit mehr) Magie gesegnet, als alle anderen Drachenarten. (, werden ihnen so manche) (hier würde ich tatsächlich den längeren, verbundenen Satz bevorzugen) Ihnen werden so manche Wunder nach gesagt, denn ihre Magie scheint grenzenlos zu sein. Sie schöpfen die Kraft ihrer Magie aus allen Pflanzen ihrer Umgebung. Je (dafür hier dann zwei Stätze) karger ihr Umfeld, umso (desto) schwächer sind sie, aber in der Nähe von Wäldern ist ihre Magie stark genug ganze Armeen zu überwältigen. Sie können jedoch ebenso die Magie zu Gunsten von Ernte und Gesundheit einsetzen und so manches Leben retten.

Sie verhandelten hart untereinander und mit den Menschen. Schließlich erreichten sie, dass das Land in vier gerechte Teile aufgeteilt wurde. Jedes der Drachenoberhäupter bekam einen zu ihm passenden Landesteil. Darüber herrschten die Drachen Seite an Seite mit den Menschen. Bis heute hat sich daran nichts geändert, denn Drachen können hunderte von Jahre alt werden.

Es gibt jedoch auch noch andere Drachenarten, die im Laufe der Zeit entstanden sind. Sie sind eher selten anzutreffen. Man nennt sie im allgemeinen Hybride und sie besitzen viele Unterarten. (und teilt sie in mehrere Unterarten auf) Derartige Drachen gibt es vergleichsweise  wenige (vergleichsweise selten) und sie haben keinen Anführer, wie es die anderen Drachenarten haben. Sie werden von vielen der Drachen als Ausgestoßene angesehen, da sie laut ihrer Auffassung gar nicht existieren dürften. (Das Wort Drache wiederholt sich hier 4x in einem Abschnitt, da solltest du umformulieren)

"Hach, es ist einfach immer wieder interessant, in den alten Schriften zu lesen", sagte ein alter Greis. (Greise sind immer alt Wink siehe oben) Er war besser bekannt als Geoffrey, einer der Archivaren. Endual wäre fast eingenickt, wie üblich wenn theoretischer Unterricht war. Hätte Geoffrey nicht aufgehört vorzulesen. Ihn interessierte nur die Praxis und nicht die langweilige Vergangenheit, die er schon oft genug gehört und gelesen hatte, denn jeder hier kannte diese Geschichte.
"So, und nun ab zu euren Drachen. Und denkt immer daran, es sind mit euch verbundene Partner und (besser: , also) behandelt sie gut, so werden sie es euch auch (ev. statt auch: genauso) zurück geben."
Alle stürmten sie los. Endual jedoch ließ sich wie immer Zeit und schlenderte verträumt los.



Edit: ich habe einige meiner eigenen Flüchtigkeitsfehler entfernt
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Canyon
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BeitragVerfasst am: 16/07/2017 21:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Moombas smile

Ich hoffe es ist okay, wenn ich mich auch an einer Kritik zu deinem Werk versuche.
Grundsätzlich finde ich die Idee ein Buch für dein Kind zu schreiben wirklich klasse, und auch das Thema "Drachen" einmal in einem anderem Licht darzustellen. Allerdings muss ich leider gleich zu Anfang mit nicht ganz so guter Kritik aufwarten (bitte nicht persönlich nehmen!)

Du schreibst ja, dass du den Prolog dazu nutzen möchtest um gleich zu Beginn die allgemeinen Eckdaten zu Land, Leuten und Drachen darzulegen. Da frage ich mich, warum? Ist es wirklich nötig, das gleich alles am Anfang aufzulisten? Wäre es nicht angenehmer, wenn diese ganzen (absolut interessanten und auch wichtigen) Information nach und nach mit der Geschichte den Leser erreichen?

Ich muss ehrlich gestehen, wenn ich in der Buchhandlung ein Buch aufschlagen würde, und würde diesen Prolog lesen, ich würde das Buch nach dem ersten Absatz wieder zurück ins Regal stellen. Nicht, weil es schlecht geschrieben ist! Vielmehr geht es mir wie Geoffrey am Ende deiner Geschichte - es fesselt mich einfach nicht.

Wenn ich einen Roman aufschlage, und anfange zu lesen, dann möchte ich etwas erleben. Ich möchte direkt ins Geschehen geworfen werden. Dieses Geschehen muss nicht einmal hochspannend sein, aber es sollte mir zumindest das Gefühl geben, dass ich in gewisser Weise daran teilhabe, entweder durch die Sicht einer Figur, oder zumindest als Begleiter eines Erzählers. Hier werde ich aber auf den ersten Seiten erstmal mit nacktem Fakten erschlagen, die ich mir gar nicht alle auf einmal merken könnte.

Mir ist schon klar, dass du mit der späteren Wendung einen Aha-Effekt erzielen wolltest, das hast du ja auch geschrieben. Allerdings würde ich gar nicht soweit kommen, um das zu erfahren. Und das wäre echt schade. Zumal Kinder, bzw. Jugendliche vielleicht nochmal ein bisschen ungeduldiger sind als ich.

Als ich den Prolog gelesen habe (natürlich habe ich für die Kritik bis zum Ende gelesen) kamen mir eine Menge Ideen, wie man das Ganze im Laufe der Geschichte darstellen könnte - praktisch nach dem "Show-don't-tell Prinzip". Zum Beispiel indem sich zwei Leute in einem Gasthaus beim Essen darüber unterhalten, oder ein Barde, der an der Straßenecke ein Lied darüber singt, oder ein Theaterschauspiel auf dem Marktplatz, das mit Kostümen die typischen Handlungen der Drachen darstellt. Und ja, natürlich kann auch jemand ein Buch in einer Bibliothek lesen, oder im Klassenzimmer ... nur vielleicht eben nicht alles auf einmal, in solcher Fülle.

Das ist aber nur mein ganz subjektives Empfinden und ich hoffe sehr, du nimmst es mir nicht übel, dass ich diese Dinge angesprochen habe. Vielleicht hilft es dir ja trotzdem irgendwie, und wenn nicht, ist das auch völlig okay. smile

Zum Schluss möchte ich aber natürlich auch gerne noch etwas zum Bestehenden Text schreiben.

Moombas hat Folgendes geschrieben:

Vor hunderten von Jahren gab es in einem Land, isoliert von dem Rest der Welt, einen ewigen Krieg an dessen Beginn sich kein Lebender mehr erinnerte. Auch an den Grund konnte sich keiner mehr Erinnern.

Da stellen sich mir spontan zwei Fragen: Wie heißt das Land? (gerade in einem Geschichtsbuch sollte das erwähnt werden) und warum kann sich keiner mehr an Beginn und Ursache des Krieges erinnern? Könnte man das nicht noch erklären?

Moombas hat Folgendes geschrieben:

In dieser Zeit gab es unzählige selbsternannte Fürsten, die kleinste Ländereien für sich beanspruchten. Sofern sie über entsprechendes Vermögen verfügten, konnten diese auch mal größer sein ...

Hmmm, erst heißt es, sie beanspruchten die Ländereien für sich, nahmen sie also quasi aus eigener Kraft, dann steht da, wenn sie mehr Vermögen hatten, konnten sie auch größere Landstriche einnehmen. Wem ließen sie denn das Vermögen dafür zukommen? Einem König (der würde die Fürsten dann aber auch ernennen), oder den Bauern? Oder versteh ich da nur was falsch?

Moombas hat Folgendes geschrieben:

Erst als das Leid am schlimmsten war und Armut, Krankheiten und Zerstörung am Höhepunkt angekommen waren, versuchten vier Drachen das Land wieder zu vereinen.

Auch hier würde mich wieder brennend interessieren, warum? Sind die Drachen von den Kriegen auch betroffen? Droht die Zerstörung ihres Lebensraumes durch das mögliche Verschwinden der Menschen, oder haben sie einfach nur Mitleid mit ihnen?

Moombas hat Folgendes geschrieben:

Barallu, ein Luftdrache, herrscht über das Zentrum der Königreiche, seine Aufgabe ist es den Frieden zu erhalten und die Königreiche zu verwalten.

Okay, hier steht jetzt was von Königreichen, oben aber werden nur Fürstentümer erwähnt. Es gibt also doch Könige, denen die Fürsten unterstehen? Und wer hat dem/den Drachen ihre Aufgaben zugeteilt?

Moombas hat Folgendes geschrieben:

Luftdrachen, sie sind die einzigen Drachen, die Magie nutzen die sich die Luft und den Wind zu Nutze macht. Sie können hilfreich sein bei einer Flaute zu See aber auch ebenso grausam im Kampf in dem sie ihrem Feind die Luft zum Atmen nehmen. Ihr Flügelschlag ist der stärkste unter den Drachen und kann sogar riesige Wirbelstürme entstehen lassen. Sie sind zudem die besten Flieger unter den Drachen.

Die Beschreibung finde ich schön, das kann ich mir sehr gut bildhaft vorstellen. smile

Moombas hat Folgendes geschrieben:

Jaffeu der Feuerdrache bekam die gewaltige Bergkette, die das Land umschließt, zugesprochen. Dort werden nun Bodenschätze gewonnen und verarbeitet. Feuerdrachen sind die gefürchtetsten, da das Feuer was sie speien nicht nur die stärksten Rüstungen schmieden kann, sondern jedes Lebewesen innerhalb von Sekunden in Asche verwandelt.

Die Erwähnung der Bodenschätze finde ich interessant, aber der Bezug zu dem Drachen wäre noch interessanter. Beansprucht Jaffeu die Bodenschätze für sich, oder sind sie den Menschen zugängig?
Zudem: Ein Feuer alleine kann noch keine Rüstung schmieden, dazu braucht es auch noch die Krafteinwirkung von Amboss und Hammer. Statt Schmieden daher eventuell eher sowas wie "... zum Schmelzen bringen". Und ich würde den Satz umdrehen, also erst die Lebenwesen erwähnen, dass das Schmelzen von Metall, denn ansonsten ist von vorneherein klar, dass ein Feuer, das Metall formt auch biologische Masse vernichten kann.

Moombas hat Folgendes geschrieben:

Sie besitzen ein extrem hitziges Gemüt und jede Handlung ihnen gegenüber sei gut überlegt sofern einem etwas am eigenen Leben liegt.

Das klingt wieder sehr schön und bringt das Wesen der Geschöpfe gut zur Geltung.

Moombas hat Folgendes geschrieben:

Schamwa kümmert sich um jeden Handelsweg zu Schiff und die Fischerei, als Wasserdrache eine leichte Aufgabe. Wer sich im Wasser aufhält könnte die Bekanntschaft mit einem Wasserdrachen machen. Kein Lebewesen ist gewandter und schneller auf und in jedem Gewässer. Sie sind etwas kleiner als andere Drachen aber wesentlich flinker. Es soll Wasserdrachen gegeben haben, die riesige Wellen gegen ihre Feinde geschmettert haben. Was in Anbetracht ihrer Größe eine Meisterleistung ist. Man sieht sie zudem selten außerhalb von Gewässern und sie sind Meister des Fischfangs.

Auch wieder schön anschaulich beschrieben. smile


Moombas hat Folgendes geschrieben:

Zu guter Letzt ist da noch Wilberd der Erddrache. Sie sind Meister für Ackerbau und Försterei.

Wenn du den zweiten Satz mit Sie beginnst, also von allen Erddrachen sprichst, empfehle ich im Satz vorher "ein" statt "der" Erddrache zu schreiben.

Moombas hat Folgendes geschrieben:

Es gibt jedoch auch noch andere Drachenarten, die im Laufe der Zeit entstanden sind. Sie sind eher selten anzutreffen. Man nennt sie im allgemeinen Hybride und sie besitzen viele Unterarten. Derartige Drachen gibt es vergleichsweise  wenige und sie haben keinen Anführer, wie es die anderen Drachenarten haben. Sie werden von vielen der Drachen als Ausgestoßene angesehen, da sie laut ihrer Auffassung gar nicht existieren dürften.

Hier tun sich in mir viele Fragen auf. Wenn es Hybride sind, mit welchen anderen Wesen haben sie sich vermischt? Und warum dürften sie nicht existieren. Aufgrund der Vermischt mit xy?

Ganz allgemein sind mir beim Lesen immer wieder Fragen durch den Kopf geschossen, warum das was da geschrieben steht so ist. Zum Beispiel auch, welche Feinde die Drachen haben, denn es wird ja immer von Kämpfen gesprochen. Kämpfen sie untereinander, oder gegen die Menschen?
Obwohl du schon so viele Informationen zur Verfügung stellst, reicht es für mich irgendwie nicht, um mit einem Gefühl der Befriedigung weiter zu lesen. Natürlich kann man nicht gleich alles zu Anfang erklären, dann bliebe ja nichts mehr für die eigentliche Geschichte übrig. Und genau aus dem Grund hatte ich das am Anfang mit dem "Häppchen für Häppchen Erzählen" angesprochen. Dann könnte man nämlich auch leichter auf eventuell wichtige Einzelheiten eingehen, ohne den Leser gleich mit der gesamten Landeschronik zu erschlagen.

Ich möchte aber zum Schluss auch nochmal betonen, dass die ganzen Fragen unbedingt aus ehrlichem Intresse am Verlauf der Geschichte entstanden sind. Das heißt, die Grundidee deiner ganzen Welt und ihren Bewohnern weckt absolut meine Interesse und auch ein Gefühl von Spannung.
smile


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Ruyi
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BeitragVerfasst am: 17/07/2017 12:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich habe deine überarbeitete Version gelesen und finde es eine nette Idee, dich für dein ungeborenes Kind schon jetzt an einen Roman zu setzen.

Den Titel „Dragoneye“ würde ich eindeutschen – allerdings gibt es Drachenauge bzw. Das Auge des Drachen schon in zig Varianten.

Nun zum Text, wobei ich mich auf inhaltliche Aspekte konzentriere:

Zitat:
Vor hunderten von Jahren gab es in einem Land, isoliert von dem Rest der Welt, einen ewigen Krieg an dessen Beginn sich kein Lebender mehr erinnerte. Auch an den Grund konnte sich keiner mehr Erinnern (...) Sie werden von vielen der Drachen als Ausgestoßene angesehen, da sie laut ihrer Auffassung gar nicht existieren dürften.

Verstehe ich das richtig, dass dieser ganze Teil einen Auszug aus einem Geschichtsbuch darstellen soll? Der Anfang klingt mehr nach Märchen/Legende. Für ein Geschichtsbuch sind viel zu wenig konkrete Fakten drin. Jahreszahlen? Wie heißt das Land? Wie heißen die Fürsten, die sich bekriegen, wie die Gegenden, in denen sie leben? Usw.
Ich verstehe natürlich das Dilemma: Wenn du in diesen Dingen konkreter wirst, erstickst du den Leser in einem Haufen an Informationen, von denen viele wahrscheinlich für die Story an sich nicht relevant sind. Ich fände es daher auch besser, wie hier auch schon vorgeschlagen wurde, die wichtigen Informationen durch lebendige Szenen an den Leser zu bringen, in Gesprächen, in Häppchen, immer dann, wenn es sich gerade organisch in die Handlung fügt.

Fragen zu den Drachen:

- Es gibt vier Drachen mit vier unterschiedlichen Eigenschaften und Namen. Gibt es tatsächlich nur vier Drachen oder gibt es von jeder Drachenart viele, die aber alle gleich heißen („alle Pikachu sind Pikachu“)?

- Feuerdrache: Wenn Lebewesen in Sekunden zu Asche werden, müssten doch auch Rüstungen schmelzen, oder? Die Drachen tragen Rüstungen? Sie sind also nicht von Natur aus gepanzert/geschuppt? Sie besitzen seltene magische Eigenschaften? Welche?

- Wie genau entstehen Hybride? Wer paart sich mit wem? Warum dürften sie nicht existieren? Welche Fähigkeiten etc. haben die?

Übrigens: Die Namen der Drachen gefallen mir sehr gut Daumen hoch Auch die Art und Weise, wie sie einzelnen Elementen zugeordnet sind, ist nett, wenn auch nicht unbedingt revolutionär.

Zitat:
"Hach, es ist einfach immer wieder interessant in den alten Schriften zu lesen", sagte ein alter Greis. Er war besser bekannt als Geoffrey, einer der Archivaren. Endual wäre fast eingenickt, wie üblich wenn theoretischer Unterricht war. Hätte Geoffrey nicht aufgehört vorzulesen. Ihn interessierte nur die Praxis und nicht die langweilige Vergangenheit die er schon oft genug gehört und gelesen hatte, denn jeder hier kannte diese Geschichte.

1. Warum führst du den Mann erst als Greis ein und nennst dann erst seinen Namen? Kürzer wäre: ...“, sagte der alte Geoffrey, einer der Archivaren.
2. Die wörtliche Rede klingt mir sehr nach Hörspielkassette, so ein bisschen stating the obvious.
3. Wenn Endual (dein Prota?) sich schon nicht für die Geschichte interessiert, warum sollte ich als Leser es dann tun?
4. Jeder hier kannte diese Geschichte: Damit verrätst du dann auch, dass der ganze Auszug nur für den Leser da ist, um schnell ein paar Fakten an der Hand zu haben. Für die Handlung ist der ganze vorangegangene Text also unerheblich.

Zitat:
"So und nun ab zu euren Drachen und denkt immer daran es sind mit euch verbundene Partner und behandelt sie gut, so werden sie es euch auch zurück geben."
Alle stürmten sie los. Endual jedoch ließ sich wie immer Zeit und schlenderte verträumt los.

Ich habe das starke Gefühl, dass die nächste Szene (mit Drachen?) um einiges interessanter sein wird und vielleicht ein besserer Einstieg in die Geschichte wäre smile

Fazit:
Das Thema mit den Drachen ist nett, wohin die Geschichte gehen wird, kann ich jetzt noch nicht beurteilen. Auch zu deinen Figuren kann ich noch nichts sagen. Ich würde aber wie gesagt anders in die Geschichte einsteigen (bedenke auch, dass in 13-15 Jahren Jugendliche auch noch mal anders sein werden als heute und, so vermute ich es zumindest, eine noch kürzere Aufmerksamkeitsspanne haben werden, Geschichten also noch weniger langatmig sein sollten) und die interessanten Infos rund um die Drachen in lebendige Szenen einweben.

LG
Ruyi
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Moombas
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BeitragVerfasst am: 17/07/2017 16:29    Titel: pdf-Datei Antworten mit Zitat

Hui ihr wart aber alle fleißig wink

Danke daher schon mal vorab für das Interesse trotz des bisher kurzen Textes. Ja ich scheine noch etwas zu lernen zu haben^^

Punkte die ich aktuell nicht anspreche habe ich dennoch gelesen, also nicht denken mich interessiere der Rest nicht was ihr geschrieben habt. Aber man muss ja nicht alles Nachkommentieren.

Zu Murmeltier's Punkten:
- Ein alter Punkt (Forentitel): Diesen kann ich leider nicht mehr ändern hättest aber Recht.
- Dem Land habe ich nun einen Namen gegeben, hatte das anfangs noch weggelassen, da die Geschichte später aufgelöst wurde bzw. der Name. Den Teil habe ich jedoch gestrichen gehabt und dann vergessen es hier zu ändern XD
- hmm eine Verdopplung, dann ist er doch besonders alt wink ich werde dies später mal Aufgreifen. Solche Textstellen werde ich mir mit einem Kommentar vermerken.

Zu Canyon:
- Warum sollte mich das stören? smile Ich schreibe in einem Forum und Frage allgemein nach Kritik, da nun zu sagen "nee von dir nicht" wäre irgendwie am Sinn vorbei wink Daher alles gut. Und keine Sorge jede Kritik ist willkommen, auch die negative (gibt es die überhaupt?^^)
- Den Punkt mit dem Landesnamen habe ich von Murmeltier auch shcon angeprangert bekommen, ihr habt recht smile
- Die Sache mit den Fürsten war eigentlich im Zusammenhang mit dem nachfolgenden Satz gemeint. Je mehr Geld desto größer die Armee umso größere Landstriche konnten "besetzt" werden. Das war zumindest mein Gedanke nur vielleicht muss ich hier noch besser auf diese Zusammenhänge eingehen, für mich war es logisch, was nicht heißt, dass es für den späteren Leser auch so ist. Also habe ich mir dies nun mal markiert.
- Der Krieg war als "allgemeiner" Krieg gedacht, sprich alle dort lebenden Figuren und Wesen sind betroffen. Denn warum sollten nur (mal wieder) nur die Menschen den Krieg führen?
- Dein nächster Punkt ist ein Fehler meinerseits nach der Überarbeitung. Der Text setze schon voraus, dass die Drachen den Frieden erreicht hatten und hier ist die Erklärung der späteren Aufteilung drin. Musste daher nun die Aufteilung nochmal ändern.
- Deine Frage zu den Hybriden: Es wird die gesamte Zeit von "reinen" Erddrachen geredet (als Beispiel). Was kommt aber dabei raus, wenn du Erde mit Feuer kombinieren würdest? Das Ergebnis wäre ein Hybrid.

Zu Ruyi:
- Deine Frage zu den Drachen: Nein es wird natürlich mehrere Drachen geben, diese vier sollen nur als Schlüsselfigur der vier "Hauptarten" fungieren.
- Feuerdrachen: Ja Rüstungen schmelzen darunter natürlich auch und ja die Drachen haben natürlich ihre "normale" Panzerung durch ihre Schuppen. Dadurch das aber nicht alle Drachen Feuerspeien und auch Feuerdrachen z.B. gegen Menschen und auch Erddrachen kämpfen können, kann eine Rüstung ggf. Hilfreich sein.
- Hybride: Sie dürften nicht existieren, da die vier großen Drachenarten es nicht gut heißen wenn sich ein Feuerdrache mit einem Erddrachen vereint. Sollte ich das ggf. noch ausführlicher Umschreiben?
- Besonders dein 3./4. hat mir zu denken gegeben. Werde ich also nochmal überdenken.
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Ruyi
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BeitragVerfasst am: 17/07/2017 16:57    Titel: Antworten mit Zitat

Moombas hat Folgendes geschrieben:
Hybride: Sie dürften nicht existieren, da die vier großen Drachenarten es nicht gut heißen wenn sich ein Feuerdrache mit einem Erddrachen vereint. Sollte ich das ggf. noch ausführlicher Umschreiben?

Dass du diesen Gedanken ausdrücken wolltest, dachte ich mir schon. Allerdings kommt das bei deiner Formulierung nicht eindeutig rüber: "Sie werden von vielen der Drachen als Ausgestoßene angesehen, da sie laut ihrer Auffassung gar nicht existieren dürften."
Könnte bedeuten a) die Drachen wussten nicht, dass Hybride existieren/existieren können ("wie kann das sein? Diese Kreaturen dürften überhaupt nicht existieren"), oder b) die Drachen wollen nicht, dass Hybride existieren ("diese Kreaturen dürfen nicht existieren!").

Viel ausführlicher musst du das sicher nicht formulieren, nur vielleicht eindeutiger umformulieren (obwohl eine kurze Andeutung, warum sie Hybride nicht dulden, auch ganz gut wäre - also praktisch das "laut ihrer Auffassung" durch einen konkreteren Grund ersetzen).
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Murmeltier
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BeitragVerfasst am: 17/07/2017 20:15    Titel: Antworten mit Zitat

Moombas hat Folgendes geschrieben:

Deine Frage zu den Hybriden: Es wird die gesamte Zeit von "reinen" Erddrachen geredet (als Beispiel). Was kommt aber dabei raus, wenn du Erde mit Feuer kombinieren würdest? Das Ergebnis wäre ein Hybrid.

Interessanter Weise habe ich das gar nicht assoziiert. Das liegt wohl an meinem Hintergrund als Fantasy-Rollenspieler, wo ich schon auf Hybride schwischen Drachen und anderen Spezies gestoßen bin. Frei nach Pferd + Esel = Maultier, nur diesmal mit Schuppen. Ich finde aber, du musst das nicht direkt im Prolog genauer ausführen, vielleicht ergibt sich das später im Roman noch. Ist ja auch die Frage, ob dann nur Reinblütigkeit der Grund für die Abscheu dem gegenüber ist, oder vielleicht das Maultierproblem mit der Unfruchtbarkeit...
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BeitragVerfasst am: 17/07/2017 21:44    Titel: Antworten mit Zitat

Murmeltier hat Folgendes geschrieben:
Frei nach Pferd + Esel = Maultier, nur diesmal mit Schuppen.


Hehe, ich hatte auch die ganze Zeit Shrek vor Augen, wo der Esel mit dem Drachen.... ihr wisst schon Laughing

Zum Prolog: Der kann weg. Sorry, ist hart, ich weiss, und auch nicht böse gemeint. Aber sowas möchte ich als Leser nicht in geballter Form lesen. Die Infos zu den Drachen kannst du auch nach und nach erwähnen. Z.B. Wenn sie auf den ersten Wasserdrachen treffen, dann was zu Schamwa etc.

Aber ist doch gut, jetzt hast du es für dich notiert und kannst mit der Romanhandlung starten. Very Happy
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